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Die Bestrahlung von Lebensmitteln - ein unterdrücktes Tabu-Thema

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Massentierhaltung - Mechanisierter Wahnsinn

Vegetarisch ist langweilig - ganz und gar nicht!






Die Bestrahlung von Lebensmitteln - ein unterdrücktes Tabu-Thema


Ein Artikel von die-Friedenskrieger




Bestrahlt oder nicht? Leider sieht man es den Lebensmitteln nicht an, ob sie bestrahlt sind


Kennen sie das auch?

Sie haben eingekauft, die Waren in den Kühlschrank gepackt und ein paar Wochen später finden Sie eine Tomate von Anno Dazumal, die ganz hinten in die Gemüseschublade vor langer Zeit gerutscht war. Das Seltsame an der Sache ist nur, daß diese noch so aussieht wie zu dem Zeitpunkt vor Wochen oder oft sogar Monaten, als man sie gekauft hat. Da vergeht einem sprichwörtlich der Appetit und Sie können sicher sein, daß diese Tomate bestrahlt wurde.


Warum werden Lebensmittel eigentlich bestrahlt?

Die Bestrahlung von Lebensmitteln bietet für den Handel und die einzelnen Industriezweige eine ganze Reihe von Vorteilen. Lebensmittel werden aus den selben Gründen bestrahlt, warum man auch erhitzt, gefriert, kühlt und mit Chemikalien behandelt. Bakterien, Pilze etc. sollen abgetötet werden, damit die Ware nicht verdirbt und über einen längeren Zeitraum in Lagerhallen, Läden und Haushalten gelagert werden kann. Auch das Reifen der Früchte auf dem Transportweg soll hierdurch verzögert werden. Die Früchte und Gemüse wirken somit noch frisch und attraktiv, während sie eigentlich schon längt ungenießbar wären. Die Täuschung für den Verbraucher ist perfekt.

Womit werden die Lebensmittel bestrahlt?

Die am Häufisten verwendete Strahlenquelle ist Cobalt-60. Es sind jedoch auch einige Cäsium-137-Anlagen in Betrieb. Ebenso werden Elektronen aus Elektronenbeschleunigern verwendet.



Maschine für die Lebensmittelbestahlung

1. Elektronenbeschleuniger
2. die Elektronen werden durch Magnete umgeleitet
3. zweiter Maschine, die von unten bestrahlt


Für die Bestrahlung von Lebensmitteln kommen Röntgenstrahlen, Elektronenstrahlen und Gammastrahlen zur Anwendung. Diese Strahlen (ionisierende Strahlung) durchdringen die Lebensmittel und geben so nach und nach Energie ab. Heirbei entstehen in einem ersten Prozeß energetisch angeregte Moleküle, Ionen, freie Elektronen und Radikale. Das Ausmaß der einzelnen Veränderungen in den Lebensmitteln ist abhängig von den Bedigungen der Bestrahlung, wie z. B. Dosis, temperatur, Anwesenheit von Sauerstoff, Wassergehalt etc..

Der Unterschied zwischen Kochen und Bestrahlen

Im Vergleich zum Kochprozeß passiert bei einer Lebensmittelbestrahlung folgendes: Die Energie der Gammstrahlen, die eine Million Elektronenvolt beträgt, wird auf dem Weg des Strahls an das Produkt jeweils weitergegeben und somit dringt der Strahl wir ein regelrechtes Geschoss in das Produkt ein. Ein Photon eines solchen Strahls entspricht der Energie von etwa zehn Milliarden Kelvin (1 Kelvin etspricht etwa 1 Grad Celsius). Dagegen wird Nahrung beim Kochen nur ungefähr 400 Kelvon ausgesetzt. Hiervon ist abzusehen, daß bei der Bestrahlung und beim Kochen völlig unterschiedliche Prozesse ablaufen und aus diesem Grund ist die Behauptung, daß Bestrahlung ein ähnlicher Konservierungprozeß wie das Kochen sei einfach nur lächerlich. Hier werden einmal wieder nur wir Verbraucher getäuscht.

Wie wirkt Bestrahlung auf die Qualität der Lebensmittel?

Je nach Art der Bestrahlung werden in den bestrahlten Lebensmitteln mehr oder weniger große chemische Veränderungen ausgelöst. Wenn mit relativ kleinen Strahlendosen von ca. 0,5 kGy z. B. Insekten im getreide getötet werden können, erscheint es nur logisch daß damit auch pflanzliches Leben und damit die lebenswichtigen Biostoffe zerstört werden. Die Nährstoffverluste sind besonders bei den Eiweissen und den essentiellen Aminosäuren besonders hoch. Fetthaltige Lebensmittel weisen die höchsten Verluste auf, bei Fleisch werden 60% und bei Milch 100% des Vitamin E zerstört. Wasserlösliche Vitamine erleiden bei einer Bestrahlung von 1 kGy sehr hohe Verluste. Die Verluste liegen bei Äpfeln bei ca. 70%, bei Karotten und bei Kartoffeln bei 40%. Ein Mensch, der z.B. von Rohkost lebt, wird damit praktisch betrogen.

Bei höheren Dosen sind viele chemische Veränderungen nachweisbar. "Die strahleninduzierte Fettoxidation hat deutliche Qualitätsminderungen bei anschließender Lagerung zur Folge" (Prof. Dr. Dr. h. c. Großklaus). Auch wird den Oxydationsprodukten der Aminosäuren, besonders denen von Methionin, erhebliche Toxität zugeschrieben, ebenso den Oxydationsprodukten von Kohlenhydraten wie z. B. Formaldehyd und Glyocal. Des Weiteren bilden sich durch die Bestrahlung vermehrt freie Radikale, die bei der Entstehung von Krebs eine große Rolle spielen. Prof. Pfeilsticker der Lebensmittelchemie der Uni Bonn weißt z. B. darauf hin, daß die Bestrahlung bei niedrigen Organismen sowie bei isolierten Pflanzen- und Tierzellen Schäden verursacht und daß als mutagen und cytotxisch bekannte Verbindungen nachgewiesen werden konnten.

Wer bestrahlt welche Lebensmittel?

Belgien:
Kartoffeln, Zwiebeln, Schalotten, Knoblauch, Erdeeren, Trockengemüse, Paprikapulver, Gewürze, Kräutertee, Garnelen, Krabben, Tiefkühlkost

Dänemark:
Gewürze, Kräuter

Frankreich:
Kartoffeln, Zwiebeln, Schalotten, Knoblauch, Erdeeren, Trockengemüse, Hühnerfleisch, Gefügel

Großbritannien:
Sterilisierte Kost für's Krankenhaus (wie soll man denn da gesund werden?????)

Italien:
Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch

Spanien:
Kartoffeln, Zwiebeln

Niederlande:
Zwiebeln, Gewürze, Geflügel, Fisch, Fischprodukte, Garnelen, Krabben, Tiefkühlkost

Südafrika:
Tomaten, Bohnen, Zwiebeln, Mandeln, Avocado, Bananen, Erdbeeren, Mango, Papaya, Soja-Produkte

Israel:
Getreide, Hühnerfleisch, alles Gemüse und Obst (man höre und staune, ein Grund mehr die Waren dieses Landes zu boykottieren!!!) ausgenommen Trockenfrüchte

Kanada, USA, Thailand, Chile, Bugarien:
Getreide

Stand dieser Liste 1994 (Ingo Rittmeyer).



Jeder kann sich dazu sein eigenes Bild machen, wie die Bestrahlung von Lebensmitteln wohl heute aussehen mag. Laut Codex Alimentarius soll die Bestrahlung von Lebensmitteln gesetzlich vorgeschreiben werden.

Jeder Verbraucher sollte an der bestmöglichen Frische der Lebensmittel interessiert sein, da nur sie den bestmöglichen Gesundheitswert versprechen. Frische Obst und Gemüse aus kontrolliert biologischem Anbau wird deswegen sogar als sogenannte Heilnahrung eingesetzt. Alle denaturierten Nahrungsmittel sind einfach nur als tot zu bezeichen, auch wenn man ihnen dies nicht ansieht und sind in ihrer Gesundheitswirkung entwertet. Daher sollten Sie möglichst Ihr Obst und Gemüse aus kontrolliert biologischem Anbau beziehen oder noch besser selbst anbauen. Wenn Sie nicht selbst anbauen können, sollten Sie darauf achten, daß die Ware möglichst aus der Region kommt und damit lange Transportwege entfallen. Ware, die lange Strecken zurücklegt ist meistens bestrahlt.

Gesundheitliche Folgen bestrahlter Nahrung

Die abgetöteten Keime und deren Stoffwechselprodukte verbleiben in den Lebensmitteln. Es ist also möglich, verdorbene Lebensmittel wieder verkaufsfähig zu machen und damit die Hygienevorschriften zu unterwandern. Außerdem werden verschiedene Soffe in den bestrahlten Nahrungsmittel so verändert, daß sich Mataboliten (unbekannte, chemische Verbindungen) bilden, mit denen unser Stoffwechsel nicht fertig wird. Die weiterhin gebildeten freien Radikale können die Zellkerne und Zellen des Menschen schädigen. Hauptkriterium hierbei sind vor allem Beobachtungen an Kindern und Fütterungsversuche mit Ratten, Mäusen und Affen, die ein erhöhtes Auftreten von Polyploidie in den Knochenmarkszellen oder peripheren Lymphozyten ergaben, nachdem den Kindern und Tieren mehrere Wochen lang frisch bestrahlten Weizen gegeben wurde. Beim Menschen ist eine Polyploidie gewöhnlich im Zusammenhang mit Vergreisung, Krebs und vermehrten Virusinfektionen feststellbar. Weiter wird das Immunsystem sehr stark angegriffen, was sich in weiteren Versuchen mit Wachteln nachweisen lies.

Schon 1952 wurde bewisen, daß sich bei der Bestrahlung von Nahrungsmittel Toxine bilden. Toxikologische Versuche ergaben bei Versuchstieren Blutungen, Nekrosen im Herzmuskel und Erblindungen. Weiter wurde bei Versuchen mit bestrahltem Zucker eine Hemmung der DNS- und Proteinsynthese in den Bildungszellen des fasrigen Bindegewebes festgestellt. Im Langzeitversuch wurde eine Verringerung der Lymphozyten bis zu 20% im Versuch mit Ratten festgestellt, die mit bestrahltem Futter gefüttert wurden.

In den 10 goldenen Regeln der WHO für eine hygienische Lebensmittelzubereitung steht:
Falls Sie die Wahl haben, sollten Sie frisches oder gefrohrenes Geflügelfleisch verwenden, das mit ionisierenden Strahlen behandelt worden ist.

Wenn man die gesundheitlichen Folgen einer Ernährung mit bestrahlter Nahrung betrachtet, klingt das für Menschen, die klar bei Verstand sind, wie eine regelrechte Veblödung des Verbrauchers. Daher kann man wieder einmal mehr schließen, daß das, was die WHO so von sich gibt, einfach riesengroßer Bullshit ist. Sämtliche Aussagen der WHO sollten mit großer Vorsicht betrachtet werden. Wenn die etwas als unbedenklich einstufen, ist meist das Gegeteilt der Fall.

Gezielte Irreführung der Verbraucher

Bestrahlung von Lebensmittel - Das Radura Symbol

Das Radura-Symbol sieht in erster Linie aus, wie ein Zeichen, was ökologisch erzeugte Ware kennzeichnet. Leider sieht die Wahrheit ein wenig anders aus und dieses Zeichen steht Symbol für ein bestrahltes Nahrungsmittel. Wieso wird für bestrahlte Nahrung gerade so ein Symbol verwendet? Das Ganze hat, wie es scheint Methode!

In Deutschland wurden übrigens rund 330 Tonnen Lebensmittel bestrahlt, von denen 110 Tonnen für den Verzehr in Deutschland und anderen EU-Mitgliedstaaten vorgesehen waren (Stand 2008). Warum hört man hierüber als Verbraucher nichts, wenn das alles angeblich so unbedenklich ist?

Was können wir tun?

Kaufen Sie Ihre Lebensmittel möglichst aus biologischem Anbau, möglichst aus Ihrer Region. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob ein Produkt eventuello bestahlt ist, lassen Sie es liegen! Mit dem Kauf eventuell Bestrahlter Nahrungsmittel fördern wir nur zusätzlich diesen Markt und das sollten wir keinesfalls tun. Bezahlen Sie lieber etwas mehr als zu wenig für ein zweifelhaftes Produkt. Sprechen Sie Ihren Lebensmittelhändler offen auf die Problematik an. Leider handelt es sich bei der Lebensmittelbestrahlung seit Jahren um ein tabu-Thema, daher haben sich die Friedenskrieger die Mühe gemacht, in dieser heiklen Sache Licht in's Dunkel zu bringen. Supermärkte, die meist größeren Ketten angeschlossen sind, können Sie nicht mehr vertrauen, da die Wege, die die Lebensmittel hinter sich haben nicht eindeutig nachzuvervolgen sind. Die Angestellten haben keinen Einfluß darauf, woher die Ware bezogen wird, da diese von einer zentralen Einkaufsstelle zugewiesen wird. Kleine Lebensmittelhändler sind hier klar im Vorteil und es bietet sich an, diese auf die Problematik anzusprechen, damit diese unbestrahlte Ware beziehen können.

Biologische und unbestrahlte Nahrung

Am Besten Sie kaufen Ihre Lebensmittel nur noch aus kontrolliert, biologischem Anbau Ihrer Region oder Sie bauen selbst an


Die Richtlinien des Bundesverband Naturkost schließen übrigens den Verkauf bestrahlter Lebensmittel aus. Für diese Produkte haben Sie als Verbraucher ein recht auf einen schriftlichen Erzeuger- bzw. Herstellernachweis!





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Getreide aus dem Atomreaktor

Weltweit neue Pflanzensorten durch radioaktive Bestrahlung / Ohne radioaktive Bestrahlung wäre das farbenprächtige Angebot der Floristen weitaus farbloser

Von Udo Ulfkotte



Weil kein Züchter gezwungen wird, eine radioaktive Bestrahlung indizierte Mutation bei der IAEA anzuzeigen und die Angaben freiwillig sind, dürfte die tatsächliche Zahl der so geschaffenen Pflanzensorten wesentlich höher liegen. Egal, ob es sich um texanische Grapefruit, amerikanischen oder asiatischen Reis, italienischen Hartweizen oder die Jute für eine Tasche handelt, auf der „Atomkraft, nein danke“ aufgedrückt ist – die meisten dieser Pflan-zensorten wurden in Atomreaktoren bestrahlt oder auf den Feldern mit Kobalt-60-Kanonen oder Röntgenstrahlen behandelt. Von den Pflanzen wurden dann jene ausgewählt, deren „Missbildungen“ in der Zucht Vorteile (Resistenzen, höherer Ertrag, neue Farbe) versprachen, und in bestehende Sorten eingekreuzt. Mehr als die Hälfte der in Europa angebauten Gerste hat demnach Gene in ihrem Erbgut, die letztlich durch Bestrahlung verändert wurden.

Allein deutsche Züchter haben nach Angaben der IAEA mit Hilfe radioaktiver Bestrahlung 44 Getreidesorten neu gezüchtet.

Der Leiter des gemeinsam von IAEA und Welternährungsorganisation (FAO) betriebenen Sektion „Nukleartechnik in Ernährung und Landwirtschaft“, Miroslaw Maluszynski, sagte der FAZ in Wien, dass auch in Schottland viele der für die Whisky-Produktion genutzten Gerstensorten auf eine Mutante zurückgehen, die durch Bestrahlung erzeugt wurde: „Eine gute Whisky-Gerste ist beispielsweise Milns Golden Promise. Und die entstand 1966 mit Hilfe von Gammastrahlen.“ Die von Maluszynski geleitete Abteilung hilft weltweit Bauern, mit künstlich mutierten Pflanzensorten höhere Erträge zu erwirtschaften und so die Lebensgrundlagen zu sichern.

Schon 1965 war die – später in ganz Europa angebaute – Gerstensorte „Diamant“ in der damaligen Tschechoslowakei mit Hilfe von Röntgenstrahlen geschaffen worden. Zu den so in Deutschland gezüchteten Gerstensorten zählen nach Angaben der IAEA-Projektleiterin Karin Nichterlein beispielsweise die Sorten Alexis, Allasch, Amazone, Arena, Araraty-7, Beate, Cheri, Defia, Defra, Delita, Dera, Derkado, Dorett, Frankengold, Gerlinde, Grit Helena, Ilka, Jutta, Korinna, Lada Larissa, Lenka, Maresi, Marina, Matura, Nebi, Nomad, Rumba, Salome, Sissy, Stella, Tamina, Toga und Trumpf. Sie sind entweder direkt durch die Mutation nach der Bestrahlung mit schnellen Neutronen, Gamma- oder Röntgenstrahlen entstanden oder mit so bestrahlten Sorten gekreuzt worden und dann zu einer neuen Sorte geworden, die sich etwa durch Resistenzen oder besondere Brauqualitäten auszeichnet.

Nach Informationen der FAO/IAEA-Datenbank wurden in Deutschland auch mindestens zwei Weizensorten, 34 Chrysanthemensorten, drei Azaleensorten, vier Nelkensorten, drei Bohnensorten, eine Sojabohnensorte, eine Spinatsorte, elf Inka-Liliensorten und eine Geraniensorte mit Hilfe von radioaktiver Bestrahlung entwickelt und offiziell unter Sortenschutz gestellt. Im vergangenen Jahr ließ die in Gensingen ansässige Firma Innova Plant eine Chrysantheme im IAEA-Forschungszentrum Seibersdorf bei Wien bestrahlen, und auch die Stuttgarter Universität Hohenheim schickte Samen, die in der „Gammazelle“ genannten Kobalt-60-Quelle mutiert wurden, mit der die IAEA in Seibersdorf auch schon die schmackhafte neue Bananensorte „Novartia“ geschaffen hatte.

Der Leiter der Abteilung Lebensmittelchemie des Fachbereichs Chemie der Universität Hamburg, Steinhart, hat 1961/62 nach eigenen Angaben als Werkstudent im Auftrag der bayerischen Landesanstalt für Pflanzenbau Saatgut zum Forschungsreaktor nach Garching gefahren, wo dieses dann bestrahlt und mutiert wurde. Bei jeder Bestrahlung habe es bis zu 10 000 Mutationen gegeben. Anschließend sei das mutierte Saatgut an Standorten im bayerischen Wald, nahe Nürnberg und in Oberfranken ausgebracht worden.

Mit den besten Pflanzen der Getreideernte sei dann weitergezüchtet worden. Getreidezüchter hätten später von der bayerischen Landesanstalt solche „positiven Mutationen“ bekommen. Steinhart sagt: „Ich glaube, dass ein Großteil der heute biologisch genannten Sorten solche Mutationszüchtungen sind.“ Fast alle Züchter weigerten sich heute mitzuteilen, welche durch Bestrahlung erzeugten Sorten sie in ihre Hauszüchtungen eingekreuzt hätten. Steinhart berichtet auch über Kartoffeln, die in Garching zur Mutation in den Reaktor gehängt worden seien. Auch der am Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung in Köln arbeitende Agrarwissenschaftler Wolfgang Schuchardt hebt hervor: „Sie können davon ausgehen, dass viele Sorten, die heute ausgesät werden, auf Mutationszüchtungen beruhen, die auch mit Hilfe der Bestrahlung erfolgten. Doch wegen der Kreuzungen kann man heute kaum noch nachvollziehen, bei welchen Endprodukt welcher Anteil daher stammt.“ Die Jute fast aller Tragetaschen stammt nach übereinstimmenden Angaben von IAEA/FAO und führenden Lebensmittelchemikern heute aus Staaten wie Burma, Indien, China und Bangladesch, die sich offen dazu bekennen, die Jute-Pflanzen durch radioaktive Bestrahlung mutiert und so neue Sorten entwickelt zu haben.

Von Zwiebeln über Erdnüsse, Grassamen, Senf, Sojabohnen, Reis, Baumwolle, Zitrusfrüchten wie Orangen, Zitronen, Mandarinen und Lemonen, Papaya, Pfeffer, Pfefferminze, Wassermelone, Flachs, Tabak, Aprikose, Süß- und Sauerkirsche, Birne, Apfel und Pflaume bis hin zu Olive, Mais, Sesam, Tomaten, Trauben, Bananen und Bohnen reicht die Zahl jener Pflanzen, die Züchter in aller Welt schon mit Hilfe von schnellen Neutronen, Gamma- oder Röntgenstrahlen genetisch zu verändern suchten. Besonders erfolgreich waren sie bei Reis, Bananen, Gerste, Hartweizen, Kichererbse, Apfel, Grapefruit, Pfefferminze und japanischer Birne. So wächst nicht nur auf dem Gelände des österreichischen Forschungsreaktors Seibersdorf bei Wien, das auch von der IAEA genutzt wird, eine „Golden Haidegg“ genannte neue Apfelsorte, die durch Bestrahlung mit Gammastrahlen aus dem traditionellen „Golden Delicious“ gewonnen wurde.

Und auch das immer farbenprächtigere Angebot der Floristen wäre ohne die radioaktive Bestrahlung heute wohl weitaus farbloser. In der Liste der von der IAEA als Strahlungsmutanten aufgeführten neuen Pflanzensorten nimmt weltweit der Reis (lateinisch Oryza sativa) mit 434 der IAEA gemeldeten neuen Sorten den ersten Platz ein, gefolgt von Gerste (Hordeum vulgare) mit weltweit 269 Sorten, die durch Strahlungsmutation geschaffen wurden, Chrysanthemen (Chrysanthemum) mit 232 Sorten, Weizen (Triticum aestivum) mit 197 Sorten, Sojabohnen (Glycine max) mit 90 Sorten, Mais (Zea mays) mit 68 Sorten, Rosen (Rosa) mit 61 Sorten, Bohnen (Phaseolus vulgaris) mit 54 neuen Sorten, die Erdnuß (Arachis hypogaea) mit 48 Sorten, die Dahlie (Dahlia) mit 36 Sorten, die Erbse (Pisum sativum) mit 32 Sorten und der Baumwolle (Gossypium) mit 24 Sorten, um nur einige zu nennen.

Auf 75 Prozent der texanischen Anbaufläche für Grapefruit werden heute nach Angaben der IAEA die Sorten „Star Ruby“ und „Rio Red“ angebaut, die unter dem Handelsnamen „Rio Star“ exportiert werden und aus der radioaktiven Bestrahlung der seit 1929 bekannten Sorte „Ruby Red“ hervorgegangen sind. Auch der Großteil des in der Mittelmeerregion angebauten Hartweizens, Grundlage für Pasta und Nudelgerichte, sind heute mit Hilfe von Gamma-(Kobalt-60), Röntgenstrahlen oder schnellen Neutronen geschaffene Sorten wie etwa Castel-porziano und Castelfusano. Hartweizen-Mutanten bedecken heute siebzig Prozent der Anbauflächen für diese Getreidesorte. Auch Opium, das Rauschgiftsüchtige etwa in Form von Heroin konsumieren, wurde durch radioaktive Bestrahlung so mutiert, dass die Kapsel größeren Ertrag versprachen. Und immerhin elf Tabaksorten wurden ebenfalls dieser Behandlung unterzogen.



Quelle






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Jetzt Klonfleisch in der EU - Zeit, sich das Fleisch-Essen abzugewöhnen!!



Einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zufolge wird der EU-Agrarministerrat heute in Brüssel grünes Licht für den Verkauf von Fleisch und Milch der Nachkommen geklonter Tiere in der Europäischen Union geben. Noch vor der EU-Wahl Anfang Juni hatten sich die deutschen Regierungsfraktionen CDU, CSU und SPD dem Bundesverband Menschen für Tierrechte gegenüber gegen das Klonen von Tieren zur Lebensmittelproduktion ausgesprochen. Dass Bundesministerin Ilse Aigner für Deutschland jetzt im Agrarministerrat offenbar für die Vermarktung von Klonprodukten stimmen will, bezeichnet der Verband als Skandal und Betrug am Wähler.

»Noch vor der EU-Wahl am 7. Juni haben CDU und CSU uns versichert, das Klonen von Tieren zur Erzeugung von Lebensmitteln abzulehnen«, so Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes. »Und zwar sowohl aus Gründen der Lebensmittelsicherheit als auch aus Tierschutzgründen. Denn beim Klonen entstehen oft missgebildete oder nicht lebensfähige Tiere. Dass Bundesministerin Aigner kaum drei Wochen nach der Wahl für die Vermarktung von Klonfleisch und -milch stimmen will, ist Wahlbetrug und eine schallende Ohrfeige für alle, die noch glauben, was Politiker sagen!«

In Statements zur Tierschutzpolitik auf EU-Ebene hatten CDU und CSU vor der Wahl dargelegt, es gebe »keine überzeugenden Argumente für das Klonen von Tieren für die Lebensmittelerzeugung.« Beide Parteien begrüßten das »eindeutige Votum des Europaparlaments«. Dieses hatte sich gegen die Zulassung und Vermarktung von Klonprodukten ausgesprochen. Auch die SPD teilt »die ablehnende Haltung des Europäischen Parlaments.«

Der Bundesverband werde das Verhalten und die Lügen der Parteien im Bundestagswahlkampf zum Thema machen und seinen Mitgliedern mitteilen. Auch Tierschützer seien Wähler, so Simons.

Die europäische Behörde für die Lebensmittelsicherheit EFSA hatte im Juli vergangenen Jahres in einer Stellungnahme festgestellt, dass beim Klonen von Rindern und Schweinen signifikante Tiergesundheits- und Tierschutzprobleme auftreten. So sterben viele geklonte Tiere bereits im Mutterleib; die Überlebenden weisen häufig Organmissbildungen auf und etliche sterben kurz nach der Geburt.

Quelle: http://www.tierschutz.de/w77001007.html



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The Meatrix - Eine Comic-Serie zum Nachdenken



The Meatrix hat sich dazu verpflichtet, KonsumentInnen und BürgerInnen weltweit rund um das Thema Nachhaltigkeit aufzuklären - insbesondere in Bezug auf nachhaltige Lebensmittelerzeugung und entsprechendem Konsumverhalten.

Die offizielle Website http://www.themeatrix.com/intl/germany/ ermöglicht es uns, mit interessierten Leuten in Deutschland in Kontakt zu treten und ihnen aufzuzeigen, was es alles an Möglichkeiten für lokales Engagement und Handeln gibt. Diese Seite will ebenfalls eine internationale Plattform zum Austausch von Informationen und Erfahrungen sein.



Auf diese Weise arbeiten wir darauf hin, ein weltweites Netzwerk engagierter Einzelpersonen, Gemeinschaften und Organisationen aufzubauen, die sich zusammenfinden, um gemeinsam nachhaltigere Modelle der Lebensmittelerzeugung und nachhaltigeres Konsumverhalten zu fördern.

Auf dieser Aktionsseite finden Sie Informationen über die landwirtschaftliche Lage in Deutschland und über deutsche Organisationen, die sich für nachhaltige Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion einsetzen. Ebenfalls finden Sie hier Hintergrundinformationen über die Entstehung und den Erfolg der Meatrix-Serien.

Wir freuen uns auf ergänzende Informationen oder Aktualisierungen, die Sie uns zusenden möchten, damit wir die Aktionsseite für Deutschland kontinuierlich verbessern können. Unter folgender Adresse nehmen wir Ihre Anregungen (auch auf Deutsch) gerne entgegen: gpagano@fwwatch.org


Deutschland -
Hin zu einer Zweiklassenlandwirtschaft, die es verfehlt, qualitativ gute Nahrung für alle zugänglich zu machen

Deutschland hat sich für eine Zweiklassenlandwirtschaft entschieden. Einerseits hat es in diesem Land in den letzten Jahrzehnten einen rapiden Strukturwandel gegeben hin zu einer industriellen Landwirtschaft. In dieser Hinsicht ist Deutschland anderen europäischen Ländern gefolgt wie Frankreich, Belgien und den Niederlanden. Andererseits konnte man in Deutschland auch einen starken Zuwachs in der ökologischen Landwirtschaft registrieren.

Industrialisierungsprozess in der Landwirtschaft

Verschiedene Indikatoren weisen auf einen “Industrialisierungsprozess” der Landwirtschaft hin. Die Tendenz ist eindeutig: Stets grössere Mengen werden auf einer immer geringeren Anzahl Betrieben von steigender Durchschnittsgrösse erzeugt. Gleichzeitig bleibt die Anbaufläche entweder konstant oder nimmt nur minimal ab.



Zwischen 1999 und 2005 ist die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe um 16.2% auf 395.000 gesunken, während die landwirtschaftlich genutzte Fläche nur um 1% auf 17 Mio. ha abnahm. Dies hat zu einem Wachstum der durchschnittlichen Betriebsgrösse geführt, und zwar um 18.5% auf 43.01 ha. Der sogenannte „Strukturwandel“ widerspiegelt sich im überproportional grossen Rückgang von Kleinbetrieben: In der Tat ist die Zahl der Betriebe mit einer Grösse von 75 ha oder weniger um 19.5% gesunken, während die Zahl der Betriebe mit einer Grösse von über 75 ha jährlich um 3% gestiegen ist.1

All dies belegt eindeutig, dass sich Deutschland in Richtung eines industriellen Landwirtschaftsmodells bewegt: Grosse Mengen werden auf einer beschränkten Zahl von Grossbetrieben erzeugt. Dieses Produktionsmodell folgt dem industriellen Diktat, welches Konzentration der Produktion und Maximierung des Ertrags verlangt – dabei kommt sowohl die Qualität der erzeugten Lebensmittel als auch die Umwelt zu kurz.

Öko-Landwirtschaft

Auf der entgegengesetzten Seite des Spektrums können wir in Deutschland aber auch einen klaren Trend in Richtung ökologischer Landwirtschaft ausmachen: Zwischen 1999 und 2005 hat die Zahl der Betriebe, die nach ökologischen Richtlinien wirtschaften, deutlich - und zwar um 43% auf 13 700 - zugenommen. Gleichzeitig ist die gesamte Öko-Anbaufläche von 489 100 auf 784 000 ha gestiegen2.

Obwohl diese Entwicklung begrüssenswert ist, können sich heute nur Wohlhabende qualitativ gute Lebensmittel leisten. Deutschland muss eine Politik anwenden, die hochwertige, gesunde Lebensmittel für jedermann erschwinglich macht. Eine nachhaltige Agrarpolitik muss auch Anreize für umweltverträgliche Produktionsmethoden schaffen sowie die nötigen Rahmenbedingungen geben, damit kleine und mittlere Bauern ihre Betriebe weiterhin bewirtschaften können.

Zweigleisigkeit löst das Problem nicht

Bietet die parallele Führung von zwei unterschiedlichen Landwirtschaftsmethoden, wie sie das „deutsche Modell“ präsentiert, eine befriedigende Lösung? Akzeptieren wir, dass es einerseits eine industrielle Landwirtschaft gibt, die qualitativ niedrige Lebensmittel für den Grossteil der Bevölkerung erzeugt, mit negativen Auswirkungen für Umwelt und Mensch, und andererseits eine ökologische Landwirtschaft, welche die Umwelt zwar schont, aber nur in begrenzten Gebieten, und hochwertige, aber nicht für alle zugängliche Lebensmittel erzeugt?

The Meatrix I




The Meatrix II




The Meatrix II 1/2



Ehrfurch vor dem Leben ist Abscheu vor dem Töten

Magnus Schwantje



Die menschliche Kultur gibt es erst, wenn nicht nur die Menschenfresserei, sondern jeder Fleischgenuß als Kannibalismus gilt!

Wilhelm Busch





Überlegen auch Sie sich bitte in Zukunft,
ob Sie ein Glied in der Kette dieses alltäglichen Verbrechens sein möchten!


Jeder hat die Möglichkeit, die Welt zum Guten hin zu verändern - JETZT !


http://www.themeatrix.com/intl/germany/



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Schweinefleisch und Gesundheit

Ein allgemein verständlicher Vortrag von Dr. med. Hans Heinrich Reckeweg


- Wirkungen des Schweinefleisches
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Homotoxikologie des Schweinefleisches
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Spezielle Belastungsstoffe des Schweinefleisches
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Schweinefleisch-Sucht?
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Sexualhormone als Karzinogene?
- A
llgemeine und ärztliche Information
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Konsequenzen und Ratschläge

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«Little Tyke», eine vegetarische Löwin


(Eine wundersame und fast unglaubliche, aber wahre Geschichte)



Als Vierjährige wog die ausgewachsene afrikanische Löwin 160 kg. Ihr Körper war 3,15 m lang und sie konnte 40 Meilen pro Stunde laufen. Ihr Schädel mit den kurzen aber starken Kiefern war für das Töten und Essen von Beutetieren bestens geeignet. Normalweise fressen afrikanische Löwen Gnus, Zebras, Gazellen, Impalas und Giraffen.
Und ausgerechnet diese besonders große, kerngesunde Katze wählte eine respektvollere Lebensweise, sie lebte rein vegetarisch.



Eine schlimme Geburt

Georges und Margaret Westbeau standen vor den engen Stahlgittern eines Käfigs und beobachteten nervös, was darin vor sich ging. Im Käfig befand sich ein bösartiges, rasendes Raubtier mit rasiermesserscharfen Klauen und blitzenden Fangzähnen, die es brüllend entblösste. Seine bernsteinfarbenen Augen mit dem leiderfüllten Blick sahen das Paar jedoch gar nicht, das kaum drei Schritte von dem Tier entfernt stand.
In der Vergangenheit hatte diese Löwin ihre Jungen stets sofort nach der Geburt getötet. Vier Mal in den letzten sieben Jahren hatten ihre mächtigen Kiefer die neugeborenen Jungtiere zermalmt und diese heftig gegen die Gitter ihres Käfigs geschleudert, wo sie leblos liegenblieben. Handelte diese Löwin bewußt gegen den normalen Mutterinstinkt, den sie einst besass? Ihr Leben war nur noch ein trauriges Abziehbild ihres früheren Lebens in Freiheit. Der Natur entrissen und von denen, die sie gefangennahmen, gequält, fristete sie nun ihr freudloses Dasein in einem Käfig. Spürte sie vielleicht, daß sie ihren Welpen die Demütigung ersparen konnte, die sie selbst nur schwer ertrug, indem sie diese tötete?

Dann kam das neugeborene Jungtier plötzlich auf die besorgten Betrachter zugeflogen. Schnell packte Georges das Jungtier und zog es durch die Gitterstäbe, bevor seine Mutter es töten konnte. Der brutale Biß der Mutter hatte sein rechtes Vorderbein derart verstümmelt, daß es nur noch hilflos herabbaumelte. Angesichts einer solchen Wut war das einzige, was ein Mensch sagen konnte: Du armes kleines Ding. (Anm. d. Übs.: englisch «You poor little tyke.»)
Die Westbeaus nahmen die drei Pfund schwere «Little Tyke» in ihre abgelegene Valley-Ranch in der Nähe von Seattle, mit. Dort kam sie in Kontakt mit ihrer «Menagerie», anderen Tiere wie Pferden, Rindern und Küken. Neugierige Pfauen säumten das Dach, Kätzchen spähten durch einen Pfahlzaun, und zwei Terriers vollführten wahre Freudensprünge über diesen Neuzugang zu ihrem Tierhaushalt. «Little Tyke» wurde mit warmer Milch aus der Flasche großgezogen und langsam besserte sich ihr Zustand.


Geheimnisvolle Reaktion


Little Tyke weigerte sich Fleisch zu fressen

Auf den Rat von Experten hin begannen die Westbeaus nach drei Monaten mit der Entwöhnung und Umstellung auf feste Nahrung. Ausser einer Lieblingspuppe nahmen sie ihr die meisten ihrer Gummi-Spielzeuge weg, um sie durch Knochen von frisch geschlachteten Rindern zu ersetzen. Dann trugen sie das kleine Jungtier zu den Knochen. Aber welche Überraschung, sie warf sie wild von sich! Experten versicherten ihnen mit deutlichen Aussagen, dass Löwen ohne Fleisch nicht leben könnten. In der Wildnis fressen Löwen nur Fleisch, elf Pfund pro Tag für ein ausgewachsenes weibliches Tier. Alarmiert über «Little Tykes» befremdendes Verhalten, wunderten sie sich, und fragten sich wie sie Fleisch in ihre Diät einführen könnten.
Mittlerweile setzten sie die Fütterung des Babies mit Getreide fort, das mit Milch gemischt wurde. Ein guter Freund schlug vor, die Milch mit zunehmenden Portionen von Rindfleischblut zu mischen. Wenn man der Milch zehn Tropfen von Blut beimischte, wollte «Little Tyke» nichts damit zu tun haben. Sie mischten dann fünf Tropfen von Blut dazu, und verbargen die Flasche. Während sie an der Flasche, die nur Milch enthielt, sog, wechselten sie schnell die Flasche. Wieder verweigerte sie letztere. In ihrer letzten Verzweiflung fügten sie nur einen Tropfen von Blut zu einer vollen Flasche Milch hinzu, aber «Little Tyke» verweigerte auch diese Flasche, und sie starrten mit Verwunderung auf diese Szene. Ein anderer Freund schlug vor die eine Hand mit Milch zu benetzen und die andere mit Milch gemischt mit Hackfleisch. Das Kleine leckte bereitwillig die Hand mit der Milch, verweigerte aber die dargebotene andere, die mit Fleisch und Milch gemischt war. Ihre Not verspürend, wischte George seine Hände mit einem nahegelegenen Handtuch und nahm sie auf dem Arm. Sie fauchte in Furcht und verkroch sich kränkelnd, wegen des Fleischgeruches auf seiner Hand beruhigte sie sich erst, als man ihr eine frische Flasche Milch mit gewaschenen Händen reichte.

Eine Belohung von eintausend Dollar

Als sie neun Monate alt war und bereits fünfundsechzig Pfund wog, wurden «Little Tyke» die Schienen und Verbände von ihrem Bein endgültig entfernt. Langsam lernte sie, das geheilte Bein zu benutzen, und suchte die Gesellschaft der anderen Tiere.
Da die Viehfarm nicht genug Einkommen brachte, betrieben die Westbeaus in der Stadt einen kleinen Laden. Dazu lagerten sie pflanzliche Lebensmittel im Kühlraum. Wenn sie dorthin gingen, kam «Little Tyke » mit ihnen, und damit wurde ihre vegetarische Löwin überall bekannt. Als sie vierjährig war, schrieben die Westbeaus in einer Anzeige eine Belohung von eintausend Dollar für einen Vorschlag aus, mit der man die Löwin dazu bewegen könne, Fleisch zu fressen. Zahlreiche Vorschläge kamen, doch «Little Tyke» verweigerte alles, was mit Fleisch zu tun hatte.


Die Antwort

Um das Problem mit der Ernährung der Löwin zu lösen, wandten sich die Betreuer dieses erstaunlichen Tieres weiterhin an Experten. Schliesslich gelang es einem jungen Besucher, ihre Besorgnis zu zerstreuen. Ernst blickte er sie an und fragte: "Lesen Sie denn nicht die Bibel? Lesen Sie doch einmal Genesis 1:30, dort werden Sie die Antwort finden." George las die Verse alsbald. Zu seinem Erstaunen stand dort: "Und jedem Tier der Erde, und jedem Geflügel in der Luft, und allem was auf der Erde kriecht, und wo es Leben gibt, habe Ich jedes grüne Kraut als Nahrung gegeben, und so war es." Von da an waren die Westbeaus beruhigt.

«Little Tykes» Mahlzeiten

Ein typisches Essen bestand aus verschiedenen Getreidesorten, ausgewählt aufgrund ihres Gehalts an Eiweiss, Kalzium, Fett und Faserstoffen. Margaret kochte meistens für einige Tage auf Vorrat. Zur Zeit der Fütterung erhielt «Little Tyke» eine köstliche Mahlzeit bestehend aus zwei Handvoll gekochtem Getreide, zwei Litern Milch und zwei Eiern. Beim Essen stellte sie nur eine Bedingung: Ihre Lieblings-Gummi-Puppe musste neben ihr sein.



Little Tyke mit Becky

Da sie Knochen vom Tier verweigerte, gaben ihr die Westbeaus zur Stärkung der Zähne und des Zahnfleisches Gummistiefel. Sie machten ihr die Stiefel "schmackhaft", indem sie diese mit Parfüm besprühten. Ein Stiefel hielt etwa einen Monat. «Little Tyke» hatte viele enge tierische Freunde. Ihre Lieblinge waren Pinky (ein Kätzchen), Kobold (ein anderes Kätzchen), Becky (ein Lamm) und Baby (ein Rehkitz). Ihr Liebling und bester Freund jedoch, war Becky, die «Little Tykes» Gesellschaft dem jedem anderen der Tiere vorzog.

Nationale Berühmtheit

Die populäre TV-Show "You asked for it" bearbeitet von Art Baker, zeigte «Little Tyke» auf den Bildschirmen. Die Produzenten wollten eine Szene mit Küken, was für George kein Problem war, da «Little Tyke» sich auf der Hidden Valley Farm gut mit diesen verstand. Als die Film-Crew die Tierchen brachte, waren es vier Tage alte Küken!

Die Küken

«Little Tyke's» einzige frühere Erfahrung mit kleinen Küken waren die Hühner, die auf der Farm mit ihren Kücken auf dem Rasen herumliefen. Georges dachte nicht weiter darüber nach, bis er sah, wie «Little Tyke» sich merkwürdig verhielt und schuldbewusst mit geöffneten Kiefern und geschlossenen Lippen herumschlich. Er rief: "Tyke, was hast du im Maul?" Sofort öffnete die Löwin ihr Maul und ein kleines Kücken flog unverletzt heraus. Es flatterte mit seinen kleinen Flügelchen und wollte zum Entsetzen der Mutterhenne gleich wieder zurück ins Maul! «Little Tyke» leckte das kleine Küken sanft mit ihrer grossen Zunge ab. Das Küken hüpfte ihr erneut ins Maul und wurde dann zärtlich von der Löwin gekuschelt.
Während die erstaunte Crew diese Szene filmte, schlenderte «Little Tyke» hinüber zu den Küken und leckte nach längerem Zögern auch die anderen vorsichtig und sanft mit der äussersten Spitze ihrer Zunge ab. Dann verschwand sie mit einem Gähnen. Kurz darnach kam sie zurück und legte sich mitten unter sie. Die Kücken schlüpften dann unter die langen, seidigen Haare des grossen Halses ihrer starken Beschützerin.
Eine andere Szene zeigte wie ein junges Kätzchen, das nach einigem Beschnuppern über die gewaltigen Vorderpfoten der grossen Katze lief und sich dann dort niederließ. «Little Tyke» rückte mit einer Pfote näher an das winzige Kätzchen, um es besser hätscheln zu können.



Vor den Kameras öffnete Art Baker eine Bibel und las:

"Dann wohnt der Wolf beim Lamm ... Der Löwe frisst Heu wie das Rind."



Die eingehende Post überflutete die Filmhersteller, und das Ereignis wurde eines der populärsten in der Geschichte dieser Show.

«Little Tyke's» Tod

Während dreiwöchigen Fernseh-Aufnahmen in Hollywood wurde «Little Tyke» mit einem Virus befallen und sie starb an einer Lungenentzündung. Die plötzliche Klimaveränderung könnte dafür mitverantwortlich gewesen sein. Sie entschlief, nachdem sie sich zuvor vor dem Fernseher zusehends erholt hatte.

Inspirationen zu diesem Thema

Ihr Leben ist vorüber, doch was sie uns gelehrt hat, lebt weiter. Eine der vielen Lektionen, die sie uns lehrte, ist dass Liebe Furcht und Wildheit vertreibt. «Little Tyke» strahlte die Liebe und Anteilnahme, die ihr nach den ersten Augenblicken ihrer dramatischen Geburt zuteilt wurde, zurück. Tausende sahen die Fotos von ihr und ihrer Freundin Becky, dem Lamm und waren begeistert, da sie darin ein Zeichen für eine bessere Welt sahen: Zwei so unterschiedliche Naturen, die sich an ihrer gegenseitigen Liebe erfreuen! Ein bekannter Rechtsanwalt hängte eine Vergrösserung des Fotos in seiner Kanzlei auf und wies darauf hin, wenn er Ehepaare beriet, die kurz vor der Scheidung standen.

Ein wissenschaftliches Rätsel

Die Wissenschaft steht bei «Little Tyke» vor einem Rätsel. Katzen sind reine Raubtiere. Ohne Fleisch können sie erblinden oder eine fortschreitende Kardiomyopathie (DCM) entwickeln, eine degenerative Krankheit, bei der die Herzmuskeln erschlaffen und immer schlechter Blut pumpen können. Dies geschieht, wenn die Ernährung des Tieres nicht genügend Taurin, eine Aminosäure, enthält. Seit den 50er Jahren weiss man aufgrund von Untersuchungen an der University of California (Davis, 1976), dass Taurin ein wesentlicher Nährstoff für Katzen ist. Ein Mangel an Taurin führt zu einer Degeneration der Netzhaut. Spätere Forschungsergebnisse bestätigten, dass eine unzulängliche Taurinzufuhr zu dgenerativer Kardiomyopathie (DCM) führt. Katzen mit DCM, denen Taurin verabreicht wird, erholen sich auf nahezu wundersame Weise, wenn die Krankheit nicht allzu weit forgeschritten ist. Früher überlebten Katzen die Diagnose höchstens um einige Tage oder Wochen.

Taurin ist in der Natur ausschließlich in tierischen Quellen vorhanden. Milch und Eier enthalten minimale Mengen davon. «Little Tyke» hätte ihren Taurinbedarf mit Milch oder Eiern decken können, wenn sie 1900 Liter Milch am Tag getrunken oder mehr als 4000 Eier pro Tag verzehrt hätte. Die grosse Frage ist somit: Wie und woher erhielt «Little Tyke» ihr Taurin?

Die Herausforderung

Vielleicht noch wichtiger ist die Frage: Warum verleugnete, «Little Tyke» ihre arteigenen Instinkte? Für die Öffentlichkeit ist «Little Tyke» eine Kuriosität, für Zoologen eine Ausnahmeerscheinung, für Wissenschaftler eine Abnormalität und für Idealisten eine Inspiration.

«Little Tyke» war aber nicht allein. Eine Fotografie aus Allahabad, Indien zeigt eine weitere geistig inspirierte Löwin.
In seiner 'Autobiographie eines Yogis' schrieb Paramahansa Yogananda:
Unsere Gruppe verliess die friedvolle Behausung, um einen Nachbarn, den Swami Krishnananda zu begrüssen. Er war ein gutaussehender Mönch mit rosigen Wangen und mächtigen Schultern. Eine zahme Löwin begleitete ihn. Beeindruckt durch den Geist des Mönches, (wir wussten nicht ob dies vielleicht an seinem mächtigen Körperbau lag) lehnte das Dschungelraubtier jede Art von Fleisch ab und bevorzugte Reis und Milch.
Der Swami lehrte das Tier, ihr Wohlgefallen mit einem tiefen Grunzen «Aum» auszudrücken - eine Katzen-Ehre!
Diese vegetarischen Löwinnen sind "Löwen-Lichter". Durch sein Beispiel lädt ein solches Lichtwesen uns ein, eine gewaltfreie Welt zu entdecken, weg von den Schlachthäusern, die Katzen und Hunde füttern, in eine Zeit der Erleuchtung.

Dieser Artikel stammt aus dem englischen Buch: "Vegetarian Cats & Dogs" von James A. Peden.
Übersetzt aus dem Englischen von Arthur Müller und Eva Stabenow. Ausserdem gibt es ein weiteres Buch ausschliesslich über Little Tyke: "Little Tyke" von Georges Westbeau.

Dieser Artikel wurde im Vegi-Info 1/98 veröffentlicht.



Weitere Artikel im Internet:

Zu Little Tyke:
The Lion that Wouldn't Eat Meat und The Lion That Wouldn't Eat Meat
Und ein weiterer Löwe der kein Fleisch mag: "Spaghetti-Löwin": Raubtier verschmäht Fleisch, n-tv, 13.3.2002
Artikel über eine Löwin, welche eine Antilope adoptierte in der kenyanischen Zeitung Daily Nation



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Gründe für die vegetarische Ernährung


Es gibt viele individuell unterschiedliche Gründe, um mit dem Fleischessen aufzuhören. Viele Menschen tun es wegen der Tiere, sehr viele aber auch aus gesundheitlichen Gründen, einige finden es schlicht und einfach ekelhaft, Leichenteile zu essen.

Die hier aufgeführten Gründe zeigen, wie schädlich Fleischkonsum für unsere Welt ist. Wir Menschen benehmen uns auf diesem Planeten wie eine Besatzungsmacht in einem überfallenen Land: wir morden die Bewohner und pferchen sie ein, wir verknechten und entrechten sie, wir lassen ihnen keine Würde. Bei all dem schaden wir uns sogar noch selbst. Wie schädlich und überflüssig Fleischessen ist, zeigen die folgenden Aspekte:


Auch Tiere wollen leben

Tiere haben Rechte, wie wir! Sie haben das Recht auf Leben und Glück, auf Unversehrtheit und Würde, auf Freiheit und Entfaltung!



Helfen Sie mit, diese Grausamkeiten zu beenden, werden Sie Vegetarier!

Schützenswert sind aber nicht nur Tiere mit schönen Augen oder weichem Fell. Auch Krusten- und Schuppentiere, wie Hummer und Fische, haben ein uneingeschränktes Lebens-Recht. Diese Tiere werden oft am schlimmsten verfolgt und auf unvorstellbar grausame Weise getötet.

Dieses kleine Glossar des Schreckens habe ich zusammengestellt, weil häufig einige Tiere vergessen werden, wenn Menschen an Tierleid denken oder sich für Tiere engagieren, die in Not sind. Fische fristen beispielsweise in den Herzen der Menschen ein sehr kümmerliches Dasein. Vielleicht, weil sie uns so fremd erscheinen oder weil sie in einem anderen Element leben, dem Wasser. Aber auch an das Schicksal der Pferde, Strauße und Schafe denken nur wenige. Leider muß auch dieses Glossar unvollständig bleiben, denn zu viele Tiere leiden für den Fleischgenuß.

Aale

Sofern Aale nicht aus dem Meer oder einem Fluß gefangen werden (siehe Fische), stammen sie aus Zuchtanstalten, in denen 70.000 Tiere in 80 m3 Wasser leben müssen.Jedes zweite dieser empfindlichen Tiere stirbt an den Qualen schon vor der eigentlichen Schlachtung, die i.d.R. durch das Messer erfolgt.

Fische

Mit ausgedehnten Treibnetzen werden nahezu alle Lebewesen, die sich im Wasser aufhalten, von industriell ausgestatteten Fischereiflotten eingefangen und an Bord gezogen. Auch nicht zu verwertende Fische und andere Wasserbewohner kommen hierbei mit in den Fang und damit zu Tode: giftige Fische, Delphine, Robben, Schildkröten. Der Tod von Fischen erfolgt durch Ersticken, durch Druckabfall, Zerquetschen unter Tonnen anderer gefangener Fische und nur selten durch das Messer. Auf Fischmärkten werden die noch verzweifelt zappelnden - "frischen" - Tiere verkauft. Fische sterben einen stundenlangen Tod und kaum einer nimmt es auch nur zur Kenntnis! Angler fangen Fische durch Haken, die sich in die Münder bohren oder verschluckt werden und sich so im Magen verfangen. Einige Angler verwenden auch lebende Köderfische, die sie an ihrer Angel befestigen.

Gänse

Gänse werden auch schon gerupft, wenn sie noch leben. Der kostbare Daunen am empfindlichen Unterleib der Tiere wächst nach diesem schmerzhaften Vorgang wieder nach und bringt dem Züchter so mehrfachen Gewinn. Gänse zur Gewinnung der bei Gourmets beliebten Gänsestopfleber, werden mittels eines Rohres, das ihnen in den Hals gesteckt wird, mit Nahrung vollgestopft. Ihnen wird mehrmals täglich die Nahrung direkt in den Magen gepreßt, und zwar ein vielfaches der Menge, die das Tier normalerweise essen würde. Bei diesem Prozeß vergrößert sich die Leber mit der Zeit in pathologischer Weise - die begehrte Gänsestopfleber entsteht. Die Schlachtung der Tiere erfolgt mit dem Messer.

Hühner

Für ein Huhn schreibt unser Gesetz einen Lebensraum von nicht ganz der Größe eines Din-A4-Blattes vor. Die Tiere stehen dabei ihr Leben lang auf Gitterböden, damit der Kot nicht vom Züchter entfernt werden muß, sondern durchfällt. Fliegen dürfen diese Vögel ihr ganzes Leben lang nie. Der Zustand der Käfighühner ist schon nach kurzer Zeit katastrophal, da in den engen Käfigen kräftig gehackt wird und die Füße aufgrund der scharfen Gitterböden schmerzen und sich entzünden. Frisch geschlüpfte Küken werden in Plastiktüten einfach totgequetscht, wenn sie sich weder für die Eierproduktion, noch für den Fleischmarkt eignen. Zu schlachtende Hühner werden brutal in Kisten gestopft, wo sie sich oft Beine und Flügel brechen. Die Betäubung vor der Schlachtung erfolgt in Form von Stromschlag in einem Wasserbad. Die Tötung wird durch ein automatisches Messer am Fließband vorgenommen.

Hummer und Krebse

Hummer kommen meist aus Zuchtanstalten, in denen sie unter Massenhaltungsbedingungen großgezogen werden. Wenn sie die richtige Größe erreicht haben, drückt sie der Züchter in winzige Kammern, die gerade einmal knapp die Größe des Tieres selbst haben und in größeren Einheiten verbunden sind. Beim Hineindrücken werden oft die Beine und Scheren der Tiere gebrochen, wenn diese bei dem Vorgang zur Seite standen oder weil das Tier einfach schon zu groß war. In diesen Kammern werden die Hummer dann monatelang durch Unterkühlung in eine Art Kälteschlaf verbracht, während dem sie nichts zu essen benötigen. Sie werden in dieser Zeit in einem Palettenlager, übereinandergestapelt verwahrt, bis sie irgendwann an ein Gourmetrestaurant oder eine Fischhandlung geliefert werden. Ihr Tod tritt ein durch zutodekochen.

Krabben

Genau wie Hummer oder Krebse werden Krabben durch zutodekochen umgebracht.


Kühe

Die kleinen Kälber werden meist schon eine Woche nach der Geburt von der Mutter getrennt und verbringen schon vom frühesten Alter an ihr Leben in einer winzigen Mastbox von 1,5 qm (gesetzl. vorgeschrieben), in der sie sich fast nicht rühren können. Einige von ihnen werden schon im Babyalter zum Schlachter transportiert und dort mit einem Bolzenschußgerät hingerichtet, bzw. betäubt, denn der Tod wird durch Ausbluten nach einem Messerstich in den Hals des Tieres herbeigeführt. Andere werden für die Milchproduktion und die Züchtung noch einige Zeit am Leben gelassen, bis auch sie zum Schlachter gebracht werden.

Pferde

Erst werden sie geliebt und bewundert, dann, wenn sie alt sind, schickt man sie ins Schlachthaus. Ihr ganzes Leben tragen sie Menschen umher, sind freundlich zu Kindern, doch genutzt hat es ihnen dann doch nichts - sie müssen wegen ihres Fleisches sterben. Nach grausamen und langwierigen Transporten gelangen sie in den Schlachthof, wo sie ähnlich sterben, wie die Kühe. Viele von ihnen werden, wie die Schafe, geschächtet, also ohne jede Betäubung umgebracht.

Schafe



Schafe sind die am häufigsten von Schächtung betroffenen Tiere. Schächtung ist eine besondere Art der Schlachtung, die religiös motiviert ist und jegliche Betäubung ausschließt. Der Grund für die Verweigerung einer Betäubung besteht darin, daß ein unbetäubtes Tier beim Aufstechen der Halsschlagader durch heftiges Strampeln schneller sein Blut verliert, als mit Betäubung. Der zügige Blutverlust ist für diese Menschen aus religiösen Gründen wichtig.


Schweine



Schweine werden in kleinen Boxen gehalten, sie stehen ihr Leben lang auf Spaltböden, haben kein Stroh, sind oft angebunden. Um zum Ort ihrer Schlachtung zu gelangen, werden sie noch einmal über längere Strecken hinweg unter unvor-
stellbar grausamen Bedingungen transportiert.Mit Elektroknüppeln treiben sie die Schlachter in die Schlachthalle, wo sie mit einer Elekrozange einen Stromstoß erhalten, der die sog. Betäubung darstellt. Danach werden sie an einem Hinterbein hochgezogen und mit einem Messer abgestochen.


Strauße

Schleswig-Holsteins Bauern haben eine neue Verdienstquelle entdeckt: Straußenfleisch. Damit diese Wildtiere rentabel gehalten werden können, ist für sie der Platz entsprechend der nutztierartigen Massenhaltung vorgesehen und kaum Bewegung möglich.

Quelle: www.veggiswelt.de







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Vegetarisch leben ist gesünder


"Die Therapie von Leiden, die Folge des Verzehrs von Fleisch sind, kostet ebensoviel wie die Behandlung von Leiden, die mit dem Rauchen in Zusammenhang gebracht werden".

Quelle: WELT AM SONNTAG v. 3.12.95 "Neue Erkenntnisse über die Vorteile vegetarischer Ernährung".





Von Rinderwahnsinn, Salmonellen und Schweinepest soll hier einmal nicht die Rede sein. Auch nicht von Hormonen zur Wachstumsförderung oder Beruhigungsmitteln, die dem Tier vor der Schlachtung verabreicht werden, damit es noch lebt, wenn es für den Fleischkonsum ausbluten muß. Es geht hier einmal nur um die natürliche Beschaffenheit von tierischem Fleisch.

Gegen alle Erkenntnisse über die Schädlichkeit von Fleisch, kämpft die Fleischindustrie mit allen Mitteln um das Image ihrer Produkte. Ihre Kernaussage: Fleisch ist gesund, jung, aktiv, sexy. Je niveauloser die Reklame, desto beliebter bei den Fleischwerbern, da gegen Dummheit nur schwer etwas zu machen ist.

Die Forschungsergebnisse der letzten Zeit belegen, daß vegetarische Ernährung mit Pflanzenkost, Milch und Eiern für die Gesundheit deutlich besser ist, als eine Mischkost, die zusätzlich auch Fleisch und Fisch beinhaltet.



Was Fleisch so ungesund macht

Schlachtet man ein Tier oder trennt man ihm ein Glied ab, geht sein Fleisch sofort in Verwesung über. Fleisch ist tot, es ist Teil eines verstorbenen Tieres, das Leichengift enthält (also Eiweißzerfallsprodukte wie Cadaverin und Putrescin sowie gelegentlich auch Krankheitserreger). Fleisch wird je nach Temperatur und Umwelteinflüssen schnell oder weniger schnell von Fäulnis befallen. Beobachtet man eine Zeitlang ein Stück verfaulendes Fleisch, wundert man sich, woher so plötzlich Tausende von Würmern kommen können, ohne daß ein Nest in der Nähe ist.

Wenn Pflanzen verrotten, tun sie das in einem (relativ harmlosen) Gärungsprozeß, wie er z. B. auch künstlich zur Weinherstellung hervorgerufen wird. Bei Fleisch dagegen entstehen bei der Verwesung hoch toxische Stoffe, die über Magen und Darm vom Organismus aufgenommen werden. Fäulnisbazillen zerstören die Darmflora, giftige Gase dringen durch die Darmwand in den gesamten Organismus ein und erzeugen Kopfschmerzen, Immunschwäche und Krankheiten. Dieses Leichengift läßt sich auch durch starkes Erhitzen nicht zerstören.

Fleisch enthält keinerlei Ballaststoffe, auch wenn der Eindruck durch die faserige Konsistenz entstehen mag. Wegen dieser Eigenschaft kommt es zu festerem Stuhl, der sich nur sehr langsam Richtung Ausgang bewegt. Die Zeit, die das Fleisch seine Gifte im Darm an den Körper abgeben kann, steigt also an.

Pestizide, die sich in den Futterpflanzen befinden, addieren sich im Körper des Tieres. Je nach Tierart rechnet man mit 6-10 kg Futterpflanzen je kg Fleisch. Fleischesser nehmen also zusätzlich noch ein Vielfaches der Pflanzen(!)gifte in sich auf, als Vegetarier!

Der hohe Anteil an gesättigten Fettsäuren führt zu einem Anstieg des (schlechten) LDL-Cholesterins und zur Senkung des (guten) HDL-Cholesterins. Der hohe Anteil dieser ungesunden Fette ist darüber hinaus auch ein Grund für Übergewichtigkeit mit all seinen gesundheitlichen Risiken.

Fleisch wirkt sich auf den Säure-/Basen-Haushalt des Körpers ungünstig aus, da es zu einer starken Übersäuerung führen kann, wenn nicht durch eine ansonsten gesunde und angepaßte Ernährung gegengesteuert wird.

Fleisch enthält Eiweiß - viel Eiweiß. So viel Eiweiß, daß unser Körper damit vollkommen überlastet wird. Es macht nicht etwa stark, sondern erfordert vom Körper erhöhte Anstrengungen der Nieren und eine Steigerung der Harnstoffbildung. Eiweißüberschuß führt unter anderem auch zu Vitamin B6-Mangel.

Auch das Eisen ist im Fleisch für die meisten Menschen zu hoch dosiert. Ein zuviel an Eisen fördert das Entstehen von Krankheiten, da auch Krankheitserreger Eisen für ihr Wachstum benötigen.

Sehr viele Substanzen der Pflanzenkost schützen vor sog. "Freien Radikalen" (unvollständige Sauerstoffmoleküle, denen ein Elektron fehlt). Sie können unserem Körper großen Schaden zufügen und den Alterungsprozess beschleunigen, wenn nicht gegengesteuert wird. Ganz bestimmte Gemüse- und Obstsorten besitzen die Fähigkeit, Freie Radikale erfolgreich zu bekämpfen. (S. Kapitel Pflanzliche Nahrung als Jungbrunnen im Vegetarier Handbuch).

Fleisch enthält (logisch) keine Sekundären Pflanzenstoffe, die für unser Immunsystem enorm wichtig sind und die in jeder Pflanze existieren. Jeder Bissen Fleisch ist also ein Bissen weniger Gesundheit!

Wurde das Tier mit Antibiotika behandelt, besteht die Gefahr einer Zerstörung der Darmflora und einer Antibiotika-Resistenz. Letzteres kann Lebensgefahr bedeuten, wenn etwa eine Lungenentzündung nicht mehr richtig behandelt werden kann.

Wußten Sie eigentlich, warum das heute angebotene Fleisch wässriger ist als früher? Ich habe zum ersten Mal in einer Landfunksendung (also einer Sendung von Agrarfachleuten für Bauern und Verbraucher) davon gehört. Dort erklärte ein echter Fleischfachmann, daß die Tiere im Moment der Schlachtung vor Angst eine totale Muskelstarre bekommen. Hierbei wird von den Muskeln Wasser (mit Streßhormonen versetzt!) ausgeschüttet. Tiere, deren ganzes Leben aus Streß bestand (Massentierhaltung), erleben diesen letzten Gang noch schlimmer, als Tiere, die ein einigermaßen behagliches Leben führen durften.

Heute schmeckt das Fleisch also nicht nur wässriger, als früher. Wer es konsumiert, konsumiert in jedem Fall auch die Streßhormone der völlig verängstigten Tiere. Ob diese im Körper des Menschen ihre Wirkung tun, ist umstritten und nie richtig untersucht worden. Ich denke, daß eine wissenschaftliche Studie darüber endlich durchgeführt werden muß. Gibt es nun einen Zusammenhang zwischen der Zunahme von Gewalt in der Gesellschaft und der Zunahme des Konsums von aus Massentierhaltung stammenden Fleisch? Eine Frage, die doch wohl alle interessieren sollte!

Empirische Belege

Die Untersuchungen wurden unabhängig voneinander durchgeführt vom Deutschen Krebsforschungszentrum, mit PD Dr. med. R. Frentzel-Beyme, dem Bundesgesundheitsamt, mit Prof. Dr. med. H. Rottka und dem Ernährungswissenschaftlichen Institut der Universität Gießen, mit Prof. Dr. C. Leizmann. Ihr übereinstimmendes Ergebnis: Vegetarische Ernährung ist gesünder, als fleischhaltige Mischkost! Alle Vegetarierinnen und Vegetarier, die ich kenne, mich eingeschlossen, bestätigen diese Ergebnisse, den Zugewinn an Gesundheit und Fitness durch vegetarische Ernährung.



Die drei Studien belegen, daß sich u.a. folgende, wichtige medizinische Parameter durch vegetarische Ernährung zum Vorteil des Menschen verändern:

* Harnsäurewerte (geringeres Gichtrisiko).
* Cholesterinwerte (geringeres Risiko für Herzkrankheiten).
* Blutdruck (geringeres Schlaganfallsrisiko).
* Körpergewicht (besserer Allgemeinzustand).
* Die Widerstandskraft gegen Krankheiten nimmt generell zu, Vegetarier sind also insgesamt seltener krank.

Allein die Vegan-Vegetarier, also reine Pflanzenesser, müssen darauf achten, daß sie gelegentlich bewußt etwas für ihren Vitamin B12-Haushalt tun. Dieses Vitamin wird durch Mikroorganismen erzeugt und kommt vorwiegend in tierischen Lebensmitteln vor.

Sehr gute B12-Spender sind etwa Milch und Eier. Weitere Quellen für B12 sind jedoch auch im Pflanzenreich zu finden, nämlich beispielsweise in bakteriell vergorenem (milchsaurem; hat nichts mit Milch zu tun) Sauerkraut, anderem entsprechend zubereitetem Gemüse, Tempeh, Lopino oder auch in Weizenbier. B12 kann übrigens bis zu 10 Jahre im Körper gespeichert werden.

Vegan-Vegetarier, die sich nicht sicher sind, ob ihre B12-Zufuhr ausreichend ist, sollten gelegentlich ein (synthetisch hergestelltes) Vitamin B12-Präparat einnehmen oder sich einmal pro Jahr eine B12-Spritze geben lassen.

Lakto-Vegetarier und Ovo-Lakto-Vegetarier brauchen sich über B12 überhaupt nicht zu sorgen, da ihnen ihre Kost automatisch auch dieses Vitamin in ausreichender Menge zur Verfügung stellt.

Manche Ärzte verunsichern vor allem Vegetarierinnen mit der Behauptung, daß ihnen ohne Fleisch Eisenmangel drohe und daß vegetarisch ernährte, bzw. von Vegetarierinnen gestillte Säuglinge Mangelschäden erleiden könnten.

Gelegentlich aufgetretene, geringere Eisenwerte bei Frauen hatten in keinem der untersuchten Fälle zu gesundheitlicher Beeinflussung geführt. Die Untersuchungen belegen darüber hinaus, daß die Muttermilch von Ovo-Lakto-Vegetarierinnen gesünder für die Säuglinge ist, als die von Gemischtköstlerinnen, da sie weniger Umweltgifte enthält, dafür aber mehr Vitamine und ungesättigte Fettsäuren.

Speziell während der Schwangerschaft, während der Stillzeit und bei der Kleinkindernährung sollte darauf geachtet werden, daß neben der Pflanzenkost auch Milch und Milchprodukte verzehrt werden. Eine ausgewogene ovo-lakto-vegetarische Kost bietet alle Nährstoffe, um das Kind bedarfsgerecht zu versorgen. Um einen Eisenmangel vorzubeugen kann die Auswahl der Nahrung zusätzlich entsprechend zusammengestellt werden, da für Kinder Eisen für die Entwicklung besonders wichtig ist.

Zum Schluß noch die Eiweißfrage. Das früher häufig hervorgebrachte Argument, vegetarische Ernährung verursache einen Eiweißmangel, wird heute selbst von den professionellen Fleischbefürwortern kaum noch verwendet. Heute ist allgemein bekannt: Der übermäßige Verzehr von tierischen Eiweißen führt zur Krankheit. Eiweiße in Pflanzen und Milch sind hochwertig und reichlich, die Eiweißzusammensetzung von vegetarischer Kost ist ausgewogen!


Fleischlos gegen den Menschen-Hunger

Viele Menschen glauben, daß das vorhandene Ackerland die Menschen in der Dritten Welt nicht ausreichend ernähren könne. Dies aber ist nicht so. Die dort produzierten Nahrungsmittel werden für die Fleischproduktion nach Europa und in die USA exportiert.
10 Kilo Getreide werden benötigt, um 1 Kilo Fleisch zu erzeugen. Für die Viehfütterung werden fast 70% der Weltgetreideproduktion verwendet. Würden mit diesem Getreide auf direktem Weg Menschen ernährt, könnten für ein 225g-Steak 40 Kinder einen Tag überleben!



Der Regenwald liebt nur Vegetarier/innen

Die Regenwälder sind die Lungen unserer Erde. Aber sie sind noch mehr: sie sind Heimat für unzählige Menschen, Tiere und Pflanzen.
Damit Rinder dort weiden können, werden diese Wälder vernichtet, und zwar durch Brandrodung. Die Tiere sterben dabei und auch die Pflanzen. Die Menschen, die dort lebten werden vertrieben. Ihnen bleiben dann Reservate oder die Slums der Großstädte.
Nach einigen Jahren sind die Wiesen bereits unbrauchbar, da ohne Urwald auf diesen Böden kaum etwas nachwächst. Neue Waldflächen werden gebrandschatzt, neues Leid für frisches Fleisch. Die zurückgelassen Weiden veröden.



Luft und Land sind Güllekrank

Die in Ställen zu zigtausenden eingepferchten Tiere hinterlassen Unmengen von Kot und Urin - die sog. Gülle. Gülle fällt in solchen Mengen an, daß sie für die Düngung der Felder nur zu einem kleinen Teil sinnvoll verwendet werden kann. Der Rest ist Umweltmüll, wird aber dennoch in den Boden verbracht.
Durch Umwandlungen entstehen Ammoniak, Salpetersäure und Nitrate, außerdem beinhaltet die Gülle Pestizid- und Pharmareste, Schwermetalle und Stickstoff.
Dies alles wird in die Erde und die Luft abgelassen und führt zur Vergiftung des Grundwassers und zu saurem Regen, der wiederum unsere Wälder tötet.



Dem Kind nicht das Töten vermitteln

Irgendwann muß man es seinem Kinde sagen, nämlich daß Fleisch nicht auf Bäumen wächst und Fische und Krebse keine Meeres-"Früchte" sind. Wie soll man einem Kind dann klarmachen, daß es ein unschuldiges Ferkel oder ein Kaninchen für eine Grillfete umbringen (oder umbringen lassen) darf, aber zu Katzen, Wellensittichen und natürlich zu Menschen immer nett zu sein hat?

Wie lernt das Kind, im Schlachterladen zwar nach geräuchertem Rehrücken zu fragen, aber nicht geröstete Hundewelpen mit Majo zu verlangen. Ganz einfach, man muß das Kind in die Geheimnisse der Selektionierung von lebenswertem und lebensunwertem Leben einführen.
Kindern ist die Liebe zum Mitgeschöpf und die Scheu vor dem Töten zunächst einmal angeboren. Normalerweise geraten sie immer in Entsetzen, wenn sie die Tötung eines Lebewesens selbst mit ansehen müssen. Hier müssen nun die Fleischessereltern mit ihrer Erziehung ansetzen, wenn sie ihre Kinder ebenfalls zu richtigen Fleischessern machen möchten.

Das Kind muß tapfer werden, und zwar tapfer, den Leiden anderer gegenüber. Es muß lernen, Eßtiere von Knuddeltieren zu trennen und die Eßtiere als seelenlos zu begreifen. Und es muß erkennen, daß alles, was seelenlos ist, getötet werden darf.
Diese Lernziele werden zwar nicht bewußt von den Eltern so formuliert, sie stehen aber unausgesprochen und konsequent hinter der Erziehung zum Fleischesser.
Die Erziehung zum Fleischesser ist ihrem Wesen nach eine Verbiegung des Charakters eines Kindes, weil Kinder normalerweise Tieren kein Leid antun würden. Sie werden nun dazu erzogen, wegzugucken, wenn Tiere gequält werden, oder zumindest sich nicht gleich so kindisch zu haben, falls sie doch mal etwas davon mitbekommen.



Geistig klar durch Pflanzenkost

Der Mensch besteht, so wird es von vielen gesehen, aus einem niederen, und einem höheren Selbst, wobei das niedere Selbst das erdverbundene, dämonische darstellt und das höhere das geistverbundene, zu Gott strebende.

Das niedere Selbst ist beispielsweise verantwortlich für alle Arten von Sucht, es zieht den Menschen nach unten, bindet ihn an die Erde, bestimmt sein Leben, versklavt ihn. Es steht für Sumpf und Qualen, für Leid und Tod.
Das höhere Selbst steht für Freiheit von Zwängen und Süchten, für geistige Reinheit, für selbstlose Liebe, Hingabe, Demut und Harmonie. Das höhere Selbst bringt Licht und Wärme, Freude und Klarheit.
Die Seele des Menschen ist zwischen diesen beiden Extremen hin- und hergerissen, der Mensch muß sich bei seinen Handlungen jeweils entscheiden, welcher Weg für ihn der richtige ist.

Das mitleidlose Töten und Verschlingen von Tieren gehört zu den Begierden des niederen Selbst. Die Liebe, der Schutz der Tiere, die Achtung vor ihrem Leben, sind Ausdrucksweisen des höheren Selbst.
Fleischessen ist nicht dafür geeignet, sich zu einem höheren Wesen zu entwickeln, dies haben auch viele bekannte Philosophen und Esoteriker immer wieder betont.
Wer in die höheren Bereiche seines Bewußtseins vordringen möchte, muß vom Fleisch ablassen. Im Todesgeschrei hilfloser Tiere kann sich das höhere Selbst nicht entwickeln!



Vegetarisch leben ist Gottesdienst

Es gibt Religionen, wie den Buddhismus oder den Hinduismus, in denen das Recht der Tiere explizit festgeschrieben ist. Dennoch leben in Thailand, Indien, Japan u.s.w., in denen diese Religionen Volksreligionen sind, viele Menschen, die Fleisch essen.

"Du sollst nicht töten" - mit diesem Gebot der christlichen Religion wäre eigentlich auch schon alles gesagt, gäbe es da nicht die intelligente Fähigkeit des Menschen, seine Wahrheit danach auszuwählen, ob sie ihm genehm ist oder nicht. Dieses Gebot wäre, konsequent angewandt, zu unbequem. Es wird daher verbogen zu "Du sollst keine Menschen töten". Die religiösen Führer - nicht die Religion - unterstützen diese Schlitzohrigkeit. In Abständen wird von Kirchenfürsten an der Bibel herumgepfuscht und Übersetzungen werden gleich der Volksmeinung angepaßt. Viele Priester und Pastoren predigen die Unterjochung der Tiere.
Die christliche Amts-Kirche lebt von der Kirchensteuer und würde die Kirche unpopulär, verlöre sie ihre Mitglieder, das feine Leben wäre vorbei. Fleischessen ist (noch) populär, also ist die Kirche dafür.

Gerade zum höchsten, heiligen Fest der Christenheit, der Weihnacht, verfällt der Mensch in einen wahren Tötungs- und Genußrausch: Millionen von Gänsen und Enten müssen sterben für den Rausch der Sinne, für eine Festorgie, die mit wahrer Liebe und Gottesfürchtigkeit nichts zu tun hat. Die größte Sorge der Christen bei diesem Fest ist nicht das Leid der Tiere, sondern wie sie ihre eigenen, zusätzlichen Pfunde, die sie sich zu Weihnachten anfressen wieder wegbekommen.Egal, was eine Religion, eine Schrift oder gar was die Kirche verkündet - Gottes Willen können wir nur durch ihn selbst erfahren. Wenn er wollte, daß wir Fleisch essen, brauchten wir keinen Mantel des Schweigens über den Mißbrauch der Tiere zu legen. Wir gingen dann aufrecht zum Tier, schlügen es, damit es still sei, packten es am Hals und töteten es, ohne Skrupel. Jeder einzelne von uns.
Dem Menschen muß klar werden: Mit einer Mahlzeit, die er ohne schlechtes Gewissen nicht bis zu seiner Quelle zurückverfolgen kann, stimmt etwas nicht! Ißt er Fleisch, endet sein Rückblick bereits am Kühltresen des Metzgers. Wie soll etwas vor Gott verantwortbar sein, das sich niemand selbst vorzustellen oder anzusehen wagt, geschweige selbst Hand dazu anlegen würde?






Quelle: www.veggiswelt.de



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"Earthlings", ein Film, den jeder Noch-Fleischesser gesehen haben sollte!

"Earthlings" ist eine Dokumentation in Spielfilmlänge über die absolute Abhängigkeit der Menschheit von Tieren (als Haustiere, Nahrung, Kleidung, zur Unterhaltung und in der wissenschaftlichen Forschung), veranschaulicht aber auch unsere Geringschätzung gegenüber diesen sog. "nicht-menschlichen Versorgern". Sprecher des Films ist der Oscar-nominierte Joaquin Phoenix ("Gladiator"), die Filmmusik schrieb der mit Platin ausgezeichnete Künstler Moby.




Der Film bietet detaillierte Einblicke in Tierhandlungen, Welpen-Fabriken und Tierheime sowie Massentierhaltungen, den Leder- und Pelzhandel, die Sport- und Unterhaltungsindustrie und schließlich den medizinischen und wissenschaftlichen Beruf. "Earthlings" verwendet versteckte Kameras und vorher nicht gezeigtes Filmmaterial, um die täglichen Praktiken einiger der größten Industrien der Welt aufzuzeichnen, deren aller Profit vollständig auf Tieren beruht. Kraftvoll, informativ und zum Nachdenken anregend, ist "Earthlings" mit Abstand die umfassendste jemals produzierte Dokumentation zum Verhältnis zwischen Natur, Tieren und menschlichen Wirtschaftsinteressen.



Höchst empfehlenswert!

Hier könnt Ihr den Film auch downloaden: Klick







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TOPFIT ohne Fleisch

Fleisch ist ein Stück Lebenskraft - das sagt zumindest der Volksmund.



Dass man aber auch ohne Fleisch und sogar ganz ohne tierische Produkte topfit sein kann, beweist ein junger Arzt aus dem Rhein-Main-Gebiet.



Hier könnt Ihr den Film auch downloaden: Klick


Quelle und weitere Infos: http://veg-tv.info


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Massentierhaltung: Mechanisierter Wahnsinn


Das Leben auf "Old MacDonald's Farm" ist nicht mehr das, was es einmal war. Die grünen Weiden und idyllischen Szenen, die in Kinderbüchern porträtiert werden, sind fensterlosen Metallhallen, Drahtkäfigen und anderen Vorrichtungen, die verwendet werden, um Tiere in der Massentierhaltung auf engstem Raum einzupferchen, gewichen.

Machen Sie sich folgendes klar: Die Massentierhaltung der modernen Landwirtschaft strebt danach, eine maximale Menge an Fleisch, Milch und Eiern so schnell und billig wie möglich zu produzieren, und das bei minimaler Platzanforderung. Kühe, Kälber, Schweine, Hühner, Truthähne, Enten, Gänse, Kaninchen und andere Tiere werden in kleinen Käfigen oder Ställen gehalten, oft so beengt, daß sie sich nicht einmal umdrehen können. Man beraubt sie jeglicher Bewegungsmöglichkeit, damit ihre ganze Körperenergie in das Fleisch geht, das der Mensch später verzehrt.

Da Beengtheit die wesentlichen Grundlagen für Erkrankungen bietet, werden die Tiere in der Massentierhaltung mit enormen Mengen an Pestiziden und Antibiotika gefüttert und besprüht, die sich dann in ihren Körpern ansammeln und auf die Menschen übergehen, die diese Tiere verspeisen, was wiederum zu ernsthaften Gesundheitsgefährdungen für den Menschen führt.

Vier "Legehennen" werden in einem Drahtkäfig von 40 x 45 cm Bodenfläche gehalten, die Käfige oft in vielen Reihen übereinander gestapelt. Fließbänder bringen Futter und Wasser und transportieren Eier und Exkremente ab. Da die Hennen so extrem beengt sind, hält man sie im Halbdunkeln und schneidet ihnen die Schnabelspitzen (ohne Betäubung) ab, damit sie sich nicht gegenseitig totpicken. Der Maschendraht der Käfige schrabbt ihre Federn ab, scheuert ihnen die Haut auf und verkrüppelt ihnen die Füße. Etwa 4-6 % der deutschen Hennen, die unter diesen Bedingungen gehalten werden, sterben innerhalb von 12 Monaten an Streß oder einer Erkrankung. Im Alter von ein bis zwei Jahren läßt ihre Eierproduktion aufgrund der extremen Ausbeutung ihres Körpers nach und sie werden geschlachtet. (Die natürliche Lebenserwartung einer Henne beträgt 15-20 Jahre). Von den 44 Millionen in Deutschland gehaltenen "Legehennen" werden immer noch etwa 95% in Käfigbatterien gehalten.

Mehr als 40 Millionen "Brathähnchen" werden in Deutschland alljährlich in Ställen aufgezogen. Die Beleuchtung wird dahingehend manipuliert, daß die Vögel möglichst oft Nahrung aufnehmen, dann werden sie nach nur fünf Wochen getötet. Trotz des massiven Einsatzes von Pestiziden und Antibiotika sind nahezu die Hälfte aller Hühner, die in der Europäischen Union verkauft werden, mit krankheitserregenden Bakterien verseucht. Hierzu gehören vor allem Salmonellen und Campylobacter-Arten. Genetische Selektion, die Anwendung findet, um mit der Nachfage Schritt und die Produktionskosten niedrig halten zu können, verursacht extrem schmerzhafte Gelenks- und Knochenerkrankungen, die Bewegungen fast unmöglich machen. PETA's verdeckte Ermittlungen in Sachen "Suppenhuhn" brachten ans Tageslicht, daß die Tiere an Wasserentzug, Atemwegserkrankungen, bakteriellen Infektionen, verkrüppelten Beinen, Herzinfarkten und anderen schweren Gebrechen litten.

Rinder werden mit einer unnatürlichen Diät aus großvolumigen Körnern und anderen "Füllstoffen" (einschließlich Sägemehl) ernährt, bis sie ca. 500 kg wiegen. Auf den Transportern leiden sie unter Angst, Verletzungen, den extremen Temperaturen, unzureichender Futter- und Wasserzufuhr und mangelnder ärztlicher Versorgung. Die Kälber, die männlichen Nachkommen der Milchkühe, die des Kalbfleisches wegen aufgezogen werden, haben das schlimmste Schicksal: sie werden den Müttern nur wenige Tage nach der Geburt entrissen und dann in kleinen Boxen von knapp 80 cm Breite angekettet. Der Lattenrostboden, auf dem sie stehen müssen, verursacht große Schmerzen in den Beinen und Gelenken. Die Milch der Mutter, die für das Kälbchen gedacht ist, wird ihnen geraubt, damit der Mensch sie trinken kann. Dafür werden die Kälbchen mit einem Milchersatz gefüttert, der mit Hormonen angereichert ist und dem Eisen entzogen wurde, denn Blutarmut macht das Fleisch schön weiß und zart. Allerdings werden die Kälbchen davon sehr schwach. Im Alter von 16 Wochen werden sie dann geschlachtet. Oft sind sie schon zu schwach und verkrüppelt, um noch laufen zu können.

Über neunzig Prozent aller Schweine werden zu irgendeinem Zeitpunkt in ihrem Leben ebenfalls unter beengtesten Verhältnissen gehalten, und 70 Prozent werden sogar permanent so eingepfercht. Säue werden ständig schwanger oder säugend gehalten und in enge Metallställe gesperrt, außerstande, sich umzudrehen. Obwohl Schweine von Natur aus äußerst friedfertige und soziale Tiere sind, werden Sie zu schwänzebeißenden Kannibalen, wenn man sie dermaßen eng hält, und sie entwickeln ein völlig neurotisches Verhalten, wenn man sie isoliert und einpfercht.





Die Massentierhaltung ist eine extrem grausame Methode, Tiere aufzuziehen. Da sie aber profitabel ist, wird es wohl noch lange so weitergehen und sogar noch schlimmer werden. Eine Möglichkeit, den Mißbrauch an Tieren zu stoppen, besteht darin, eine Gesetzgebung zu unterstützen, die Batteriehaltung, Kälberboxen und jedes andere System, in dem Tiere in engsten Verhältnissen gehalten werden, unterbindet. Der beste Weg jedoch, Tiere vor den Grausamkeiten der Massentierhaltung zu bewahren, ist der, kein Fleisch, keine Eier und keine Milchprodukte mehr zu kaufen und zu essen.




Quelle: http://www.goveggie.de/



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Vegetarisch ist langweilig - ganz und gar nicht

Hier habe ich Euch ein paar Links für vegetraisches Kochen zusammengestellt.

Es ist für jeden etwas dabei.

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