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Coca-Cola - nein danke!

Ein Artikel von die Friedenskrieger

Das wohl bekannteste Merkmal von Coca-Cola ist, dass seine Zusammensetzung geheim gehalten wurde und wird. Damit wird vom Konzern selbst weltweit sogar geworben.

Sollte man etwas trinken, von dem man nicht einmal genau weiß, was es enthält?

Was ist in Coca-Cola drin?

100 ml Coca-Cola enthalten nach eigenen Firmenangaben ca. 10,6 g Zucker. Das entspricht bei einer Liter-Flasche Coca-Cola etwa 36 Stück (!) Würfelzucker. Der Zucker und die Säuerungsmittel Phosphorsäure, Kohlensäure und Zitronensäure in Coca-Cola sind auch sehr bedenklich, da der Zahnschmelz durch die andauernde Säureumspülung stark angegriffen wird und es somit zwangsläufig früher oder später zu Zahnschäden kommt. Der pH-Wert von Coca-Cola liegt übrigens bei ungefähr 3 (vergleichbar mit Essig).

Daher sollte man Coca-Cola besser nicht trinken, sondern allerhöchstens zu Reinigungszwecken verwenden.

Unglaublich, aber wahr - in vielen Staaten der USA führen Highway-Patroullien zwei Gallonen Coca-Cola im Wagen mit, um nach einem eventuellen schweren Unfall das Blut von der Straße zu entfernen. Auch zur Reinigung der Toilettenschüssel eigent sich Coca-Cola ungemein gut, denn die Phosporsäure macht's möglich. Sie kann selbst einen rostigen Nagel in etwa 4 Tagen auflösen, löst ebenso Calcium aus den Knochen und trägt bedeutend zu dem zunehmenden Anstieg der Osteoporose bei. Die Tankwagen, die Coca-Cola (das Konzentrat) transportieren, müssen mit einer Gefahrgut-Plakette für hochkorrosive Materialien gekennzeichnet sein. Die Vertreiber von Coca-Cola nutzen diese übrigens schon seit vielen Jahren, um die Motoren ihrer Trucks zu reinigen.

French Wine Coca

Der Vorläufer hieß "French Wine Coca", der seinen Namen nach die beiden Bestandteile Bordeaux-Wein und Coca Extrakt erhielt. 1886 beschloss Pemberton ein alkoholfreies Getränk herzustellen, das auf "French Wine Coca" basierte. Damals wurden "nur" noch die Koka-Blätter in Wein eingelegt, bevor sie verarbeitet wurden.

Der weltweite Feldzug des Cola-Imperiums begann mit dem zweiten Weltkrieg. Das unternehmen ordnete an, daß jeder US-Soldat überall in der Welt für 5 Cents seine Coca-Cola kriegen solle. Auf diese Weise baute - mit der Unterstützung von Dwight Eisenhower - die US-Armee überall dort Cola-Fabriken, wo sie intervenierte und stationierte. Nach dem II. Weltkrieg war - mit Ausnahme der kommunistischen Länder - Coca-Cola damit weltweit bekannt und überall erhältlich. Die Überzeugungsmethoden des Unternehmens waren immer extrem imperialistisch ausgerichtet, wobei speziell entblößte Frauen in der Werbung in Kulturkreise eingeführt wurde, in denen noch Anstand herrschte.

Als Ende der 90er Jahre in der islamischen Welt durch die zunehmende Abneigung der Bevölkerung gegen die US-Amerikanisierung mit Einbußen zu rechnen war, startete offensichtlich das Cola-Imperium einen ausgeklügelten Plan. So wurde Prinz Alwaleed bin Tala, der Neffen des saudiarabischen Königs Fahd dazu überredet, sich am Gewinn (und auch Verlust) von Cola zu beteiligen. So kaufte der Prinz im Frühjahr 2000 mit Öl-Dollars u.a. Aktien von Coca Cola und Pepsi Cola für jeweils 50 US$ (daneben auch Walt Disney, Mc Donalds, Procter&Gamble und Ford). So war schon einmal sicher gestellt, dass ein einflussreicher Monarchennachkomme ein großes Eigeninteresse am Verkauf der Cola in der muslimischen Welt hatte. Als das immer noch nicht ausreichte, um die Verkaufszahlen zu steigern, ereignete sich etwas sehr merkwürdiges in Ägypten:

Ist das Coca-Cola-Logo antiislamistisch?

Es wurde das Gerücht verbreitet, dass das Logo der US-Firma angeblich antiislamisch sein soll. Im ersten Moment war man nur allzu bereitwillig in Ägypten bereit, an eine weltweite Verschwörung gegen die arabische Welt und den Islam zu glauben. Im Spiegelbild des altmodischen Logos von Coca-Cola wollten angeblich ägyptische Frömmler einen arabisch geschriebenen Aufruf gegen den Islam erkennen, nämlich «La Mohammed, la Mekka», auf Deutsch: «Nein zu Mohammed, nein zu Mekka».

Der Hintergrund dieser Anschuldigung bestand in der Spiegelung des Cola-Logos gemäß folgendem Schema:
Die Spiegelverkehrte Version bedurfte einer nur extrem geringen Retusche um daraus die oben zitierten arabischen Schriftzeichen zu erkennen:

Coca-Cola Schriftzug Bedeutung

Rund um die Azhar-Moschee in Kairo und die ihr angeschlossene Universität wurden am Wochenende Flugblätter mit dem Logo in Spiegelschrift und der Aufforderung verteilt, das islamfeindliche Getränk zu boykottieren. Die Direktoren der dortigen Cola-Vertretung waren offensichtlich vorbereitet. Der verantwortliche Manager für den Mittleren Osten, Mahmud Hamdi, bat Kairos Großmufti, Scheich Nasr Farid Wassel, unverzüglich einzugreifen. Wassel erklärte daraufhin, dass das Logo von einem Komitee von Experten in religiösen Fragen untersucht würde. Gleichzeitig kam ein ähnliches Komitee in Saudi-Arabien zusammen, das ja eigentlich gar nicht betroffen war. Erwartungsgemäß kamen beide Komitees zu dem Schluss, dass es sich um eine Beschuldigung ohne jegliche Grundlage handle. Wassel verurteilte anschließend die Aufwiegler und betonte, dass derartige Gerüchte Tausende von ägyptischen Arbeitern arbeitslos machen könnten. Damit hatte Cola nicht nur die Sympathien der Arbeiter für sich gewonnen sondern zudem auch noch eine quasireligiöse Legitimierung.

Dieses Mal hatte der Fatwa-Trick aufgrund der Unaufmerksamkeit einiger gut geklappt. Fünf Jahre zuvor, war ein vergleichbarer Versuch im Iran dagegen total schief gegangen. Als Vorgeschichte muss erwähnt werden, daß die US-Regierung, obwohl sie den Verkauf aller nur erdenklicher Waren aus den USA in den Iran verbietet und Verkäufe anderer Ländern extrem zu behindern versucht, offensichtlich den Export von Coca-Cola freigibt. Am 1. Mai 1995 bekräftigte der US-Präsident Clinton - bezeichnenderweise bei einer Rede vor dem Jüdischen Weltkongress - die Verschärfung des Handelsboykotts gegen Iran. Diese Verschärfung schloss aber Coca-Cola nicht ein. Zunächst konnte nach der Islamischen Revolution das Getränk ohnehin nicht unter seinem eigenen Namen verkauft werden, daher wurde ein wirklich übler Trick angewandt und dem Getränk der Name "Zamzam"-Wasser verpasst. Nicht nur deswegen, sondern weil Coca-Cola sicherlich auch gesundheitsschädlich ist, haben die bewussten Muslime im Iran das Getränk immer verdammt. Unglücklicherweise war es ein, wenn auch kleiner Wirtschaftsfaktor. So konsumierte der Iran mit seinen 60 Millionen Bevölkerung ca. 2 Milliarden Flaschen (0,2 l) des Getränkes pro Jahr, d. h. jeder zehnte Iraner trinkt im Schnitt jeden Tag eine Flasche. Coca-Cola wird im Iran seit 1992 mit Original-Lizenz durch westlich orientierte iranische Kapitalhaber produziert, was eine ständige Abgabe an den Lizenzgeber bedeutet, und Pepsi-Cola eröffnete 1994 auch eine Produktionsanlage. Da der Iran prinzipiell den freien Handel gewährleistet, wurde von offizieller Seite nichts dagegen unternommen. Dennoch nahmen die Verkaufszahlen ab. Vor diesem Hintergrund stellte man die Frage nach der Legitimität des Getränkes an Imam Khamene'i in der Hoffnung, dadurch einen zusätzlichen Werbeeffekt zu erlangen (siehe oben). Die Frage hatte keinen eindeutigen Charakter. Jeder wusste, wenn das Getränk religionsrechtlich verboten gewesen wäre, dann dürfte es keine Produktionsstätte im Iran mehr gegeben. Bei einer möglichen religiösen Erlaubnis jedoch, könnte damit für das in Bedrängnis geratene Getränk geworben werden. Aus diesen beiden Möglichkeiten heraus war es eine schwierige Frage. Die Antwort-Fatwa von Ayatollah Khamene'i (dem religiösen Führer) im Februar 1995 war fatal für alle Cola-Hersteller und Konsumenten: "Alles, was (direkt) die weltweite Arroganz und die zionistischen Kreise stärkt, ist haram (verboten) für die Muslime". Aufgeschreckt von dieser Fatwa wandten sich die Produzenten der Getränke im Iran an Ayatollah Khamene'i und baten ihn um eine Klarstellung. Dieses Mal antwortete nicht er selbst, sondern sein Büro und teilte den Fragenden mit, daß sich die Aussage nicht auf ein bestimmtes Getränk bezog, sondern eine allgemeingültige Aussage war. Aber jeder, der es verstehen wollte, hat die Fatwa verstanden! Statistiken über die Cola-Verkaufszahlen seit dieser Fatwa liegen leider nicht vor. Aber Beobachter können feststellen, daß die vielen guten orientalischen Getränke ihre Beliebtheit wiedergewinnen und dieses westliche Getränk zunehmend vergessen lassen, so daß meistens nur noch westlich orientierte Kreise derartiges trinken.

Coca-Cola = Globalisierung

Coca Cola ist als ein besonders übles Beispiel der sogenannten Globalisierung. Denn Coca Cola ist das Symbol für die Expansion US-amerikanischer Kultur in der Nachkriegszeit, eine Expansion, die man als 'Amerikanisierung' bezeichnen kann. Die Erfolge des Unternehmens haben solche Ausmaße erreicht, daß Coca Cola für viele Menschen in der ganzen Welt synonym mit amerikanischer Kultur ist. Und es sind nicht nur Muslime, die zum Boykott von Coca-Cola aufrufen.

Anfang 2001 wurde in der Schweiz erstmals laut über Vergeltungsmaßnahmen nachgedacht, nach den amerikanischen Boykott-Ankündigungen gegen Schweizer Banken. Aufgrund eines zionistisch motivierten Boykotts gegen Schweizer Firmen, würden Sie im Gegenzug auf US-Produkte wie Coca-Cola und Nike oder Ferien in den USA verzichten. Danach zumindest fragte die Boulevardzeitung «Blick» ihre Leser. Eine überwältigende Mehrheit von 69 Prozent antwortete mit Ja. Swatch-Chef Nicolas Hayek kündigte inzwischen an, er werde bei einem Boykott gegen Schweizer Firmen keine US-Produkte für seine Uhrenherstellung mehr kaufen. Gegen den Vorsitzenden der rechtsorientierten Schweizer Demokraten (SD), der sich mit einem Boykott-Aufruf an die Schweizer gewandt hatte, wurde Strafanzeige wegen Rassismus erstattet. Er hatte gefordert, "sämtliche amerikanischen und jüdischen Waren, Restaurants und Ferienangebote solange zu boykottieren, bis diese gemeinen und völlig unberechtigten Angriffe und Klagen gegen die Schweiz" aufhörten.

Auslöser der Eskalation waren schweizer Hinweise an Israel, die Menschenrechte zu achten. Israels Botschafter in der Schweiz, Jizhak Mayer, protestierte gegen den Aufruf. Er fühle sich an den deutschen Nazi-Ruf «Kauft nicht bei Juden» erinnert, sagte Mayer. Nachdem das schweizer Parlament einige Male die Israelis daran erinnert hatte, das auch Palästinenser als Menschen gemäß den Menschenrechtskonventionen zu behandeln sind hatte Anfang Juni 2000 der Staat New York einen Stufenplan mit Sanktionen ankündigte, für den Fall, daß sich die Schweizer Großbanken und der Jüdische Weltkongress nicht bis Anfang September auf einen Vergleich zur Entschädigung von Holocaust- Überlebenden einigen. Der Plan reicht von einem Rückzug aus Tagesgeld-Anlagen bis zu einem möglichen totalen Boykott von Schweizer Produkten im kommenden Jahr. Sollten weitere US-Bundesstaaten dem Plan von New Yorks Finanzchef Alan Hevesi folgen, droht ein Handels- und Wirtschaftskrieg zwischen der Schweiz und den USA. Die drei Großbanken der Schweiz prüfen daher inzwischen rechtliche Schritte gegen die Boykott-Staaten. Der Schweizer Bundesrat denkt über eine Klage bei der Welthandelsorganisation (WTO) in Genf nach. Und das Volk redet offen von einem Handelsboykott auf Verbraucherebene. Und welches Produkt wird zuerst genannt? Coca-Cola als Symbol US-amerikanischen Imperialismus.

Auch das Cola-Unternehmen selbst gibt diesen Sachverhalt zu, so sagte Coca-Cola-Chef Douglas N. Daft in DER SPIEGEL 13/2000: "Coca-Cola ist ein Ausdruck unserer Zeit, ein Symbol für Veränderung. Die ehemaligen DDR-Bürger zum Beispiel kannten Coca-Cola, bevor die Mauer fiel, sie wollten mit diesem Getränk nicht allein den Durst löschen - Coke war für sie ein Symbol für einen anderen Way of Life. Kein anderes Produkt ist heute weltweit so bekannt wie Coca-Cola."

Rassendiskriminierungsklage gegen Coca-Cola

Ein weiterer Boykottaufruf erfolgte von den eigenen Mitarbeitern im Frühjahr 2000. Die Neue Zürcher Zeitung berichtete am 18. Mai 2000, dass seit dem 19. April ein afroamerikanischer Boykottaufruf gegen die von Coca Cola produzierten Waren existiert. Hintergrund war eine Rassendiskriminierungsklage, welche bereits im Jahr 1999 von acht ehemaligen und aktiven Mitarbeitern der Firma eingereicht wurde.

Durchschnittlich, so erklärten die Kläger, verdienten schwarze Mitarbeiter der in Atlanta (Georgia) ansässigen Firma pro Jahr etwa 27 000 Dollar weniger als ihre weißen Kollegen. Zudem gibt es nur einen schwarzen Manager und ein afroamerikanisches Vorstandsmitglied. Hispano-Amerikaner, eine weitere große ethnische Bevölkerungsgruppe der USA, sind auf den Chefetagen von Coca Cola überhaupt nicht vertreten. Von offizieller Seite wurde durch den Konzernchef Douglas Daft jegliche Diskriminierung abgestritten, doch es war offensichtlich, dass Coca Cola eine außergerichtliche Einigung anstrebte, denn viel Geld steht auf dem Spiel. Mehr noch als die potenziell hohen Abfindungen für die acht Kläger bereitet Coca Cola die Aussicht Sorge, dass eine Drohung wahr wird: 2 000 weitere ehemalige und aktive Mitarbeiter tragen sich mit dem Gedanken, sich den acht Kollegen anzuschließen und eine Sammelklage einzureichen. Im Falle einer Verurteilung und Abfindungszahlungen würde das Unternehmen stark belastet. Trotz seiner Größe hat das Unternehmen schlechte Chancen gegen die gut organisierten Kläger, die sich zum Committee for Corporate Justice (Komitee für Unternehmens-Gerechtigkeit) zusammengeschlossen haben. In einer Aufsehen erregenden Aktion, die an die sogenannten "Freedom Riders" der Bürgerrechtsbewegung der 1960er Jahre erinnerte, fuhren 45 ehemalige und aktive Mitarbeiter von Coca Cola mit einem Bus durch den Süden der USA. Ihre fünftägige Fahrt - der "bus ride for justice" - endete am 20. April in Wilmington (Delaware), wo die jährliche Aktionärsversammlung der Firma stattfand. Inwieweit der Boykott Wirkung zeigen wird, ist ungewiss. Eines aber ist klar: Das multi-ethnische Image, das Coca Cola mit großem Aufwand gepflegt hat, ist schon jetzt stark beschädigt.

Inzwischen hat das Cola-Imperium nicht nur in den USA sondern auch z.B. in Deutschland zahllose andere Getränke aufgekauft. So gehören z.B. Fanta, Sprite, Bonaqua und zahllose sogenannte Energy-Drinks dem Unternehmen. Aber nicht alle Regierungen nehmen die Ausbreitung des Monopols ohne weiters hin. So fragte der Spiegel den Cola Chef Douglas N. Daft (DER SPIEGEL 13/2000): Plötzlich wehren sich selbst nationale Regierungen wie die Frankreichs gegen Coca-Cola, wenn Ihr Konzern versucht, eine Konkurrenzfirma aufzukaufen. Welche Erklärung haben Sie für den unerwarteten Widerstand?" Und Daft antwortete: "Ich glaube, wir haben die nationalen Sensibilitäten oft falsch eingeschätzt. Europa ist im Umbruch - keine Regierung will sich in dieser Phase vorwerfen lassen, die Interessen seiner nationalen Industrien nicht ausreichend zu schützen."

http://www.youtube.com/watch?v=ZRFyfTnxj80

Zu den weiteren Methoden des US-Wirtschaftsimperialismus gehört die Zurückhaltung von negativen wissenschaftlichen Erkenntnissen über ihre Produkte. Insbesondere über Coca-Cola gibt es zahlreiche solche Erkenntnisse. So verursacht Cola z.B. mürbe Knochen. Trinken Kinder viel Cola, brechen ihre Knochen leichter, so das Ergebnis einer amerikanischen Studie mit Kindern und Jugendlichen. Das Fraktur-Risiko liege um so höher, je mehr Cola getrunken wird.

Im Mai 2002 wurde ein schwerwiegender Vorwurf gegen Coka-Cola von den eigenen Mitarbeitern erhoben. Erneut ging es um Rassismus! Dutzende Coca-Cola-Angestellte beschuldigen ihr Unternehmen, in Texas alte Coke-Dosen mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum in neue Verpackungen gesteckt zu haben. Die "recycelten" Dosen sollen dann in den Armenvierteln von Nordtexas verkauft worden sein. Das Unternehmen weist die Anwürfe entschieden zurück.

Aus alt mach' neu

In Texas sollen Mitarbeiter des Getränke-Konzerns Dosen umdeklariert haben.

Dallas - William Wright, seit 14 Jahren Coca-Cola Lieferwagenfahrer, will nicht länger schweigen. Jahrelang hat er nach eigenen Angaben Coke-Trinker vorsätzlich getäuscht. Bei Coca-Cola in Texas, berichtet Wright in der "New York Times", sei es üblich gewesen, alte Coke-Dosen aus ihren Pappverpackungen mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum zu nehmen und sie in neue Verpackungen umzupacken. Die so optisch aufgefrischte Ware sei dann an Einzelhändler in vorrangig von Schwarzen und Spanischstämmigen bewohnten Nachbarschaften im Norden von Texas ausgeliefert worden - denn Coca-Cola habe darauf spekuliert, dass in diesen armen Gegenden niemand die Ware genauer unter die Lupe nehme, wenn der Preis stimmt.

"Sie (Coca-Cola) senkten den Preis und lieferten die Getränke dann an schwarze oder spanische Geschäfte", bestätigt auch Llewellyn Hamilton. Der 49-Jährige arbeitet seit mehreren Jahre für Coca-Cola in Dallas. Laut Hamilton war die Praxis weit verbreitet. Intern habe das Unternehmen Produkte, deren Haltbarkeitsdatum beinahe abgelaufen war, als "near-dated" bezeichnet. Die Rebellion der Coke-Truck-Driver Coca-Cola weist die Vorwürfe zurück. Eine Sprecherin von Coca-Cola Deutschland sagte gegnüber SPIEGEL ONLINE, in den USA sei wegen der Vorwürfe eine Untersuchung eingeleitet worden. Diese habe keine Anhaltspunkte für ein Fehlverhalten seitens Coca-Cola-Mitarbeitern ergeben. "Unseren Kunden nur Produkte höchster Qualität zu liefern ist eine der wichtigsten Geschäftsregeln von Coca-Cola", so die Sprecherin. Zudem gebe es im Unternehmen zahlreiche interne Richtlinien für die Gleichberechtigung von Minderheiten. "Sollte ein Mitarbeiter gegen unsere Regeln verstoßen haben, wird er dafür zur Verantwortung gezogen werden", so das Unternehmen.

Allerdings klingt diese Version wenig glaubhaft, denn die Zahl der Zeugenaussagen ist erdrückend. In Nord-Texas findet inzwischen eine wahre Rebellion von Coke-Lieferwagenfahrern, einfachen Arbeitern und Verkäufern statt. Dutzende von ihnen haben inzwischen bestätigt, dass sie auf direkte Anweisung ihrer Vorgesetzten beinahe ein Jahrzehnt lang alte Coke neu verpackt und ausgeliefert haben. Alte Coke kommt in den Automaten. Auch Kenneth Newsome, ein Manager der Supermarktkette Sack 'n' Save berichtet, dass alte Getränkedosen mit einer neuen Verpackung versehen wurden. Coke-Angestellte hätten in seinem Laden ältere Ware aus dem Regal entfernt und diese in einem Hinterzimmer des Supermarkts in neue Verpackungen gesteckt. Ein Teil der alten Getränke sei zudem in die Getränkeautomaten des Geschäftes einsortiert worden, so Newsome. "Sie benutzten Fensterreiniger, um das Haltbarkeitsdatum auf den Flaschen zu entfernen." "Ich wusste, dass das, was wir machten, falsch war", sagt Truck-Fahrer Wright, "aber jedes Mal, wenn ich das Thema ansprach, bekam ich zu hören: 'Ich bin der Boss. Mach, was ich dir sage'."


Illuminati Cola Satanic Signs

Coca-Cola for Zion

Das Cola-Imperium unterstützt auch massiv zionistische Bewegungen.

Seit 1966 ist Coca-Cola ein treuer Unterstützer Israels gewesen. 1997 ehrte die Regierung Coca-Cola für seine fortlaufende Unterstützung Israels seit den letzten 30 Jahren. 2009 ging ein Preis eines Coca-Cola-Sponsors an AIPAC für seinen Lobbyismus, um vom Aufruf der Vereinten Nationen "nach unmittelbarer Waffenruhe" zurückzuweisen und die Verlängerung des Militär-Angriffs von Israel auf Gaza gutzuheißen.

2008 beschäftigte Coca-Cola den israelischen Capital Challenge Fund, um passende Investitionen in Israel mit einer Versprechung "eines Blankoschecks" ausfindig zu machen. Diese Abmachung ist in der israelischen Risikokapital-Industrie außergewöhnlich.

2009 richtete Coca-Cola einen speziellen Empfang am Coca-Cola-Welthauptquartier ein, um Brigadegeneral Ben-Eliezer zu ehren. Ben-Eliezer ist ein Kriegsverbrecher, dessen Einheit für die Exekution von mehr als 300 ägyptischen POWs während des 6-tage-Krieges verantwortlich ist. Unter Sharon diente Ben-Eliezer als Verteidigungsminister, der das Gemetzel an Jenin leitet.

Coca-Cola Israel besitzt Betriebe in den ungesetzlichen israelischen Siedlungen von Shadmot Mechola im Tal von Jordan und ein Werk im Industriegebiet von Katzerin in den besetzten Golan Höhen.



Seit 2008 betreibt Coca-Cola das Coca-Cola-Village in Israel. Hierbei handelt es sich um ein Feriendorf, in dem Hochschulabsolventen einen aussergewöhnlichen Urlaub verbringen können. Ein Vizepräsident erklärt, dass "zum ersten Mal die israelische Jugend den perfekten Urlaub genießen kann." Die Website der Gesellschaft rühmt sich weiter, dass Israels "Coca-Cola-Dorf" der erste Ferienort in der Welt ist, der exklusiv zu dieser Alterskohorte mit Speisen und Getränken beliefert wird.

 

Raffzahn Coca-Cola

Wenn es Kohle zu scheffeln gibt, sind sie auf jeden Fall immer vorne mit dabei. Es ist unglaublich, wie dieser Konzern seinen Schriftzug über die Jahre in unser Hirn gebrannt hat!

Coca-Cola unterstützt seit fast 70 Jahren unbedeutende Fußball-Ereignisse in insgesamt Hundert Ländern. Die Fußball-Kampagnen haben vor allem das Ziel, Freude am Sport zu vermitteln", sagt Stephan Czypionka, Brand Experience Manager bei Coca-Cola, gegenüber pressetext. Coca-Colas Bekanntheit als Sponsor ist doppelt so hoch wie z. B. jene der beiden nachfolgenden Marken Budweiser und Adidas zusammen. Auch große Sportereignisse wie die Olympischen Spiele, die eigentlich reine Illuminati-Spiele sind und mit deren Gedankengut und Symbolik angefüllt sind, ziehen überall auf der Welt Menschen in ihren Bann. Die Unterstützung dieser Events ist deshalb für das weltweite Engagement der Coca-Cola Organisation laut eigenen Aussagen des Unternehmens von großer Bedeutung.

Daß bei einer Fußball-WM dann tatsächlich nur noch Getränke eines einzigen Herstellers (Coca-Cola, Sprite, Bon Aqua) zum Kauf angeboten werden, stört anscheinend keinen, vielmehr wagt es niemand, sich den Wünschen von Coca-Cola zu widersetzen.

Wo soll das Ganze eigentlich noch hinführen?
Warum sind die so darauf bedacht, daß sich jeder diese Giftbrühe in die Birne kippt?
Liegt es an dem Geheimrezept?

Wohl kaum und es ist, unserer Meinung nach, schon längst überfällig, das Zeug mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten!

Coca-Cola hat eindeutig Düsteres im Sinn. Das beweist schon die Gestaltung des Logos sowie die einzelnen Werbekampagnen. Wer die Dinge aus einem anderen Licht betrachtet, sieht das ganze Bild, das sich auftut, wenn man den Konzern genau unter die Lupe nimmt.

Coca-Cola Werbung

In diesem Coca-Cola-Werbespot ist z. B. das Wort SEX in die Form der Eiswürfel eingebettet. Es mag ziemlich seltsam wirken, aber für das Unterbewusstsein, reicht das völlig aus, die Botschaft ungefiltert aufzunehmen. Subliminale Botschaften sind jedoch illegal, auch wenn sich heute kaum noch einer der großen Werbegiganten daran hält. Schließlich haben sie, wenn es doch mal auffällt doch immer gleich eine Erklärung bzz. Ausrede parat: "Welch ein blöder Zufall, das sieht nur jemand, der eine schmutzige Phantasie hat."

Coca-Cola_Sublimal

Coca-Cola_unterbewusste Werbung

Jedoch mit dieser Werbung, die sie übrigens in den 80er-Jahren entwickelt haben, haben sie sich jedoch etwas verspekuliert und es ist mehr als einem mit einer schmutzigen Phantasie aufgefallen. Viel zu offensichtlich waren die vielen SEX-Worte und noch dazu das Bild eines weiblichen Profils (in den Eiswürfeln verborgen), das den Mund weit öffnet, um ein männliches Geschlechtsteil zu lutschen, um es mal in deren Sinn auszudrücken. Das haut doch dem Fass den Boden raus. Und so etwas zeigen uns diese kranken Hirne jeden Tag weltweit überalls in den Medien.



Coca Cola verwendet subliminale Technik übrigens schon sehr lange in ihrer Werbung.

 

 


Auch das Christentum wird von Coca-Cola für seine eigenen Zwecke missbraucht.

Coca-Cola_Santa_

So verdankt z.B. sein heutiges Aussehen übrigens der Nikolaus ganz profan dem Corporate Design von Coca-Cola. "The Coca Cola Company" beauftragte 1931 den Grafiker Haddon Sundblom mit der Gestaltung einer Weihnachtswerbung, in deren Mittelpunkt "Santa Claus" stehen sollte. Zwischen 1931 und 1966 gestaltete Sunblom 44 Anzeigenmotive für Coca Cola, die zusammen mit dem Getränk ihren Siegeszug rund um die Welt antraten. Und so kennen auch die heutigen Generationen heute, den Nikolaus: Großväterliche Anmutung, eindrucksvoller Rauschebart, rote Kleidung mit weißem Pelzbesatz - die Farben von Coca Cola. Allein so ein Missbrauch von Heiligem für Verkaufszwecke ist die Ablehnung wert!

Lest mehr über Coca-Cola und macht Euch Euer eigenes Bild!

Killercoke

 

Zum Cola-Konzern gehören übrigens folgende Produkte und Produktnamen:

A&W-Ko, Ambasa, Andifrut, Andina Nectar, Aqua, Aquarius, Aqvaris

Bacardi Mixers, Barq's, Beat, Beverly, Bibo, Bimbo, Bimbo Break, Bistrone, Bjare, Bolt, Bonaqa, Bonaqua/Qa, Bonaqa Plus, Bori Bori, Bright And Early, Burn

caffeine free Coca-Cola, caffeine free Coke Light/diet Coke, Cafielle, Canada Dry-Ko, Canning's, Cappy, Caprice, Chinotto, Ciel, Citra, Charrua, Cherry Coke, Chinotto Light, Chivalry, Chotto Kaoru, Chuhai, Coca Ii, Coca-Cola, Cocoteen, Cool From Nestea, Cresta-Ko, Cristal, Crush-Ko,
Crystal

Dasani Water, Delaware Punch, diet A&W-Ko, diet Andina Nectar/Andina Nectar Lt, diet Barq's, diet Canada Dry-Ko, diet Charrua, diet Cherry Coke, diet Coke/Coca-Cola Light, diet Cool From Nestea, diet Crush-Ko, diet Dr Pepper-Ko, diet Fanta, diet Hi-C, diet Hi Spot-Ko, diet Inca Kola, diet Kia Ora-Ko, diet Krest, diet Lift, diet Lilt, diet Minute Maid Soft Drink, diet Mello Yello, diet Mr Pibb, diet Nestea, diet Oasis-Ko, diet Schweppes-Ko, diet Sport-Ko, diet Sprite/Sprite Light, diet Squirt-Ko, diet Tai, Drim, Dr Pepper-Ko

Emblem, Eva

Fanta, Fanta Bitter, Fanta Still, Finley, Fioravanti, Five Alive, Frazer & Neave, Fresca, Frescolita, Frisco, Fruitia, Fruitopia, Fruitopia Tea, Fruit Tree, Frugos, Fruktime

Georgia, Georgia Club, Gini-Ko, Gold Spot, Grand Blue, Grapette

Hachimittu, Hawai, Hi-C, Hires-Ko, Hi Spot-Ko, Hit, Horizon, Huang

Ice Mountain, Inca Kola, Itu

Jet Tonic, Jinmeile, Jozuni Yasai, Judor

Kapo, Kia Ora-Ko, Kin, Kinley, Kochakaden, Koumi Soukai, Krest, Kuat, Kuat Light, Kuli, Kyun

Lactia, Leafs, Lift, Lilt, Limca, Limonade

Master Chill, Master Pour, Maaza, Meijin, Meisuimeguri, Mello, Mello Yello, Mer, Mezzo, Migoro-Nomigoro, Minaqua, Minuano, Minute Maid, Minute Maid Ades And Punches, Minute Maid Juice To Go, Minute Maid Premium Choice, Minute Maid Soft Drink, Mireille, Mr Pibb

Nagomi, Namthip Water, Nectarin, Nescafe, Nestea, Nevada, New Vegitabeta, Nihon Alps Mori No Mizudayori, Nordic Mist, Nusta

Oasis-Ko, Ok, Old Colony-Ko

Parle, Pepe Rico, Pion, Play, Poms, Powerade, Private Label, Pulp

Qoo, Quatro

Ramblin' Root Beer, Real Gold, Red Flash, Red Lion, Refresh Tea, Rimzim, Rosalta, Roses-Ko, Royal Tru

Samson, Santiba, Saryusaisai, Schweppes-Ko, Seasons, Seiryusabo, Seltz, Sensun, Sera, Shanhaiguan, Shikikurabe, Shpla, Simba, Smart, Sokenbicha, Solo-Ko, Sonfil, Soonsoo, Southern Sun, Sparletta, Sparletta Ginger Beer, Sparletta Iron Brew, Splash, Sport-Ko, Sprite, Spur-Ko, Squirt-Ko, Stoney Ginger Beer, Sunfill, Sunfilled, Sunkist-Ko, Sun Valley, Surge

Tab, Tab X-Tra, Tahitian Treat-Ko, Tai, Tasters Choice, Tian Yu Di, Tiky-Ko, Thums Up, Top, Toppur, Tropical - Tccc, Tuborg Squash, Tuborg Squash Light, Tutti-Ko

Urge

Variety Pack, Vegitabeta, Vital

Wink-Ko, Woorijip

Quellen:

Muslimarkt
Wikipedia
Wakeup-Project
Spiegel online
DPA
Der Honigmann




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Soja - die abscheuliche Bohne

Eine schreckliche Geschichte grossindustrieller Profitgier, dubioser Wissenschaft, behördlichem Fehlverhalten
und wie wir alle betrogen wurden!

Wenn man von den führenden Medien und den Medien für Alternative Lebensweisen sieht, liest und hört, was in diesen berichtet wird, kann man sehr schnell den Eindruck bekommen, als ob diese einmalige Bohne und die davon gewonnen Nebenprodukte all die gewünschten, universellen, natürlichen, herzfreundlichen, gesundheitsfördernden, fettansammlungsvorbeugenden, wachstumsfördernden Eigenschaften besitze.

Also, der ideale Nährstoff! Weit gefehlt.
Wieder einmal werden wir masslos betrogen.

  1. Soja verhindert die Gewichtsabnahme
  2. Soja hemmt die Eiweißaufnahme
  3. Soja bringt den Hormonhaushalt durcheinander
  4. Soja ist schädlich für Kinder
  5. Soja erhöht das Krebsrisiko
  6. Soja verursacht Darmgeschwüre
  7. Soja erhöht das Risiko von Mangelkrankheiten


Danke an Bärbel, die uns diesen Artikel zugemailt hat
.




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Die Geschichte des Pharma-Geschäfts

... diesen Film muß man gesehen haben!!!

Vortrag über die Machenschaften des Zweiten Weltkriegs – Beweisstücke des Nürnberger Prozesses gegen den Chemie/ Pharma /Öl-Konzern IG Farben (BAYER, BASF, Hoechst)


Die „Meister der Geschichtsverdrehung“ wollen uns glauben lassen, dass die gesamte Tragödie des Zweiten Weltkrieges auf einen politischen Führer mit einer geistesgestörten Persönlichkeit zurückzuführen ist. Sie erzählen uns, dass dieser vermeintliche Wahnsinnige in der Lage gewesen sei, Millionen Deutsche dazu zu verführen, ihm wie einem Rattenfänger blind in den Abgrund zu folgen.



Telford Taylor, amerikanischer Chef-Ankläger, in seinem Eröffnungsplädoyer bei den Nürnberger Kriegsverbrecher-Prozessen gegen die Manager des Öl- und Pharmakartells, der IG Farben:



Die Aufzeichnungen des Nürnberger Pharma-Tribunals von 1947/48 dokumentieren, dass der Zweite Weltkrieg in dem Hauptquartier der IG Farben, geplant und vorbereitet wurde. Das berüchtigte Kartell, das von Bayer, BASF und Hoechst gebildet wurde, war zu dieser Zeit der weltgrößte Chemie-/Pharma-Multi.

Um in diesem Bereich das weltweite Monopol zu festigen, finanzierte das Kartell den Aufstieg der NSDAP und ihre Vorbereitung auf die militärische Eroberung Europas und der Welt. Die Direktoren der IG Farben, darunter der Vorstandsvorsitzende Schmitz, hielten engen Kontakt zu ihren politischen Marionetten.

Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden dutzende Bücher herausgegeben, in denen versucht wird, die Brutalität und das Zerstörungsausmaß des Zweiten Weltkrieges der Mentalität der Deutschen und ihrer Anfälligkeit für die Ideologie der Überlegenheit zuzuschreiben. Während dies Faktoren sein mögen, kann solch ein „Ausbruch des Temperaments“ niemals die Zerstörung des größten Teils Europas erklären.

Die Aufzeichnungen des Nürnberger Pharma-Tribunals dokumentieren, dass die Führungskräfte der IG Farben bereits 1936 – 3 Jahre vor Beginn des Zweiten Weltkrieges – für die Vorbereitung des so genannten „4-Jahres-Plan“ verantwortlich waren. Einer der Verantwortlichen: IG-Farben-Aufsichtsratsvorsitzender Carl Krauch. In jedem Land, das von Hitlers Armee erobert wurde, vereinnahmte die IG Farben kostenfrei die gesamte chemische und petrochemische Industrie.

Der Plan der IG Farben/Nazi-Koalition bestand aus drei Stufen der Einverleibung: Erstens, das Festland Europa; zweitens, das Vereinigte Königreich und seine Kolonien; drittens, die USA und der Rest der Welt.

Jene, die die historischen Fakten verschweigen wollen, versuchen uns glauben zu lassen, dass das riesige Vernichtungslager Auschwitz zum alleinigen Nutzen der SS gebaut, finanziert und aufrechterhalten wurde. Diese Todesschwadronen wurden als die klugen Köpfe hinter diesem hoch organisierten Arbeits- und Vernichtungslager hingestellt, das mehrere Quadratmeilen umfasste.

Die Aufzeichnungen des Nürnberger Pharma-Tribunals dokumentieren, dass die IG Farben aus dem Konzentrationslager Auschwitz eine riesige Arbeits- und Vernichtungsanlage machte. Hunderttausende Arbeitssklaven wurden gezwungen, die „IG Auschwitz“ zu bauen – das zu dieser Zeit größte Industriewerk Europas und einen 4-Meilen-Fußmarsch vom Konzentrationslager entfernt. Das Lager und das Werk kosteten die IG Farben fast eine Milliarde Reichsmark (nach heutiger Währung etwa 8 Milliarden Euro) und wurden von der Deutschen Bank finanziert. IG Farben-Direktor Fritz Ter Meer  wurde in Nürnberg im Zusammenhang mit Auschwitz wegen Völkermord, Sklaverei und anderen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt.

Besonders offensichtlich sind die Lügen über den Zweck der unmenschlichen medizinischen Experimente, die in Auschwitz und anderen Konzentrationslagern durchgeführt wurden. Hier sollen wir glauben, dass diese tödlichen Experimente betrieben wurden, um die sadistische Veranlagung psychologisch auffälliger SS-Ärzte zu befriedigen, die in den Lagern als einzelne „Todesengel“ auftraten.

Die Aufzeichnungen des Nürnberger Pharma-Tribunals zeigen eindeutig, dass die in Auschwitz und anderen Konzentrationslagern durchgeführten medizinischen Experimente von den pharmazeutischen Abteilungen Bayers und Hoechsts genehmigt wurden. Die „Medikamente“, die zehntausenden unschuldigen Häftlingen injiziert wurden, waren zuvor nicht getestete und von Bayer sowie anderen IG Farben-Firmen patentierte Chemikalien.

Die meisten Opfer starben während dieser grausamen Experimente. Die, die diese überlebten, wurden häufig in die Gaskammern geschickt. Sogar die für die Vergasungen benötigten Pellets – Zyklon B, wurden von Tochterunternehmen der IG Farben bereitgestellt.

Viele Ärzte, die diese Experimente durchführten, wurden in Nürnberg wegen ihren Verbrechen verurteilt.

Quelle


Weitere Fakten und jede Menge Dokumente auf profit over life.org .




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Roundup von Monsanto tötet menschliche Zellen

Es ist das meistverkaufte Pestizid des Gentechnik-Konzerns Monsanto und auch das meistverkaufte Pestizid weltweit: Roundup. Es ermöglicht den Einsatz zahlreicher genmanipulierter Pflanzen und wird auch an Hobbygärtner verkauft.

Umweltschützer warnen seit Jahren vor dem umstrittenen Unkrautvernichtungsmittel. Jetzt haben auch französische Forscher Alarm geschlagen. Neue Untersuchungen an der nord-französischen Universität Caen belegen, dass das Pestizid auch für Menschen wesentlich schädlicher ist als bisher angenommen. Die Forscher haben herausgefunden, dass die vier getesteten Roundup-Varianten beispielsweise Zellen aus der menschlichen Nabelschnur innerhalb eines Tages vernichten. Und das sogar in so geringen Chemikalien-Konzentrationen wie sie regelmäßig als Rückstände in Lebensmitteln oder Tierfutter vorkommen.

Insbesondere Menschen, die direkt mit dem Gift in Berührung kommen, sind demnach noch stärker gefährdet. Bei ihnen kann es zu Hautreizungen, Übelkeit und Durchfall führen. Die Forscher untersuchten auch Langzeitfolgen genmanipulierter Maissorten und stellten fest, dass Ratten, die damit gefüttert wurden, Nieren- und Leberschäden zeigten.

Für die bedrohlichen Schäden ist nach Meinung der Wissenschaftler nicht in erster Linie der Hauptwirkstsoff, Glyphosat, verantwortlich, sondern Zusatzstoffe wie das Mittel Tallowamin. Dies verändert die Durchlässigkeit der menschlichen Zellen und verstärkt die Giftigkeit von Glyphosat, schreibt Gilles-Eric Séralini, einer der Forscher in einer Fachzeitschrift. Entsprechend warnt der Forscher gegen-über der Tageszeitung taz: „Roundup, wie es jetzt benutzt wird, sollte verboten werden.“
Das zuständige Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BLV) hat Monsanto bereits vor einigen Monaten – offenbar erfolglos – gebeten, insbesondere den Inhaltsstoff Tallowamin bis Ende 2010 (!) zu ersetzen. Klingt nicht gerade nach hoher Dringlichkeitsstufe, insbesondere angesichts der alarmierenden Erkenntnisse. Und Monsanto sieht auch keinerlei Anlass, dieser Bitte Folge zu leisten. „Wir haben nicht erklärt, auf Tallowamin zu verzichten“, bekräftigt dessen Sprecher. Der Gen-Konzern hat mittlerweile auch Widerspruch gegen die Aufforderung des BLV eingelegt. Schließlich geht es der Firma auch nicht um die Gesundheit der Menschen, sondern um Geld. Und Roundup macht 40 Prozent des Gesamtumsatzes von elf Milliarden Dollar aus.

Wenn die Regierung sich weiterhin auf zögerliche Bitten beschränkt, statt endlich Verbote zu verhängen, wird das Gift weiter großflächig eingesetzt. Die Schäden tragen wir.    (AH)



Quellen: taz, 6.7.09;
Süddeutsche Zeitung 8.7.09





Von Gudrun Kaufmann

Gesundheitsschädigung der Bevölkerung – Umweltanwälte beantragen sofortigen Stopp von Roundup

Unsere Landwirte verfüttern gentechnisch veränderte Futtermittel – bei derartigen Pflanzen wird Roundup eingesetzt! -, Gärtner setzen das Mittel ein und viele Privatgärtner auch. Die Rede ist von Roundup, einem angeblich harmlosen Herbizid des US-Konzerns Monsanto.

Nachdem Prof. Gilles Seralini und seine KollegInnen von der Universität Caen eine Studie veröffentlichten, die zeigte, dass bereits geringe Mengen des Herbizids Roundup von Monsanto zum Absterben menschlicher Zellkulturen führten (Anlage), werden weitere alarmierende Forschungsergebnisse veröffentlicht.

Die Studie von Professor Carrasco vom Institut für molekulare Embryologie der Universität von Buenos Aires zeigt, dass Glyphosat bei dem Herbizid Roundup von Monsanto, USA, nicht nur bei Amphibien, sondern auch bei Menschen zu schweren Embryonalschäden führt.

Umwelt-Anwälte haben einen sofortigen Stop des Einsatzes von Roundup beantragt, wie die Financial Times berichtet. Die argentinische Regierung hat eine Untersuchung angeordnet.

Die, die Möglichkeit haben, ihren Einfluss geltend zu machen, bitte ich darum, alles zu tun, damit Roundup verboten wird. Verkleinerte Köpfe, genetische Zell-Veränderungen im zentralen Nervensystem und deformierte Knochen und Knorpel – regelmäßige und systematische Folgen von Glyphosateinsatz: Die Bevölkerung darf nicht noch mehr geschädigt werden!

Desweiteren sollte auch die chinesische Regierung darüber unterrichtet werden, welche Gefahr von Glyphosat ausgeht, denn China ist mittlerweile der führende Hersteller dieses Produkts.

Alle Menschen sollten die Aufklärung weiterleiten an Freunde, Bekannte, Nachbarn, Arbeitskollegen.
E s s e n und t r i n k e n Sie k e i n e Produkte, in denen Gentechnik enthalten ist, wenn sie Ihre Gesundheit nicht gefährden wollen!
Da die Resultate zeigen, dass Rückstände des Glyphosat-Herbizids Roundup in allen GVO-Lebens- und Futtermitteln nachweisbar sind (Anlage), gilt der empfohlene Konsumverzicht auch für Fleisch, Milch und Milchprodukte, bei denen die Tiere mit gentechnisch veränderten Futtermitteln gefüttert wurden.


Gentechnik befindet sich in Schokolade (gentechnisch modifiziertes Sojalecithin), Soßenbinder, Backwaren und vielen anderen Nahrungsmitteln.
Fragen Sie kritisch nach, – auch beim Metzger! – , kaufen Sie nur Produkte mit der Kennzeichnung „Ohne Gentechnik“, wenn möglich in Bioqualität!


Quelle


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Was so manche Frau über Tampons nicht weiß …




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US-Ärzteverband fordert ein sofortiges Moratorium für Gen-Nahrungsmittel

F. William Engdahl

Die Amerikanische Akademie für Umweltmedizin (AAEM) hat soeben ein sofortiges Moratorium für gentechnisch veränderte Nahrungsmittel gefordert. In ihrem neuen Positionspapier über Gen-Nahrungsmittel erklärt die AAEM: »GVO-Nahrungsmittel stellen ein ernstes Gesundheitsrisiko dar«, daher die Forderung nach einem Moratorium für Gen-Nahrungsmittel. Unter Bezug auf mehrere Tierstudien kommt die AAEM zu dem Schluss, dass »ein mehr als zufälliger Zusammenhang zwischen GVO-Nahrungsmitteln und Gesundheitsschädigungen besteht«. Die »GVO-Nahrungsmittel bedeuten ein ernsthaftes Risiko im Bereich der Toxikologie, Allergie und Immunfunktion, der Fortpflanzungsmedizin und der metabolischen, physiologischen und genetischen Gesundheit.« Für die milliardenschwere internationale Agrobusiness-Branche ist dies ein empfindlicher Schlag; ganz besonders für das Unternehmen »Monsanto«, dem weltweit führenden Lieferanten von GVO-Saatgut und den entsprechenden Pflanzenschutzmitteln.

In einer Presseerklärung vom 19. Mai forderte die Amerikanische Akademie für Umweltmedizin, die sich selbst als »internationaler Verband von Ärzten und anderen Experten, die sich den klinischen Aspekten der Umweltgesundheit widmen« beschreibt, umgehend die folgenden Maßnahmen bezüglich des menschlichen Konsums von GVO-Nahrungsmitteln:

– Ein Moratorium auf GVO-Nahrungsmittel; Durchführung von Langzeituntersuchungen über die Sicherheit gentechnisch veränderter Nahrungsmittel und deren Kennzeichnung.

– Ärzte sollten ihre Patienten, die Fachwelt und die Öffentlichkeit auffordern, auf gentechnisch veränderte Nahrungsmittel zu verzichten.

– Ärzte sollten beim Krankheitsverlauf ihrer Patienten auch die Rolle der GVO-Nahrungsmittel in Erwägung ziehen.

– Zusätzliche unabhängige wissenschaftliche Langzeitstudien, bei denen Daten erhoben werden sollen, um die Rolle von gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln auf die menschliche Gesundheit untersuchen zu können.

Dr. Amy Dean, die Vorsitzende der AAEM, erklärte: »Bei vielen Tierstudien hat sich gezeigt, dass gentechnisch veränderte Nahrungsmittel zu Schädigungen an unterschiedlichen Organsystemen im Körper führten. Angesichts dieser sich häufenden Hinweise ist es aus Rücksicht auf die Sicherheit unserer Patienten und die öffentliche Gesundheit geboten, ein Moratorium für den Einsatz derartiger Nahrungsmittel auszusprechen.« Die Präsidentin der AAEM, Dr. Jennifer Armstrong, erklärte, dass »die Ärzte bei ihren Patienten zwar die Wirkung beobachten, dass sie aber auch die richtigen Fragen stellen können müssen. Die häufigsten derzeit in den USA konsumierten genveränderten Nahrungsmittel sind Mais, Soja, Raps und Baumwollsamenöl.« Das Positionspapier der AAEM über gentechnisch veränderte Nahrungsmittel ist unter http:aaemonline.org einsehbar.

In dem Papier heißt es, dass die Technologie der Gen-Veränderten Organismen (GVO) »die natürlichen Fortpflanzungsprozesse außer Kraft setzt; die Auswahl geschieht auf der Ebene einzelner Zellen, bei dem Verfahren kommt es zu häufigen Mutationen, Gattungsgrenzen werden regelmäßig übersprungen. Außerdem wird die Technologie erst seit zehn Jahren kommerziell genutzt.«



Gen-Mais zeigt Anomalien. Das ist eins von vielen Beispielen für die nicht dokumentierten Gefahren instabiler GVOs.



Die AAEM erklärt in ihrem Positionspapier weiter, dass »mehrere Studien an Tieren auf ernsthafte Gesundheitsrisiken beim Verzehr gentechnisch veränderter Nahrungsmittel hindeuten. Dazu zählen Unfruchtbarkeit, Entgleisung des Immunsystems, beschleunigte Alterung, genetisches Entgleisen im Zusammenhang mit der Cholesterinsynthese, der Insulinsteuerung, der Zellkommunikation und der Bildung von Eiweißen. Außerdem kommt es zu Veränderungen in der Leber, den Nieren, der Milz und dem Magen-Darm-System.«

Und weiter heißt es: »Es besteht aber keinesfalls nur ein zufälliger Zusammenhang zwischen gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln und einer negativen Auswirkung auf die Gesundheit. Nach den Hill-Kriterien für Kausalität in der Medizin besteht eine solche Kausalität im Sinne von starker Assoziation, Folgerichtigkeit, Genauigkeit, biologischem Gradienten und biologischer Plausibilität. Die starke Assoziation und Folgerichtigkeit zwischen GV-Nahrungsmitteln und Krankheit wurde in mehreren Tierstudien bestätigt.«


GVOs wirken toxisch

Man sollte das Positionspapier der AAEM zum Anlass nehmen, offiziell die derzeitige äußerst laxe Einstellung gegenüber den GVOs zu überdenken, denn gegenwärtig gilt schon eine feierliche Versicherung der GVO-Saatguthersteller wie Monsanto als wissenschaftlich haltbarer Beweis für die Sicherheit der GVOs. Deshalb soll hier kurz wörtlich aus der AAEM-Studie zitiert werden:

»Weiterhin hat sich ein präziser Zusammenhang zwischen GV-Nahrungsmitteln und bestimmten Krankheitsverläufen herausgestellt. Bei zahlreichen Studien an Tieren fand man eine erhebliche Entgleisung des Immunsystems, einschließlich einer Hochregelung von Zytokinen, was zu Asthma, Allergien und zu Entzündungen führen kann. Andere Tierstudien zeigten eine veränderte Struktur und Funktion der Leber, wie eine Veränderung des Fett- und Kohlehydratstoffwechsels sowie Zellveränderungen, die zu beschleunigter Alterung und möglicherweise zu einer Akkumulation von Sauerstoffradikalen (ROS) führen könnten. Veränderungen in Niere, Bauchspeicheldrüse und Milz wurden ebenfalls beschrieben. Eine neuere Studie aus dem Jahr 2008 stellt eine Verbindung zwischen GV-Mais und Unfruchtbarkeit her; es zeigte sich, dass die Würfe bei bestimmten Tieren mit der Zeit kleiner wurden, so waren bei mit GV-Mais gefütterten Mäusen die neugeborenen Jungtiere deutlich leichter. Bei dieser Studie wurde auch festgestellt, dass bei den mit GV-Mais gefütterten Mäusen über 400 Gene deutlich verändert waren. Dabei handelt es sich um Gene, von denen bekannt ist, dass sie Protein-Synthese und Modifikation sowie die Zellkommunikation, die Cholesterin-Synthese und die Insulin-Steuerung regeln. Bei anderen Studien zeigten sich Schäden an den Gedärmen von mit GV-Mais gefütterten Tieren, darunter proliferatives Zellwachstum und eine Störung des Immunsystems des Darms.«

In der AAEM-Studie wurde auch die Behauptung der Biotech-Industrie untersucht, wonach GVO-Nahrungsmittel angeblich die Ernährung der Weltbevölkerung durch höhere Erträge sicherstellen können. Gegenbeweise werden aufgezählt, wonach genau das Gegenteil zutrifft: mit der Zeit lagen die Ernteerträge der GVO-Pflanzen unter denen herkömmlicher Pflanzen und benötigten nicht weniger, sondern mehr Pflanzenschutzmittel, die bekanntlich hoch giftig sind. In dem Bericht heißt es: »Mit erheblichem Aufwand wurde in den vergangenen 20 Jahren in vielen tausend Feldversuchen nach Genen geforscht, die zu einer betrieblichen oder wirklichen (Ernte-)Ertragssteigerung führten. Trotzdem kam es bei keinem dieser Feldversuche zu einer Ertragssteigerung bei den wichtigsten kommerziellen Nahrungs- oder Futterpflanzen. Die einzige Ausnahme bildete Bt-Mais.« Der geringfügige Ertragsanstieg bei Bt-Mais sei jedoch »weitgehend auf die Verbesserungen bei der herkömmlichen Pflanzenzucht« und nicht auf die GVOs zurückzuführen.

Die AAEM kommt zu dem Schluss, dass die GVOs »ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellen, und zwar in den folgenden Bereichen: Toxikologie, Allergie, Immunfunktion, Fortpflanzungsgesundheit, gesunder Stoffwechsel, gesunde Körperfunktionen und Gene. Da kein Nutzen erkennbar ist, hält es die AAEM für geboten, das Vorsorgeprinzip anzuwenden, eines der wichtigsten Regulierungsinstrumente der Umwelt- und Gesundheitspolitik der Europäischen Union, das Grundlage mehrerer internationaler Vereinbarungen ist. Die häufig zitierte Definition stammt aus der Erklärung von Rio aus dem Jahr 1992. Dort heißt es: ›Zum Schutze der Umwelt sollten Staaten nach Maßgabe ihrer Möglichkeiten den Grundsatz der Vorsorge walten lassen. Wenn ernste oder gar irreversible Schäden drohen, dann dürfen kostengünstige Maßnahmen zum Schutz vor Umweltzerstörungen nicht wegen angeblich mangelnder wissenschaftlicher Sicherheit aufgeschoben werden.‹«



Monsanto hat in der Vergangenheit einige hoch toxische Wirkstoffe hergestellt, darunter Dioxin und Agent Orange.



Aufgrund des großen Drucks der Öffentlichkeit hatte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner vor Kurzem die Aussaat von MON810-Mais der Firma Monsanto in Deutschland untersagt. Leider erlaubte sie dann zwei Wochen später die Anpflanzung gentechnisch veränderter Kartoffeln. Die Bundeslandwirtschaftsministerin erklärte, Amflora, eine gentechnisch veränderte Kartoffel des großen Chemieunternehmens BASF, »stelle keine Gefahr für die Gesundheit der Menschen und die Umwelt dar«. Die Ministerin zitierte eine »eingehende Prüfung« sowie Gespräche mit Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft zur Rechtfertigung dieser unverantwortlichen Entscheidung.

Die meisten Medien in den USA und international haben auf die Veröffentlichung dieser sensationellen Kritik der GVOs durch die AAEM mit eisigem Schweigen reagiert.


GVO-Politik

In meinem Buch Saat der Zerstörung: Die dunkle Seite der Gen-Manipulation habe ich im Detail beschrieben, wie die GVOs Anfang der 1990er-Jahre aufgrund einer Exekutiv-Anordnung des damaligen US-Präsidenten George Herbert Walker Bush auf die Öffentlichkeit losgelassen wurde. Bush hatte sich zuvor mit Vorstands-Vertretern von Monsanto zu Gesprächen hinter verschlossenen Türen getroffen. Anschließend ordnete er an, dass vor der Freigabe von GVOs für den Konsum keinerlei besondere Gesundheits- oder Sicherheitsprüfungen durch eine Behörde der US-Regierung durchgeführt werden durfte.

Auf Drängen von Monsanto und der GVO-Lobby verhängte die US-Regierung darüber hinaus das Verbot, Nahrungsmittel mit dem Hinweis »ohne Gentechnik« zu kennzeichnen. Als Begründung wurde eine 1992 von Präsident Bush verkündete, schlecht formulierte und völlig unwissenschaftliche »Doktrin« angeführt, wonach GVO-Pflanzen und gentechnikfreie Pflanzen »substanziell gleichwertig« wären. Daher sei eine besondere Prüfung vor der Freigabe nicht erforderlich.

Die »Doktrin der substanziellen Gleichwertigkeit« widerspricht zwar ausdrücklich der Forderung der GVO-Unternehmen, wonach für GVO-Saatgut wegen der »Einzigartigkeit«, die es von herkömmlichen Saatgut unterscheide, Exklusiv-Patente verliehen werden sollten. Trotzdem konnten Monsanto, Dow Chemicals, DuPont und andere Inhaber von GVO-Patenten ihre Produkte ohne jede Kontrolle vermarkten. In ihrer Naivität glauben die meisten Amerikaner, es sei die Aufgabe der amerikanischen Nahrungs- und Arzneimittelbehörde (FDA) und des US-Landwirtschaftsministeriums, die Sicherheit bestimmter industriell hergestellter Nahrungsmittel vor deren Zulassung zu prüfen.

Weil es de facto verboten ist, gentechnisch veränderte Nahrungsmittel zu kennzeichnen, wissen die meisten Amerikaner gar nicht, wie viel von ihren täglich verzehrten Kellogg’s Cornflakes, Sojaprodukten oder Nahrungsergänzungsmitteln, die sie im Regal ihres Supermarktes vorfinden, tatsächlich GVOs enthalten.

Als in den 1990er-Jahren die GVOs in den Vereinigten Staaten in großen Stil für die Nahrung von Mensch und Tier auf den Markt kamen, nahmen gleichzeitig Allergien, merkwürdige Krankheiten und zahlreiche andere Gesundheitsprobleme bei Menschen plötzlich fast schon epidemiehafte Ausmaße an. Da es in den USA verboten ist, GVO-Produkte entsprechend zu kennzeichnen, ist den meisten Ärzten und Gesundheitsbehörden gar nicht bewusst, dass es eine Verbindung zu den GVO-Nahrungsmitteln gibt, die Millionen Amerikaner zu sich nehmen. Durch die Verfügung des damaligen Präsidenten George Bush im Jahre 1992, die in der Folgezeit von den Präsidenten Clinton, George W. Bush junior und jetzt Barack Obama und dessen Landwirtschaftsminister Tom Vilsack – einem Befürworter der GVOs immer – wieder bestätigt worden ist, wurde die gesamte US-Bevölkerung zu Versuchskaninchen für Substanzen gemacht, die zuvor nicht in Langzeitstudien (über mindestens zehn Jahre) erprobt und für sicher befunden worden sind.

Quelle: Kopp-Verlag

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Hormone aus der Plastikflasche

13. Mai 2009 von Healthman

Studie zu belastetem Mineralwasser aus Plastikflaschen

Die Universität Frankfurt hat in einer Studie nachgewiesen, dass Mineralwasser aus Plastikflaschen mit hormonell wirksamen Substanzen belastet ist. Die Werte liegen deutlich höher als bei Wasser aus Glasflaschen. Experten warnen in Anbetracht der Ergebnisse vor möglichen Schäden für die Gesundheit. Besonders gefährdet seien Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder. Behörden halten sich mit Wertungen bislang zurück.

Von Stefan Keilmann, tagesschau.de

Wasserkästenschleppen ist wahrlich keine Freude. Umso willkommener sind da die leichten und schier unzerstörbaren Plastikflaschen (PET-Flaschen). Wurden sie früher vor allem für Limonaden verwendet, dominieren sie heute große Teile des Getränkemarktes. Nicht einmal ein Drittel des deutschen Mineralwassers wird noch in Glasflaschen verkauft. Der Anteil der Plastikflaschen liegt bei rund 60 Prozent.

Gesundheitliche Bedenken gegenüber den Flaschen gibt es schon länger. Doch Zulieferer aus der chemischen Industrie, Interessenverbände und die großen Nahrungsmittelkonzerne wehren sich seit Jahren gegen kritische Stimmen und berufen sich auf gesetzliche Grenzwerte.

So betont der Sprecher des zuständigen Verbandes Deutscher Mineralbrunnen, Arno Dopychai: “Dass es Stoffübergänge gibt, ist ganz normal. Aber wir bewegen uns innerhalb der gesetzlichen Schranken.” Bei dem auf Grenzwerten basierenden System der Behörden können allerdings unbekannte Stoffe durch das Raster fallen. Auch Wechselwirkungen oder hormonelle Aktivität können so bislang nicht erfasst werden. Weder das Bundesamt für Risikobewertung noch das politisch zuständige Bundesverbraucherministerium sahen bislang Handlungsbedarf.


Höher belastet als Abwasser

Dass die bisherigen Warnungen berechtigt waren, behauptet eine nun vorgestellte Studie der Universität Frankfurt. Die Biologen stellten dabei in Mineralwasser aus Plastikflaschen eine deutlich erhöhte Konzentration an hormonähnlichen Substanzen fest. In manchen Proben fanden sich bis zu 75 Nanogramm pro Liter an östrogenähnlichen Substanzen. Dies sind höhere Werte als in manchem Abwasser, das unter anderem durch die Antibabypille als zum Teil stark belastet gilt. Insgesamt war das Wasser aus PET-Flaschen etwa doppelt so hoch östrogenbelastet wie jenes aus Glasflaschen.


“Alle Befürchtungen übertroffen”

Die Ergebnisse basieren auf einem neuen Forschungsansatz des Frankfurter Forschers Martin Wagner und des Leiters der Ökotoxikologie, Prof. Dr. Oehlmann. So fahndeten bisherige Studien nach einzelnen bereits bekannten Schadstoffen. Wagner erklärt den alternativen Ansatz: “Wir haben quasi das Pferd von hinten aufgezäumt: Wir suchten nicht einzelne Substanzen, sondern haben gemessen, wie stark die gesamte hormonähnliche Belastung ist.”

Dazu verwendete er einen weltweit etablierten Biotest, der unter anderem für die Abwasseranalyse eingesetzt wird, und untersuchte damit das Mineralwasser. “Und was wir so an Aktivität gefunden haben, hat alle Befürchtungen übertroffen.”


Grenzwerte erfassen Belastung nicht

Um zu bestätigen, dass es sich um östrogenähnliche Substanzen handelte, bedienten sich die Forscher tierischer Helfer. Die Neuseeländische Zwergdeckelschnecke reagiert besonders empfindlich auf östrogenähnliche Verbindungen, und ihr Einsatz gilt daher als sichere Methode. Die Tiere, die die Forscher in die Plastikflaschen setzten, bildeten deutlich mehr Embryonen. Für die Forscher stand damit fest, dass die Flaschen Stoffe abgeben, die wie das weibliche Geschlechtshormon Östrogen wirken.

Besonders kritisch für Wagner: “Wir konnten mit unseren Schnecken zeigen, dass es trotz Einhaltung der Grenzwerte zu erheblichen hormonellen Belastungen kommt.” Daher müsse das gesamte Bewertungssystem der Behörden überdacht werden. Und sein Professor ergänzt: “Wenn sich herausstellt, dass das Auslaugen aus Kunststoffverpackungen ein generelles Phänomen ist, würde dies bedeuten, dass nahezu die gesamte Bandbreite unserer Lebensmittel hormonell belastet ist.”


Bundesumweltamt will Studie nicht kommentieren

Das Umweltbundesamt will die Ergebnisse nicht kommentieren, obwohl es die Studie größtenteils finaziert hat. Stattdessen verweist es auf das Bundesamt für Risikobewertung (BfR). Dieses interessiert sich sehr für die Ergebnisse: “Dass da etwas im Wasser ist, was nicht sein sollte, ist unumstritten”, so BfR-Sprecher Jürgen Thier-Kundke. Allerdings werfe die Studie mehr Fragen auf als sie beantworte. “Wir müssen das nun erst einmal überprüfen.” So lange sehe er auch keinen Handlungsbedarf. Ähnlich äußert sich der Verband der Deutschen Mineralbrunnen. “Die Studie ist wissenschaftlich interessant, aber solange wir nicht wissen, was das bedeutet, wollen wir dies nicht bewerten,” so Sprecher Dopychai.


“Säuglinge sind besonders gefährdet”

Komplett anderer Meinung ist Professor Dr. Ibrahim Chahoud, Mediziner an der Charité in Berlin. Er gilt als der deutsche Experte auf diesem Feld. “Gefahren sehe ich für Risikogruppen.” Betroffen seien vor allem Schwangere, Säuglinge oder Kleinkinder. “Für diese würde ich raten: Lieber einen weiten Bogen um Plastikflaschen machen.” Bereits

frühere Untersuchungen hätten gezeigt, dass Belastungen mit hormonähnlichen Stoffen Entwicklungsstörungen verursachen können. Dennoch werben viele Mineralwasserproduzenten explizit auf ihren Produkten mit dem Hinweis, dass das Wasser für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet sei.


Besorgniserregende Ergebnisse bei Tierversuchen

Der Mediziner kritisiert auch die Behörden. “Eigentlich haben sie doch alle die selbe Aufgabe: Sie sollen dafür sorgen, dass die Bürger vor möglichen Schäden bewahrt werden.” Chahoud selbst beschäftigte sich bereits in mehreren Studien mit den Auswirkungen von hormonähnlichen Substanzen auf die Entwicklung und Fortpflanzungssysteme. In Tierversuchen an Ratten zeigten sich schon bei niedrigen Dosen ernstzunehmende Folgen: Abnahme der Fruchtbarkeit, verzögerter oder verfrühter Eintritt der Pubertät und Verhaltensstörungen bei Jungtieren, die im Mutterleib der Substanz ausgesetzt waren. Ähnliches will er für den Menschen nicht ausschließen.


“Nicht mehr Stand der Forschung”

Dieser Ansicht ist auch Professor Andreas Kortenkamp. Er leitet das Zentrum für Toxikologie an der School of Pharmacy, Universität London. “Wir werden in unserem Alltag mit so vielen hormonell belasteten Stoffen bombardiert, dass wir sie vermeiden sollten, wo wir können.” Zudem kritisiert Kortenkamp das bisher gängige Kontrollsystem. “Die Industrie beruft sich immer auf das Einhalten einzelner Grenzwerte.” Diese “veraltete Sichtweise” vernachlässige aber die hormonelle Wirksamkeit von Stoffen, vor allem wenn diese gemischt auftreten. “Diese können schon in sehr niedrigen Konzentrationen an Hormonrezeptoren andocken. Und was das für den Körper bedeutet, kann noch niemand abschätzen.”

http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/hormone-plastikflasche/




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Marken-Molkereien verkaufen Gen-Milch

17. Mai 2009 von Healthman

Greepeace ließ Proben von Höfen untersuchen, die ihre Milch an die sogenannten Qualitätsmarken Weihenstephan, Bärenmarke und Allgäuland liefern. Zwar hat Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) den Anbau von Gen-Mais in Deutschland verboten. Doch Millionen Tonnen Gen-Pflanzen werden als Futtermittel nach Deutschland importiert. Der Hersteller von Landliebe zeigt, dass es auch anders geht: Seine Milchlieferanten verfüttern keine Gen-Pflanzen.

Der Greenpeace-Landwirtschaftsexperte Alexander Hissting fordert:

Vor allem namhafte Molkereien verspielen ihre Glaubwürdigkeit. Sie sollten Verbraucher nicht mit Werbemillionen Alpenidylle vortäuschen, sondern auf Qualität ohne Gentechnik setzen. Mit dem Anbauverbot von Gen-Mais hat die Politik schon ein Problem für die Molkereien gelöst. Jetzt müssen auch Unternehmer handeln und die Fütterung von Gen-Pflanzen einstellen.





Alle vier getesteten Milchmarken werben mit regionaler oder naturnaher Milchproduktion. Greenpeace hat das Kraftfutter von vier landwirtschaftlichen Betrieben je Molkerei analysieren lassen. Jeweils drei von vier Lieferanten von Weihenstephan, Bärenmarke und Allgäuland füttern gentechnisch verändertes Sojaschrot. Alle getesteten Lieferanten für die Marke Landliebe verzichten dagegen auf importiertes Sojaschrot und Gen-Pflanzen.

Am Samstag werden Greenpeace-Aktivisten in vielen Städten vor etwa 80 Supermärkten gegen die Herstellung von Gen-Milch protestieren und die Verbraucher informieren. Die Supermarktleiter sollen im Sinne der Verbraucher die Molkereien auffordern, in Zukunft keine Gen-Milch mehr zu produzieren.

Die Genmanipulation von Pflanzen ist eine Risikotechnologie. Bei der Züchtung werden Artgrenzen überschritten. Durch den Eingriff in die Pflanze können unerwünschte Stoffe mit Nebenwirkungen entstehen. Patentierte Gen-Soja vergrößert die Abhängigkeit der Bauern von Agrarkonzernen. Zudem wird Gen-Soja stärker gespritzt als herkömmliche Soja. Die giftigen Mittel gefährden Anwohner, verunreinigen Trinkwasser und bedrohen die Pflanzenvielfalt. Die Molkereien tragen durch die Duldung von Gen-Futter bei ihren Lieferanten zur Verbreitung der Risikosaat in Südamerika bei. Zudem bedroht der Anbau in Südamerika die letzten Urwälder. Riesige Flächen wurden gerodet, um Platz für die Sojabohne zu schaffen.

Als Verbraucherin oder Verbraucher sind Sie den Molkereien nicht ohnmächtig ausgeliefert. Wehren Sie sich, wenn auch Sie keine Gen-Milch wollen. Machen Sie müde Molkereien munter und beteiligen sich an unserer Milchcent-Aktion.

(Quelle: greenpeace.de)

Anmerkung von die-friedenskrieger: Am Besten gar keine Milch trinken!

Milch

Milch - Ursache von Mineralstoffmangel





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Fluor - Angriff auf die Volksgesundheit


Fluor ist etwa 2-mal so giftig wie Arsen. Schon set 1854 ist bekannt, dass Fluor die Schilddrüse schädigen kann und zu Kropfbildung führt. 1926 gelangte GOLDENBERG (Argentinien) durch die Untersuchung sogenannter Jodmangelgebiete zu dem Schluss, der endemische (eingewurzelte, einheimische) Kropf entstünde nicht durch Jodmangel sondern durch die Belastung von Wasser, Nahrung und Luft mit Fluor.

Seit 1918 wird Fluor übrigens auch mit Zahnverfall in Verbindung gebracht. Studien in Städten in den USA, Finnland, Holland, Deutschland, Kanada und in der Schweiz belegten, dass, nachdem die Fluor- prophylaxe (Wasser und Tabletten) eingestellt wurde, auch die Kariesschäden zurückgingen .

Neben der Schilddrüse werden Herz, Knochen, Zähne und ungeborene Kinder geschägigt, und zwar schon bei Aufnahme von Mengen weit unterhalb der toxischen Grenze.

Fluor wurde zuerst als Rattengift und Insektenvertilgungsmittel eingesetzt, um dann später, nach Erfin- dung des Fluormangels und Definition von Fluor durch von der Pharmaindustrie gesponserten Ärzten als notwendigem Nährstoff, als Fluorid für den gewinnbringenden Absatz der in der Aluminium-, Stahl und Düngemittelindustrie in riesigen Mengen enstehenden Fluorabfälle zu sorgen.

Die meisten Menschen verwenden wie selbstverständlich fluoridierte Zahncremes. Das Fluor härtet den Zahnschmelz und kann damit Karies vorbeugen. Jedoch werden nicht nur die Zähne, sondern auch Knochen und Gewebestrukturen gehärtet. Dies führt vor allem bei älteren Menschen zu brüchigen Knochen mit der Folge, dass sich auch leichte Stürze mitunter fatal auswirken. Ältere Menschen sollten also keine fluodierten Zahncremes verwenden. Sind Sie schon einmal darauf hingewiesen worden ?


Fluorid fördert die Einlagerung von Mineralstoffen in die Knochen- und Zahnmatrix, die Zahnkaries ist allerdings keine Fluoridmangelerkrankung, sondern meist Folge schlechter Mundhygiene und einer für die Zähne schädlichen Ernährung,







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Ein Pharma-Insider packt aus

“Ich habe Menschen bestochen”





John Rengen hat über dreißig Jahre für die “Globalplayer” in der Pharmabranche gearbeitet. Jetzt packt er aus und gibt einen Einblick in die schmutzige Trickkiste der Pharmaindustrie. Korruption, Bestechung und das Verschwindenlassen von unerwünschten Studienergebnissen gehören zum Geschäft.



INTERVIEW ELKE BRÜSER

taz: Haben Sie früher auch schlecht geträumt?

John Rengen: Nein. Ich habe gut gelebt.

Woher kommen jetzt die Albträume?

Ich war über dreißig Jahre korrupt, habe Menschen bestochen und die Manipulation von Daten gedeckt.

Da sind Sie nicht der Einzige.

Klar. Aber es geht hier um kranke Menschen beziehungsweise um Menschen, die durch diese Präparate erst richtig krank werden oder sich umbringen oder andere gefährden.

Wie meinen Sie das?

Es ist kein Geheimnis, dass Arzneimittelstudien, die schlecht ausgehen, oft nicht veröffentlich werden. Sie werden auch nicht den Behörden vorgelegt, die etwa über die Zulassung eines Medikaments entscheiden. Sie verschwinden einfach in den Schubladen der Firmen.

Fluoxetin kann nicht nur Angst, Nervosität und Schlaflosigkeit herbeiführen, es besteht auch das Risiko von aggressivem Verhalten und konkreten Suizidgedanken, weil depressive Patienten durch den selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer aktiviert werden. Wussten Sie das schon damals?

Ja, solche negative Effekte waren bekannt.

Und die alarmierenden Daten wurden unterdrückt?

Ja. Sie wurden jedenfalls nicht weiter verfolgt, um die Zulassung nicht zu gefährden.

Kürzlich hat der medizinische Informationsdienst “arznei-telegramm” geschrieben, dass eine Pharmafirma acht Studien auf den Weg bringen muss, damit sie zwei positive erhält. Die braucht sie, um die Zulassungsbehörden vom Nutzen ihres neuen Mittels zu überzeugen. Stimmt das?

Im Prinzip ja. Nur dass jedes Land sein eigenes Süppchen kocht. Auch innerhalb der EU werden in den einzelnen Staaten unterschiedliche Kriterien angelegt - trotz einer europäischen Arzneimittelbehörde. Und dennoch schielt die eine Zulassungsbehörde auf die andere.

Was heißt das?

Ich war in Schweden acht Jahre lang Geschäftsführer von Eli Lilly und sollte dafür sorgen, dass Fluoxetin dort auf den Markt kommt. Das war wichtig für die Firma, denn damals war das Mittel nur in Belgien zugelassen. Schweden ist schon wegen des Nobelpreises ein renommiertes Land und die Psychiatrie genoss hohes Ansehen. In Deutschland hatte die zuständige Behörde, damals das Bundesgesundheitsamt, Einwände gegen die Zulassung von Fluoxetin. Gar nicht gut für die Firma.

Was war Ihr Job?

Ich kümmerte mich darum, dass es positiv ausgehende Studien gab. In Schweden reichte es nicht, dass irgendwo auf der Welt solche Studien gemacht worden waren, das nationale Zulassungsprozedere verlangte auch lokale Studien. Welche aus Schweden.

Und was lässt Sie heute schlecht schlafen?

Die Methoden, die ich anwandte. Sie waren damals jedenfalls in Schweden neu. Es war schlicht Bestechung. Ich schloss so etwas wie Freundschaft mit sogenannten Meinungsbildnern oder solchen, die es werden wollten. Und ich brachte sie dazu, Nebenwirkungen in ihren Beiträgen zu unterdrücken und ein positives Votum abzugeben.

Ein leichter Job?

Nicht unbedingt. Aber ich habe Pharmakologie und Medizin studiert. War in jungen Jahren Popsänger und meine Lehrjahre bei Lilly hatten mich zum Genießer gemacht. Ich habe die Fachleute, die wir brauchten, geprofiled: Hobbys, Kinder, Vorlieben der Frau. Das ließ sich alles bedienen. Ich arrangierte Gourmetessen in Nobelrestaurants, am Nebentisch die schwedische Königin, exquisite Weinproben, Symposien in den Tropen. Schweden mögen das. Der Winter ist lang und dunkel. Ich fand die richtigen Jazzkeller, sang auch mal selbst und bezahlte die Prostituierten.

Floss auch Geld?

Ja, auch. Aber in Schweden war die Vermögenssteuer extrem hoch. Da muss man sich auch andere Sachen einfallen lassen. Eine Studie mit guten Resultaten, die hat uns damals etwa 10.000 Dollar gekostet. Das war vor mehr als zwanzig Jahren eine Menge Geld. Und eigentlich nur das Taschengeld, denn der Herr Professor bekam von Lilly auch noch die Zusage für eine Langzeitstudie. Das bringt Geld in die Klinik und nützt dem Renommee.

Kennen Sie das Ergebnis der Studie?

Nein, ich gehe davon aus, dass es keine gibt.

Wurde Fluoxetin in Schweden zugelassen?

Nie.

Dann waren Sie also erfolglos?

Nein, denn ich habe für einen guten Preis gesorgt. Der war dann maßgeblich für andere Länder. Das läuft in Schweden nämlich so: Bereits vor der endgültigen Zulassung verhandelt die Pharmafirma mit der Wirtschaftsbehörde über den zukünftigen Preis des Präparats. Mit 1,20 US-Dollar pro Tagesdosis von 20 Milligramm in der Achtzigerjahren, fiel der ansehnlich aus. Eine gute Verhandlungsbasis für den Konzern auf dem Weltmarkt.

Es hat aber lange gedauert, bis sich Ihr schlechtes Gewissen gemeldet hat.

Leider, sage ich heute. Allerdings habe ich schon früher einiges versucht.

Oder wollen Sie sich rächen, weil Lilly Sie gefeuert hat. Ohne Anerkennung Ihrer Dienste, ohne Rentenansprüche?

Nein, das ist nicht der Grund, obwohl sie mich gelinkt haben. Ich wurde nach Puerto Rico befördert und einen Monat später fristlos entlassen. Das hätte man in Schweden nicht so machen können. Es hätte die Firma sehr viel Geld gekostet.

Warum prangern Sie erst jetzt die Pharmaindustrie an. Sie wussten doch schon früher, dass Gesetze umgangen und gebrochen werden. Auf Kosten von Patienten.

Ich steckte mein halbes Leben in diesem Betrieb. Ich habe auch für Novo Nordisk gearbeitet und von Florida aus europäische Arzneimittelfirmen vertreten. Ich war skrupellos und egozentrisch. Es ging mir nur um meinen Erfolg.

Und jetzt packen Sie aus.

Ich habe angefangen.

Warum?

Mein kleiner Sohn. Ich sehe ihn aufwachsen und sehe die Welt mit anderen Augen.

Also späte Reue? Durch die Unschuld eines Kindes? Oder eine Beichte am Lebensende? Sie haben einen Herzschrittmacher, haben Diabetes und Ihr Sohn könnte Ihr Enkel sein.

Wissen Sie, mir geht es nicht mehr um die Vergangenheit. Ich bin auch kein Nestbeschmutzer. Mir geht es um die Gegenwart und die Zukunft.

Wie das?

Kürzlich stieß ich auf diese Werbung von Lilly in Eltern. Lilly vermarktet auch ein sogenanntes ADHS-Medikament. Gedacht für Kinder, die überaktiv sind und extrem unaufmerksam. Aber so wie Lilly die Anzeigen macht, da werden Eltern erst auf die Idee gebracht, dass ihr Kind - zappelig in der Schule, nicht so erfolgreich wie erwartet, mit den Gedanken oft woanders - ADHS hat. Eli Lilly rückt mit einer Art Fragebogen Verhaltensauffälligkeiten in die Nähe einer Krankheit, für die die Firma eine Pille hat - eine Krankheit, die ich übrigens für eine Erfindung halte. Direkt werben darf sie in Deutschland nicht für ihr Präparat. Das ist hier zum Glück verboten, da das Mittel verschreibungspflichtig ist.

Worauf wollen Sie hinaus?

Da ich weiß, wie Studien zu Psychopharmaka zustande kommen, kann ich nur sagen Vorsicht. Geht mit euren Kindern Fußball spielen oder Schlittschuh laufen, lasst den Fernseher aus und macht bitte nicht den Taxifahrer für sie. Etwa morgens direkt vor der Schule absetzen.

Gibt es Studien, die zeigen, dass sogenannte ADHS-Kinder dann besser klar kommen?

Schön wär’s. Aber wer soll die bezahlen? Pharmafirmen?

Quelle: taz.de



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Wer immer noch der Meinung ist, bei Kopfschmerzen Pillen schlucken zu müssen und alles zu glauben, was ihm der von der Pharma gesponserte Onkel Doktor zum Wohle seiner Gesundehit alles rät, der sollte sich die folgenden Filme anschauen und in Zukunft sich lieber zwei mal überlegen, ob er Medikamente wirklich braucht. Selbst "angesehene" Blätter wie die Apotheken-Umschau sind korrupt bis unters Dach. Ein Film in 4 Teilen, der hoffentlich die Augen öffnen und jeden Leser dieser Seiten dazu anregen soll, zu hinterfragen, was eigentlich wirklich sinnvoll für die eigene Gesundheit ist. Auf jeden Fall sollte einem wirklich schon lange klar sein, daß es diesen Pharma-Lobbyisten einzig und allein nur um eines geht - GELD, aber gararantiert nicht Ihre Gesundheit. (Anmerkung die-friedenskrieger)









Dank der vielen "kranken" Patienten, der Lobbyarbeit der Pharmaindustrie (es werden sogar Krankheiten erfunden, um die Umsätze zu steigern!) und der Verschreibungsfreudigkeit der Ärzte stiegen die Umsätze der Pharmafirmen in astronomische Höhen.



Grosser Einfluss - die Pharma-Industrie in den Medien






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Die Pharmaindustrie jubelt im Land der Pillenschlucker

Autor: Heinz Scholz


Dank der vielen „kranken“ Patienten, der Lobbyarbeit der Pharmaindustrie (es werden sogar Krankheiten erfunden, um die Umsätze zu steigern!) und der Verschreibungsfreudigkeit der Ärzte stiegen die Umsätze der Pharmafirmen in astronomische Höhen. So wurden im Jahre 2004 für mehr als ½ Billion nach deutschem Sprachgebrauch (500 Milliarden oder 500 000 Millionen) USD (Dollar) Arzneimittel weltweit verkauft. Zwischen 2001 und 2004 wurde eine Umsatzsteigerung um 28 % erreicht. 90 % des Umsatzes wurden in Nordamerika, Europa und Japan getätigt.


Zu den Top-Arzneimitteln zählen übrigens Blutfett- und Blutdrucksenker, Blutverdünner, Mittel gegen Depressionen, Blutarmut, Sodbrennen, Magengeschwüre, Schnupfen und Allergien. Spitzenreiter sind die Blutfettsenker mit einem Umsatz von 26 Milliarden USD, gefolgt von Magenmitteln (24 Milliarden) und Mitteln gegen Depressionen (19,5 Milliarden USD). Auch die Blutdrucksenker dürften in diesem Bereich liegen (allein die Blutdrucksenker von Pfizer schlagen mit 4,5 Milliarden USD pro Jahr zu Buche). Angesichts solcher Zahlen kommt Freude bei den Pillenherstellern auf. Aber nicht bei den Patienten, die nicht gesünder, sondern oftmals kränker werden.


Die dankbarsten Patienten für die Pillenindustrie sind solche, die eine Unmenge der verschiedensten Medikamente verordnet bekommen. So teilte mir kürzlich ein Bekannter mit, dass ein Patient mit Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Problemen täglich 16 verschiedene Medikamente einnehmen muss. Diese Medikamentenverordnung finde ich unglaublich und verantwortungslos. Aber die Ärzte müssen das ja besser wissen. Vielleicht hat der betreffende Arzt Erbarmen mit seinem kranken Patienten, und bekämpft mit zusätzlichen Arzneien die auftretenden Nebenwirkungen ...


29 000 Tonnen Arzneimittel

In keinem Land der Welt gibt es so viele Fertigarzneimittel wie in Deutschland: 50 000 buhlen um die Gunst der Patienten. Wie Jörg Blech in seinem hochaktuellen Buch „Heillose Medizin“ berichtet, stieg der Pro-Kopf-Verbrauch seit 1950 um das 20-Fache. Die jährlichen Arzneimittelkosten betragen in D heute mehr als 21 Milliarden Euro.


Insgesamt sollen in Deutschland pro Jahr 29 000 Tonnen Arzneimittel verkauft werden. Dazu kommen noch 2320 Tonnen Tierarzneimittel. Viele dieser Arzneimittel landen im Müll oder nach der Passage durch den Körper im Abwasser und in geringen Dosierungen auch in manchen Trinkwässern.


Laut einer Studie, die das Industriewissenschaftliche Institut der Wirtschaftsuniversität Wien 2003 durchgeführt hatte, lag der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch an Medikamenten in Österreich bei 20,7 Packungen pro Jahr (Frankreich: 50,8 Packungen, Griechenland: 27,5, Italien: 27,2, Spanien: 26,4, Portugal: 23,8, Belgien: 22,7 Packungen). Damit liegt der Medikamentenverbrauch in Österreich deutlich unter dem EU-Durchschnitt. Die Österreichische Apothekenkammer hat den Hauptgrund herausgefunden, warum die Österreicher träge Pillenschlucker sind: In Österreich werde nämlich „sehr sorgfältig mit Medikamenten umgegangen“. Vorbildlich!


Insbesondere die Ärzte kurbeln den Pillenverbrauch an. In Holland verlassen beispielsweise 60 % aller Patienten ihren Arzt mit einem Rezept. In Deutschland sind 80 bis 95% Rezeptverordnungen üblich.


Er diagnostizierte immer Krätze

Ab und zu hörte ich von Ärzten, dass viele Patienten unglücklich seien, wenn sie nichts verordnet bekämen. Sie fühlen sich ja so schlecht ... also müssen sie eine Krankheit haben, und dagegen hilft nur eine Arznei, so die Ansicht dieser Kategorie Patienten. Wenn der „Kranke“ kein Rezept bekommt, sucht er einen verschreibungsfreudigeren Arzt auf.


Dazu 2 nette Anekdoten aus vergangner Zeit: Dr. Eduard Kaiser (1813−1903) berichtete in seinem Werk „Aus alten Tagen – Lebenserinnerungen eines Markgräflers“ über einen Kollegen, der in Kandern praktizierte (es handelte sich um Carl Friedrich Brodhag, 1795–1855). Er hatte eine ungewöhnliche Art, die Kranken zu behandeln. Oft liess er die Kranken 2 bis 3 Stunden warten, bis er sich bequemte, sie zu untersuchen. Dann hörte er alle der Reihe nach ab und verteilte Rezepte. Die meisten erhielten Tinctura Guajaci volatilis, ein Mittel gegen Krätze. Ihn störte es wenig, wenn die Patienten klagten, die Tinktur brenne höllisch im Hals. Trotzdem behielt er bis zu seinem Tode eine grosse Patientenschar.


Oder eine andere Geschichte, die Dr. Hermann Debus (1862−1927) erzählte: Einem überarbeiteten Mann riet er, er solle doch kürzer treten und sich hinlegen und viel schlafen. Der Mann, der in seinem Leben sehr hart gearbeitet hatte, konnte nicht begreifen, dass Ruhe gut für ihn sei. Er verlangte eine Medizin. Er bekam ein Rezept, das er beim Apotheker vorlegte. Dieser schmunzelte, lautete doch die Rezeptur „Aqua destillata“ (destilliertes Wasser) mit einem Schuss Himbeersaft. Nach einiger Zeit erkundigte sich der Arzt nach dem Befinden des Patienten. Hocherfreut meinte dieser: „Die schöne, rote Tropfe, wo Sie mir verschriebe hän, Herr Doktor, hemmer halt so guet do!“


Das waren noch Ärzte! Ärzte, die nicht die Pharmaindustrie und deren Vertreter mit ihren Präsenten im Nacken hatten. Trotz solcher „Verordnungen“ waren alle zufrieden, der Arzt, der Patient und der Apotheker. Die mit Placebos (Scheinmedikamenten) behandelten Patienten lebten wohl gesünder, weil sie keine Nebenwirkungen befürchten mussten.


Umsatzsteigerung durch Grenzwertverschiebungen

Die Manager von Pharmafirmen finden immer neue Strategien, um ihre Umsätze zu steigern. So wurde beispielsweise der Grenzwert des Gesamtcholesterins im Laufe der Jahre immer weiter abgesenkt (zunächst in den USA, dann in anderen Ländern). Früher galt der Cholesterinwert von 280 Milligramm pro Deziliter Blut als zu hoch, dann wurde er auf 240 und später auf 200 abgesenkt. Durch diesen Trick wurde plötzlich das halbe Volk zu Risikopatienten und behandlungsbedürftig. Die Statin-Umsätze stiegen daraufhin ins Unermessliche. Eine Ernährungsumstellung und körperliche Betätigungen wurden von den meisten Patienten nicht akzeptiert.


„Wenn ein Kind einen Wert von 200 hat, ist das bedenklich“, sagte der in Köln praktizierende Arzt Walter Dresch. „Aber wenn ein 50-Jähriger einen Wert um 250 hat, dann ist das ein Idealwert“ (Quelle: „Heillose Medizin“).


Im Buch „Der Pharmabluff“ von Marcia Angell wird auch über die Veränderung der Definition des Bluthochdrucks (Hypertonie) berichtet: Jahrelang galt ein Bluthochdruck von 140 zu 90 als Grenzwert. Dann entschied ein US-Gremium eine zusätzliche Kategorie, die Prähypertonie, einzuführen. Darunter versteht man einen Blutdruck zwischen 120 zu 80 und 140 zu 90. Nun wurden plötzlich die meisten Menschen behandlungsbedürftig. Scheinheiligerweise wurde die Empfehlung ausgegeben, dass man mit einer Ernährungsumstellung und Bewegung eine Besserung erzielen würde. Diese Empfehlung wurde von den Ärzten jedoch nicht mit Nachdruck vermittelt oder die Patienten wollten davon nichts wissen. Viele verlangen von ihren Ärzten eine schnelle Hilfe.


„Durch diese Ausweitung der Definition vergrösserte sich die Zahl der Kunden für blutdrucksenkende Medikamente um viele Millionen – obwohl es keinen überzeugenden Anhaltspunkt gibt, dass solche Präparate dieser ‚Patienten’-Gruppe einen Nutzen bringen“, so die Autorin des genannten Buches.


Bluthochdruck: Heilung ohne Pillen ist möglich

Dass Heilungen auch ohne Pillen möglich sind, möchte ich einmal am Beispiel des Bluthochdrucks demonstrieren. Hier hat Dr. Johann Georg Schnitzer grosse Vorarbeit geleistet. Er weist immer wieder darauf hin, dass es kostensenkende, da heilende, kausale (also die Ursache betreffende) Therapien gibt. Allein bei der von ihm entwickelten und in ihrer Wirksamkeit durch eine Studie nachgewiesene kausale Therapie der essenziellen Hypertonie könnten die Krankheitskosten innerhalb weniger Monate um 50 % gesenkt werden. Weitere Kostensenkungen würden sich durch die Verhütung der teuren Folgekrankheiten ergeben.


Dr. Schnitzer erzielte seine Heilungen des hohen Blutdruckes durch eine natürliche Ernährungstherapie. Die Erfolgsquote lag bei 93 %, bezogen auf die blutdrucknormalisierende Wirkung. In seinem aktuellen Buch „Bluthochdruck heilen“ sind die Vorgehensweise und Ergebnisse detailliert aufgelistet. Der Autor gibt in seinem Buch und auch im Internet Empfehlungen weiter an Bluthochdruck-Patienten (er appelliert an die Eigenverantwortung), Ärzte, die Bluthochdruck-Patienten behandeln (sie sollten ihren Patienten sagen, dass Bluthochdruck heilbar ist, aber nicht mit Pillen) und an alle Politiker, und besonders jene „die Gesundheitspolitik“ betreiben. So ruft er den Politikern Folgendes zu: „Packen Sies an und lassen Sie sich nicht mehr von der starken Lobby davon abhalten, die bisher Milliardeneinnahmen aus dieser einen Krankheit bezieht – so lange diese als unheilbar deklariert und mit lebenslanger Dauermedikation behandelt wird.“


Führt hier Dr. Schnitzer einen Kampf gegen Windmühlen, so einst wie Don Quijote von der Mancha in Cervantes Dichtung? Ist er ein einsamer Rufer in der Wüste der verlorenen Gesundheit? Ich glaube es nicht. Denn ich glaube immer noch an das Gute im Arzt.


Allerdings ist Glauben nicht Wissen. Ich denke nämlich, dass es für die Ärzte (und für ihre Reputation als solche) höchste Zeit wird, das von Dr. J. G. Schnitzer bereits vor 2 Jahrzehnten (1987) auf der Medizinischen Woche Baden-Baden mit geheilten Patienten vorgestellte, gleichzeitig in 2 Büchern publizierte, natürliche und hoch wirksame Verfahren zur Heilung von Bluthochdruck in ihren Praxen bei jedem Fall von Bluthochdruck auch anzuwenden – selbst dann, wenn dadurch der lukrative „Patientenstamm“ chronischer Hypertoniker schrumpfen sollte, weil nicht mehr nur „behandelt“, sondern geheilt wird.


Ich finde, wer als Arzt das Wohlergehen des Patienten im Sinn hat, sollte auch das Beste empfehlen. Und die Ärzte sollten sich in ethischer Hinsicht nicht nur auf Hippokrates berufen, sondern auch an dessen für den Arztberuf aufgestellte Anforderungen halten! Dieser lehrte unter anderem: „Lasst Eure Nahrung Eure Heilmittel sein!“ Im „Eid des Hippokrates“ ist auch Folgendes zu lesen: „Die diätetischen Massnahmen werde ich nach Kräften und gemäss meinem Urteil zum Nutzen der Patienten einsetzen, Schädigung und Unrecht aber ausschliessen.“


Der Inhalt des Hippokratischen Eides wurde 1948 vom Weltärztebund modernisiert („Genfer Deklaration“).
Was viele nicht wissen, ist, dass der Hippokratische Eid weder von Medizinstudenten noch von Ärzten abgelegt werden muss, um die Zulassung zu erhalten.

Das sagt schon manches aus.


Buchhinweise

Blech, Jörg: „Heillose Medizin“ (Fragwürdige Therapien und wie Sie sich davor schützen können), S. Fischer Verlag, Frankfurt 2005, ISBN: 3-10-004413-4.

Angell, Marcia: „Der Pharmabluff“ (Wie innovativ die Pillenindustrie wirklich ist)“, KomPart Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Bonn/Bad Homburg 2005, ISBN: 3-9806621-9-5.

Infos zu den Büchern von Dr. Johann Georg Schnitzer: siehe Internet-Adressen.



Es war im Jahre 2003, als Horst Seehofer vor laufender Kamera zugab, dass sich die Politik gegenüber der Pharmalobby zurückziehen muss, weil diese zu stark ist. “Ja, das ist so, seit 30 Jahren - bis zur Stunde” gibt Seehofer zu Protokoll.






Ja sind wir denn von allen guten Geistern verlassen? Wir lassen uns und unseren Kindern von einer Pharma-Mafia vorschreiben, was die Politik zu tun hat?

Ein Politiker, der solches öffentlich von sich gibt, hat entweder seinen Verstand verloren oder ist lebensmüde.

Andererseits kann man an dieser Situation sehr gut erkennen, wie machtlos nicht nur die Politik ist, sondern auch das Volk. Es hätte einen lauten Aufschrei geben müssen, quer durch politische Kreise über alle Parteien hinweg bis hin zu massenhaften Patientenaufständen.

Aber was tat und tut sich? Es regt sich wenig, schon gar nicht der Widerstand. Die Menschen fühlen sich in diesem System einerseits machtlos und andererseits alternativlos. Denn was sollen sie tun, wenn sie krank sind? Und was können sie im Kleinen schon ausrichten?

Würde das Wissen um die Gesetzmäßigkeiten rund um Krankheiten größere Verbreitung erfahren, wäre es im Grunde egal, welchen Einfluss die Pharmalobby hat. Denn wenn die Patienten selbst in Eigenverantwortung handeln würden, dann hätte die Lobby schon längst ihre Macht verloren. Diese Möglichkeit hat tatsächlich jeder einzelne, selbst wenn er denkt, er sei ja allein völlig machtlos.

Die Patienten jedoch sind es gewohnt, dass ihnen ihr Arzt sagt, was zu tun ist. Zwar kann kein Arzt auch nur im Ansatz Ursachen von Krankheiten erklären, doch das scheint die Patienten nicht weiter zu stören. Solange man irgendwas einnehmen oder auftragen kann, bestimmte Operationen, Bestrahlungen und sonstige Behandlungen verordnet werden und die Symptome in gewissem Umfang gelindert werden, ist ja alles erträglich oder gar in bester Ordnung.

Mein Appell an Sie: Übernehmen Sie für Ihren Körper und Ihre Gesundheit selbst die Verantwortung. Sie dürfen sich nicht zum Instrument einer so mächtigen Lobby machen, die heimlich unser Land regiert. Wollen Sie Ihre Kinder wirklich wissentlich mit diesem Verbrecherpack später zurücklassen?

Quelle: wahrheiten.org



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Gehirnzerstörer Natriumglutamat


Glutamat - ein Rauschgift

Noch immer wird die umstrittene Substanz Glutamat als sogenannter "Geschmacksverstärker" in unzähligen Fertignahrungsmitteln und Würzmitteln eingesetzt, obwohl es sich hierbei um einen der schwersten Gehirnzerstörer handelt, der in Schweden daher seit langem in Babynahrung verboten ist.

"Geschmacksverstärker" sind keine Gewürze, sondern Substanzen, die unabhängig vom Aroma eines Nahrungsmittels ein künstliches Hungergefühl im Gehirn simulieren, um den Absatz theoretisch geschmacklich ungenießbarer Produkte zu ermöglichen.

Beim Glutamat handelt es sich, neurologisch betrachtet, um ein Rauschgift. Es ist eine suchterzeugende Aminosäureverbindung, die über die Schleimhäute ins Blut geht und von dort direkt in unser Gehirn gelangt, weil die recht kleinen Moleküle des Glutamats unsere schützende Blut-Hirnschranke zum Teil problemlos überwinden.

Im Unterschied zu den bekannteren Rauschgiften macht Glutamat nicht vorwiegend "high", sondern es erzeugt künstlich Appetit, indem es unter anderem die Funktion unseres Stammhirns stört. Das Stammhirn regelt neben den elementaren Körperfunktionen unsere Gefühlswahrnehmung und daher auch den Hunger. Durch die Störungen verursacht das Glutamat Schweißausbrüche und Magenschmerzen, Bluthochdruck und Herzklopfen. Es führt bei sensibleren Menschen häufig zu Migräne. Die Sinneswahrnehmung wird deutlich eingeschränkt und die Lernfähigkeit und das allgemeine Konzentrationsvermögen nehmen nach Einnahme von Glutamat bis zu mehrere Stunden lang nachhaltig ab. Bei Allergikern kann Glutamat epileptische Anfälle bewirken oder sogar zum Soforttod durch Atemlähmung führen.

In Tierversuchen führte Glutamat zu schweren Gehirnschäden; wurde es schwangeren Ratten über die Nahrung in Dosierungen verabreicht, wie sie zum Beispiel in Kartoffelchips oder Fertigsuppen durchaus üblich sind, so konnte sich beim Embryo im Mutterleib kein voll funktionsfähiges Nervensystem mehr entwickeln. Auch bei erwachsenen Tieren traten deutliche Gehirnveränderungen auf.

Der "Geschmacksverstärker" Glutamat ist eine Glutaminsäureverbindung, die, wie andere Rauschgifte auch, im Gehirn mit Neurotransmittern verwechselt wird. Gerät solch eine Substanz in den Blutkreislauf, so ergibt sich im Gehirn eine ähnliche Situation, als wenn eine eingeschaltete Computerplatine mit Salzwasser oder Ähnlichem übergossen würde. Überall im Subsystem eines betroffenen Neurotransmitters entstehen Kurzschlüsse und damit Störimpulse, die die Datenverarbeitung ins Chaos stürzen.

Um die Dauerdröhnung des Glutamats überleben zu können, stellt sich nun eine Automatik ein: Unser Gehirn baut in den noch unzerstörten Neuronen die Sensoren für diesen Neurotransmitter ab, damit kein gefährliches Dauersignal mehr entstehen kann. Nun fehlen die abgebauten Sensoren und die normalen Neurotransmitter der angrenzenden Zelle reichen nicht mehr aus, ein korrektes Signal zu übertragen. Der Datentransfer ist nun unterbrochen - der Mensch ist süchtig!

So kann man sich davor schützen:

Beim Einkauf von Nahrungsmitteln sollte man IMMER die Inhaltsangabe lesen:

Man kaufe nichts mit Glutamat, Geschmacksverstärker oder E-Nummern der 600er-Serie (auch "E605" ist ein Nervengift), Kaliumglutamat, Calciumglutamat, oder Glutaminsäure.


Guanylat wirkt noch eine Zehnerpotenz stärker als Glutamat - Finger weg!

Man kaufe nichts, was mit "Würz-" beginnt oder so etwas enthält. (Würze, Würzsalz, Würzsoße, Würzstoff, Würzmittel etc. Auch Sojasoße ist "Würze". "Würze" ist eine beliebige Substanz zur geschmacklichen Aufpeppung - normalerweise glutamathaltig. Da "Würze" als Synonym für Geschmacksverstärker stehen, muss auf Würzsoßen dieser nicht extra ausgewiesen sein.

Man kaufe keine Fertignahrung uneindeutiger Zusammensetzung. Die Inhaltsstoffe von Zutaten müssen nämlich nicht genannt sein. ("Mit Pizzasoße","mit Salamischeiben","mit Ketchup" usw. - hier kann alles mögliche drin sein).

Quellen:

* Der Spiegel 10/92: "Lernen, wie Geist funktioniert"

* Gehirn und Nervensystem. Woraus sie bestehen wie sie funktionieren; was sie leisten. Heidelberg: Spektrum 1988 (Spektrum der Wissenschaft: Verständliche Forschung)

ISBN 3-922508-21-9

* Lebensmittelzutaten-Liste der Verbraucherzentrale ("E-Nummern-Liste")

ISBN 3-922940-12-9

* Bücher über Lebensmittelchemie

* diverse Zeitungsmeldungen etc.

* schmerzhafte, eigene Erfahrungen als Allergiker

Anmerkung Wahrheitssuche: Der Text mit den oben angeführten Quellenangaben stammt von einem Chemiestudenten, dessen Internetseite es leider nicht mehr gibt, wodurch keine ursprüngliche Quelle mehr angegeben werden kann.

(Quelle: http://wahrheitssuche.org)


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Dickmacher MSG /Monosodium Glutamat

Da es immer wieder um die Frage geht, woher die „Dickleibigkeit" kommt und es dabei immer nur um das Fett und den Zucker in den Fastfood`s geht, sind wir erstaunt, dass das Problem der Geschmacksverstärker scheinbar noch zu wenig erkannt worden ist.

Wie Sie im folgenden Bericht leicht erkennen werden, sind es die nachgebauten chemischen Stoffe (Gifte), mit denen unser Organismus noch nicht umgehen kann - die er daher auch nicht verarbeiten und ausscheiden kann - und eben im Fettgewebe lagert.

Die Fettzellen sind also nichts anderes als ein Depot für Gifte aus einer Ernährung, die mit chemischen Stoffen angereichert wird, um ein Gefühl des „Noch-nicht-satt-Seins" zu erzeugen. Denn nur, wenn man mehr als das übliche Maß isst, machen diese Firmen die gewünschten Mehr-Umsätze!

Wer kennt das Gefühl nicht, wenn man eigentlich wertloses Zeug gegessen hat (das aber gut schmeckte) und nachher immer noch Appetit hat? Dies ist aber das Alarmzeichen des Körpers, dass er das, was er dringend benötigt (Vitamine, Spurenelemente, etc.), noch nicht erhalten hat, dass diese lebenswichtigen Stoffe also in der eben gegessenen Nahrung nicht enthalten waren.

Monosodium Glutamat ist ein Geschmacksverstärker, der in vielen Nahrungsmitteln und Fertigprodukten enthalten ist und nachweislich schädliche Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Süchtigkeit etc. hervorruft.

Ich weiß seit einigen Jahren über die süchtig machende Wirkung von MSG. Offenbar dämpft es die Gehirnwellen, die dem Gehirn mitteilen, dass der Bauch voll ist. Aber was ich bisher nicht begriffen hatte, ist, dass es so vorherrschend in den täglich konsumierten Nahrungsmitteln enthalten ist.

„Ich möchte wissen, ob es eine aktuelle Chemikalie gibt, welche die massive Fettleibigkeits-Epidemie hervorruft", so fragte sich ein Freund von mir, John Erb. Er war ein Forschungs-Assistent an der Universität von Waterloo und verbrachte Jahre mit Arbeiten für die Regierung.

Er las wissenschaftliche Zeitschriften für sein Buch „Die Langsame Vergiftung von Amerika", an dem er schrieb und machte dabei eine verblüffende Entdeckung. In Hunderten von Studien aus aller Welt haben Wissenschaftler fettleibige Mäuse und Ratten geschaffen, um diese in Studien über Ernährung oder Diabetes einzusetzen. Doch keine Rasse von Ratten oder Mäusen ist auf natürliche Weise fettleibig, daher mussten die Wissenschaftler sie erschaffen! Sie schaffen diese krankhaft fettleibigen Kreaturen, indem sie ihnen bei der Geburt MSG injizieren. Das MSG verdreifacht die Menge an Insulin, welches von der Bauchspeicheldrüse produziert wird, wodurch Ratten (und Menschen !) fettleibig werden.

Ich war erschüttert. Ich ging in meine Küche und habe meine Küchenkästchen und meinen Kühlschrank überprüft. MSG war überall enthalten! In den Campbell's Suppen, den Hostess Doritos, den Lays geschmacksverstärkten Kartoffel Chips, Top Ramen, Betty Crocker Hamburger Helper, Heinz Bratensoße in Dosen, Swanson tiefgefrorene Fertiggerichte, Kraft Salat Dressing, besonders in den„gesunden mit wenig Fett"

[man bedenke, dass dieser Bericht aus den USA kommt, diese Firmen weltweit verbreitet sind und jeweils andere Namen haben - ein genaues Lesen der Produktangaben beziehungsweise der Inhaltsstoffe zahlt sich aus!]

Die Produkte, die kein MSG enthielten, hatten etwas, was „Hydrolysiertes Gemüse-Protein" genannt wurde, was eben nur ein anderer Name für Monosodium-Glutamat ist. Es war erschreckend zu sehen, wie viele der Lebensmittel, die wir jeden Tag unseren Kindern geben, mit diesem Zeug versehen sind. Sie verstecken MSG unter vielen verschiedenen Namen, um diejenigen, die das kapieren, zum Narren zu halten.

Aber das war nicht das Ende. Wenn unsere Familie auswärts zum Essen ging, begannen wir im Restaurant zu fragen, welche Speisen MSG enthielten. Viele Angestellte, sogar die Manager, haben geschworen, dass sie kein MSG verwenden. Aber wenn wir eine Liste der Zutaten verlangten, welche sie widerwillig herzeigten, konnten wir feststellen, dass MSG und hydrolysiertes Gemüse-Protein überall enthalten war. Burger King, McDonalds,Wendy's, Taco Bell, jedes Restaurant, sogar die eingesessenen wie TGIF, Chilis', Applebees und Denny's verwenden MSG in Hülle und Fülle. Kentucky Fried Chicken schien der ärgste Missetäter zu sein: MSG war in jedem Hühnergericht, in jedem Salat-Dressing und in jeder Bratensoße. Kein Wunder, dass ich so gerne den Überzug an der Haut gegessen habe, das geheimnisvolle Gewürz war MSG!

Seit seiner Einführung vor 50 Jahren in die amerikanische Nahrungsmittel-Versorgung wird MSG in immer größerer Dosis den vorportionierten Fertiggerichten, Suppen, Snacks und Fast Food Gerichten, die wir versucht sind, täglich zu essen, zugesetzt.

Die Erzeuger von MSG geben selbst zu, dass es die Menschen nach ihren Produkten süchtig macht. Es verleitet die Leute dazu, ihre Produkte anderen vorzuziehen, und bewirkt, dass die Leute mehr davon essen, als sie essen würden, wenn kein MSG zugesetzt worden wäre. Nicht nur ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass MSG Fettleibigkeit hervorruft, es ist auch eine süchtig machende Substanz!

Die FDA (Food & Drug Association) hat keine Grenzwerte gesetzt, wie viel davon den Nahrungsmitteln zugesetzt werden darf. Es ist angeblich unbedenklich und kann in jeder Menge gegessen werden. Wie aber können sie behaupten, dass es sicher sei, wenn es Hunderte von Studien mit Titeln wie den folgenden gibt:

* Die durch Monosodium Glutamat (MSG) fettleibigen Ratten dienten als ein Modell für die Studie von körperlicher Bewegung bei Fettleibigkeit. (Gobatto CA, Mello MA, Souza CT, Ribeiro IA. Res Commun Mol Pathos Pharmacol.)

* Adrenalectomy beseitigt die durch Nahrung durch den Hypothalamus hervorgerufene Ausschüttung von Serotonin sowohl bei normalen als auch bei fettleibigen MSG-Ratten. (Guimares RB, Telles MM, Coelho VB, Mori RC, Nascimento CM, Ribeiro Brain Res. Bulletin, August 2002.)

* Fettleibigkeit hervorgerufen durch MSG-Behandlung bei Ratten mit plötzlichem Bluthochdruck: ein Tiermodell über verschiedene Risikofaktoren. (Iwase M, Yamamoto M, Iino K, Ichikawa K, Shinohara N, Yoshinari Fujishima Hypertens, Res März 1998.)

* Krankhafte Veränderung des Hypothalamus, hervorgerufen durch Injektion von Monosodium Glutamat in der Säugephase und nachfolgende Entwicklung von Fettleibigkeit. (Tanaka K, Shimade M, Nakao K - Kusunoki Exp. Neurol. Okt. 1978)

Ja, die letzte Studie war kein Tippfehler, sie wurde im Jahr 1978 geschrieben! Sowohl die Medizinische Forschungsgemeinschaft als auch die Nahrungsmittel-Erzeuger wussten seit Jahrzehnten über die Nebenwirkungen von MSG! Viele weitere Studien, die im Buch von John Erb erwähnt sind, verbinden MSG mit Diabetes, Migräne und Kopfweh, Autismus, ADS (Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom, also Hyperaktivität) und sogar Alzheimer.

Zur Zeit [2004] drücken George W. Bush und seine Unterstützer ein Gesetz durch den Kongress, das das grundlegende Recht verhindert, einen Erzeuger, Verkäufer oder Verteiler von Nahrungsmitteln gerichtlich zu belangen - sogar, wenn klar ersichtlich ist, dass diese Firmen eine abhängig machende Chemikalie vorsätzlich ihren Produkten zusetzen.

Vor einigen Monaten veröffentlichte John Erb sein Buch „Die Langsame Vergiftung von Amerika" und äußerte seine Bedenken gegenüber einem der höchsten kanadischen Regierungsbeamten im Ressort für Gesundheit. Während er im Regierungsbüro saß, sagte ihm dieser Beamte: „Natürlich weiß ich, wie schädlich MSG ist, ich würde das Zeug nicht anrühren!" Aber dieser hohe Regierungsbeamte weigerte sich, der Öffentlichkeit mitzuteilen, was er wusste. Die wichtigsten Medien wollten der Öffentlichkeit auch nichts mitteilen, da sie gerichtliche Auseinandersetzungen mit ihren Werbeträgern fürchteten.

Wenn Sie einer von den wenigen sein sollten, die noch glauben, dass MSG gut für uns ist und wenn Sie nicht an das glauben, was John Erb zu sagen hat, dann überzeugen Sie sich selbst. Gehen Sie in die National-Bibliothek für Medizin unter http://www.pubmed.com/, geben die Wörter „MSG Obese" ein und lesen einige wenige der 115 medizinischen Studien, die dort erscheinen.

Text von Ruth Van Buren (USA/Las Vegas /Nevada ), 01. Juni 2004. Sinngemäß übersetzt von Ing. Wolfgang Moser (gekürzte Fassung).

Weitere Anmerkung: Pro Person gelten heute bei Suppen und Fleisch etwa 1250 Milligramm als Richtwert, bei gebratenen Nudeln oder Reis gar 2500 Milligramm - pro Mahl mit Suppe und Hauptgang also 5 Gramm, Das entspricht rein glutamatmäßig einer Menge von über 12 Kilo Spinat oder 400 Eiern pro Kopf. (Quelle: Hans Ullrich Grimm: Die Ernährungslüge. 2003. S. 66 f.)

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Achtung - Der Schwindel mit dem Hefeextrakt

Weil die Vokabel Glutamat in der Bio-Spähre einen schlechten Klang hat, taucht sie dort nicht auf dem Etikett auf. Das Glutamat ist dort getarnt, in den Bio-Suppenwürfeln des Ökoriesen etwa als 'Hefeextrakt'. In der 'Klaren Suppe', wie die Firma auf Nachfrage mitteilte, seien 2,7 Prozent Glutamat enthalten, im Brühwürfel ('salzarm') 4,9 Prozent. Lustigerweise enthält die Gemüsebrühe von der Firma Rapunzel gar den Hinweis: 'Ganz ohne zugesetzte Geschmacksverstärker' - trotz Glutamat unterm Tarnkäpplein des Hefeextrakts.

Hans Ullrich Grimm: Die Ernährungslüge. 2003. S. 59.


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Was Sie über Zitronensäure wissen sollten


Der chemische Zusatzstoff Zitronensäure kann Sie gegen Antibiotika resistent werden lassen. Die Gewinnung der Zitronensäure findet in riesigen Bakterienfarmen statt. Hier wird der Schimmelpilz Aspergillus Niger niedrigen pH-Werten ausgesetzt und ihm wird Eisen entzogen - so scheidet er vermehrt die für die Lebensmittelproduktion wichtige Zitronensäure aus.
Antibiotika in Zitonensäure
Diese Art der Zitronensäuregewinnung funktioniert aber nur so lange, wie diese Schimmelpilze gesund bleiben und nicht ihrerseits von Bakterien befallen werden. Um dies zu verhindern, werden dem Nährboden, von dem sich der Pilz ernährt, Antibiotika beigefügt, oft sogar Penicillin. Überreste dieser Antibiotika befinden sich auch dann noch in der Zitronensäure, wenn Sie die Zitronensäure mit der Nahrung aufnehmen.

Die schlimme Folge: Sie können gegen bestimmte Antibiotika resistent werden. Sind Sie dann im Krankheitsfall auf Antibiotika angewiesen, wirken diese eventuell nicht mehr und können die Krankheitserreger in Ihrem Körper nicht mehr bekämpfen.
Dadurch sind auch Infektionskrankheiten, die die Mediziner längst für ausgerottet gehalten haben, wieder auf dem Vormarsch; zum Beispiel Diphtherie.
Ist Ihnen aber schon einmal aufgefallen, wie oft Ihnen das Wort "Zitronensäure" im Zusammenhang mit Lebensmitteln begegnet?

Zitronensäure wird

* manchem Konservenobst beigegeben und sorgt dafür, dass es bissfest bleib;
* bei der Herstellung von Cola verwendet; so bleibt die Kohlensäure möglichst lange erhalten;
* Schmelzkäse zugesetzt. Erst dadurch wird er so herrlich streichfähig wie Butter;
* in der Rotweinproduktion benutzt, um Schwermetallrückstände zu binden, damit Blei und Zink, die den Trauben anhaften können, die rote Farbe nicht blasser erscheinen lassen;
* in der Süßigkeitenindustrie als Säurungsmittel verwendet.

Zitronensäure = E 330
Ob Zitronensäure verwendet wird, können Sie in der Zutatenliste erkennen. Entweder sie wird hier direkt als Zitronensäure aufgeführt, oder sie verbirgt sich hinter dem Code E 330. Lebensmittel mit diesem Inhaltsstoff sollten Sie meiden, so oft es geht.



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Wasser und Salz


Ein Vortrag von Peter Ferreira

Wasser und Salz, diese beiden maßgeblichen Träger des Lebens auf unserem Planeten sind in den letzten 100 Jahren derart denaturiert worden, dass wir hier wohl den größten Anteil der Ursachen von Gesundheit und Krankheit suchen können.

Auch in der Wissenschaft wird Wasser, das Lebensmittel Nr. 1, schon längst nicht mehr nur noch als H2O bezeichnet oder Salz als NaCl. Die Bezeichnung lebendiges Wasser oder lebendiges Salz hat also auch bereits seine wissenschaftliche Berechtigung.
Darüber sprach der deutsche Akademiker Peter Ferreira im Rahmen einer Vortragsreihe, sowie auch über die Ergebnisse einer Forschungsstudie, die er im Namen eines amerikanischen Forschungsinstitutes über 2 Jahre, in seiner Eigenschaft als Biophysiker betreut. Dabei werden in einem Salz-Heilstollen bei Berchtesgaden 400 Patienten mit nichts anderem als mit Wasser- und Salzanwendungen behandelt.
Die Studie ist auf wissenschaftlicher Basis und findet in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Ludwig Boltzmann-Institut statt. Das Ludwig Boltzmann-Institut führt die Segmentaldiagnostik bei den Patienten durch, sodass auch der schulmedizinische Verlauf überwacht wird. Im Themenbereich Wasser findet die Zusammenarbeit mit dem anerkannten Wasserwissenschaftler und Biophysiker Dr. Wolfgang Ludwig statt, sowie mit der italienischen Biologin Frau Dr. Cicollo, die in den letzten 20 Jahren heilige Wässer aufgrund ihrer Frequenzmuster untersucht hat. Ihr ist es zu verdanken, das es in Italien mittlerweile 14 anerkannte Lichtwasserzentren gibt, wo unter medizinischer Leitung mit nichts anderem als mit heiligen Wässern therapiert wird.

Ferreira:" Bei unseren Untersuchungen geht es nicht um irgendeine Marke von Wasser oder Salz. Es geht um den viel tieferen Sinn, den wir in der Sache Wasser und Salz wieder neu erkennen müssen. Es geht mir dabei um die Fähigkeit von Wasser und Salz, wobei sehr viel mehr dahintersteckt, als wir uns bisher rein wissenschaftlich eingestanden haben. Zu der Thematik Wasser gibt es ja seit einigen Jahren auch entsprechende Literatur, aber zu der gleichfalls wichtigen Thematik Salz ist kaum Literatur erhältlich. Deshalb werde ich mich in meinen Ausführungen auch mit Wasser beschäftigen, um dann aber etwas ausführlicher die Thematik Salz anzusprechen, denn darüber gibt es meines Wissens keine Literatur.

Biophysiker befassen sich mit dem lebendigen Organismus, sei es nun bei Pflanzen, bei Tieren oder auch beim Menschen. Sie befassen sich mit der Lebendigkeit der Sache. Wenn wir z.B. nur die Materie untersuchen, so können wir logischerweise auch nur die Materie verstehen. Mit diesem Grenzbereich von Materie und Energie befassen wir uns also in der Biophysik. Das was wir Leben nennen, nennen wir in der Physik Energie. Nun wissen wir aber in der Physik, dass man Energie nicht vernichten kann. In der Physik kennen wir nur veränderte Zustandsformen. Und wenn man Energie nicht vernichten kann, so kann man doch eigentlich auch Leben nicht vernichten. Es geht mir bei dieser Betrachtungsweise um die Wichtigkeit der natürlichen Zusammenhänge von Materie und Energie. Und so sollte doch eigentlich ein Lebensmittel das Leben vermitteln. Und wenn ein Lebensmittel nun kein lebendes Mittel mehr ist, sondern aufgrund seiner Zubereitung nun ein totes Mittel ist, so könnte dieses doch möglicherweise auch den Tod vermitteln.
Das sehen wir am allerbesten am Beispiel Milch. Es gibt da wunderbare wissenschaftliche Untersuchungen. Nehmen wir einmal das Beispiel einer Mutterkuh, die gerade gekalbt hat und nun ihrem Kalb das Lebensmittel Milch geben möchte, damit es heranreifen kann. Wenn wir nun von dieser Mutterkuh die Milch nehmen würden, ohne sie mit anderer Milch zu vermischen, und bringen diese dann zu einer Molkerei und lassen diese Milch lediglich pasteurisieren - also nur den Prozess durchlaufen, der zum freien Verkauf von Milch vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist - und nun diese Muttermilch wieder zum Kalb zurückbringen und es nur diese Milch seiner Mutterkuh trinken lassen, so ist es doch interessant, dass dieses Kalb nach spätestens 21 Tagen stirbt! Darüber sollten wir doch einmal nachdenken. Braucht dieses Kalb nun das Calcium in der Milch oder das Eiweiss - oder aber die Lebendigkeit die dahinter steckt? Dadurch das wir die Struktur der Milch zerstört haben, ist die Geometrie in dieser Flüssigkeit zusammengebrochen - und dort wo keine Geometrie mehr ist, haben wir auch keine Energie mehr.

So müssen wir auch einmal die biophysikalischen Zusammenhänge unserer Nahrungs-ergänzungspräparate kritisch beleuchten. Selbst bei natürlichen Vitaminen sollte beachtet werden, ob die zusammenhaltende Struktur, die Lebendigkeit überhaupt noch gewährleistet ist. Das gesamte Feld der Nahrungsergänzungspräparate wird leider nur allzu oft rein biochemisch betrachtet. Hier kommt es aber auf die Biophysik an. Denn worum geht es hier eigentlich? Brauche ich das Vitamin oder brauche ich die im Vitamin enthaltene Information? Denn letztendlich geht es uns in der Biophysik um die Energie, sprich: Information - wir würden jetzt sagen, um das elektromagnetische Frequenzmuster.

Es geht eben um nichts anderes, als gleiche Wellenlängen unterschiedlicher Herkunft zu überlagern, um Resonanzwirkung in unserem Körper zu haben, um so die Energie zu erhöhen. Es geht darum, uns ein Lebensmittel zuzuführen was die Elemente besitzt, aus denen wir selbst bestehen. Dann kann eine Resonanzwirkung entstehen. Wenn diese Resonanz aber nicht da ist, dann macht dieses Lebensmittel genau das Gegenteil, nämlich anstatt Resonanz, Dissonanz. Die Folge ist, dass diese Nahrung Schlacken zurücklässt. Es ist ein enormer Energieaufwand unseres Körpers erforderlich, um diese Lebensmittel - die genaugenommen ja nun tote Mittel sind - zu verarbeiten. Wir verlieren also wertvolle Energie, anstatt sie durch die Lebensmittelzufuhr lebendiger Nahrung zu gewinnen.

Wir müssen auch auf die Zusammenhänge achten die dazu geführt haben, dass Energie sich materialisiert. Materie ist abhängig von der sie formenden Energie. Materie ist schwingende Energie. Und bei dieser Schwingung entsteht eine Frequenz, eine sogenannte Wellenlänge. Und um diese Wellenlängen, um diese Energie, um diesen Strom geht es mir, wie wir ihn ja auch bei der Elektrizität kennen. Von der Elektrizität kennen wir ja auch immer nur die Auswirkungen. Das Licht brennt - aber die Elektrizität selbst können wir nicht sehen. Wir können sie nicht in eine Tüte stecken - und trotzdem wissen wir, dass dieser messbare Strom da ist. Und diese Elektrizität, dieses Leben fließt auch durch unseren Körper. Und dieser Akku Mensch muss im physischen Sinne auch geladen sein. Ist unsere Batterie nicht geladen, so würden wir das dann eben als irgendeine Krankheit bezeichnen. Im schulmedizinischen Sinne kennen wir bereits mehr als 40.000 Krankheiten. Genaugenommen geht es aber eigentlich immer nur um die Gesundheit oder die Krankheit, wohlgemerkt im singular. Wir sprechen ja auch nicht von diversen Gesundheiten. Und so ist Krankheit nichts anderes als ein Defizit an Energie, ein Defizit an Lebendigkeit. Und dieses Defizit drückt sich dann in Form eines Symptoms aus. Wenn wir aber ständig nur dieses Symptom bekämpfen, dann haben wir unsere Krankheit an sich noch nicht erkannt. Wenn wir zu einem Arzt gehen, so wird dieser Sie dann auch ganz richtig fragen : "Na, was fehlt Ihnen denn?" Und hier drückt es unsere Sprache ganz deutlich aus - es fehlt uns etwas. Es fehlt uns Energie, es fehlt uns Lebendigkeit. Und eine Symptom-Behandlung nützt uns da sehr wenig. Wir müssen der Ursache auf den Grund gehen.

1984 wurde dem Schweizer Atomphysiker Dr. Rickbal der Nobelpreis dafür verliehen, dass er eine mathematisch berechenbare Naturkonstante entdeckt hat, mit der man mathematisch die Verhältnismäßigkeit zwischen Materie und der sie formenden Energie darstellen kann. Dieses Verhältnis ist etwa 1:1 Milliarde. Um also eine Einheit Masse zu bewegen, benötigen wir 1 Milliarde Einheiten von Energie. Das bedeutet aber doch auch gleichzeitig, dass wir Menschen uns stets immer nur mit dem einmilliardsten Teil der Wirklichkeit befassen. Elektrizität ist ja auch Energie, wir sehen nur seine Auswirkungen - und trotzdem akzeptieren wir in diesem Bereich die messbare Elektrizität.

Stellen wir uns dies bitte einmal an unserem lebenden Körpers vor. Würden wir einen menschlichen Körper jetzt schulwissenschaftlich untersuchen aufgrund der Zusammensetzung bis in den Elemente-Bereich hin und würde dieser Mensch jetzt in den nächsten 5 Minuten sterben und man würde diese Untersuchung genau noch einmal durchführen, so würde man zu dem exakt gleichen Ergebnis kommen wie vor 5 Minuten, also wie vor dem Ableben. Da müssen wir uns doch fragen, welche Energie, welche Kraft, welcher Ordnungszustand dahintersteckt, damit diese Materie so zusammengehalten wird, so das es den menschlichen Körper ergibt. Wenn dieser Ordnungszustand nicht da ist, so haben wir eben den Zerfall.

Und hier beginnt die wahre Naturwissenschaft. In der Physik sprechen wir ja immer von den mechanischen Zusammenhängen. Die Physik begründet sich auf die Mechanik, die Mechanik auf das Rad, das Rad auf den Kreis - und den Kreis brauchen wir für die Wiederholbarkeit. Falls wir so immer wieder zum selben Ergebnis kommen sagen wir, "dass ist wissenschaftlich nachgewiesen". Aber diesen Kreis gibt es in der Natur gar nicht. In der Natur kennen wir nur die Spirale. Wir kommen zwar wieder an den selben Punkt zurück - aber bereits auf einer anderen Ebene, so ähnlich wie wir das von den Jahreszeiten kennen. Jedes Jahr haben wir wieder Sommer - und doch wissen wir, dass jedes neue Jahr uns einen anderen Sommer zeigen wird. Diese Spiralform baut auch unseren physischen Organismus auf. Wir kennen das von unserer DNS, unsere genetische Erbinformation. Und genau diese Spiralform finden wir auch im Wasser wieder, wenn es sich spiralförmig als ein lebendiges Wasser selbst bewegt.

Ich möchte erst noch einmal zu der Einheit zurückkehren bevor ich mit dem Thema Wasser fortfahre. In der Natur finden wir also solche Ordnungszustände vor. Ordnungszustände kennen wir ja aus der Mathematik. Und ein Teilbereich der Mathematik ist die Geometrie. Wenn wir auch hier einmal über das Wort nachdenken, was finden wir da vor? Geo - die Erde, metrie- das Maß, das Erdmaß. Es steckt also ein göttliches Erdmaß dahinter, was sich immer wieder gleich geometrisch aufbaut, so wie wir es eigentlich von allen platonischen Körpern kennen. Denn dort hat ja eigentlich die Energie angefangen, sich zuerst zu materialisieren - und zwar durch Kristallisation. Und wenn wir uns nun einmal einen Kristall anschauen - sagen wir einen Bergkristall, dann wissen wir zum einen, dass es nie zwei gleiche Bergkristalle gibt und trotzdem wissen wir zum anderen, dass jeder dieser Bergkristalle immer wieder ein und dieselbe exakte Geometrie aufweist und somit zu den platonischen Körpern gehört. Hier handelt es sich zwar um Silikate. Doch sollten wir uns einmal die Frage stellen, welche Macht dahintersteckt, dass diese Bergkristalle einen so perfekt gleichen geometrischen Aufbau haben. Um diese perfekte Geometrie der Kristalle geht es mir.

Nun werden Sie mir möglicherweise sagen, was hat das alles mit Wasser oder Salz zu tun? Sehr viel hat das mit Wasser und Salz zu tun! Denn Wasser hat in seinem intakten Zustand genauso eine kristalline Struktur. Ich hatte Ihnen ja eingangs gesagt, mir geht es nicht um irgendein Wasser, mir geht es um die Fähigkeit von Wasser und Salz, Energie - also Information zu übertragen. In solch einem Kristall steckt nämlich tatsächlich ein Informationsgehalt, eine messbare Energie, die in der Physik als Piezoelektrizität gemessen wird und an ihre geometrische Struktur gebunden ist.

Im materiellen Sinne beginnt die Entwicklung mit der Ordnungszahl 1, dem Wasserstoff. Aus Wasserstoff hat sich Wasser gebildet. H2O: 2 Anteile Wasserstoff, 1 Anteil Sauerstoff. Das ist Geometrie. Und dieses Wassermolekül ergibt nun einen perfekten Tetraeder mit 4 gleichseitigen Dreiecken, die eine ganz bestimmte Anordnung haben. Im Tetraeder finden wir die Winkelstrahlbrechung von 104,7 % vor. Wenn wir nun vier solcher Tetraeder aneinanderlegen, dann bekommen wir was? Exakt die Cheopspyramide mit dem Winkelmaß von 52º. Da müssen sich die Erbauer der Pyramiden doch schon etwas mehr dabei gedacht haben!

Im Wassermolekül finden wir nun reinste Lichtenergie vor. Und diese eine Milliarde Biophotonen, diese Lichtquanten, sind in jedem einzelnen Wassermolekül unterschiedlich angeordnet. Deshalb gibt es niemals zwei gleiche Wassermoleküle. Und doch sagen wir schlichtweg "das ist alles H20"! Durch seine molekulare Struktur ordnet sich Wasser. Wasser besteht tatsächlich aus zwei verschiedenen Wässern. Wasser der geordneten Struktur I und Wasser der geordneten Struktur II. Das Wasser der geordneten Struktur II nennen wir im wissenschaftlichen Sinne "die kristalline Phase"

Je höher nun die kristalline Phase im Wasser ist, umso höher ist auch der Informationsgehalt des Wassers in form von messbaren Frequenzen. Es sind also tatsächlich elektromagnetische Schwingungen im Wasser messbar. Interessant ist, dass diese Schwingungen nun wiederum genauso auch in unserem Körper vorkommen. Wenn Wasser sich in seiner Mäanderform bewegt, dann verwirbeln sich dabei Energien, sprich: implosive Lichtquanten, die auf diese Weise levitant nach oben wandern. Bevor Wasser "reif" ist und im Inneren der Erde fließt, bevor es also levitant durch artesische Quellen an die Oberfläche kommt, nimmt es im Inneren der Erde geomagnetische Frequenzmuster auf, also all die Informationen, ohne die Wasser nicht reif ist.

Wir kennen ja Wasser in verschiedenen Aggregatzuständen: gasförmig wie z.B. Wasserdampf, flüssig als normales Wasser und als Eis. Seine höchste Dichte hat Wasser bei 4ºC. Lassen sie uns einmal über den Schnee etwas tiefer nachdenken. Wenn wir eine Schneeflocke unter dem Elektronenmikroskop betrachten, so erkennen wir eine perfekte geometrische Struktur. Welche Energie muss dahinterstecken, dass diese Schneeflocke überhaupt aussieht, wie sie aussieht. Wer hat dafür gesorgt, dass diese perfekte Struktur da ist? Und da ist es doch interessant, dass es nie zwei exakt gleiche Schneeflocken gibt. Und das, obwohl doch alles H2O ist. Und nun dürfte es noch erstaunlicher sein zu erfahren, dass dieselbe Schneeflocke, wenn sie unter natürlichen Bedingungen schmilzt und keinen verändernden Informationsgehalt bekommt, wieder zu der exakt gleichen Schneeflocke wird, wenn man sie wieder einfriert. Und das, wo es keine zwei gleichen Schneeflocken gibt! Wie ist das möglich? Sie kann sich eben daran erinnern, wie sie ist! Das mag unglaublich klingen, doch Wasser hat tatsächlich ein Gedächtnis. Dieses Gedächtnis ist gebunden an die Geometrie, denn es ist die Geometrie die in der Lage ist, einen Informationsgehalt zu speichern. Und so wie die Geometrie des Wassers angeordnet ist, ist auch der Informationsgehalt. Darum soll es uns beim Wasser in erster Linie gehen. Also nicht nur Wasser zu trinken um gesünder zu sein, sondern Wasser zu trinken, weil Wasser in der Lage ist, uns Bewusstsein zu vermitteln, unser Bewusstsein zu erweitern und zwar mit ganz bestimmten Wellenlängen, die den Informationsgehalt bestimmen.

Deshalb haben wir auch ca. 70 % Wasser in unserem Körper, genauso wie wir ca. 70 % Wasser auf der Oberfläche unseres Planeten Erde vorfinden. Genauso finden wir auch 1 % Salz in unserem Körper vor, genauso wie auf dem Planeten Erde.
Auch Gold oder irgendein anderes Spurenelement finden wir interessanterweise zu gleichen Teilen auf der Erde vor, wie in unserem Körper auch. Das ist Mikrokosmos - Makrokosmos.
Wasser sorgt in unserem Körper dafür, dass wir mit unseren Füssen am Boden stehen, uns bücken können - und uns trotzdem wieder aufrichten können, weil Wasser einen Dipol-Charakter hat. Wasser selbst ist ein Dipol. Das bedeutet, dass jedes Molekül Wasser ein Plus und ein Minus hat, umgeben von einem elektromagnetischen Feld, also einer messbaren Frequenz. Genauso wie unser Planet einen Plus- und einen Minuspol hat, umgeben von unserer Atmosphäre. Es ist auch interessant, dass der Widerstandswert unserer Atmosphäre den gleichen Wert aufweist wie der Gehirnstrom, nämlich 7.83 Hz, was sich seit vergangenem Jahr etwas erhöht hat.

Und über das, was ich Ihnen hier über Wasser berichte, gibt es jetzt ganz neu auch objektive wissenschaftliche Untersuchungen des japanischen Wasserforschers Masaru Emoto. Anhand von Zehntausenden von Fotos hat Masaru Emoto mit Elektronenmikroskop-Fotografien nachgewiesen, dass Wasser diese geometrische Struktur hat - dass es diesen Ordnungszustand aber auch verlieren kann, wenn wir es abtöten. Der Kristall, die geometrische Struktur bricht auseinander. Dadurch fällt Wasser in einen dissonanten, chaotischen Zustand, was nun zerstörerisch auf uns wirkt. Im biophysikalischen Bereich wissen wir bereits, dass wenn Wasser über mehrere hundert Meter durch eine Rohrleitung fließt, und dabei dem Rohrleitungsdruck unterliegt, die Eigenbewegung des Wassers durch das Druckverhältnis der kilometerlangen Leitungen zerstört wird. Es bricht also die kristalline Phase des Wassers auseinander. Ein normales Leitungswasser hat also allein aus diesem Grund schon nicht mehr die biophysikalische Qualität. Ganz abgesehen von den chemischen Verunreinigungen. Die wenigsten wissen, dass bei uns in der Landwirtschaft bereits über 300 verschiedene Pestizide und Fungizide eingesetzt werden - wobei sage und schreibe 280 davon cancerogen wirken, abgesehen von den Nitraten - was allein schon immer nachhaltiger unser Leitungswasser belastet. Bis zum Jahre 1992 hatte der Gesetzgeber vorgeschrieben, dass 63 dieser Pestizidformen gemessen werden. Nur 63 von 300, wobei doch bekannt war, dass die cancerogene Wirkung derart hoch ist. Und 1992 wurde das Gesetz geändert, in dem jetzt nicht mehr 63 ermittelt werden - sondern nur noch 18! Man analysiert also tatsächlich nur noch 18 dieser Stoffe, obwohl die Zahl ständig zunimmt. Können sie sich das vorstellen?
Was nützt uns also all unsere gesunde Ernährung und teuren Nahrungsergänzungsprodukte, wenn wir am Lebensmittel Nr. 1, unserem Wasser sparen? Wenn unser Wasser, wovon wir am meisten benötigen, uns krank macht? Nicht umsonst kennen wir doch heilige Quellen, die über Jahrhunderte oder sogar über Jahrtausende hinweg uns "Heil" gebracht haben. Was hat das heilige Wasser diesen Menschen gegeben? Es hat ihnen die Lebendigkeit wiedergegeben, egal wo sie ihnen gefehlt hat. Und das kann eben nur lebendiges Wasser. Deshalb wiederhole ich mich und sage, wenn wir also lebendiges Wasser zu uns nehmen, bringt es uns das Leben. Wenn wir aber totes Wasser zu uns nehmen, dann bringt es uns möglicherweise den Tod!

Wir haben z.B. im Rahmen unserer Studie im Salz-Heilstollen Personen, die sich von nichts anderem ernähren, als von lebendigem Wasser. Es wird sogar bewusst von unseren Medien unterdrückt, dass es weltweit tatsächlich Tausende von Menschen gibt, die nichts anderes zu sich nehmen als nur Wasser. Wir haben eine Frau dabei, die seit über 20 Jahren nichts isst und nur Wasser trinkt. Auch ein 4jähriges Kind ist dabei. Nachdem der Junge aufgehört hat Muttermilch zu trinken, ernährt er sich von nichts anderem als von Wasser. Dieser Junge will nichts essen und hat keine Mangelerscheinungen dabei. Und Gott-sei-Dank sind seine Eltern intelligent genug, dieses Kind jetzt nicht zwangsernähren zu wollen.
Wir sollten uns doch einmal überlegen, wie so etwas überhaupt möglich ist. Wenn wir z.B. wissen, dass unser Organismus kein eigenes Vitamin C produzieren kann. Ist es nicht vielleicht möglich, dass der Körper das Frequenzmuster von Vitamin C aus dem Wasser annimmt? Geht es nicht auch hier möglicherweise nur um die geometrische Struktur von Vitamin C?
Es gibt eine interessante Studie aus England mit Katzen. Dort bekamen die Katzen ihr Essen nur aus der Mikrowelle und es wurde auch darauf geachtet, dass auch das Wasser kurz vorher in der Mikrowelle aufbereitet werden musste. Wichtig bei dieser Studie war auch, dass die Tiere keinen Solarfrequenzen ausgesetzt waren. Nun konnte man traurigerweise feststellen, dass ausnahmslos alle Tiere im Rahmen von drei Wochen verstarben. Und woran verstarben sie? Sie sind verhungert - und das, obwohl sie sich komplett überfressen hatten. Und da sollten wir vielleicht doch einmal darüber nachdenken, dass uns die Indianer schon vor 350 Jahren prophezeit haben, dass eine Zeit kommen würde, wo der weisse Mann vor vollen Tellern verhungern würde. Und es ist erstaunlich, wie wenig wir essen müssen, wenn wir auf lebendige Nahrung achten.
70 % unseres Körpergewichtes sind Wasser. Bei einem Körpergewicht von 70 kg sind das immerhin 50 kg reines Wasser. Auch unser Planet hat ja 70 % Wasser, wie ich oben bereits sagte. Und dieses Wasser in sich selbst hat eine ganz besondere Eigenschaft: es kann Frequenzen, sprich: Wellenlängen an uns übermitteln. Es geht hier um resonante Wirkungen, die wir aus dem Wasser aufnehmen. Wenn wir dann auch noch im rein biochemischen Sinne zu wenig trinken, dann trocknen wir aus. Die meisten von uns sind tatsächlich dehydriert. Durch diese Dehydrierung sterben aber auch Zellen in unserem Körper ab. Die Biochemie und die Biophysik müssen da hand in hand gehen. Einerseits muss genügend getrunken werden - und wenn ich von Wasser rede, dann meine ich auch Wasser. Unsere Wäsche waschen wir ja auch nicht in einer Tasse Kaffee, einem Orangensaft, noch einer Cola und einem Bier. Es ist fundamental wichtig holistisch zu begreifen, dass Wasser ein Lösungsmittel ist. Wie bereits gesagt: mit einem lebendigen Wasser können sie Leben in Ihren Körper transportieren - und mit totem Wasser eben auch manchmal den Tod.
Da wir ja im Rahmen unserer Studie auch mit Medizinern zusammenarbeiten, können wir immer sehr schnell beobachten, wie wir den Menschen im Salz-Heilstollen allein durch die Anwendung von Wasser und Salz zu 97 % helfen können. Dabei ändern manche der Patienten nicht einmal ihre Ernährungsgewohnheiten. Selbst bei schwersten Vergiftungspatienten konnten so bereits die größten Erfolge verbucht werden.

70% unseres Körpers leben nicht von chemisch reinem, sondern von biolgisch hochwertigem Wasser.

Nun haben wir von unserem Lebensmittel Nr. 1 gesprochen, nämlich dem Wasser. Wenden wir uns also nun dem Lebensmittel Nr. 2 zu: dem Salz. Es ist auch die Geschichte "vom weissen Gold zum weissen Gift". Salz ist eben immer schon das "weisse Gold" gewesen. "Weisses Gift" ist Salz erst seit ca. 100 Jahren. Die Alchemisten haben es als das 5. Element bezeichnet. Die Kreuzzüge im Mittelalter wurden nicht nur geführt, um Jerusalem von den Heiden zu befreien. Das ist ein typisches Teilwissen. Sie wurden auch geführt, um sich Rechte am Totem Meer zu sichern, selbst wenn wir das heute in unseren Geschichtsbüchern nicht mehr nachlesen können. Und die römischen Soldaten wollten lieber in "weissem Gold" als in "echtem Gold" bezahlt werden. Denn sie hätten sicher reich sein können, wären aber elend zugrunde gegangen, hätten sie nicht das notwendige Salz gehabt.

Genau betrachtet, besteht unser Körper aus nichts anderem als aus Wasser und Salz. Vielleicht werden Sie mir jetzt nicht sofort zustimmen, doch entspricht das Markensalz, was Sie in Ihrem Haus haben, nicht den Kriterien, worum es mir hier geht. Salz in dem Sinne, wie wir es untersuchen, kennen heutzutage die wenigsten. Im Salz befinden sich 84 Elemente. Das was wir im Küchenschrank stehen haben, ist leider nur die reduzierte Form: Natrium-Chlorid. Es kommt in der Natur so gar nicht vor. Wenn auch Natrium-Chlorid maßgeblicher Bestandteil von Salz ist, so sind dies doch nur 2 von insgesamt 84 Salz-Elementen.





Natrium-Chlorid wird sich immer an seine notwendigen Antagonisten binden, um Ganzheitlichkeit aufzubauen, weil ansonsten seine aggressive Wirkung zerstörerisch wirkt.

Und wenn wir hier die Ganzheitlichkeit zerstören, zerstören wir die Basis für unser Leben! Der menschliche Organismus braucht zwingendnotwendigerweise das Salz der Natur! Und erst die Symbiose all dieser 84 Elemente ist das Salz, was Menschen und Tiere immer schon in dieser natürlichen Form zu sich genommen haben. Mit der Sensibilität fürs Überleben erkannten unsere Vorfahren, was nahrungsmässig für sie wichtig war. Selbst Tiere lecken mit sicherem Instinkt am Steinsalz.
Salz ist einer der 5 platonischen Körper und kubisch aufgebaut, also würfelförmig, vollgefüllt mit reinsten Lichtquanten. Der Würfel repräsentiert das, was wir als Materie bezeichnen. Wenn ich nun jede Art und Form von Materie in seine letzten Bausteine zerlege, bleibt nichts übrig als - Salz. Und Ist es nicht interessant, dass in unserem Organismus nun die gleichen 84 Elemente in ihrer natürlichen Form vorkommen? Wir haben nicht nur einen komplett abgeschlossenen Blutkreislauf. Wir haben auch einen komplett abgeschlossenen Salzkreislauf. Heutzutage wissen das zwar viele Menschen nicht, aber trotzdem ist es so.
Die wichtigste Charakteristik ist, dass der atomare Aufbau von Salz nicht molekular, sondern elektrisch ist. Was bedeutet das? Nehmen wir das Beispiel des Bergkristalls. Wenn wir diesen 10 Minuten in Wasser legen und dann wieder herausnehmen, dann erhalten wir ein und den gleichen Bergkristall zurück. Er hat sich nicht verändert, weil die geometrische Struktur von diesem platonischen Körper molekular aufgebaut ist. Auch wenn er Frequenzmuster abgeben kann, und eine kristalline Struktur hat, so kann er sich nicht ionisieren. Beim Salz - und nur beim Salz - ist das anders. Der elektrische Aufbau dieses atomaren Kristallgitters sorgt dafür, dass Salz sich auflöst, wenn wir es ins Wasser geben. Wir haben damit etwas anderes bekommen, was mit Salz nichts zu tun hat. Es ist eine Sole geworden. Würden wir nun das Wasser wieder verdunsten, bekommen wir wieder Salz zurück. Diese Wandlungsfähigkeit durch den elektrischen Aufbau von Salz gewährleistet, was uns am Leben erhält: nämlich elektrische Leitfähigkeit. Wenn wir uns erinnern, dann gingen schon schulische Versuche in Physik dahin, dass der Lehrer das Kabel eines Stromkreises durchtrennt hatte und beide Kabelenden in Wasser hineinhielt um nachzuweisen, dass Wasser selbst keine Leitfähigkeit besitzt. Dann brauchte er nur eine Prise Salz ins Wasser hineinzugeben. Obwohl die Kabelenden sich überhaupt nicht berührten, ging dann auf einmal das Licht an.
Und diese Leitfähigkeit macht es aus - wir nennen es Elektrolythaushalt - das messbarer Strom durch unsere Adern fliesst, ja das unsere Zellflüssigkeit überhaupt erst durch diesen Strom transportiert werden kann. Wir könnten nicht einen Gedanken tätigen, wir hätten keinen Hormonhaushalt und keine Sexualkraft, wenn nicht das Salz in unserem Körper den Stromkreis fliessen lassen würde.
Medizinisch kann sogar nachgewiesen werden, dass die meisten Menschen unter Salzarmut leiden, obwohl sie natriumchlorid-überlastet sind. Da kommt es dann zu Wackelkontakten, wenn die elektrische Leitfähigkeit nicht mehr gewährleistet ist. Jeder Sanitäter weiss, was bei schweren Verkehrsunfällen sofort gemacht wird. Eine Salzinfusion als Blutersatz, damit auf dem Weg ins Krankenhaus die elektrische Leitfähigkeit gesichert ist und man das Opfer am Leben erhält. Denn unser Blut ist nichts anderes als eine meerwasseridentische Sole.
Um diese Sole geht es mir bei meinen weiteren Ausführungen. Eine Sole ist flüssiges Sonnenlicht, Träger reinster Biophotonen. Lichtquanten, die sich in ein kubisches Kristallgitter eingebunden haben, das sich erst durch die Zugabe von Wasser löst. Wir erhalten damit eine Ursuppe, wie so schön gesagt wird. Es heisst ja auch, das das Leben im Meer entstanden ist. Auch in unserer vorgeburtlichen Phase haben wir 9 Monate die gesamte Evolutionskette des menschlichen Daseins durchlaufen. Und dieses Fruchtwasser der Gebärmutter ist eine perfekte 37º warme Sole.

Mit einer Sole sind wir in der Lage, aus dem sogenannten Nichts heraus Aminosäuren aufzubauen, aus denen sich Einzeller überhaupt erst bilden können. Wie ist das möglich? Weil eben in einer Sole - dem flüssigen Sonnenlicht - einfach alles vorkommt, um Leben zu erschaffen.
Salz muss auch gar nicht verstoffwechselt werden. Alle materiellen Bestandteile unserer Lebensmittel müssen wir ja verstoffwechseln. Eiweiss z.B. muss in unserem Körper erst einmal vernichtet werden, um das unser Körper aus den zerlegten Aminosäuren nun erst einmal Körper-Eiweiss bilden kann. Beim Salz ist das anders: Salz geht direkt ins Gehirn. Es ist eben elektrisch aufgebaut. Wir können Salz als eine Neutralkraft bezeichnen. Salz ist tatsächlich in der Lage, immer auszugleichen - biochemisch wie biophysikalisch. Salz war bis noch vor 100 Jahren das Allheilmittel schlechthin. Aber mit der Industrialisierung haben wir uns aus der Ganzheitlichkeit entfernt. Weil man seitens der Industrie nun das Salz entdeckte, wurden die anderen 82 Elemente als Verunreinigungen erkannt, da es ja ohne diese Elemente viel aggressiver reagieren konnte, nämlich so, wie es für die Industrie gebraucht wird. Denn 93 % der Welt-Salzproduktion gehen in die Industrie zur Transformationsfähigkeit einiger industrieller Prozesse. Wir hätten beispielsweise kein Mineralöl, kein Plastik und auch keine Weichmacher ohne das Industrie-Salz.

Unser Speisesalz ist somit ein Abfallprodukt. Ein weiterer kleiner Anteil wird als Konservierungsmittel für Nahrung eingesetzt und der Rest von 0,3 % gelangt als reines Natrium-Chlorid in unsere Küchen. Unsere Nieren können etwa 5 - 7 g Natrium-Chlorid ausscheiden.. Doch allein durch die Industrialisierung unserer Nahrung nehmen wir schon 12 - 20 g von diesem Gift zu uns. Selbst im Joghurt finden Sie Natrium-Chlorid als Konservierungsstoff vor. Weshalb kann sich denn sonst Joghurt selbst ohne Kühlschrank bereits so lange halten? D.h. rein mengenmässig bekommen wir schon automatisch mehr Natrium-Chlorid, als unser Körper überhaupt ausscheiden kann.
Obwohl die meisten Menschen tatsächlich unter Salzarmut leiden, sind sie doch natrium-chlorid-überbelastet. Unser Körper versucht nun, sich in erster Linie durch Hydratisierung vor der Natrium-Chlorid-Überbelastung zu schützen: d.h. der Körper benötigt jetzt für jedes Gramm Natrium-Chlorid, das er nicht ausscheiden kann, 23 g Wasser. Also die 23fache Menge, um wieder den Neutralzustand zu erreichen. Bei diesem Wasser, was der Körper sich dazu nimmt, handelt es sich aber um unser teuerstes Wasser - unser Zellwasser. Der Körper opfert nun Zellwasser, damit sich das Natrium-Chlorid nicht negativ auf den Körper auswirkt. Dadurch sterben jetzt Zellen ab. Dadurch bildet sich sinnloses Wassergewebe - die perfekte Müllhalde für die ganzen anderen Schlacken und Gifte aus der Nahrung, die wir zu uns nehmen. Irgendwann kann der Körper nicht mehr ausreichend Zellwasser opfern. Deshalb hat er eine zweite Variante: die Kristallisation! Denn 35 g Natrium-Chlorid sind tödlich. Unser Körper kristallisiert also nun dieses überschüssige Salz auf unseren Knochen! Tierische Aminosäuren verbinden sich mit Natrium-Chlorid, was sich als Harnsäure-Kristalle ablagert und was wir nun als Arthritis, Arthrose und rheumatische Erkrankungen bezeichnen. Das sind Ablagerungen von Stoffen, die nicht in unseren Körper hineingehören. Zusätzlich passieren dann noch solche Dinge wie die Ummantelung von Kochsalz mit dem Schwermetall Aluminiumhydroxid, damit Salz rieselfähig ist. Oder die Zugabe von Jod und Fluor, um es biochemisch anzureichern, was aber biophysikalisch gesehen bereits zu interessanten neuen Erkrankungen geführt hat.

Reinstes Kristallsalz war das Salz der Könige. Für das Volk gab es das Steinsalz. Wobei Meersalz oder Steinsalz natürlich schon tausendmal besser ist als unser Natrium-Chlorid. Nun, worin liegt der Unterschied zwischen Steinsalz und Kristallsalz? Nicht nur in der Geometrie.
Wenn wir am Fluss einen Kieselstein holen, dann besteht er chemisch gesehen aus den gleichen Quarzen wie der Bergkristall. Aber weshalb ist dann eines der Bergkristall und das andere der Kieselstein? Die Elemente im Kieselstein sind grobstofflich, weil sie über Jahrmillionen nicht dem Druck ausgesetzt waren, wie der Bergkristall

Durch Druck - durch nichts anderes als durch Millionen Jahre Druck unterscheidet sich die grobstoffliche Struktur zu den komprimierten Elementen, wodurch dann die kolloidale Struktur entsteht und beim Salz aus einem simplen Steinsalz ein Kristallsalz werden lässt. Wenn wir z.B. Kalzium zu uns nehmen und dieses zu grobstofflich ist, so kann das schon rein biochemisch nicht verstoffwechselt werden.
Nun finden wir aber nicht überhall Kristallsalz. Wer schon einmal durch einen Salzstollen gegangen ist, dem wird sicherlich aufgefallen sein, dass das meiste Salz dort dunkelgrau ist. Das ist Steinsalz. Dazwischen aber gibt es so rötlich-weisse Venen, die durch biotektonische Umschichtungen der Gebirge auf Druck gekommen sind. An solchen Stellen wird von hand reinstes Kristallsalz abgebaut. Und wir dürfen dieses Salz auch nur im Rahmen unserer Studie sparsam Kilo für Kilo abbauen. Warum? Weil wieder einmal übergeordnete Interessen dagegenstehen. Gezwungenermassen mussten wir einen Ausweg wählen und haben die Salze von Salzbergwerken im Himalaya untersucht, die seit 50 Jahren aus Unwirtschaftlichkeit still gelegt wurden. Und von Analyse zu Analyse stellte sich immer mehr heraus, dass dieses Kristallsalz von höchster Qualität und Reinheit ist. Da stehen im Moment noch keine übergeordneten Interessen der Industrie dahinter.

Und dieses 250 Mio. Jahre alte Ur-Salz aus dem Himalaya hat die höchste Qualität, die wir bei unseren diversen Labor-Untersuchungen je vorfanden, was wir nun bei unseren Probanden täglich anwenden.

Mit einem solchen Salz können wir das möglicherweise fehlende Frequenzmuster im Körper wieder ausgleichen. Wir können eine Homöostase einleiten. Das ist der natürliche Regulationsmechanismus unseres Körpers. Das ist die Schubkraft die gefehlt hat, damit unser Organismus sich wieder selbst heilen kann. Ein kleines Beispiel: Stellen Sie sich vor, die Batterie ihres Autos ist leer. Deshalb ist Ihr Auto aber nicht kaputt. Sie brauchen lediglich Helfer (notwenige Antagonisten), damit sich die Batterie wieder lädt.

An unseren 400 Langzeitprobanden - mit einer großen Bandbreite schwerer Erkrankungen - können wir da wahre Wunderheilungen verfolgen. Nicht nur Lungenleiden, sogar schwerste Leberschäden, Nervenerkrankungen, zu hoher Blutdruck sowie auch zu niedriger Blutdruck, Pilzerkrankungen, schwerste Neurodermitis regulierten sich im Heilstollen bereits komplett. Und mit Sole-Trinkkuren können wir genau das gleiche erreichen. Das sind 1 - 2 Teelöffel Sole pro Tag, und Sie fühlen sich nicht chronisch müde, haben keinen Computer black-out, sind geistig aufnahmefähiger und schützen sich möglicherweise vor den meisten schweren Erkrankungen.

Zusammengefasst sind wir also alle natrium-chlorid-überbelastet - und trotzdem sind wir salzarm. Dadurch sind die meisten Menschen dehydriert. Wasser wird uns zwar überall angeboten - selbst bis in die Supermarkt-Regale hinein - was leider nichts mit lebendem Wassers zu tun hat. Jedes Wasser behält aber eine etwa 4 %ige Reststruktur der bereits oben erwähnten "kristallinen Phase". Soweit wir also Wasser nicht aus artesischen Quellen entnehmen können, so können wir als Ausweg unser Wasser auch durch diesen Rest von Lebendigkeit der "kristallinen Phase", derart behandeln, dass wir das Leben darin immerhin aktivieren können. Und wenn Sie dabei noch eine Sole-Trinkkur mit Kristallsalz durchführen, dann stärken Sie Ihren Organismus und werden dieses Mehr an Energie deutlich spüren.

Zusammenfassung mehrerer Vorträge, die der Biophysiker Peter Ferreira in 2000/2001 in Süddeutschland gehalten hat.



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Ein Impfmärchen - Die Geschichte von der Mutter, die es genau wissen wollte


Es war einmal... ... eine Mutter, die liebte ihr Kind über alles. Darum ging sie mit ihm auch zum Kinderarzt, um die empfohlene U - Untersuchung durchführen zu lassen. Denn als gute Mutter wollte sie natürlich nichts verkehrt machen und vor allem kein unnötiges Risiko für ihr Kind eingehen. Sie ging zum ersten Mal zu diesem Arzt, denn ihr bisheriger Hausarzt, der ihre Familie über zwei Generationen hinweg betreut hatte, war vor kurzem in die wohlverdiente Pension gegangen. Der Arzt war sehr freundlich und untersuchte den Kleinen sorgfältig. Dann sagte er lächelnd: "Gratuliere! Ihr Kleiner ist pumperlgesund, er strotzt geradezu vor Gesundheit!"

Dann schaute er noch einmal in seine Unterlagen, stieß plötzlich mit dem Zeigefinger mitten hinein und meinte: "Ah, jetzt hätten wir fast das Impfbuch vergessen." "Ich habe keines", sagte da die Mutter. Der Arzt stutzte und sagte: "Was, Wie, Sie haben kein Impfbuch? Ist das Kind etwa nicht geimpft?" "Nein", sagte die Mutter, "unser alter Hausarzt hat uns immer davon abgeraten und deshalb ist mein Kind genauso wenig geimpft wie ich." "Soooo", sagte der Doktor. "Dann war Ihr alter Arzt wohl nicht mehr recht beisammen. Aber DAS Manko läßt sich ja, Gott sei Dank, schnell beheben." Sprachs und hatte im nächsten Moment eine Spritze in der EINEN und ein kleines Fläschchen in der ANDEREN Hand. "Aber Herr Doktor, Sie haben doch gerade gesagt, mein Kind strotze vor Gesundheit. Kann es denn durch die Impfung noch gesünder werden, als es jetzt schon ohne Impfung ist?" Darauf der Doktor: "Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen. Der beste Beweis dafür ist die fast vollständige Ausrottung von tödlichen Seuchen wie Pocken oder Kinderlähmung. Moderne Impfstoffe sind gut verträglich, und unerwünschte Arzneimittelnebenwirkungen werden nur in seltenen Fällen beobachtet." Dann holte er kurz Luft und fuhr fort: "Wir wollen doch, daß der gesunde Zustand des Kleinen auch so bleibt, indem durch die Impfung verhindert wird, daß er sich eine gefährliche ansteckende Krankheit holt. Sie wollen doch sicherlich keine unverantwortliche Mutter sein und Ihr Kind solchen Risiken aussetzen - oder?" "Das ist aber merkwürdig", sprach die Mutter ungerührt, "ich bin mein Leben lang nicht geimpft worden und war bis auf einige Ausnahmen nie krank. Und fiebern sei gut, hat unser alter Arzt immer zu meiner Mutter gesagt." Der Kinderarzt war entsetzt. "Da hat Sie Ihr Arzt ja bewußt in Lebensgefahr bebracht - Sie hätten sterben können - und haben unwahrscheinliches Glück gehabt, daß Sie - ungeimpft wie Sie sind - jetzt so gesund vor mir stehen und auch noch ein gesundes Kind haben" "Hm" sprach die Mutter. "Geimpfte Kinder sind also gesünder als ungeimpfte Kinder?" "Natürlich," sagte der Doktor. "Das weiss doch jeder".


"Nun ja," sprach die Mutter, "gehört habe ich davon. Aber wissen tue ich das nicht. Woher wissen SIE das denn?" Die Augen des Kinderarztes weiteten sich ein wenig, dann richtete er sich zu seiner vollen Größe auf. Die Spritze in der einen und das Fläschchen in der anderen Hand sprach er: "Nun, um das zu wissen, habe ich schließlich viele Semester studiert." "Dann können Sie mir also wissenschaftliche Studien nennen, in denen der Gesundheitszustand von geimpften Kindern und ungeimpften Kindern miteinander verglichen wurde?" Der gute Kinderarzt runzelte die Stirn. Dann sah er auf die Uhr, und dachte nach. So eine Frage war ihm während seiner ganzen Praxis noch nicht untergekommen, schon gar nicht von einer einfachen Mutter ohne jede akademische Bildung. "Sicherlich gibt es die," sagte er dann. "Welche denn zum Beispiel?" Das hatte jetzt ja kommen müssen. Die Hand mit der Spritze zitterte ein wenig. "Gute Frau," sprach er, und winkte dabei mit dem Fläschchen, "ich habe leider nicht die Zeit, in meinen alten Unterlagen zu wühlen. Sie sollten mir das jetzt einfach glauben, denn ich bin ja ein Kinderarzt mit langjähriger Erfahrung." "Ja, wo könnte ich denn sonst diese Informationen her bekommen? Vielleicht von dem Professor, bei dem Sie studiert haben?" "Sie sind aber hartnäckig", grollte er. "Nein, mein Professor von damals ist vor drei Jahren gestorben." "Aber Ihr ehemaliger Professor ist doch sicherlich nicht der Einzige, der Studien kennt, die nachweisen, daß geimpfte Kinder gesünder sind als ungeimpfte?" "Nein, natürlich nicht. Das Gesundheitsamt müßte da auf jeden Fall weiterhelfen können, denn das führt die Aufsicht über das Gesundheitswesen in unserem Landkreis." "Dann werde ich mich mal an das Gesundheitsamt wenden. Vielen Dank für die Auskunft." Sprachs, nahm ihr Kind und wandte sich zur Tür. Dann drehte sie sich noch mal um - dem Arzt stockte das Herz - und meinte: "Ach ja, bevor ich es vergesse: Können Sie mir bitte die Beipackzettel von den Impfstoffen, die sie meinem Kind geben wollten, mitgeben? "Gute Frau", wiederholte sich der Kinderarzt Zähne knirschend. "Wenn ich nur solche Patienten hätte wie Sie, dann könnte ich meine Praxis zu machen, denn die Krankenkasse zahlt für die Impfberatung nur, wenn danach auch geimpft wurde." "Im Übrigen: Wenn Sie Ihr Kind nicht impfen lassen, brauchen Sie gar nicht mehr zu mir zu kommen, denn für ein derart unverantwortliches Verhalten habe ich nicht das geringste Verständnis. Schämen sollten Sie sich dafür, wie Sie Leben und Gesundheit Ihres Kindes gefährden." Die Mutter schaute jetzt erstmals etwas betroffen drein - was dem bedrängten Arzt gut tat. Dann schaute sie ihr Kind an, das vor Gesundheit strotzte. Dann sah sie wieder den Kinderarzt an: "Ok, wenn es mit den Beipackzetteln nicht gleich geht, dann hole ich sie halt morgen ab. Ich werde vorher anrufen." Und mit diesen Worten gab ihrem vor Gesundheit strotzendem Kleinen ein Bussi auf die Stirn und verließ ungeimpft die Praxis.

Einige Tage später saß sie tatsächlich im Rahmen der Sprechstunde des örtlichen Gesundheitsamtes einer netten älteren Amtsärztin gegenüber. "Was kann ich für Sie tun?", fragte die Ärztin freundlich. "Mein Kinderarzt empfiehlt, meinen Jungen impfen zu lassen und ich würde gerne wissen, ob es wissenschaftliche Studien gibt, die nachweisen, daß geimpfte Kinder ein Leben lang gesünder sind als ungeimpfte;" Die Amtsärztin lächelte immer noch freundlich und sprach: "Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen. Den Beweis dafür sehen Sie beispielsweise in der fast vollständige Ausrottung von Seuchen wie Pocken oder Kinderlähmung. Moderne Impfstoffe sind gut verträglich, und unerwünschte Arzneimittehiebenwirkungen werden nur in seltenen Fällen beobachtet." "Ah, danke für die Info, aber das war nicht meine Frage." "Wieso, welche Frage ist denn jetzt noch offen?" meinte die Ärztin leicht irritiert. "In welchen wissenschaftlichen Publikationen nachgewiesen wird, daß geimpfte Kinder tatsächlich gesünder sind als ungeimpfte." "Sicherlich gibt es solche Publikationen. Zuhauf. Da können Sie sicher sein. Es gibt also keinen Grund, Ihr Kind dem Risiko von gefährlichen und potentiell tödlichen Infektionskrankheiten auszusetzen." "Könnten Sie mir eine nennen?" "Was denn? Eine Infektionskrankheit?" "Nein, eine der zahllosen Publikationen." "Oh, da gibt es so viele, da habe ich keinen Überblick." "Ich brauche erst mal nur eine Einzige" "Ahm, leider habe ich nicht die Zeit, wegen solcher Spezialfragen die umfangreiche medizinische Fachliteratur zu durchforsten, das werden Sie sicherlich verstehen." "Ja, haben Sie denn während Ihres Studiums nicht auch solche Forschungsergebnisse besprochen?" "Doch ja, sicher, aber die Unterlagen habe ich ja nicht mehr. Das ist ja auch schon alles zu lange her." sagte die Amtsärztin während sie ihre Brille umständlich zurecht rückte. "Wen kann ich denn dann fragen?" "Na, am besten das Landesgesundheitsamt. Das müßte diese Information haben, denn das LGA ist für unser gesamtes Bundesland zuständig".

Unsere beharrliche Mutter bedankte sich höflich, wandte sich tatsächlich auch an das Landesgesundheitsamt und erhielt dort zunächst folgende Auskunft: "Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen. Den Beweis dafür sehen Sie beispielsweise in der fast vollständige Ausrottung von Seuchen wie Pocken oder Kinderlähmung. Moderne Impfstoffe sind gut verträglich, und unerwünschte Arzneimittelnebenwirkungen werden nur in seltenen Fällen beobachtet." Nach weiterem vergeblichen Nachfragen wurde die Mutter, die es genau wissen wollte, schließlich an das Robert-Koch-Institut verwiesen, das in Deutschland, wie man ihr sagte, die höchste für Infektionskrankheiten zuständige Gesundheitsbehörde sei. Und die Auskunft der höchsten deutschen Gesundheitsbehörde war folgendermaßen: "Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen. Den Beweis dafür sehen Sie beispielsweise in der fast vollständige Ausrottung von Seuchen wie Pocken oder Kinderlähmung. Moderne Impfstoffe sind gut verträglich, und unerwünschte Arzneimittelnebenwirkungen werden nur in seltenen Fällen beobachtet." Nach weiterem Nachhaken hieß es dann: "Beweise für den Nutzen von Impfungen finden sie in der umfangreichen medizinischen Fachliteratur." Und als die gute Mutter nach wenigstens EINER solchen Publikation fragte: "Leider haben wir nicht die Kapazität, umfangreiche Literaturrecherchen für Sie durchzuführen." Da stand sie nun, die Mutter, die es genau wissen wollte und war so schlau wie am Anfang. Wozu sie sich wohl entschied?

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Gebräuchlicher Impfstoffzusatz zerstört Hirnzellen

von Veronika Widmer


In der Pressemitteilung der Gesellschaft für Ernährungsheilkunde GmbH vom 20.10.2006 wurde veröffentlicht: Gebräuchlicher Impfstoffzusatz zerstört Hirnzellen. Dem Text in der Pressemitteilung ist zu entnehmen, dass mit diesem gebräuchlichen Zusatz der Impfstoffe der Hilfsstoff Aluminiumhydroxid, in nahezu jedem Impfstoff vorhanden, gemeint ist. In einer unveröffentlichten Studie, die von dem Neurowissenschaftler Chris Shaw aus Vancouver durchgeführt wurde, wurde laut der Pressemitteilung der kausale Zusammenhang zwischen Aluminiumhydroxid in Impfstoffen und den Symptomen der Parkinson-Krankheit, der amytrophen Lateralsklerose (ALS oder Lou Gehrig-Syndrom) und Alzheimer dargelegt. Shaw sei sehr überrascht, ... dass seine Untersuchungen nicht schon früher durchgeführt wurden.

Seit 80 Jahren injizieren Ärzte ihren Patienten Aluminiumhydroxid - ein Zusatz, der eine immunologische Abwehrreaktion hervorruft. So die Pressemitteilung der Gesellschaft für Ernährungsheilkunde. Dass derartige Untersuchungen und Studien niemals durchgeführt wurden, ist nicht richtig. Im Gegenteil haben verschiedene Studien diverse Erkrankungen zweifelsfrei mit der Belastung von Aluminiumhydroxid in Verbindung gebracht. Klaus Erb vom Zentrum für Infektionsforschung der Universität Würzburg führte zu diversen Todesfällen von Säuglingen aus, dass es bei geschwächten Kindern sein könnte, dass Aluminiumhydroxid einen entscheidenden Impuls in die falsche Richtung gibt. 45 Veröffentlichungen bestätigen die unerwünschten Wirkungen von Aluminium. Sie befassen sich mit der Frage, ob Aluminium nicht auf die Dauer eine Allergisierung der Bevölkerung bewirkt.

Mit anderen Worten, ob die ständig größer werdende Zahl der Allergiker und Asthmatiker teilweise auf Aluminium zurückzuführen ist. Auf die Frage der Zeitschrift: QUE choisir bereits im März 1987, ob die Bevölkerung durch Impfungen nicht allergisiert wird, wenn eigentlich ihre Abwehrkräfte gestärkt werden sollen, antwortete Dr. Louis Léry, Chef des Impfdienstes am Institut Pasteur in Lyon: Ich werde mich hüten, diese Frage zu beantworten, wenn man gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, Keuchhusten und Hepatitis-B impft, werden 8 mg Aluminiumhydroxid injiziert. Man sollte wenigstens allergische Kinder nicht mit diesem Impfstoff impfen. Das Auftreten der neuen Krankheit, Makrophagische Myofasciitis, hat den Forscher, Professor Romain Ghérardi, Chefarzt der Abteilung für Histologie am Hôpital Henri-Mondor in Créteil auf die Spur von Aluminium in Impfstoffen gebracht. In der Fachzeitschrift: Brain, A Journal of Neurology, veröffentlichte er die Ergebnisse einer gemeinsam mit Medizinern des Instituts national de la santé et de la recherche médicale, sowie mit Physikern des CNRS (Brain, 2001, 124: 1821-1831) durchgeführten Studie. Darin wird die Harmlosigkeit von Aluminiumhydroxid, das in Impfstoffen enthalten ist, in Frage gestellt.

Nach Meinung der Forscher kam für die Muskelerkrankung weder eine Vergiftung noch eine Infektion in Frage. 1999 wurden einige an Makrophagischer Myofasciitis erkrankte Patienten über die Impfungen, die sie erhalten hatten, befragt. Die Impfausweise wurden auf Aluminiumhydroxid enthaltende Impfstoffe überprüft, was vor allem die Impfungen gegen Hepatitis-A, Hepatitis-B und Tetanus betraf. Zwischen 94 % und 100 % der Patienten erhielten in den letzten zehn Jahren vor dem Ausbruch der Erkrankung mindestens einmal eine aluminiumhaltige Impfung. Der Zusammenhang zwischen aluminiumhydroxidhaltigen Impfstoffen und der Muskelkrankheit bestätigte sich also, was auch von der WHO anerkannt wurde. Die WHO empfahl: Forschungsanstrengungen zu unternehmen, um die klinischen, epidemiologischen, immunologischen und biologischen Aspekte dieser Erkrankung zu bewerten. Seit Juni 2000 drängt das Institut de veille sanitaire nun schon bei der Agence francaise de sécurité sanitaire des produits de santé (Afssaps) auf die Durchführung dieser Forschung, ohne jeden Erfolg. Professor Patrick Chérin von der Abteilung für innere Medizin des Hôpital de la Pitié-Salpêtrière in Paris beklagt: Die WHO fordert diese Untersuchung in Frankreich bereits seit zwei Jahren, doch niemand rührt sich. Professor Ghérardi reagiert entnervt: Wir hätten schon vor über einem Jahr beginnen sollen; die medizinischen Forschungsteams stehen bereit, ich habe die Direction générale de la santé (DGS) und die Afssaps alarmiert.

Jetzt fragt sich in der Pressemitteilung die Gesellschaft für Ernährungsheilkunde, ob die Verbindung von degenerierenden Erkrankungen mit dem Hilfsstoff Aluminiumhydroxid in den Impfstoffen der Industrie bereits bekannt und lediglich niemals publik gemacht wurde. Die oben aufgeführten Publikationen beweisen, dass der Zusammenhang der krankheitsauslösenden Eigenschaft von Aluminiumhydroxid in Impfstoffen nicht nur der Industrie, sondern auch den medizinischen Behörden und der Weltgesundheitsorganisation schon lange bekannt ist. Warum allerdings die Hinweise, die zu der Forderung von weiträumigen Studien führten, der Printpresse und damit dem Bürger vorenthalten wurde, erklärt sich leicht mit der Feststellung von Professor Löwer, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, der auf die Frage, warum Aluminiumhydroxid in den Impfstoffen vorhanden sei, antwortete: ... dass der Hilfsstoff Aluminiumhydroxid den Wirkstoff des Impfstoffs an den Wirkort bringen würde. Was immer auch der Wirkort sein möge. Somit ist für die behauptete Antikörperreaktion nicht der behauptete Wirkstoff im Impfstoff verantwortlich, sondern der Hilfsstoff Aluminiumhydroxid.





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Eisen - ein lebenswichtiges Mineral



Ein Artikel von die Friedenskrieger


Der Eisengehalt in Meerwasser liegt bei etwa 1-3 ppb, variiert jedoch sehr stark und ist im Atlantik höher als im Pazifik. Flusswasser enthält im Allgemeinen 0,5-1 ppm und Grundwasser bis zu 100 ppm dieses Elements.
Die meisten Algen haben eine Eisenkonzentration von 20-200 ppm, wobei einige Braunalgen sogar bis zu 4000 ppm anreichern können. Der Biokonzentrationsfaktor von Algen gegenüber Meerwasser liegt somit bei etwa 104-105. Meeresfische enthalten circa 10-90 ppm und Austerngewebe circa 195 ppm (Werte sind auf Trockenmasse bezogen).
In gelöster Form ist Eisen im sauren und neutralen pH-Bereich und unter sauerstoffreichen Bedingungen vorwiegend als dreiwertiges Fe(OH)2+(aq) vorhanden. Unter reduzierten Bedingungen kommt es eher in zweiwertiger Form vor. Außerdem ist Eisen Bestandteil vieler organischer und anorganischer Chelate, die in den meisten Fällen gut löslich sind

Warum brauchen wir Eisen?

Eisen ist lebensnotwendig, denn es verbindet sich mit Sauerstoff und transportiert ihn durch den Körper und in die Zellen. Durch die Oxidation von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen, die mit der Nahrung aufgenommen werden, entsteht dann Energie. Der Hauptbestandteil des Eisens liegt im Blut in Form von „Hämoglobin“ vor. Das ist der Stoff, der für die rote Farbe des Blutes verantwortlich ist.

Hämoglobin

1851 gelang es Otto Funke erstmals Blut zu kristallisieren ("Funkesche Kristalle"). Felix Hoppe-Seyler konnte als Erster das Spektrum des Hämoglobins messen. Von ihm stammt auch der Name Hämoglobin.

Das Hämoglobin stellt eines der bestuntersuchten Proteine dar, seine Struktur wurde zusammen mit der des Myoglobin als eine der ersten überhaupt von Max Perutz und John Kendrew mit Hilfe der Röntgenkristallographie ermittelt.

Im Zentrum der prosthetischen Gruppe Häm b (Fe-Protoporphyrin IX) ist ein Eisen-(II)-Ion gebunden. In dieser Situation ist es in der Lage 5–6 Ligandenbindungen aufzubauen, abhängig davon ob Sauerstoff gebunden ist oder nicht. Vier koordinative Bindungen entstehen dabei vom Eisenion mit den Stickstoffen der Pyrrolringe, der Porphyringruppe. Somit ist der Ring annähernd planar, also scheibenartig. Weiterhin ist das Eisenion der Häm-Gruppe axial über ein Histidin, das sogenannte proximale Histidin, an die Proteinmatrix gebunden. Dieses steht orthogonal zu den anderen vier Bindungen. Die sechste Bindung wird durch das Sauerstoffmolekül eingegangen, das an der Unterseite zwischen dem Häm und einem distalen Histidin positioniert ist.

Rolle bei Krankheiten

Hämoglobin besitzt eine charakteristische Sauerstoffbindungskurve, die im physiologischen Bereich sehr flach verläuft - seine Sauerstoffbeladung ändert sich nur gering in der Relation zum Sauerstoffpartialdruck. Weiterhin sehr auffällig: der Halbsättigungsdruck bei 26 mm Hg, sowie der S-förmige-Verlauf.

Reduzierte Hämoglobinwerte, mit oder ohne Reduktion der Zahl von roten Blutkörperchen, führen zu den Symptomen einer Anämie. Es gibt viele Ursachen für eine Anämie, wobei Eisenmangel der häufigste Grund in der westlichen Welt sein dürfte. Durch Eisenmangel wird die Häm-Synthese gehemmt. Als Folge sind die roten Blutkörperchen hypochromisch (ohne die rote Farbe) und mikrozytisch (kleiner als normal).

Bei einer Hämolyse (verstärkter Abbau von roten Blutkörperchen), tritt eine Gelbsucht auf, verursacht durch das Hämoglobin-Metabolit Bilirubin.

Eine Gruppe von genetischen Defekten, bekannt als Porphyrien, führen zu einer Störung der Hämsynthese. Durch die Anreicherung von Häm-Vorstufen kommte es u.a. zu Lichtempfindlichkeit, Abdominalschmerzen und neurologischen Problemen.


Was ist eine Eisenanämie und wie wirkt sie sich aus?

Bei einer Anämie kann es zu einem Leistungsabfall kommen, was sich auch durch plötzliche Leistungsverluste zeigt.
Denn mit dem erhöhten Energieverbrauch steigt der Energiebedarf. Als besonders schwierig hat sich hier die Eisenbedarfsdeckung herausgestellt. In vielen Studien zeigte sich, dass es nicht leicht ist, die empfohlene Tagesmenge von 15 mg zu erreichen besonders z.B. für Sportler.

Der Bedarf bei regelmäßigem Training ist erhöht. Bereits mit einem Liter Schweiß scheidet der Körper 0,5-1,0 mg Eisen aus. Somit geht ein Teil des mit der Nahrung aufgenommenen Eisens direkt durch den Schweiß verloren.

Die wichtigste Funktion von Eisen ist wie gesagt die Bindung von Sauerstoff an das Molekül Hämoglobin in den roten Blutkörperchen. Auf diese Weise wird der Sauerstoff aus den Alveolen (Lungenbläschen) im Blut zu den Körperzellen transportiert. Ein Eisenmangel beeinträchtigt die Bildung von Hämoglobin, wodurch es zu der häufigsten Anämieform, der Eisenmangelanämie, kommt. Eine der Folgen davon ist eine Minderversorgung des Organismus mit Sauerstoff.

Die Eisenmangelanämie kann sowohl ein eigenständiges Krankheitsbild als auch Anzeichen einer anderen Krankheit sein. Wegen der unterschiedlichen Formen der Blutarmut muß sich der Patient auf alle Fälle in ärztliche Behandlung begeben. Der Arzt muß die Ursache erforschen und dann entsprechend behandeln.

Ist eine Eisenmangelanämie durch Fehl- oder Mangelernährung verursacht, muß sofort die Ernährung umgestellt werden. Die Nahrung sollte neben Vitamin B (B12) und Vitamin C möglichst viel Eisen++ und weitere Mineralien und Spurenelemente enthalten.

Frauen mit relativ starker Menstruation leiden häufig unter Blutarmut. Der regelmäßige monatliche Blutverlust muß durch Neubildung von Blutkörperchen im Knochenmark ersetzt werden. Dazu ist es dringend erforderlich, auf eine eisenhaltige Ernährung zu achten.

Vor allem während der Schwangerschaft und während der Stillzeit ist die Gefahr einer Eisenmangelanämie extrem hoch. Hier gilt es besonders, auf eine eisenhaltige Ernährung zu achten. Diese Ernährungsmaßnahme ist außerordentlich wichtig zur Verhinderung von Spätschäden nicht nur bei der Mutter, sondern auch beim werdenden Kind und beim Säugling.



Eisen im Organismus

Wie bereits erwähnt, wird Eisen zur Synthese des Häms und somit des Hämoglobins benötigt. Hämoglobin, der rote Blutfarbstoff in den Erythrozyten, den roten Blutkörperchen setzt sich zu ca. 94% aus dem Eiweiß Globin und zu 6% aus dem Häm, an welches das Eisen gebunden ist, zusammen. An das Hämoglobin gebundenes Eisen bindet den Sauerstoff und befördert ihn so von der Lunge zu allen Zellen des Organismus. Auf dem "Rückweg" transportiert das Hämoglobin das Kohlendioxid aus den Zellen in die Lunge zurück, wo es dann mit der Atemluft ausgeschieden wird. Kohlendioxid entsteht als Verbrennungsprodukt des zellulären Stoffwechsels.

Im Kampf des Immunsystems gegen Krankheitserreger spielt Eisen eine weitere wichtige Rolle, einerseits als Bestandteil vieler Enzyme, andererseits brauchen auch die Erreger selbst Eisen zum Überleben. Die Verfügbarkeit von Eisen für in der Zelle persistierende Bakterien und ihren Wirt steht in einem fein regulierten Gleichgewicht. Zum Einen benötigen die Wirtszellen Eisen als Kofaktor für die Bekämpfung von Erregern, vor allem bei der Produktion von aggressiven Sauerstoff-und Stickstoffradikalen. Zum Anderen sind intrazelluläre Erreger für ihr Wachstum auf Eisen und damit auf die Eisenvorräte des Wirts angewiesen. Experimente haben gezeigt, dass sowohl ein Mangel als auch ein Überschuss an Eisen die Fresszellen des Körpers (Makrophagen) in ihrer Fähigkeit beeinträchtigt, bakterielle Erreger zu kontrollieren.

Die biologische Verfügbarkeit von Eisen schwankt je nach Zusammensetzung und Art der Nahrung. So wird Eisen in zweiwertiger Form vom Körper gut aufgenommen wie z.B. das im Fleisch befindliche Ferrohäm (besteht aus Protoporphyrin u. Fe2+). Pflanzliches Eisen (Gemüse, Salate und Obst) liegt hingegen dreiwertig vor. Es muss erst zu zweiwertigem Eisen reduziert werden und kann daher im Darm schlechter aufgenommen werden. Es müssen also wesentlich größere Mengen an eisenhaltigen Lebensmitteln zugeführt werden, wenn man sich ausschließlich vegetarisch ernährt. Ballaststoffe im Darm und Vitamin C Mangel verschlechtern die Aufnahme zusätzlich.

Vitamin C, einige Aminosäuren und Fruktose verbessern beispielsweise die Aufnahme von Eisen. Oft ist das Eisen in Eisenpräparaten deshalb in Kombination mit Vitamin C enthalten. Andere Stoffe, wie z.B. Tannine aus Kaffee oder Tee und Oxalsäure aus Spinat hemmen dagegen die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung.

Symptome für Eisenmangel

Symptome für Eisenmangel sind fehlende körperliche und psychische Leistungsfähigkeit, Müdigkeit, Schwäche, Kopfschmerzen, Wetterfühligkeit, Nervosität und Reizbarkeit. Es kann zu Blässe, spröder, rauer Haut und zu brüchigem Haar kommen, Rillen in den Fingernägeln und Risse in den Mundwinkeln können sich bilden. Weiter können Herzklopfen, Atemnot, Zungenbrennen und Verstopfung entstehen. Ein Eisenmangel verhindert auch die Aktivität wichtiger Enzyme, die wiederum an vielen Körperprozessen beteiligt und damit beeinträchtigt sind. Weiter wird die Thermoregulation (Wärmehaushalt des Körpers) gestört, es können Abwehrschwächen auftreten und die Anfälligkeit für Infektionen kann steigen.

Gewarnt wird vor der Gefahr einer Frühgeburt bei Schwangerschaften. Diese ist bei Frauen, die an Eisenmangel leiden, deutlich höher. Auch das Risiko einer Totgeburt steigt.





Eisenmangel und Intelligenz

Eisenmangel beeinträchtigt Intelligenz - das ist das Ergebnis verschiedener wissenschaftlicher Studien. Eisen ist wichtig für die Entwicklung und Erhaltung kognitiver Fähigkeiten (Wahrnehmung, Denken und Erkennen, Intelligenz im weitesten Sinne) im Kindesalter, sehr wahrscheinlich aber auch bei Erwachsenen.

Forscher der Universität von Michigan, USA, haben dies in einer Untersuchung an 185 Kindern aus einem urbanen Gebiet in Costa Rica erneut bestätigt: Intelligenz, Wissen und Wahrnehmung, die per standardisierten Score für jedes Lebensalter ermittelt wurden, unterschied sich bei Kindern mit niedrigen Eisenwerten und solchen ohne Eisenmangel erheblich. Auffällig an der Untersuchung war, dass dieser Kognitionsunterschied bei ärmeren Familien im 19-jährigen Verlauf der Untersuchung deutlich zunahm, während er bei bessergestellten Familien nahezu konstant blieb. Ein in der Kindheit erlittener Eisenmangel kann also nicht wett gemacht werden, was die geistige Entwicklung angeht, das Defizit scheint aber durch ein förderndes Umfeld besser kompensierbar und damit konstant zu halten sein.

Informationen zur Studie

Ziel der Langzeitstudie war es, Kognitionsveränderungen nach erlittenem Eisenmangel in der Kindheit in Abhängigkeit vom sozioökonomischen Status (mittlerer gegenüber niedrigem Status) festzustellen. Dafür wurden 185 Kinder im Alter zwischen 12 bis 23 Monaten (Frühgeborene oder Kinder mit akuten oder chronischen Gesundheitsproblemen wurden nicht rekrutiert). Die Teilnehmer wurden jeweils mit 5, 11, 14, 15 bis 18 sowie 19 Jahren untersucht. Kinder mit chronischem Eisenmangel (Hb<10,0g/dl oder höheren Hämoglobin-Konzentrationen, die nach 3-monatiger Eisentherapie nicht vollständig korrigiert wurden wurden) wurden mit Teilnehmern vergliechen, die als Kinder gute Eisenwerte hatten (Hb größer/gleich 12 und normale Eisenwerte vor oder nach Therapie).


Ergebnisse

Unter den Teilnehmern mit mittlerem sozioökonomischen Status betrug der für jedes Alter standardisierte Score durchschnittlich 101,2 in der Eisenmangelgruppe gegenüber 109,3 in der Normal-Eisen-Gruppe. Dieser Abstand blieb über 19 Jahre hinweg konstant. Bei den unteren sozioökonomischen Gruppen war der Gegensatz innerhalb beider Gruppen noch größer mit 93,1 Punkten versus 102,8 anfangs bis hin zu 70,4 vs. 95,3 Punkten nach 19 Jahren.




Hochleistungspflanzen verursachen Eisenmangel

Die bisher im Westen kaum öffentlich gemachten Folgen reichen bis zu schweren Gehirnschäden. Be­troffen sind vor allem die Entwicklungsländer, in denen wohl neun von zehn Kindern EMID-Opfer sind - in Grossbritannien beurteilt Williams jedes zehnte Kind als EMID-Symptomträger. Umweltgifte wie PCB und Blei reichern sich besonders in Ballungsgebieten immer stärker im menschlichen Orga­nismus an, was die kognitiven Fähigkeiten der Kinder ebenso beeinträchtigt wie verschmutztes Wasser und mangelnde Proteine. Gleichzeitig führt die Bodenerosion dazu, dass sich in den Nahrungsmitteln weniger wichtige Mineralien und Nährstoffe anreichern, was wiederum eine höhere Giftaufnahme fördert. Wie die UNICEF meldet, sinkt bei nicht mit Muttermilch gestillten und mit Ersatznahrung gefütterten Kleinkindern der Intelligenzquotient um 8 Punkte.

Eine erhebliche Rolle spielen dabei auch gezüchtete Hochleistungspflanzen der viel gepriesenen "grünen Revolution", deren Erträge durch die neuen Genpflanzen noch gesteigert werden. Obgleich sie den Hunger aus Kalorienmangel verminderten, haben sie den Mangel an essenziellen Nährstoffen bei vielen Menschen verstärkt - Hochleistungsgetreide enthält beispielsweise weniger Eisen oder Zink als Naturgetreide.

Wie Williams betont, sind allein durch den von der "grünen Revolution" verursachten Eisenmangel 1,5 Milliarden Menschen betroffen, vor allem in Süd- und Südostasien. So ist bereits über die Hälfte der indischen Schulkinder in ihrer Lernfähigkeit behindert. Jede zweite schwangere Frau in den Entwick­lungsländern leidet an Eisenmangelanämie, wodurch sie und ihre Kinder gefährdet sind. Man geht davon aus, dass jährlich 200 000 Menschen an Eisenmangel sterben. Bei ebenso vielen Menschen be­steht die Gefahr eines Jodmangels. Überdies leiden 40 Millionen Kinder an Vitamin-A-Mangel: "Hochertrags-Getreide der ,grünen Revolution' wurde in die armen Länder zur Bekämpfung des Hungers eingeführt", bilanziert Williams, "aber wegen seines Nährstoffmangels verursacht es nun geistige Defizite."



Eisen ist in fast allen Lebensmitteln vorhanden, allerdings nur in geringen Mengen. Der Tagesbedarf von 15mg ist z.B. enthalten in 100g Schweineleber, 750g Muskelfleisch, 750g Mangold, 600g Fenchel, 400g Spinat, 350g Vollkornbrot, 300g Haferflocken, 250g Hülsenfrüchten, 200g Hirse, 150g Sesamsamen, 100g Weizenkleie.



Wasserreinigungstechnologien entfernen lebenswichtiges Eisen aus unseren Wässern

Die Enteisenung ist vor allem bei der Trinkwasserbehandlung üblich, da beispielsweise Brunnenwasser viele Eisenionen enthalten kann, die die Farbe, die Trübung und den Geschmack des Wassers beeinträchtigen. Eisen ist jedoch auch in eigentlich allen Abwässern zu finden.
Um Eisen aus Wasser zu entfernen kann das zweiwertige Eisen zur dreiwertigen Form oxidiert werden, woraufhin durch Hydrolyse Eisenhydroxidflocken entstehen, die etwa mit Hilfe von Sandfiltern abgefiltert werden können. Die Oxidation kann durch Sauerstoff oder die Anwendung von Oxidationsmitteln, wie zum Beispiel Chlor oder Kaliumpermanganat, bewirkt werden. Die Geschwindigkeit dieser Reaktion ist abhängig vom pH-Wert und vollzieht sich im sauren Milieu langsamer als im basischen. Um die Reaktion bei niedrigen pH-Werten zu beschleunigen, kann das Wasser belüftet werden, um Kohlenstoffdioxid zu entfernen und den pH-Wert des Wassers zu erhöhen. Die Gesamtreaktion ist säurebildend und bremst sich von daher selbst ab. Oft wird Eisen zusammen mit Mangan reduziert.
Auch die Anwendung von Ionenaustauschern zur Eisenentfernung ist möglich, eignet sich allerdings eher zur Entfernung von Eisenspuren in Trink- und Prozesswasser, als für große Konzentrationen an Eisen.
Auch Eisenverbindungen selbst werden in der Wasserbehandlung, meist als Fällungsmittel, eingesetzt, wie etwa in Form von Eisensulfat zur Phosphatfällung.
Die Trinkwassernormen der EU und Deutschlands geben eine maximale Eisenkonzentration von 0,2 mg/L vor.



Eisenaufnahme durch Getränke

Die Auswahl der Getränke spielt bei einer Eisenmangelanämie eine sehr wichtige Rolle. Zum besseren Verständnis: Wenig Eisen ist in der Milch enthalten. Völlig eisenfrei sind Mineralwässer, die enteisent sind.

So gut wie alle sich auf dem Markt befindlichen Mineralwässer sind enteisent (!!!).

Das heißt, dem Mineralwasser wird, bevor es in Flaschen abgefüllt wird, sein Eisengehalt ausgefiltert. Man macht dies angeblich, damit das Mineralwasser klar bleibt und sein frisches Aussehen behält.

Leider entzieht man dem Mineralwasser dabei ein absolut lebensnotwendiges Mineral.

Da das Wasser im Körper auch eine gewisse Ausschwemmung verursacht, kann ein eisenfreies Wasser im Körper geringe Mengen Eisen an sich binden und über die Ausscheidungswege ausschwemmen.
Durch die Anbindung der frei vorhandenen Eisenionen an das Wasser wird der sogenannte "Konzentrationsausgleich" aktiv. Damit erreicht man leider eher eine Verschlechterung des Krankheitsbildes. Also vorsichtig mit Mineralwässern bei einer Eisenmangelanämie, egal ob still oder mit Kohlensäure.

Die einzigen Getränke, die bei Eisenmangel angezeigt sind, sind einige wenige, naturbelassene Heilwässer. Ihr natürlicher Gehalt an Eisen++ ist äußerst wertvoll. Ständiges Trinken dieser Heilwässer bewirkt, daß der Eisenmangel beseitigt wird. Jedenfalls lassen sich schon nach wenigen Tagen bessere Blutwerte feststellen. Die Anzahl der Erythrozyten nimmt ebenso zu wie sich der Blutfarbstoff vermehrt. Die Aufnahme und Verteilung des Sauerstoffes wird begünstigt. In Verbindung mit einer richtigen, guten und nicht zu einseitigen Ernährung, sind Haustrinkkuren mit einem rein natürlichen Heilwasser der Grundstock einer erfolgreichen Therapie.
Allerdings muß das Heilwasser eine Mindestmenge an natürlichem Eisen++ enthalten. Als unterste Grenze sind 6 mg je Liter anzusehen. Die Monographie der eisenhaltigen Heilwässer sieht zwar einen höheren Wert vor, ist aber nicht notwendig. Durch fleißiges Trinken eines Heilwassers mit niedrigerem Eisen++-Gehalt (z. B. 1 mg.) kann der Bedarf besser gedeckt werden als durch wenig Trinken mit höherer Eisen++-Konzentration. Die Nieren werden es danken. Kontraindikationen sind unbekannt.

Daueranwendung ist dringend empfohlen, damit die im Blut neu aufgebauten Eisenwerte nicht wieder absinken und das Krankheitsbild erneut hervorrufen.

Was können Sie sonst tun?

Bauen Sie die oben genannten Lebensmittel möglichst häufig in Ihren Speiseplan ein. Hier noch ein Rezept für ein Müsli mit hohem Eisengehalt. Damit können Sie bereits ¼ Ihres Tagesbedarfs decken.
Mischen Sie 1 EL Haferflocken (Vollkorn) mit 1 EL Hirseflocken und 1 EL Weizenkleie (Alnatura/dm oder Bioladen). Dazu noch 4 kleingeschnittene, getrocknete Aprikosen und 1 EL Sesamsamen oder Kürbiskerne. Geben Sie den Saft einer Orange und 1 TL Honig dazu und vielleicht noch 1 Naturjoghurt, fertig ist das Frühstück. Für herzhafteren Geschmack können Sie die Flocken und Samen auch in einer Pfanne ohne Öl zartbraun anrösten. Als willkommene Nebenwirkung bringt dieses Müsli auch noch Ihre Verdauung auf Trab.




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ASPIRIN – Medizin Deines Lebens? - Ein kritischer Aufsatz -

Aspirin ist laut „Guinness-Buch der Rekorde” das weltweit am meisten verkaufte Schmerzmittel. Der Pharmariese Bayer erzielt mit dem Verkauf von jährlich etwa 11 Milliarden Aspirin-Tabletten einen Jahresumsatz von etwa 425 Millionen Euro. Kluge Werbestrategien sorgen dafür, dass die Bevölkerung Aspirin als Allheilmittel betrachtet, es vertrauensvoll und regelmäßig schluckt. Für viele ist Aspirin zu einem überlebensnotwendigen Faktor geworden: Um der Todesursache Nr.1 – Herzinfarkt und Schlaganfall – gründlich vorzubeugen, greifen, neben infarktgefährdeten Menschen, auch völlig Gesunde täglich und lebenslang zu Aspirin.

Von den Nebenwirkungen des Aspirin-Wirkstoffes spricht indes kaum jemand: Magen-Darm-Blutungen, Magengeschwüre, Nierenschäden sowie Herzinfarkt und Schlaganfall!

Infarkt durch Aspirin

Aspirin bringt den Menschen genau jenes Übel, von dem die Hersteller behaupten, es könne damit verhindert werden: Herzinfarkt und Schlaganfall. Die Werbestrategen der Pharmaunternehmen schwindeln dabei nicht einmal. Sie preisen eine Studie, in der aufgrund der „Blut verdünnenden Wirkung” des Spezial-Aspirins „Aspirin Protect” ein verringertes Infarktrisiko in den ersten 2 bis 3 Jahren beobachtet wurde. Verschwiegen wird jedoch, dass der Aspirin-Wirkstoff ASS (3) langfristig zwangsläufig das Infarktrisiko erhöht, denn...

Aspirin macht Arterienwände brüchig

Dies geschieht durch die zersetzende Wirkung, die ASS auf das menschliche Kollagengewebe hat. Kollagen ist der wichtigste Baustoff der Arterienwände und sorgt für deren Stabilität. Sobald die Arterienwände brüchig werden, versucht der Körper sie in einer Art Not-Reparatur zu kitten. Das macht er u.a. mit Hilfe von Cholesterin, welches auf die Risse in den Arterienwänden geklebt wird. Im Laufe der Zeit führt das zu verengten und verdickten Blutgefäßen - Arteriosklerose oder Arterienverkalkung genannt

Aspirin: Das „A” steht für Acetylsalicylsäure, „-spir” stammt von der Pflanze Mädesüß (lat. Spiraea ulmaria), die u. a. in den Blüten große Mengen Salicin enthält. Salicin ist die Vorstufe der Salicylsäure, die erst in der Leber zur eigentlich wirksamen Salicylsäure umgebaut wird. Ein Tee aus Mädesüßblüten löst deshalb keine Magen-Darm-Beschwerden aus – wie Aspirin das tut, wirkt aber trotzdem schmerzstillend und fiebersenkend. Die Endung „-in” ist einfach eine geläufige Endung für Arzneimittel.

Herzinfarkt/Schlaganfall: Bei einem Herzinfarkt ist eines der Herzkranzgefäße verstopft und ein Teil des Herzmuskels stirbt aufgrund von Sauerstoffmangel ab. Ein Schlaganfall tritt ein, wenn ein Blutgefäß im Gehirn verstopft. Auch hier lässt Sauerstoffmangel Gehirnzellen absterben. Hauptursache für den Verschluss von Gefäßen ist Arteriosklerose (=Arterienverkalkung).

ASS = Acetylsalicyläure: Wirkstoff von Aspirin und vielen anderen Schmerzmitteln. Einst wurde er aus der Rinde des Weidenbaumes gewonnen. Inzwischen wird ASS synthetisch hergestellt. Acetylsalicylsäure hemmt eine bestimmte Klasse von Hormonen, die bei der Entstehung von Fieber, Schmerzen und Entzündungen beteiligt sind. Die Hormone regulieren außerdem die Erweiterung und die Verengung der Blutgefäße und die Aktivität der Blutplättchen. Diese Hormone sind ein wichtiger Alarmmechanismus in unserem Körper.

Aspirin bald gegen Krebs und Alzheimer?

Nach Angaben des Herstellers soll das beliebte Schmerzmittel aber nicht nur gegen Schmerzen aller Art, wie z.B. Regel- oder Zahnschmerzen, Migräne und Rheuma sowie Fieber und Entzündungen helfen. In hohen Dosen senke es darüber hinaus sowohl den Blutzuckerspiegel von Diabetikern als auch erhöhten Blutdruck. Aspirin-Forscher kündigten bereits an, man könne Aspirin bald zur Vorbeugung gewisser Krebserkrankungen einsetzen. Gutartige Darmgeschwüre würden mit Hilfe des „Wundermittels” nicht zu bösartigem Darmkrebs entarten und Eierstockkrebs soll auf eine Behandlung mit Aspirin besonders positiv angesprochen haben. Allerdings –so wird zugegeben – habe sich im Laufe einer ASS-Studie die Zahl der an Bauchspeicheldrüsenkrebs Erkrankten um mehr als 50 Prozent erhöht und das Risiko eine Hirnblutung zu erleiden, habe sich unter der Einwirkung von Aspirin verdoppelt. Ob Alzheimer-Patienten nicht vielleicht auch mit Aspirin behandelt werden könnten, darüber diskutiert man derzeit noch.

Alte (Neben-) Wirkung in neuer Verpackung

Aspirin mit seinem einwandfreien Leumund und weltweiten Bekanntheitsgrad„ verleitet” seinen Hersteller unentwegt dazu, neue Anwendungsgebiete für das Mittel zu erschließen. Zu diesem Zweck werden Forschungspreise, wie der „International Aspirin Award” (Internationaler Aspirin Preis) ausgeschrieben. Daraufhin machen sich weltweit aspirinbegeisterte Forscher auf die Suche nach neuen Wirkungsmechanismen von ASS. Derjenige mit der besten „Idee” gewinnt das Preisgeld. Die Folge: Wieder ein neues profitables Aspirin auf dem Markt, neue Hoffnungen bei gutgläubigen Patienten, aber nach wie vor die altbekannten, unheilvollen Nebenwirkungen!

Auch wer „Ohne Wasser unterwegs” ist, muss auf Aspirin nicht verzichten. Weitere Slogans, mit denen Bayer für Aspirin wirbt, sind: »Prickelnd neu. Aspirin® Effect. Das müssen Sie erleben.« – »Aspirin erfrischend anders. Das vielseitige Schmerzmittel mit der Sprudelwirkung... – mit dem Plus an Vitamin C.« – »Aspirin als Granulat. Nicht nur ein innovatives Produkt, sondern auch ein völlig neues Aspirin Erlebnis.« – »Aspirin Complex...mit angenehmem Geschmack ... Man steht wieder voll im Leben – trotz Erkältung.«

Wenn eine „neueArt” Aspirin auf den Markt gebracht werden soll, z.B. AspirinFY (ForeverYoung (7)) in Form beispielsweise einer implantierbaren Aspirin-Minipille, die Sie mit Hilfe Ihres Handys auf die gewünschte Dosierung programmieren können, dann muss die Firma Bayer keine nennenswerten Investitionen tätigen (bestehende Anlagen können verwendet werden) und keine arzneimittelrechtliche Prüfung beantragen (die Zulassung für Aspirin als Arzneimittel gilt für alle einstigen und künftigen Aspirin-Arten und Unterarten). Ein paar Kleinigkeiten werden geändert, etwa die Verpackung; ein Zusatzstoff kommt hinzu, etwa Vitamin-X. Und so wird ohne viel Aufwand ein neuer Absatzmarkt erschlossen, der den Gewinn des Konzerns weiter steigen lässt.

Aspirin ist wüstentauglich

Deshalb gibt es Aspirin mittlerweile in den verschiedensten Darreichungsformen: Die Tablette für starke Schmerzen mit Koffein-Zusatz, die Brausetablette mit viel Vitamin C oder die schnelle Kautablette mit Orangenaroma. Letztere ist laut Bayer-Werbung selbst mitten in der Wüste völlig problemlos einzunehmen, weil man dazu kein Wasser benötigt. Die Aussicht, in der Wüste so ganz frei von Kopfschmerzen verdursten zu dürfen, rechtfertigt natürlich auch den höheren Preis dieser Kautablette...(8)

Phantasie ist gefragt...

Hierbei ist kaum noch fraglich, ob wirklich neue Anwendungsbereiche gefunden oder vielleicht nur phantasievolle Schein-Indikationen geschaffen wurden, die das Medikament gar nicht erfüllt, wie z.B. bei der Behandlung von Erkältungen. Aspirin kann eventuell die Symptome einer Erkältung unterdrücken, die Ursache einer Erkältung, die kein Medikament bislang aus dem Weg räumen kann, wird von Aspirin nicht beeinträchtigt.

Von der Weidenrinde zur Aspirin-Tablette

In alten Zeiten kaute man bei Schmerzen oder Fieber auf einem Stückchen Weidenrinde, dem Urahn von Aspirin. Das taten bereits die alten Ägypter um 1550 v.Chr. Da Weiden bzw. schmerzlindernde Heilpflanzen (fast) überall wachsen, konnte man damit kein Geld verdienen (Patentrechte auf synthetische Arzneimittel erlauben immerhin Gewinnspannen von über 1000 %).

Also versuchten findige Wissenschaftler den begehrten Wirkstoff – die Salicylsäure– aus der Weidenrinde zu isolieren und wenig später (ca.1850) künstlich herzustellen. Er schmeckte widerlich und führte zu starken Magen-Darm-Reizungen. Im Jahre 1897 gelang es einem Forscher der Bayer AG, den ursprünglichen Wirkstoff aus der Weidenrinde so zu verändern, dass die Einnahme des Medikaments nicht mehr zu unmittelbarem Erbrechen führte. Das Schmerzmittel ASS war geboren und mit der zunehmenden Naturentfremdung der Menschen (das Wissen um Heilpflanzen und gesunde Lebensführung verschwand) stand seinem glorreichen Lebenslauf nichts mehr im Wege.

Trotz Magenblutungen– täglich ein Aspirin

Obwohl ASS wie ein wunderbares Allheilmittel gepriesen wird, ist sein Wirkmechanismus alles andere als heilbringend. So genannte Mikroblutungen (9) im Magen-Darm-Trakt treten so häufig auf, dass in den USA jährlich 16.500 Menschen an – von ASS verursachten –Magenblutungen sterben. 100.000 Betroffene (ebenfalls in den USA) müssen jedes Jahr aufgrund von starken Magenschäden stationär behandelt werden – als Folge ihres Aspirin-Konsums.

Dennoch lassen sich etwa 75 Prozent der ASS-„Verbraucher” von geschickt eingefädelter Aspirin-Werbung blenden und kümmern sich nicht um mögliche Nebenwirkungen. Bücher wie das von Michael Castleman mit dem Titel „Jeden Tag ein Aspirin” tragen zum fast vollkommenen Aspirin-Image noch bei, verhindern das Aufkommen Aspirin-kritischer Gedanken und suggerieren, Aspirin sei so etwas wie ein lebensnotwendiger Vitalstoff, den jeder, ob gesund oder krank, täglich nehmen sollte.

Aspirin betäubt

Um die gewünschte schmerzlindernde Wirkung zu erzielen, senkt ASS die Erregbarkeit der Schmerzrezeptoren an den Nervenenden, d.h. ASS verhindert lediglich eine Weiterleitung des Schmerzes, seine Ursache bleibt weiter bestehen. Man muss in diesem Fall also eher von einem Betäubungsmittel als von einem Heilmittel sprechen.

Aspirin heilt nicht! Aspirin betäubt nur den Schmerz!

Aspirin ist also kein Heilmittel, sondern ein Betäubungsmittel!

Noch mehr Wirkungen!

Als Blutverdünner zersetzt Aspirin nicht nur langsam die Wände der Blutgefäße, sondern beeinträchtigt die gesamte Blutqualität. Blutarmut ist die Folge. Wird während einer

Schwangerschaft Aspirin geschluckt, kann sich die Geburt tagelang verzögern, weil Aspirin jene Hormone beeinträchtigt, die für die Wehentätigkeit verantwortlich sind. Starke Blutungen nach der Geburt sind aufgrund der blutverdünnenden Eigenschaft von ASS eher die Regel als die Ausnahme.

Mögliche „Zusatz-Leistungen” von Aspirin und anderen ASS-haltigen Medikamenten

Aspirin kann im menschlichen Organismus, außer den bereits erwähnten, folgende Begleiterscheinungen auslösen:

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Allergische Reaktionen (Hautausschläge)
  • Atemnot und Blutdruckabfall (vor allem bei Asthmatikern)
  • Leberfunktionsstörungen
  • Nierenfunktionsstörungen
  • Unterzuckerung
  • Verminderte Harnsäureausscheidung
  • Störung des Säure-Basen-Haushaltes und folglich: Gelenkentzündungen, Mineralienmangel und Osteoporose)
  • Schwindel
  • Sehstörungen wie Linsentrübungen
  • Tinnitus (Ohrgeräusche)

Wer Schmerzmittel, gleich welcher Art einnimmt, sollte auch über das Phänomen des schmerzmittelbedingten Kopfschmerzes informiert sein: Durch die Einnahme von Schmerzmitteln erhöht sich die Neigung, erneut Kopfschmerzen zu bekommen, nämlich drastisch.

Aspirin für arme Kinder in der Dritten Welt

Wird Kindern Aspirin verabreicht, so besteht die Gefahr des Reye-Sydroms. In Großbritannien darf aus diesem Grunde Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren kein Aspirin verkauft werden. Während die internationale Fachwelt deshalb vor der Anwendung von ASS-Produkten bei Kindern eindringlich warnt, bietet Bayer in Südamerika ein spezielles Kinder-Aspirin an. In den armen Dritte-Welt-Ländern genießt das Medikament absolutes Allheilmittel-Image und findet reißenden Absatz. Verschiedene Organisationen („Terre des Hommes”,„Coordination gegen Bayer-Gefahren”) protestierten gegen das verantwortungslose Verhalten des Pharmakonzerns. Daraufhin verkündete Bayer, es gebe in Südamerika ab sofort keinerlei Werbung mehr für Kinder-Aspirin.

Wenig später entdeckte eine Mitarbeiterin der „Coordination gegen Bayer-Gefahren” in Guatemala eine ganzseitige, farbige Anzeige für Kinder-Aspirin in der Tageszeitung. Die Anzeige wurde mit einem Malwettbewerb für Kinder über den Frieden mit Blümchen und Täubchen aufgemacht und legt nahe: Der Frieden, das sind Bayer und Aspirin für Kinder.

Erst der Gewinn – dann das Gewissen

Bayer sei, laut Vorstandschef Manfred Schneider, ein Unternehmen, das zuerst die Aufgabe habe, Gewinn zu machen. Im Hinblick auf die Konkurrenz, wird auch bei Bayer mit allen Mitteln um Kundschaft gekämpft. Höhepunkt einer Werbekampagne war die Verkleidung des Bayer-Hauptsitzes in eine Aspirinschachtel. Riesige Werbeetats schaffen somit ein modernes Image reinster Vitalität und Gesundheit.

Wenn nicht Aspirin, was dann?

Ein erster Schritt ist die Überlegung, wie es überhaupt zu all den Symptomen kommt, die Aspirin unterdrücken soll. Kennt man deren wahre Ursachen, kann man das Übel an der Wurzel packen und erspart sich endloses, arzneimittelverursachtes Leid.

1. Aspirin gegen Kopfschmerzen

Wenn auch das Benehmen mancher Menschen („Mein Kopf schmerzt! Schnell – ich brauche ein Aspirin!”) und die Werbesprüche der ASS-Hersteller diese Vermutung nahe legen, so beruhen Kopfschmerzen und Schmerzen im allgemeinen nicht auf einem Aspirinmangel!! Schmerzen stellen eine wichtige Alarmfunktion unseres Körpers dar. Ein verstauchtes Bein schmerzt deshalb, damit es ruhig gehalten wird und heilen kann (und nicht damit Bayer Umsatz macht).

»Die Ursache von Kopfschmerzen ist nicht Aspirinmangel«

Kopfschmerzen können viele Ursachen haben: Alkoholmissbrauch, Schlafmangel, Koffein, Nikotin, Industriezucker, Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich, Wassermangel, vitalstoffarme Ernährung, seelische oder körperliche Überlastung, grippale Infekte (die keinAspirin, sondern Ruhe, viel Wasser und etwa einbis zweitägiges Fasten erfordern), Schwermetallbelastung z.B. aus quecksilberhaltigen Zahnfüllungen, etc. Wer jetzt den Ratschlägen der Deutschen Migräne-und Kopfschmerzgesellschaft nach kommt und deren empfohlene Dreierkombination aus ASS, Paracetamol und Koffein schluckt, ist vielleicht erst einmal seine Kopfschmerzen los. Sie werden aber wiederkommen, weil die Ursache übergangen wurde. Zu allem Übel ist Koffein dafür bekannt, abhängig zu machen. Koffein-Entzugserscheinungen äußern sich in Kopfschmerzen – wie vielleicht der eine oder andere schon bemerkt hat, wenn der gewohnte Kaffee zur gewohnten Stunde nicht kommt. Koffein bei Kopfschmerzen zu nehmen bedeutet also nichts anderes, als die Begierden einer Sucht zu befriedigen oder – noch schlimmer – eine solche zu erschaffen.

Bis eine gesunde Lebensführung, die größtenteils frei von Kopfschmerzen sein wird, umgesetzt werden kann, helfen einige Tropfen ätherisches Pfefferminzöl auf die Schläfen getupft übrigens genauso gut wie ASS. Das wurde sogar in klinischen Studien nachgewiesen. Pfefferminze ist nebenwirkungsfrei! Bei Migräne hilft eine Kur mit Mutterkraut.

2. Aspirin bei Fieber

Fieber ist ein Zeichen dafür, dass der Organismus gerade schädliche Substanzen bekämpft. Dabei sollte er auf die gleiche Weise wie bei grippalen Infekten (siehe unter Kopfschmerzen) unterstützt werden. Aspirin einzunehmen bedeutet, das körpereigene Immunsystem zu schwächen und den Körper mit zusätzlichen Giften zu belasten.

Denken Sie daran, dass sich Ihre körpereigene Abwehrkraft mit jedem Fiebergrad verdoppelt. Bei 38,5 Grad Körpertemperatur verfügt Ihr Körper über die doppelte Abwehrkraft als bei normaler Körpertemperatur, bei 39,5 Grad steht Ihnen bereits die vierfache Power zur Verfügung und ab etwa 40,5 Grad arbeitet Ihr Körper mit der achtfachen Kraft. Bei der Pflege eines Fieberkranken ist es deshalb wichtiger, die Nerven zu bewahren, als das Fieber zu senken. Wenn es Sie beruhigt, können Sie versuchen, das Fieber mit Wadenwickeln ein wenig in seine Schranken zu verweisen.

3. Aspirin gegen Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall

Die Schulmedizin behauptet bis heute, dass Arteriosklerose das Ergebnis eines natürlichen Alterungsprozesses sei. Begünstigt werde ihre Entstehung durch bestimmte Risikofaktoren wie Bluthochdruck, hohe Blutfettwerte, Diabetes oder einfach Veranlagung. Auch die genaue Entstehung sei, so wird bedauert, noch immer nicht hundertprozentig erforscht.

In Wirklichkeit ist sowohl die Ursache als auch die Entstehung von Arteriosklerose bekannt.

Allerdings sträubt sich die Pharmaindustrie gegen die Verbreitung dieser Informationen, weil sich dann weder für Aspirin noch für Betablocker, noch für Cholesterinsenker, noch für tausend andere Medikamente Abnehmer finden würden.

Die wahre Ursache von Arteriosklerose: Vitalstoffmangel

Nicht nur Aspirin zersetzt langfristig das Gewebe der Blutgefäße. Der Mangel an Vitaminen hat dieselbe Wirkung. Es ist hauptsächlich Vitamin C, das die Blutgefäße stabil und elastisch hält. Ist zu wenig Vitamin C vorhanden, entstehen in den Innenwänden der Arterien Millionen kleiner Risse – die erste Voraussetzung für Arteriosklerose, Infarkt und Schlaganfall.

Wenn das gesamte Vitamin C aufgebraucht ist, dann lösen sich die Blutgefäßwände auf und man stirbt aninneren Blutungen. Das ist dann Skorbut, jene Vitaminmangelkrankheit, an der vor etlicher Zeit noch die Seeleute starben, weil sie auf hoher See monatelang kein frisches Obst und Gemüse essen konnten. Arteriosklerose ist also nichts anderes als ein Frühstadium von Skorbut. Meistens nehmen die Leute gerade so viel Vitamin C zu sich, dass offener (=tödlicher) Skorbut verhindert werden kann.

Um innere Blutungen zu verhindern, beginnt der menschliche Organismus diese Risse zu kitten. Wie bereits erwähnt, nimmt er dafür unter anderem Cholesterin. Zwar nimmt er auch jenes Cholesterin, das mit der Nahrung geliefert wird, den größten Teil produziert aber in solchen lebensbedrohenden Situationen die Leber selbst. So nutzen all die cholesterinarmen Diäten für die Betroffenen wenig, wenn sie nicht gleichzeitig für eine erhöhte Vitamin-Zufuhr sorgen. Nehmen sie statt dessen cholesterinsenkende Medikamente ein, hindern Sie den eigenen Körper daran, Vorsichtsmaßnahmen gegen innere Blutungen einzuleiten.

Ablagerungen können wieder verschwinden

Wird der Körper wieder mit ausreichend Vitaminen versorgt, dann drosselt die Leber sofort die Cholesterinproduktion. Auch die Ablagerungen können mit Hilfe von Vitaminen, gewissen Aminosäuren (z. B. Arginin sowie der sog. Omega-3-Fettsäure (in Hanf- oder Leinöl)) wieder rückgängig gemacht werden. Allerdings sollte nicht nur die Vitaminzufuhr erhöht, sondern auch vitaminräuberische „Laster” reduziert werden. Nikotin, Koffein, Alkohol, Softdrinks, Medikamente, eine Ernährung reich an Zucker und Auszugsmehlen, aber auch chemische Spritzmittelrückstände in der Nahrung kosten den Körper viel Kraft und vor allem Vitamine.

Weder Schicksal noch altersbedingt

Die von der Schulmedizin als sog. Risikofaktoren der Arteriosklerose betitelten Symptome wie Bluthochdruck, hohe Blutfettwerte, Diabetes u.a. sind folglich ebenso wenig schicksal- oder altersbedingt wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Es sind Symptome einer ungesunden Lebensführung und selten etwas anderes als Vitaminmangelkrankheiten.

Natürliche Arteriosklerose und Infarktprophylaxe

Eine auf Obst und Gemüse basierende Ernährung ist folglich die beste vorbeugende Maßnahme. Vor allem Beeren (Erd-, Heidel- und Schwarze Johannisbeeren, Weintrauben, Kirschen ,... ) enthalten einen Stoff, der sich OPC nennt. OPC verleiht diesen Früchten ihre rote oder blaue Farbe. OPC stärkt die Wände der Blutgefäße, hemmt gleichzeitig die Entstehung des sog. schlechten Cholesterins und schützt vor übermäßiger Zusammenballung der Blutplättchen. Somit senkt OPC das Risiko für Thrombosen, die einen Infarkt oder Schlaganfall auslösen können. OPC ist hauptsächlich in den Schalen der Früchte vorhanden, weshalb Sie Ihr Obst nicht schälen sollten. Obstesser haben somit keine Probleme, ihren OPC-Bedarf zu decken.

Wer „sicherheitshalber” und zu seiner eigenen Beruhigung noch zusätzlich etwas einnehmen möchte: Buchweizenkraut (gibt es in Tablettenform oder als Tee) enthält einen Wirkstoff (Rutin), der die Gefäßwände abdichten kann.

Von Menschen und Meerschweinchen

Laut Dr. Matthias Rath „genießen” übrigens lediglich Menschen und Meerschweinchen das Vorrecht, einen Herzinfarkt erleiden zu können. Alle anderen Tiere sind nämlich in der Lage körpereigenes Vitamin C zu bilden und verfügen somit lebenslang über gesunde, geschmeidige Blutgefäße – ganz ohne Aspirin!

4. Aspirin gegen Arthritis

In Deutschland leiden etwa 10 Millionen Menschen an rheumatischen Erkrankungen wie z. B. Arthritis. Von Arthritis spricht man, wenn ein Gelenk oder Teile davon schmerzhaft entzündet sind (siehe Kasten Medizinisches Kauderwelsch rechts). Nach dem aktuellen Stand der Schulmedizin sind die Ursachen aller chronischen Formen der Gelenkentzündung nicht bekannt – man spricht von altersbedingter Abnutzung. Gleichzeitig behauptet man zu wissen, dass diese Krankheit unheilbar sei und konzentriert sich deshalb ausschließlich auf die Linderung der Symptome mit Hilfe von Arzneimitteln: Schmerz wird betäubt und die Entzündung unterdrückt.

Aspirin kann beides. Allerdings muss es zur Hemmung einer Entzündung hochdosiert verabreicht werden. Je höher die Dosis, desto schlimmer sind die Nebenwirkungen (v.a. Leber- und Nierenschäden). Trotzdem wird Aspirin als die etwas nebenwirkungsärmere Alternative zu cortisonhaltigen Rheumamitteln eingesetzt. Aber warum sich die Zeit mit der Suche nach dem geringeren Übel – sprich dem etwas weniger schädlichen „Betäubungsmittel” – vertreiben, wenn es Mittel und Wege gibt, die den Organismus wieder heil machen und den Menschen aus der Abhängigkeit von Medikamenten befreien können?

Ursache von Arthritis längst bekannt!

Die Ursache von Chronischen Gelenkentzündungen ist nämlich längst bekannt: Gravierende Ernährungsfehler. Infolge einer zu eiweißhaltigen und säurebildenden Ernährung werden Stoffwechselschlacken im Gelenkgewebe abgelagert. Der Organismus kann sie nicht oder nur sehr langsam abbauen. An diesen Stellen kommt es alsbald zu Entzündungen.

Eine konsequente Umstellung der Ernährung auf vorwiegend pflanzliche und basische Kost beugt Gelenkentzündungen vor und gibt dem Körper die Möglichkeit, vorhandene Ablagerungen wieder langsam abzubauen. Begleitende Maßnahmen sind: Übergewicht reduzieren, Alkohol, Schwarztee und Kaffee meiden (übersäuern hochgradig), entsäuernde Bäder, Trockenbürsten sowie eine Trinkkur mit basischen Tees und Gemsüesäften (siehe Themenhefter „Entsäuerung”). Eine genaue Anleitung zur Ernährung bei Arthritis/Arthrose und kompetente Beratung erhalten Sie bei der ArthroseSelbsthilfe.

Nicht nur für Aspirin...

...gilt das in diesem Artikel Besprochene.

Fast jedes Pharmaunternehmen hat ein eigenes ASS-haltiges Schmerzmittel auf dem Markt. Ob der Name nun „ASS ratiopharm“, „ASS STADA“, „ASS Sandoz“, „ASS Hexal“, „Togal ASS“ oder „ASS Isis“ lautet, Wirkungen und Nebenwirkungen sind überall dieselben wie die von Aspirin. Doch auch Medikamente ohne das verräterische „ASS” im Namen wirken genau wie dieses. In der Schweiz gibt es beispielsweise „ Alcacyl”. Es enthält nicht direkt ASS. Laut seinem Hersteller Novartis befinde sich in den Alcacyl-Tabletten die Salzform von ASS (Calciumcarbasalat). Der Vorteil sei eine noch schnellere Resorption im Vergleich zu ASS, weshalb die Wirkung auch schneller eintrete.

Die „Verträglichkeit” sei allerdings gleich...

Download: Der Originalaufsatz aus den Kent-Depeschen


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Wasserprivatisierung unter der Lupe

Nach der 2. unbezahlten Mahnung vom Wasserwerk den Hahn abgedreht bekommen? Was kümmert’s die Wassermultis. Kein Horrorszenario, sondern alles schon vorgekommen und auch bei uns vielleicht bald ganz normal.

Vom Allgemein- zum Wirtschaftsgut

Wo auch immer auf dieser Welt Trink- und Abwasserversorgungen an Privatfirmen verkauft oder für Jahrzehnte abgetreten werden - das Online-Nachrichten-Magazin „Wasser kaufen“ hält die Entscheider rund um die Uhr auf dem neuesten Stand. Der gesamte Markt, Unternehmen, Personalien und natürlich die Börsennachrichten im Wassermarkt können hier täglich aktualisiert verfolgt werden. Nur für zahlende Leser, versteht sich.

Dass Nachrichtenmagazine wie „Wasser kaufen“ oder auch die ebenfalls nur zahlungskräftigen Kunden Auskunft gebende britische Zeitschrift „global water intelligence" überhaupt eine Leserschaft finden, weist auf einen erschreckenden Trend hin: Die lebensnotwendigste aller Ressourcen wird vom Allgemein- zum Wirtschaftsgut – obwohl sich doch das Menschenrecht auf Wasser unmittelbar aus dem Artikel 11 des Internationalen Pakts für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (Sozialpakt, seit 1976 in Kraft, UN 1996) ableitet und jedem Menschen den allgemeinen, gerechten und nicht diskriminierenden Zugang zu gesundem Wasser gewährleistet.

Von 6 Milliarden Menschen haben noch immer 1,7 Milliarden keinen Zugang zu Trinkwasser und über 3 Milliarden Menschen (jeder zweite) nur begrenzten Zugang zu sanitären Einrichtungen. Demzufolge sterben täglich fast 30.000 Menschen an Krankheiten, die mit einem Mangel an Trinkwasser oder sanitären Einrichtungen zusammenhängen.

Die Ressource Trinkwasser ist zu einem knappen Gut geworden – und damit für private Investoren das Gold des 21. Jahrhunderts. Es wird davon ausgegangen, dass bis ins Jahr 2015 bereits 1,16 Mrd. Menschen Kunden privater Wasseranbieter sein werden. Die internationalen Konzerne sind inzwischen auf allen Kontinenten aktiv. Da der Löwenanteil der Wasserversorgung in kommunaler Hand liegt, ist das geschätzte Volumen des noch privatisierbaren Marktes enorm hoch und liegt je nach Schätzung irgendwo zwischen $400 Mrd. und $3 Billionen.

Die starke Verschuldung von Drittweltländern und Kommunen wird seit den 90ern verwendet, um die Privatisierung dieser Dienstleistungen zu fordern. Durch den Verkauf der kostendeckend arbeitenden Betriebe der öffentlichen Hand sollen Schulden beglichen werden. Auch Effizienzgewinne und günstigere Tarife werden versprochen. Tatsächlich hat sich gezeigt, dass Privatinvestoren nur an den ohnehin besser laufenden Staatsbetrieben interessiert sind.

Im Zuge der oben erwähnten Gewinnmaximierung können Einnahmen durch Gebührenerhöhungen gesteigert und Kosteneinsparungen realisiert werden. Bei „Rationalisierung“, also Arbeitsplatzvernichtung, wurde vielfach bei der Qualitätskontrolle sowie den Instandhaltungsmaßnahmen gespart, wie die hohen Prozesszahlen gegen Wasserversorger beim Privatisierungsvorreiter England sichtbar machen. Dort schreckten die privaten Wasserversorger auch nicht davor zurück, tausenden von Bürgern, die ihre Rechnung nicht mehr bezahlen konnten, den Hahn abzudrehen.


 Investitionsbedarf

Wegbereiter und Hauptfinanzier im Wassersektor ist inzwischen die Weltbank. In den letzten 12 Jahren wurden Kredite in Höhe von $ 20 Mrd.(das ist rund 1/6 der von der Weltbank vergebenen Kredite) an Wasserprojekte vergeben, die im zunehmendem Maße an Privatisierungsauflagen geknüpft wurden. Aus einer Studie des ICIJ (International Consortium of Investigative Journalists) geht hervor, daß von 276 Krediten der Weltbank für Wasserversorgung 30% die Privatisierung voraussetzten. Gemeinsam befinden sich IWF und Weltbank hier in einer mächtigen Position: Der IWF kann die Privatisierung als Vorbedingung für neue Kredite und Schuldenerlaß festschreiben und bei Kreditabkommen von den Empfängerländern die Schaffung der Rahmenbedingungen für Privatisierungen verlangen. Im Anschluß wird durch Weltbankfinanzierung die Umstrukturierung umgesetzt und den Wasserkonzernen der Weg in den Wassersektor der Länder des Südens geebnet.

600 Milliarden Dollar, so schätzt die Weltbank, müssten in den nächsten zehn Jahren investiert werden, um die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung allein in den Entwicklungsländern sicherzustellen. Für viele krisengebeutelte Staaten, Städte und Kommunen ein Ding der Unmöglichkeit.

Leider konzentriert sich das Betätigungsfeld der Konzerne in den Entwicklungsländern fast ausschließlich auf die Trinkwasserversorgung in urbanen Gebiete, v.a. auf wohlhabendere Wohngebiete in den riesigen Metropolen des Südens (z.B. Jakarta, Manila, Buenos Aires). Da die Wasserversorgung ländlicher Gebiete (wo die meisten Menschen ohne Wasserzugang leben) für private Anbieter unprofitabel ist, scheint in diesem Bereich kaum eine Verbesserung der Situation in Sicht. Auch die Übernahme der Abwasserversorgung in den ärmeren Ländern, erscheint bisher unattraktiv.

 Steigende Preise

Von einer Privatisierung erhoffen sich viele eine Preissenkung. Ob diese Rechnung auch wirklich aufgeht, ist fraglich. Das zeigt sich am Beispiel der Berliner Wasserbetriebe, die zu 49,9% teilprivatisiert wurden und mit 3,7 Millionen Kunden die größten Wasserversorger Europas sind. Ein Konsortium aus dem französischen Wassergiganten Vivendi sowie den deutschen Unternehmen RWE und Allianz teilen sich den Kuchen. Dadurch flossen 3,3 Milliarden Mark in die maroden Kassen des Bundeslands. Gleichzeitig ist nun die private Firma für die Investitionen zuständig.

Der Wasserpreis ist gemäß Verkaufsvertrag nur für die ersten Jahre eingefroren. Ab 2004 hat das Konsortium endlich wieder freie Hand und wird auch sofort die Wasserpreise um 15 – 20 % erhöhen.

 Berlin – das Tor zu lukrativen Märkten in Osteuropa

Berlin wurde mit einem neuen Stern am Forschungshimmel belohnt. Die Berlinwasser Unternehmensgruppe und Veolia Water (ehem. Vivendi Paris) haben in Kooperation mit der TU Berlin und kräftiger Finanzierung des Landes Berlin diese „unmittelbar gemeinnützige [Gesellschaft] im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" (Zitat: www.kompetenz-wasser.de) gegründet, eine Public Private Partnership. Die BW-Unternehmensgruppe gehört zu gleichen Anteilen Violia und RWE, sodass Violia im Aufsichtsrat die größte Fraktion stellt.

Ziel ist die Initiierung von Forschungsvorhaben, Mittelbeschaffung, das Stellen einer Komunikationsplattform im Wassersektor, und die Durchführung von Tagungen. Tatsächlich werden hier also die Wissenschaftler im Wasserbereich durch eine „gemeinnützige“ Firma versammelt und finanziert, die dem größten und drittgrößten Wasserkonzern der Welt dienen: Vivendi-Violia und RWE.

Berlin gilt in der Wirtschaft als Tor zu Osteuropa. mit seinen vielen lukrativen Märkten, deren Eroberung unser Kanzler bereits als Wachstumsmotor deklarierte. Dabei warnten in der Bundesrepublik die Regierungsfraktionen im Herbst 2001 in ihrem Antrag für eine „Nachhaltige Wasserwirtschaft in Deutschland“ (Drs. 14/7177) vor einer Liberalisierung des deutschen Wassermarktes, denn eine Öffnung sei „ein Experiment mit ungewissen Folgen im Hinblick sowohl auf Umwelt- und Gesundheitsschutz als auch Preisentwicklung.“

 Wasser an der Börse

Dass private Wasserversorger keine Wohltätigkeitsorganisationen sind, liegt auf der Hand: Denn das Geschäft mit dem „Blauen Gold“ soll sich rentieren.


Die Voraussetzungen dazu sind gut, da es sich beim Wasser um ein natürliches Monopol handelt. Pro Stadt oder Region kann nur ein Versorger tätig sein - mehrere Wassernetze machen ökonomisch keine Sinn. Heute hängen bereits 110 Millionen Menschen an den Wasserhähnen des Branchenleaders Suez Lyonnaise des Eaux. Die Firma hat Städte wie Budapest, Casablanca oder Ho-Chi-Minh-Stadt unter Vertrag. 100 Millionen Kunden versorgt die Nummer zwei im Geschäft, die ebenfalls französische Vivendi.

Folgerichtig hat die Bank Pictet den weltweit ersten Wasser-Aktienfonds lanciert, der in 40 Wasserfirmen investiert. Der Pictet Water Fund entwickelte sich bereits innerhalb der ersten zwei Jahre erheblich besser als der MSCI World (Morgan Stanley Capital Index) und erfuhr innerhalb der ersten 18 Monate eine Wertsteigerung von über 30 %.

Die US-amerikanische Avalon Trust Company hat ihren Wasserfonds im Interesse ihrer Shareholder schon wieder vom Markt genommen. Begründet wird dieser Schritt mit den bestehenden regulatorischen und ökonomischen Rahmenbedingungen. Schon zu Beginn der Auflegung befürchtete die Avalon Trust Company, dass die Politik die Privatisierung nicht unterstützen würde. Dabei bemühen sich besonders EU-Politiker im Rahmen der GATS (Global Agreement on Trade in Services)-Verhandlungen, diese Hürden durch nationale Gesetze abzuschaffen. Damit stünde den Wassermultis dem Geschäft mit dem „Blauen Gold“ nichts mehr im Wege.

 Wasserprivatisierung und GATS

Das GATS ist hierarchisch höher angesiedelt als Bundes- und EU-Gesetzte und hat letztendlich Priorität. Bis 2000 unterlag nur die Abwasserentsorgung den GATS-Regelungen. Die höchst sensible Trinkwasserversorgung war ausgeklammert. Nun hat die EU, die mit RWE, Vivendi und Suez die weltweit stärksten Unternehmen im Wasserversorgungsbereich hat, diese Grenze überschritten. Sie forderte von 72 Ländern, ihre Grenzen im Wasserbereich zu liberalisieren und macht so die Versorgung mit Trinkwasser zu einem neuen Subsektor der GATS-Verhandlungen unter dem Titel „Wasserförderung, -reinigung und -verteilung“.

Nicht kleine Privatinitiativen wie Genossenschaften, Bürger-GmbHs oder dezentrale Kleinanlagenanbieter profitieren von der fortschreitenden Privatisierung im Wassersektor, denn diese haben keine Notwendigkeit zur internationalen Expansion. Statt dessen werden bürgerferne, investornahe und international agierende Großkonzerne bevorteilt, deren Geschäftsziele schnelle Aktienausschüttungen, Marktdominanz und Machtausweitung sind.

Verschiedene Auswirkungen auf das deutsche Wasserhaushalts-management sind zu befürchten. Unter WTO-Gesetzen wie auch unter GATS gelten Grundprinzipien, die insbesondere Regierungen die „Inländerbehandlung“ vorschreiben: Kein ausländisches Unternehmen darf anders behandelt werden wie ein nationales. Es wird geschätzt, dass von den derzeit rund 6000 Wasserversorgern in Deutschland im Zuge der Privatisierung und Liberalisierung des Wassermarktes nur noch 150 übrig bleiben werden. Die dann zu erwartende Verschlechterung der Wasserqualität und der Anstieg der Preise wird dann ergänzt durch Arbeitsplatzverluste und somit noch weniger Geld in den Taschen der zu versorgenden Menschen.

Auch müssen Regierungen aufgrund der Notwendigkeitsklausel (Art. VI, GATS) nachweisen, dass alle getroffenen Maßnahmen und Regulierungen „die am wenigsten handelsverzerrende Option darstellen“. Diese Forderung steht dem jetzigen Umweltrecht diametral entgegen, die einen vorsichtigen und nachhaltigen Umgang mit dem Wasserhaushalt vorschreibt. Das Vorsorgeprinzip ist die wichtigste Errungenschaft des Umweltrechts sowie des Verbraucherschutzes und besagt, dass im Falle von Unwissen und unter Unsicherheit Regierungen verpflichtet sind, vorsichtig und zum Wohle des Bürgers sowie der Umwelt zu handeln. Die Notwendigkeitsklausel des GATS dagegen schreibt vor, bei Unsicherheit zunächst den Interessen internationaler Konzerne Folge zu leisten.

Liberalisierungen im GATS sind de facto bindend, verfassungsändernd und unwiderruflich und zementieren die Macht internationaler Multis gegenüber den Verbrauchern – bei der Trinkwasserversorgung ein Schreckensszenario.


Jana Martinetz
Attac GATS-Kampagn
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Wasser für alle statt Evian - Dr G8-Gipfel, das Wasser und der Kommerz

Im Jahr 1789 machte der nierenkranke Marquis de Lessert auf einem seiner Spaziergänge durch das französische Evian auf dem Grundstück des Monsieur Cachat Rast. Seinen Durst löschte er an der dort sprudelnden Quelle. Der Geschmack des Wassers sagte ihm ausserordentlich zu, so sehr, dass er beschloss, es regelmäßig zu trinken. Als sich kurz darauf sein Nierenleiden besserte, kannte sein Lob keine Grenzen. Rasch verbreitete sich die frohe Kunde von der heilenden Kraft des Evianer Wassers und auch Ärzte begannen es zu verschreiben. Monsieur Cachat wiederum witterte die Chance seines Lebens, errichtete einen Zaun um den Quell und betätigte sich fortan im Verkauf „seines“ Wassers. Diese innige Verknüpfung von Wasser und Kommerz prägt auch heute noch den am Genfer See gelegenen Kurort Evian-les-Bains.

 

Gipfel des Kommerzes

Wenn nun die Gruppe von acht mächtigen Regierungschefs vom 1. bis 3. Juni ihren Weltwirtschaftsgipfel in Evian abhält, wird ein weiteres Beispiel der Kommerzialisierung des Wassers zu bewundern sein, diesmal angereichert um den Filz zwischen hoher Politik und privatem Kapital. Der französische Präsident Jaques Chirac kündigte an, seine Regierung werde die Menschheitsfrage des Wassers auf die Tagesordnung des Gipfels setzen. Dem Versprechen des Johannesburg-Gipfels, die Anzahl der Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser bis zum Jahr 2015 zu halbieren, müssten Taten folgen. Zu diesem Zweck solle jedes Land „einen aggressiven Aktionsplan entwickeln“, so Chirac.

Dazu bedarf es nach Ansicht des Präsidenten vor allem der Förderung von „Partnerschaften“ mit „Herstellern und Investoren“. Schließlich gebe es einen immensen Investitionsbedarf, der von den öffentlichen Händen unmöglich geschultert werden könne. Die Freunde der „public private partnerships“ finden sich mittlerweile in fast allen politischen Lagern, vom „schwarzen“ Jaques bis zur „roten“ Heidi. Dass gerade Jaques Chirac sie propagiert ist nicht etwa philantropischen Neigungen geschuldet, sondern vitalen nationalen Interessen. Von Frankreich aus betreiben die beiden größten Wasserversorger der Welt das Geschäft mit dem „blauen Gold“: Suez und Vivendi. Während Suez weltweit bereits 115 Millionen Kunden mit Wasser versorgt, kassiert Vivendi bei 110 Millionen Leuten ab. Schon an dritter Stelle rangiert die deutsche RWE, deren Wassersparte seit der Übernahme der britischen Thames Water rund 43 Millionen Kunden zählt.

 

Die Privaten: ineffizient, intransparent und unsozial

Immer zahlreicher jedoch werden die Beispiele gescheiterter Privatisierungen. Als besonders hohl erweist sich dabei die Phrase von der Effizienz der Privatwirtschaft. Beispiel Großbritannien: Statt zu investieren, verringerten die dortigen Versorger nach der Privatisierung einfach den Wasserdruck in den Rohren. So konnten die Wasserverluste reduziert werden, ohne die vorhandenen Lecks zu stopfen. Genauso fragwürdig ist die Behauptung, „public private partnerships“ in Entwicklungsländern nützten vor allem den Armen. Investiert wird vornehmlich in Städten mit vorhandener Infrastruktur, und dort am liebsten in den wohlhabenderen Stadtvierteln. Das private Profitmotiv verlangt nun einmal nach zahlungskräftiger Nachfrage. Auch RWE kaufte sich hauptsächlich in die Wasserwerke großer Städte wie Izmit, Jakarta oder Bangkok ein. An den Bedürftigen gehen diese Investitionen aber weitgehend vorbei. Vernachlässigt bleiben die Armensiedlungen, die Landbevölkerung und die aufwendigere Klärung von Abwässern.

Als Farce entpuppt sich zudem die Rede von der Mobilisierung privater Mittel. Nach wie vor investieren Konzerne nur dann im Süden, wenn ihnen die Geschäftsrisiken z.B. durch Gewinngarantien weitgehend abgenommen werden. Gerne greifen sie dabei auch die öffentlichen Gelder ab, die dann womöglich für die Finanzierung kostengünstigerer Alternativen fehlen. Beispiel Berlinwasser International (BWI): 10 Millionen DM investierte BWI in die Wasserversorgung der albanischen Stadt Elbasan. Der Löwenanteil kam jedoch vom deutschen Entwicklungsministerium, das einen Kredit an Albanien in Höhe von 23 Millionen DM beisteuerte. Der Nebeneffekt: Sollte Albanien in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, schnappt die Schuldenfalle zu. Wieviel überhaupt investiert wird bleibt meist völlig im Dunkeln, denn die Firmen bestehen auf Geheimhaltung der Privatisierungsverträge. Wohlgemerkt: Obwohl beträchtliche Steuermittel in diese Vorhaben fließen, wird öffentliche Kontrolle bewusst unterbunden.

 

GATS: Privatisierung forever

Die höchste Stufe des Privatisierungswahns erklimmen die politisch Verantwortlichen nun in der aktuellen Neuverhandlung des WTO-Dienstleistungsabkommens GATS. Wie erst vor wenigen Wochen bekannt wurde, fordert die EU von 72 Staaten die radikale Öffnung ihrer Wassermärkte. Sollten die betroffenen Entwicklungsländer den EU-Forderungen Folge leisten, geriete ihr Wassersektor nicht nur unter weiteren Privatisierungsdruck, sie müssten darüber hinaus auf wichtige staatliche Regulierungen verzichten. Ressourcenschutz, Preisobergrenzen, Mindestanforderungen für Instandhaltungsinvestitionen, Quersubventionierungen, gestaffelte Tarife oder Auflagen zum Anschluss der Armenviertel: Jegliche staatliche Maßnahme liefe Gefahr, einem sogenannten „Notwendigkeitstest“ der WTO-Richter zum Opfer zu fallen. Schlimmer noch: die Vertragskündigung nach einer gescheiterten Privatisierung würde als illegale Enteignung begriffen und könnte empfindliche Handelssanktionen nach sich ziehen.

Angesichts dessen erweisen sich die entwicklungspolitischen Bekenntnisse von EU-Kommission und Bundesregierung als pure Rhetorik. So behauptete Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczoreck-Zeul, der „Kernbereich staatlicher Daseinsvorsorge kann und darf im Verhandlungsprozess nicht zur Disposition gestellt werden“. Nun gehört die Trinkwasserversorgung aber zweifelsfrei zum Kernbereich der Daseinsvorsorge und war zudem bisher noch gar nicht als eigenständige Kategorie im GATS erfasst. Die nun von der EU in der WTO forcierte Wasserliberalisierung wäre ein Dammbruch, der so bisher noch nicht einmal im Europäischen Binnenmarkt erfolgte.

 

Evian: Flasche statt Leitung

Manche Unternehmen haben sogar ein dezidiertes Interesse daran, dass die Wasserversorgung in vielen Ländern schlecht und mangelhaft bleibt. Eines davon lernt kennen, wer die Webseite des Städtchens Evian anklickt (www.evian.fr). Besucher werden dort mit dem Logo der gleichnamigen Mineralwassermarke begrüßt und können sich über „10 Gründe, Evian zu trinken“ informieren. Links verweisen auf den Besitzer dieses meistverkauften Mineralwassers der Welt, den französischen Lebensmittelmulti Danone. Im Jahr 2001 verdrängten die Franzosen ihren schärfsten Konkurrenten Nestlé von seinem Spitzenplatz bei abgefülltem Wasser. Der Weltmarktanteil Danones liegt bei 13%, Nestlés Anteil bei 12%. Aufschlussreich ist die Lektüre der Wasserstrategie Danones. Dort heißt es, dass der wesentliche Grund für den Kauf von Flaschenwasser die Sorge um die Qualität des Leitungswassers sei. Die einfachste Möglichkeit, den Absatz von Evian und anderen Marken anzukurbeln, bestehe folglich darin, die KonsumentInnen weg von der Leitung und hin zur Flasche zu locken. Naheliegend also, dass die Produktwerbung mehr oder minder suggestiv Zweifel an der Qualität des Leitungswassers streut.

Seit 1996 ging Danone international auf Einkaufstour und beteiligte sich an zahlreichen Wasserherstellern. In Asien und Lateinamerika ist die Firma seither die Nr. 1, in Nordamerika und Europa die Nr. 2. Mit besonderem Stolz blicken die Franzosen auf ihre dominante Stellung im Wachstumsmarkt China. Kehrseite der sprudelnden Gewinne aber: Die Wasserkrise spitzt sich besonders in den Entwicklungsländern weiter zu. Denn mit der Ausbreitung von Flaschenwasser droht nicht nur eine weitere Vernachlässigung der öffentlichen Versorgung, sondern auch eine Überausbeutung der Quellen durch die Abfüller. Und die ärmsten Menschen sitzen weiter auf dem Trockenen. Sie können sich auch die verpackten Wässer nicht leisten.

 

Gipfel des Protests

Wie kaum ein anderer Ort symbolisiert Evian die Kommerzialisierung des Wassers. Mit der Entscheidung, die acht „Herrscher der Welt“ ausgerechnet hier über die Lösung der Wasserkrise parlieren zu lassen, hat Frankreich sich einmal mehr als Wiege der Aufklärung empfohlen. Aufklärung darüber, dass im globalisierten Kapitalismus einfach jedes Gut zur Ware wird. Wer sich damit aber nicht abfinden will, sollte sich den Protesten gegen die G8 anschließen. Und das nicht nur in Evian, sondern auch im wenige Kilometer entfernten Genf, dem Sitz der WTO, wo die GATS-Verhandler just dabei sind, die letzten Grenzen der Privatisierung des Wassers einzureißen.

Quelle: Thomas Fritz, Attac AG



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Wasser-Privatisierung - Strategien

Ziel der Konzerne ist die Übernahme von lokalen Versorgern als auch der Erwerb von Wasserrechten. Dabei konzentriert sich das Angebot ihrer Dienstleistungen auf vier Bereiche:
  1. Wasserversorgung (Infrastruktur und Verteilung)
  2. Trinkwasseraufbereitung; Abwasserbehandlung
  3. Bauten und Ingenieursleistungen (z.B. Dämme)
  4. Hochtechnologien (z.B. Entsalzungsanlagen)
Beim Angebot ihrer Dienstleistungen, stehen für die Unternehmen der Wasserversorgung je nach Region unterschiedliche Interessensschwerpunkte im Vordergrund. In den Industrienationen liegt der Fokus vor allem auf der Übernahme bisher kommunaler, etablierter, gewinnversprechender Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungssystemen.

In den Entwicklungsländern konzentriert sich das Betätigungsfels der Konzerne fast ausschließlich auf die Trinkwasserversorgung in urbanen Gebiete, v.a. auf wohlhabendere Wohngebiete in den riesigen Metropolen des Südens. (z.B. Jakarta, Manila, Buenos Aires...) Da die Wasserversorgung ländlicher Gebiete (wo die meisten Menschen ohne Wasserzugang leben) für private Anbieter unprofitabel ist, scheint in diesem Bereich kaum eine Verbesserung der Situation in Sicht. Auch die Übernahme der Abwasserversorgung in den ärmeren Ländern, erscheint bisher unattraktiv ("Rosinenpickerei").

Es ist zu beobachten, daß im Bereich der Wasserkonzerne eine enorme Vergrößerung und Konzentration der Unternehmen im internationalen Rahmen stattfindet, als deren Folge das Oligopol als Marktform eintritt: die Zahl der Wettbewerbsteilnehmer ist stark reduziert, durch geschickt plazierte Beteiligungen werden andere Firmen kontrolliert, auch ohne Aktienmehrheit. So waren Azurix und RWE z.B. der Markteinstieg nur durch Partnerschaften mit den beiden größten Konzernen auf dem Wassermarkt möglich: Vivendi und Suez.

Des weiteren ist ein starker Trend hin zur Diversifizierung der Unternehmensaktivitäten in den Infrastrukturbereich zu beobachten: es findet eine aggressive Expansion in Bereiche wie Abfallentsorgung, Baugewerbe, Transport, Energie und Kommunikation statt. Dieses Vorgehen wird als Multi Utility bezeichnet: das Unternehmen ist somit in der Lage eine ganze Palette von Infrastrukturdienstleistungen (Gas, Elektrizität, Wasser, Internet usw.) aus einer Hand anzubieten und stellen sich damit gerne als Anbieter von Allroundlösungen dar. Bei der Betrachtung der Geschäftspraktiken fällt auf, daß zur Eroberung neuer Märkte gerne Allianzen eingegangen werden: Nachforschungen des ICIJ enthüllten, daß Thames Water und Vivendi 1995 eine Allianz eingingen, um den asiatischen Markt zu erobern, Thames Water und Suez teilten sich mit Unterstützung des Suharto-Regimes Jakarta.

Eine weiter Praktik ist das sogenannte "over-selling": Unternehmen bieten hierbei den bestmöglichen Service zu auffallend niedrigeren Preisen an. ICIJ fand heraus, daß in solchen Fällen die Regierungen häufig kurz vor der Privatisierung die Preise in die Höhe treiben, um den neuen Anbietern darauf die Möglichkeit zur Preissenkung und damit Einschmeichelung bei der Bevölkerung zu bieten. Wenn das Unternehmen erst mal den Vertrag in der Tasche und die Preise gesenkt hat, beginnt es oft recht rasch mit dem Versuch die finanziellen Bedingungen und die Auflagen des Vertrags neu zu verhandeln.

Die Tatsache, daß das Unternehmen den lokalen Wassermarkt schon kontrolliert, verhilft ihm zu ungemein starken Position in den Verhandlungen. Im Fall Buenos Aires begann Aguas Argentinas (Suez-kontrolliert) fast unmittelbar nach Vertragsabschluß die Regierung unter Druck zu setzen, die Konzessionsbedingungen neu zu verhandeln.
Auch wenn sich private Anbieter gerne ihre Transparenz preisen und sich als Träger des Lichts ins öffentliche Dunkel darstellen, ist in vielen Fällen genau das Gegenteil beobachtet worden: es wird darauf bestanden, daß Teile oder gar der ganze Vertrag geheim bleiben. Regulierungsbehörden stehen den Forderungen der Unternehmen oft hilflos gegenüber, da sie keinen Zugang zu den Daten der Unternehmen haben.

Neben den schon erwähnten internationalen Finanzinstituten hat die Privatisierungsagenda eine starke Lobby von Organisationen an ihrer Seite: Der 1996 von Weltbank und den Vereinten Nationen gegründete World Water Conuncil (WWC) ist der führende think tank in Wasserfragen und wichtigster Berater seiner Gründungsorganisationen. Der Sitz des Council ist Marseille, eines der drei Gründungsmitglieder ist René Coulomb, ein früherer Suez Vizepräsident; der frühere IWF-Chef Michel Camdessus hat den Vorsitz im Finanzbeirat.

1998 schuf der WWC die World Commission on Water for the 21st century (WCW). Ziel dieser Kommission ist die Schaffung eines öffentlichen Bewußtseins für die Wasserthematik und die Formulierung globaler Wasserstrategien. Dazu werden im Drei-Jahres-Rhythmus Weltwasserforen (WWF) abgehalten, das letzte 2003 in Kyoto, Japan. Auch hier bestehen enge Verbindungen zur Wasserwirtschaft: Jérome Monod, früherer Generaldirektor bei Suez, Enrique Iglesias, Präsident der Interamerikanischen Entwicklungsbank und Mohamed T. El-Ashry Generaldirektor der Global Environment Facility der Weltbank/ UN sind mit von der Partie. Vorsitzender ist Ismail Serageldin, Vizepräsident der Weltbank. Nach Einschätzung von PSI (Public Services International) ist die Kommission "deutlich einer Förderung der multinationalen Wasserversorger zugeneigt."

Eine weiteres Forum für Wasserprivatisierung ist die Global Water Partnership (GWP), eine Vereinigung, die die Zusammenarbeit zwischen privaten Versorgern und öffentlichen Instanzen fördert. Das Bündnis wurde 1996 von Regierungen und Vertretern privater Anbieter gegründet. Auch hier bestehen wiederum enge personelle Verbindungen: Margaret Catley-Carlson ist sowohl Vorsitzende des GWP steering commitee, als auch des Suez Water Resources Advisory Commitee. In ihrem 2002 veröffentlichten Handbuch ("le cadre d'action ou la tool box") zur Verwaltung der Wasservorräte empfiehl die GWP nachdrücklich eine weitere Liberalisierung des Wassersektors. Außerdem dringt sie auf mehr Transparenz in der Vergabe von Wasserverträgen bei Regierungen, Handelsvereinfachungen für den Privatsektor, Privatisierung bzw. PPP, Abschaffung jeder Subvention, die die Preise und den Handel verfälschen, eine Regulierungsbehörde für Streitfälle, den Schutz der Eigentumsrechte auf Wasservorräte und Maßnahmen, die ein stabiles und vorhersehbares Investitionsklima schaffen. (Quelle: Wasser wahren statt Wasser Ware, www.spiritaner.de)

Im Geflecht der Lobbyorganisationen sollte die Rolle der EU auf keinen Fall unberücksichtigt bleiben, die ihren Schützlingen den bestmöglichen Zugang zum Weltmarkt garantieren möchte und schon zu Beginn der neuen GATS-Runde für die Aufnahme der Wasserversorgung in den Sektor Umweltdinestleistungen plädierte. Ein bekanntgewordener E-Mail-Wechsel zwischen der Brüsseler Generaldirektion Handel und den größten Wasserkonzernen Europas (vivendi, Suez, Thames Water, Aquamundo) zeigt wie intensiv das Bemühen der EU um das Wohl ihrer Wassermultis ist. Am 17.5.2002 fand ein Treffen der Kommission mit den genannten Multi statt, um "die Hürden beim Zugang auf neue Märkte" und die Belange der Konzerne zu besprechen (E-mail an AuquaMundo vom 2.5.2002). Wie ein E-Mail an Thames Water zeigt folgte auf das Treffen ein Fragebogen, in dem die Konzerne gebeten wurden, "die Vielfalt regulatorischer Maßnahmen" zu nennen, "die den Marktzugang beschränken". Früchte dieser Zusammenarbeit sind die Forderungen der EU an 72 Staaten (darunter 14 LDCs) zur radikalen Öffnung ihrer Wassermärkte.

Aber auch die Bundesregierung zeigt gesteigertes Interesse daran, deutschen Firmen den Zugang zum internationalen Wassermarkt zu garantieren. In einem BMWi-Gutachten von 2001 drückt das Ministerium seine Besorgnis über die stetig wachsenden Marktaneile der französischen und britischen Wassermultis aus und stellt fest, "daß die Chancen der Anbieter im internationalen Wassermarkt entscheidend von der Größe und der Finanzkraft der Unternehmen abhängen." Auch die rot-grüne Regierung war sich über die Notwendigkeit der Eroberung des internationalen Wassermarktes einig und forderte in einem gemeinsamen Antrag im Oktober 2001 "die Schaffung größerer, auch international handlungsfähiger Betriebseinheiten." Das nächste größere Hindernis dieser Exportoffensive war die Öffnung der Zielmärkte, die u.a. durch staatliches Engagement, lokale Auflagen und Umweltstandards geschützt sind. Und an eben dieser Stelle ist auch das GATS für die Bundesregierung von Interesse.

Beim Weltwasserforum 2003 in Kyoto fand eine kleine Trendwende im Auftreten der Wasserkonzerne statt: sie präsentierten sich weitaus weniger aggressiv und kündigten an ihr Engagement in den Entwicklungsländern zu reduzieren. Die Gründe liegen auf der Hand: die Geschäfte dort gelten allgemein als wenig profitabel und riskant, die lohnensten Städte sind bereits vergeben (Suez: no more profitable objects left). Hier werden erste Spannungen zur Weltbank deutlich, die sich mit der Kritik der Konzerne auseinandersetzen muß, mehr Engagement der Konzerne im Süden zu projektieren als reell geplant sei. Darüber hinaus befinden sich Weltbank und GWP in einer mißlichen Lage, da die von ihnen propagierte Politik nicht die erwünschten Ergebnisse bringt. Auch die weltweiten Proteste privatisierungskritischer Bewegungen, NGO´s und Gewerkschaften trugen ihren Teil zur eher nachdenklichen Stimmung auf dem WWF bei.

Eine Entwarnung sollte dies aber nicht sein. Nach Einschätzungen David Halls (Direktor der Forschungsabteilung von PSI) können es sich die Konzerne durchaus leisten zurückhaltend aufzutreten , da sowieso "kein Weg an ihnen vorbeiführe" und die großen Geschäfte stets von derselben kleinen Vierergruppe ausgehandelt bzw. ihnen angetragen werden. Im Moment schon lassen sich die Multis in Afrika die meisten ihrer Vorhaben von der Weltbank finanzieren, um kein eigenes Kapital zu investieren.


Quellen:
- Thomas Fritz/WEED: Die letzte Grenze, Berlin 2003
- Wasser wahren statt Wasser Ware, www.spiritaner.de
- Uwe Hörig: Die Rolle der Weltbank im Wassersektor, Rundbrief Forum U&E 1/2003
- Cholera and the age of the water barons, The Center for Public Integrity, Februar 2003
- Corporate Europe Observatory (CEO), Water Infobrief #1
- Swisscoalition
- Vortrag von David Hall am 29.4. bei der AG Wasser
- Uwe Hörig: Wasser für alle, Südwind-Magazin 2/2003
- CEO, Water Infobrief #3




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Wie gefährlich sind Nanoteilchen?

Von Thomas Liesen

Die Nanotechnologie hat Einzug in alle Bereiche der Technik gehalten und damit in den Alltag vieler Menschen. Kleinste Teilchen aus Siliziumdioxid, Titandioxid oder Eisenoxid erzeugen in Autolacken schillernde Farbeffekte. Sie weisen Wasser, Staub und Schmutz von glatten Oberflächen. Verglichen mit dem Ausmaß ihrer stürmischen Verbreitung ist das Wissen über mögliche gesundheitliche Folgen dagegen noch dürftig.

Guten Tag, willkommen im Nano-Shop. Am besten, sie folgen mir, dann zeige ich ihnen, was wir führen. Da ist bestimmt für sie was dabei. Vielleicht zunächst unsere Lebensmittelabteilung?

Also, das gehört der Vergangenheit an. Hier unser neuer Ketchup. Kein Ärger mehr, wenn die Flasche fast leer ist und der Rest nicht heraus will. Dieser Ketchup hier, der fließt immer wie warmer Honig. Dank unserer patentierten Nano-Zusätze. Winzige Teilchen mit großer Wirkung.

Aber Sie sind sicher mehr an Technik interessiert: Unsere Autoabteilung. Das hier wäre eine gute Wahl: Unser Breitreifen für den sportlichen Autofahrer. Der ist extrem standfest, dank unserer Nano-Veredelung. Wir haben Nanoröhrchen aus Kohlenstoff in den Gummi gemischt. Tolles Produkt.

Und dann - wenn Sie mir bitte folgen - natürlich unsere Nano-Sonnencreme. Mit Titandioxid-Partikeln. Die ist nicht mehr so ekelig weiß, die ist durchsichtig.

Das demonstriere ich ihnen gerne. Sie sehen, das ist eine weiße Milch und wenn ich sie verreibe, ist sie im nu völlig transparent. Und damit sie mir das auch alles glauben, nehme ich mir mal ein Pigment. (...) Und auch das reibe ich mir auf die Haut und sie sehen: Die Haut ist plötzlich ganz weiß, ich sehe aus wie ein Clown an der Stelle.

Und das sei nicht besonders schön, sagt Prof. Wolf-Dieter Griebler von der Chemiefirma Sachtleben. Die alten Sonnencremes enthalten große, weiße Farbpigmente. Die erfüllen ihren Zweck als UV-Schutz, färben aber gleichzeitig die Haut ein. Die neue Nanocreme ist dagegen vollkommen transparent. Trotzdem filtert sie sehr effektiv das UV-Licht, dank der darin enthaltenen, völlig unsichtbaren Nanopartikel aus Tintandioxid. Nano kommt vom griechischen "nanos", der Zwerg. Und tatsächlich sind die Teilchen kleiner als 50 Nanometer, also 50 Milliardstel Meter und für das Auge völlig unsichtbar.

Die neuen Sonnencremes sind Teil einer Revolution, die sich von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt vollzieht: der Nano-Revolution. Teilchen, noch 1000 mal kleiner als der Durchmesser eines Haares, verleihen bereits jetzt hunderten von Produkten ganz neue Eigenschaften. Und abertausende sind in der Entwicklung. Nanopartikel reinigen Glasscheiben wie von Zauberhand, lassen Autolack über Jahre glänzen wie am ersten Tag, lassen Ketchup aus der Flasche flutschen oder reduzieren den Abrieb von Autoreifen. Dr. Wolfgang Kreyling, Toxikologe vom GSF-Forschungszentrum:

Wir erwarten, dass eine Explosion an Nanotechnologie-Produkten entsteht, weil die Technologie ist so interessant, das ist wie damals, als der Rechner eingeführt worden ist. Das ist eine Technologie, die unsere Gesellschaft enorm weiter entwickeln wird. Und von daher sollten wir jetzt rechtzeitig Methoden entwickeln, mit denen wir das Risiko bewerten können, die von den verschiedenen neuen Entwicklungen ausgehen.

Sprecher 2: Nano ein Risiko? Man sieht den Teilchen zunächst nichts Ungewöhnliches an, wenn sie so in milliardenfacher Ausfertigung in einem kleinen Fläschen liegen. Zum Beispiel Titandioxid, normalerweise ein beliebtes weißes Pigment für Farben und Lacke

Es sieht genauso weiß aus, das Nanomaterial, wie das Pigment. Da können sie, wenn sie es in der Flasche als Pulver sehen, überhaupt keinen Unterschied sehen. Die Hausfrau würde sagen: Es sieht ja aus wie Mehl.

Ein Mehl, erklärt Wolf-Dieter Griebler, das UV-Licht absorbiert und daher in Sonnencremes gemischt wird. Doch welche Eigenschaften haben die Nanoteilchen noch? Können sie giftig sein? Schädlich für die Haut? Oder was ist, wenn dieses Mehl bei der Herstellung als Staub frei wird und man es einatmet? Die Antwort lautet: niemand weiß es so genau. Doch es gibt einen begründeten Verdacht, dass Nanoteilchen alles andere als harmlos sind. Bereits in den Neunzigerjahren haben Toxikologen sich erstmals mit Feinstäuben beschäftigt. Damals ging es vor allem um Dieselruß, also winzige Kohlenstoffpartikel, die aus den Auspuffrohren der immer beliebter werdenden Dieselfahrzeuge quollen. Damals zeigte sich: Die Rußpartikel sind gesundheitsschädlich, und: Je kleiner die Partikel sind, desto gefährlicher sind sie auch.

Toxikologen hegen nun den Verdacht, dass auch die winzigen Nanoteilchen eine Gefahr darstellen. Einige Projekte zur Nano-Sicherheitsforschung laufen europaweit an, aber bisher liegen kaum Ergebnisse vor. Mit wenigen Ausnahmen. Und die haben es in sich.

GSF-Forschungszentrum, Abteilung für Inhalationsbiologie. Wolfgang Kreyling mischt in die Atemluft von Ratten ein weißes Pulver. Der Stoff sieht aus - wie Mehl: Es sind Iridium-Nanopartikel, so klein wie Titandioxid und all die anderen Nanopartikel, die mittlerweile in rauen Mengen hergestellt werden. Dabei ist es gar nicht so entscheidend, aus welchem Stoff genau die Partikel sind. Wenn es um die Wirkung auf die Lunge geht, zählt zunächst ihre Größe.

Der Versuch beginnt, wenn die Ratten anfangen, die mit Nanostaub angereicherte Luft einzuatmen. Die einzelnen Staubpartikel sind dabei radioaktiv markiert.

Dann schauen wir nach verschiedenen Zeiträumen - nach ein paar Stunden oder nach 6 oder 24 Stunden oder nach einigen Tagen nach, wie sich das Material, das ursprünglich nur in die Lunge gekommen ist, wie sich das im Organismus verteilt hat. (...) Dazu haben wir hier diese hochempfindlichen Messgeräte stehen, mit denen wir Radioaktivität in Proben von Organen, die wir den Tieren entnommen haben, messen.

Wolfgang Kreyling fahndet mit einer Art High-Tech-Geigerzähler nach dem Verbleib der Partikel.

Hier ist gerade eine Hirnprobe von einem Tier drin und wenn sie genau hinschauen, dann sehen sie hier über dem Hintergrundsignal eine kleine Spitze, die klar zeigt, dass wir eine kleine Menge von Radioaktivität - dieses hier sind jetzt Iridium-Nanopartikel, die wir hier als Testsysteme verwenden - dass wir also eine kleine Menge Iridium im Hirn nachweisen können. Das war eine Inhalation, die wir durchgeführt haben, das heißt die Partikel sind nur in die Lunge gekommen, trotzdem können wir nach 24 Stunden nachweisen, dass ein paar Partikel im Hirn angekommen sind.

Sprecher 2: Was für eine Reise: Eingeatmet und im Gehirn gelandet. Normalerweise ist das Gehirn durch die sogenannte Blut-Hirn-Schranke extrem gut gegen Eindringlinge von außen geschützt, seien es Bakterien oder Chemikalien. Selbst Medikamente können diese Barriere kaum überspringen. Anders die Nanopartikel. Sie überwinden die Blut-Hirn-Schranke. Und sie dringen auch in andere Bereiche des Körpers vor, teilweise in beträchtlicher Zahl.

Die Mengen, die wir nachweisen können, relativ zu dem, was ursprünglich in die Lunge gekommen ist, kann ein Zehntausendstel sein, allerdings können wir es immer noch nachweisen. Und das Überraschende ist: Bis zu dem Wert von 1/100.000 finden wir Material in den verschiedenen Organen. Wenn 100 Prozent in der Lunge waren, finden wir in der Leber um ein Prozent, im Hirn weniger als 0,1 Prozent, aber in der Größenordnung befinden wir uns. Wir konnten Iridium-Partikel nachweisen, wir konnten Goldpartikel nachweisen, das sind im Wesentlichen die beiden, die wir im Augenblick untersuchen.

Von 1000 eingeatmeten Nanopartikeln kommt also rund eines im Gehirn an und 10 in der Leber. Und Wolfgang Kreyling geht noch einen Schritt weiter: Als besonders gut abgeschirmt gilt der Fötus in der Gebärmutter.

Das war die nächste Frage: Kann es überhaupt sein, dass diese Partikel durch die Plazenta der Mutter in ein Fötus durchdringen? Wir haben dann Untersuchungen gemacht an Ratten, an schwangeren Tieren, entweder über das Blutsystem oder direkt über Einspülen in die Lunge hinein und da war tatsächlich die Aufnahme in die Plazenta überraschend hoch. Und wenn in der Plazenta relativ viel Material gespeichert wurde, dann dringt auch wieder ein gewisser Anteil bis zu den Föten vor. Und das bedeutet eben, dass der Fötus nicht komplett geschützt ist, wie wir ursprünglich angenommen haben.

Die Versuche zeigen, dass Nanopartikel einzigartige Eigenschaften haben: Sie können Abwehrmechanismen des Körpers nahezu problemlos durchdringen. Schon der Weg in die Lunge ist für Fremdkörper normalerweise versperrt. Flimmerhärchen sorgen dafür, dass eingeatmete Partikel sämtlich wieder hinaus befördert werden. Nicht so Nanopartikel. Sie werden von den Flimmerhärchen nicht erfasst und bleiben daher in der Lunge praktisch kleben.

Dann der Weg von der Lunge in den Körper: Normalerweise wirft sich eine ganze Armee von so genannten Fresszellen auf jeden Eindringling, der es bis hierhin geschafft hat - und beseitigt ihn. Doch auch hier schlüpfen Nanoteilchen in beträchtlichen Mengen durch und wandern in die Wandzellen der Lunge, der Blutgefäße und anderer Organe.
Aber was heißt das nun für Menschen? Wolfgang Kreyling geht davon aus, dass die Ergebnisse der Rattenversuche durchaus auf den Menschen übertragbar sind. Und das verheißt für seine Gesundheit nichts Gutes:

Dann passieren in diesen Epithelzellen, wie wir sagen, in diesen Wandzellen und in anderen Zellen, nachgeschaltete hinter dem Epithel, Reaktionen, die zu einem Stress führen, der mit Oxidation verbunden ist, wir nennen das oxidativen Stress, der wiederum der Initiator von Abwehrreaktionen ist und zwar von entzündlichen Abwehrreaktionen. (...) Dann kommt es eben zu diesen Entzündungsprozessen, von denen wir vermuten, dass sie langfristig gesehen zu einer erheblichen Gefährdung führen.

Herr Markens, machen sie bitte die Tür für uns einmal auf? Dankeschön.

Sprecher 2: Eine Kulisse, wie man sie bei einer Fabrik der Kategorie Großchemie erwartet: Riesige Hallen, von außen an ein Gewirr meterdicker Rohre angeschlossen. Innen führen Stahltreppen nach oben. Immer den Handlauf anfassen, lautet die Vorschrift, Sicherheit geht vor in dieser Nanopartikel-Produktionsanlage bei Sachtleben in Duisburg, direkt am Ufer des Rheins. Hier arbeitet Wolf-Dieter Griebler.

Der Grundrohstoff für das Produkt kommt aus unserer Titandioxid-Großanlage. Das ist ein sogenanntes Titanyl-Chlorid oder auch Titanyl-Sulfat, je nachdem, was wir machen wollen. Und in diesen verschiedenen Behältern wird dann durch Zusatz von Chemikalien das jeweilige Produkt hergestellt. Das ganze findet in wässrigen Lösungen statt, aber in diesen wässrigen Lösungen sind neben der Komponente Titan auch noch eine ganze Reihe anderer Chemikalien enthalten und die sind notwendig, um das Kristallwachstum in die Richtung zu steuern, wie wir das haben wollen.

Über ein Schauglas kann man in den meterhohen Kessel hineinschauen, in dem die Nanoteilchen aus Titandioxid wie winzige Kristalle heranwachsen. Viel ist nicht zu sehen: Ein Rührwerk mischt trübe Brühe um. Wenn die Partikel die richtige Größe haben, stoppt der Prozess und sie werden getrocknet. Das fertige Produkt sieht dann aus wie Mehl.

Die gesamte Nanoproduktion findet in geschlossenen Systemen statt und sie sehen das hier an den Apparaten, das sind alles Edelstahlbehälter, Edelstahlrohre, zum Teil emaillierte Behälter, die absolut hermetisch nach außen abgeschlossen sind.
Wir führen regelmäßige Staubmessungen durch im Gebäude, würde eine Undichtigkeit auftreten, dann signalisiert uns das erst mal die Messwarte, wenn es eine gravierende Undichtigkeit wäre, würden sie das sofort hier hören und sie würden es auch riechen und sehen.

Der Toxikologe Wolfgang Kreyling hört solche Aussagen immer wieder von den Nano-Herstellern. Doch er ist skeptisch:

Die meisten Nanopartikel, mit denen ich gearbeitet habe, sind geruchlos, so dass man das per Geruch nicht erkennen kann. Und die Detektion von Nanopartikeln ist nicht ganz einfach. Wir haben Messmethoden, mit denen wir die Anzahlkonzentrationen bestimmen können und das funktioniert. Allerdings muss man das von dem Hintergrund, der sowieso in einer solchen Fabrikhalle vorhanden ist, subtrahieren, was das Ganze wieder etwas komplizierter macht.

Die Luft in jeder Fabrikhalle ist voller Staub, von fein bis grob. Und es ist messtechnisch sehr kompliziert, in einer ohnehin staubigen Umgebung allein die Anzahl der Nanoteilchen in der Luft zu bestimmen. Doch bei Sachtleben, so versichert Wolf-Dieter Griebler, habe man die Sicherheit in der Produktionsanlage im Griff. Und nicht nur die. Selbstverständlich sei auch die Sicherheit der Produkte getestet, seien es Sporttextilien oder Verpackungen für Lebensmittel. Und erst recht sei die Titandioxid- oder TiO2 Sonnencreme auf Herz und Nieren geprüft worden.

Wir haben damals, bevor wir dieses Produkt wirklich kommerzialisiert haben, wirklich extreme Tests gemacht. Zunächst so genannte in vitro Tests, also an künstlicher Haut getestet, ob das TiO2 in die Haut geht. Und später in vivo-Tests, also an Ratten und Mäusen getestet, ob das TiO2 aufgenommen wird oder nicht - wir konnten es in keinem Fall nachweisen und inzwischen hat es viele Versuche gegeben: Es wird nicht aufgenommen über die Haut.

Wie alle Kosmetika musste die Nano-Sonnencreme per Gesetz auf ihre Sicherheit und Hautverträglichkeit geprüft werden. Doch Wolfgang Kreyling hat Zweifel, ob die vorgeschriebenen Testverfahren bei Nanoprodukten überhaupt Sinn machen. Denn die Hauttests bilden seiner Meinung nach die Wirklichkeit kaum ab. So wird nur an gesunder Haut das Risiko untersucht. Doch was ist mit dünner Kinderhaut? Mit Haut, die verletzt ist? Oder mit Haut von Menschen, die Allergien oder Ekzeme haben?

Das ist das, was ich immer fordere, dass wir solche Untersuchungen unbedingt nachreichen müssen, um wirklich auch bei der empfindlichen Haut oder der verletzten Haut (...) sicher gehen können, dass die Konditionen genauso herrschen wie bei der gesunden Haut. Es ist zu vermuten, dass die verletzte Haut eher durchlässig ist. Mindestens bei der Wunde weiß man, dass auch grobe Partikel relativ rasch eindringen und über das Blut aufgenommen werden können. Das heißt diese Untersuchungen stehen aus. Es ist tatsächlich schwierig, diese standardisiert auszuführen und das ist der Grund, warum sie noch nicht gemacht worden sind. Aber das ist keine Entschuldigung. Meines Erachtens muss das unbedingt nachgereicht werden, insbesondere, weil wir Sonnenschutzmittel bereits im großen Maßstab verwenden.

Hinzu kommt: Nicht immer kann der Verbraucher erkennen, ob Sonnencremes, Nahrungsmittel oder andere Produkte überhaupt Nanoteilchen enthalten. Es kommt vor, dass Nano draufsteht, aber Nano gar nicht drin ist. Umgekehrt kann Nano drin sein, aber es steht trotzdem nicht auf der Verpackung. Denn eine verbindliche Kennzeichnungspflicht gibt es bisher nicht.

Folgen sie mir, unser Nano-Shop hat noch viel mehr zu bieten. Hier, diese Schokoriegel machen ja bekanntlich mobil bei Arbeit, Sport und Spiel.

Sprecherin 1: Wollen sie mal probieren? Das ist eines der ersten Nano-veredelten Exemplare. Mit Titandioxid oben drauf. Können sie zwar nicht erkennen. Aber auch nach Monaten Lagerung sehen die ansehnlich aus wie am ersten Tag. So, und hier unsere Sanitär-Abteilung.

Sprecherin 1: Das kennen sie bestimmt: Das Waschbecken ist mit Nanopartikeln imprägniert. Kalk, Schmutz, nichts bleibt dran haften. Das freut die Hausfrau - und natürlich den Hausmann. Und jetzt unsere Sportartikel!

Was ich hier mitgebracht habe, ist ein Eishockeyschläger. Hier geht es um die mechanische Festigkeit. Das Produkt besteht aus Epoxydharz, ein Kunstharz, aus Kohlefasern und aus Carbonanotubes. Der Kniff dabei ist die Einarbeitung der Kohlenstoffnanoröhrchen in das Epoxydharz und das ergibt in Verbindung mit der Kohlefaser eine höhere mechanische Festigkeit im Vergleich zu einem Schläger ohne Nanotubes.

Martin Schmid leitet das Nano-Geschäft bei Bayer. Der Chemieriese ist einer der vielen Hersteller, die eine besondere Form der Nanoteilchen produzieren, die Kohlenstoffnanoröhrchen oder im Fachjargon Carbonanotubes. Das sind winzige, röhrenförmige Gebilde aus Kohlenstoff, denen wahre Wunderdinge nachgesagt werden. Entsprechend sind sie zur Zeit der absolute Renner im Nano-Business. Im Falle des Hockeyschlägers dienen sie als Verstärkungsmaterial.

Der Schläger wird in einer Ligamannschaft getestet, muss bestehen ein komplettes Eishockeyspiel und anschließend 100 Slapshots, also 100 mal richtig auf den Puck. Üblicherweise ist ein Produkt dann in Ordnung, wenn von 100 Schlägern 80 diesen Test bestehen. In diesem Fall haben von 100 Schlägern 100 den Test bestanden.

Ein beeindruckendes Material also. Und es kann noch mehr. Zum Beispiel Strom leiten. Arbeitet man Nanoröhrchen in Kunststoffe ein, erhält man elektrisch leitende Kunststoffe. Das eröffnet für viele Hersteller ganz neue Dimensionen. Allerdings - wie bei anderen Nanomaterialien auch - die Sicherheit ist bisher kaum untersucht. Und gerade die Nanoröhrchen könnten ein Risiko bergen. Denn unter dem Mikroskop sehen sie aus wie Fasern. Und wenn Toxikologen "mikroskopisch kleine Fasern" hören, klingeln bei ihnen die Alarmglocken. Denn das gab es schon einmal. Der Name des berüchtigten Stoffes, der aus "mikroskopisch kleinen Fasern" bestand: Asbest.

Unsere Kohlenstoffnanoröhrchen haben mit Asbest absolut gar nichts zu tun. (...) Die Baytubes muss man sich jetzt nicht als einzelne gerade Röhrchen vorstellen, sondern als längere, spiralförmige Gebilde, (...) ähnlich einem Teller Spaghetti, während Asbest langgestreckte Nadeln sind. Und das ist hier mit Sicherheit nicht der Fall.

Martin Schmid betont, die Nanopartikel klebten aneinander. Sie würden gar nicht als einzelne Nanoröhrchen oder Fasern existieren.

Aus dem Reaktor gelangen keine einzelnen Kohlenstoffnanoröhrchen heraus. Es gelangen Agglomerate heraus, wie sie hier auch sehen in diesem kleinen Röhrchen. Das sind also wirklich schon Produkte, die man sehen kann, die aus diesen Kohlenstoffnanoröhrchen bestehen.

In dem Glasröhrchen, das er zeigt, sind wirklich eher sandkorngroße schwarze Brocken zu sehen. Entwarnung also? Wolfgang Kreyling:

So einfach ist es nicht. Das Prinzip ist richtig. Gerade bei der Verwitterung ist es eher unwahrscheinlich, dass die Nanopartikel als Nanopartikel, sondern eher in größeren Strukturen freigesetzt werden. Sie könnten dann aber, wenn sie mit biologischen Systemen in Berührung kommen, tatsächlich von der größeren Struktur freigesetzt werden und dann als Nanopartikel in der Biologie vorhanden sein. Sind Fragen, die zu klären sind, die wir noch nicht wissen.

Möglicherweise sind doch einzelne winzige Fasern im Körper unterwegs. Und was dann passiert - auch das ist bisher völlig unbekannt.

Da gibt es noch gar keine Untersuchungen, (...) ob Akkumulationen in den nachgesetzten Organen, wie zum Beispiel der Leber, der Milz, den Nieren dem Herzen oder auch dem Hirn überhaupt eintreten können.

In einigen Labors schaut man jetzt immerhin nach, was passiert, wenn Nanopartikel mit menschlichen Zellen in Berührung kommen. Zum Beispiel an der Universität Düsseldorf.

Wir befinden uns hier im Zellkulturraum, hier werden Zellen gezogen unter sterilen Bedingungen, das heißt nur die Zellen sollen wachsen und keine Pilze oder Bakterien. Die Zellen werden in Plastikgefäßen gezogen, diese Plastikgefäße werden zunächst mit den Nährmedium, von dem diese Zellen leben, befüllt.

Anna von Miekecz ist Biologin am Institut für Umweltmedizinische Forschung. Und ihre Arbeitsgruppe war eine der ersten überhaupt, die sich mit der Giftwirkung von Nanopartikeln auf menschliche Zellen beschäftigt hat.

Die Tests, die Forscher entwickelt haben, sind eigentlich ganz einfach: Menschliche Lungen- oder Nervenzellen werden in Plastikschalen gegeben. Dort wachsen sie zu einer Schicht heran, die den Boden des Gefäßes bedeckt. Dann geben die Forscher Nanopartikel in die Nährlösung. Und nach ein paar Stunden oder Tagen schauen sie nach, was passiert ist.

Die Nanopartikel sind mit einem Fluoreszens-Farbstoff markiert. Sie leuchten daher, wenn man sie mit Licht bestrahlt.

Wir haben jetzt so genannte Aufnahme- oder uptake-Studien gemacht. Und diese Partikel gelangen sehr schnell, innerhalb von Minuten in das Zytoplasma hinein. In den Zellkern, das dauert ein bisschen länger, innerhalb von ein paar Stunden. Aber diese Barrieren, die man denken würde, also die Zellmembran, scheint für diese Partikel überhaupt keine Barriere zu sein. Also wir können anhand dieser gefärbten Partikel wirklich sehen, dass sie innerhalb von Minuten in die Zelle hinein gelangen.

Die nächste Frage war natürlich: Was heißt das? Welche gesundheitlichen Auswirkungen könnte das haben, wenn so etwas im lebenden Organismus geschieht? Von manchen Nanopartikeln weiß man, dass sie sehr reaktiv sind, das heißt sie können andere Stoffe oder Moleküle zerstören, wenn sie mit ihnen in Berührung kommen. Bei solchen Partikeln wäre die verheerende Wirkung auf die Zelle vorhersehbar. Und genau deshalb wählte Anna von von Miekecz andere, als völlig harmlos geltende Stoffe für ihr Experiment: zum Beispiel Siliziumdioxid, das auch als Überzug für Vitamintabletten dient.
Anna von Miekecz legt Zellen, die mit den Partikeln in Berührung gekommen sind, unter das Mikroskop.

Wir sehen jetzt diese runden Strukturen, das sind die Zellkerne. Wir haben hier zwei Färbungen, wir sehen einen roten Farbstoff und einen grünen Farbstoff. Der rote Farbstoff gibt uns an, wo die DNS im Zellkern ist. Und der grüne Farbstoff gibt uns an, wo die Partikel sind // und wir finden, dass diese Nanopartikel aus Siliciumdioxid Aggregate, ganz spezifische, klebrige Aggregate im Zellkern verursachen.

Und das hat Folgen:

Der Zellkern ist die Schaltzentrale der Zelle, diese Schaltung wird praktisch umgelegt. Wir sehen, dass die Zelle in eine Art Ruhezustand verfällt, nicht mehr wächst. Dieser Ruhezustand ist irreversibel, das heißt die Zelle geht in eine Art Dornröschenschlaf und kommt da auch nicht mehr heraus.

Und noch etwas beunruhigt die Forscher. Diese klebrigen Proteinverklumpungen, die von den Nanopartikeln verursacht werden, sind ein durchaus bekanntes Phänomen.

Was wir da sehen, diese Proteinaggregation, ist eine ganz typische Pathologie, die man auch bei neurodegenerativen Erkrankungen findet. Und die ist auch diagnostisch für solche Erkrankungen wie Parkinson oder Chorea Huntington. Also sehen wir jetzt praktisch eine Funktionsstörung im Zellkern, und diese Funktionsstörung ist genau dieselbe, die wir auch bei Erkrankungen, bei neurodegenerativen Erkrankungen sehen.

Wir haben ehrgeizige Pläne, wir wollen in diesem Bereich massiv wachsen, wir wollen zu einem maßgeblichen Anbieter im Markt werden, ganz klar.

Unsere Umsätze mit Nanopartikeln wachsen im zweistelligen Prozentbereich, also über 20 Prozent pro Jahr.

Man rechnet mit einem Potential von bis zu 3 Billionen Dollar bis zum Jahr 20015. Das sind natürlich gewaltige Zahlen. Das sind gewaltige Zahlen.

Das Schritthalten ist schwierig, das ist wirklich ein Problem. ( ... ) Die Synthese und Anwendung dieser Partikel ist zwangsläufig schneller als die Testung auf die Zytotoxizität. Und das liegt an den Methoden auch ( ... ), wir brauchen ein bis drei Jahre, bis wir einen Partikel eigentlich validiert haben, mit unseren Methoden, mit der Zellkultur, der Fluoreszensmikroskopie, mit der konfokalen Mikroskopie. Wenn da alle Kontrollen - das muss ja gut kontrolliert sein, weil wir auch nicht Aussagen machen wollen, die dann nicht validierbar bleiben - da sind wir in einem ganz anderen Zeitfenster. Das dauert zwangsläufig länger.

Ein bis drei Jahre dauert es, bis ein Test steht - pro Partikelsorte. Und es kommen immer neue auf den Markt, jede wieder mit neuen Eigenschaften, keine ist wie die andere. Aber immerhin: In der EU gibt es jetzt mehrere Projekte zur Nano-Sicherheitsforschung. Sie heißen zum Beispiel Nanocare oder Nanotox. Verschiedene Labors und auch die Industrie arbeiten zusammen. Das Ziel ist die Suche nach Testverfahren, mit denen möglichst schnell und kostengünstig Partikel gecheckt werden können: gefährlich, ja oder nein. Doch von einer Art Standard-Methode ist man noch weit entfernt. Denn die Forscher wissen noch nicht einmal so genau, was genau die Teilchen gefährlich macht: Ist es ihre Größe, ihre Oberfläche, oder Chemikalien, die an ihrer Oberfläche kleben? Kommen sie immer als größere Klumpen daher oder sind sie einzeln im Körper unterwegs? Wenig hilfreich ist dabei, dass viele Firmen ihre neuen Partikel für die Sicherheitsforschung gar nicht erst zur Verfügung stellen. Aus Patentschutzgründen, wie es heißt. Martin Schmid von Bayer:

Wir entwickeln natürlich auch eigene Messmethoden im eigenen Haus und wir prüfen unsere Produkte. Es gibt Testmethoden, die definiert sind, da sind wir natürlich sehr glücklich, dass wir diese Spezialisten im eigenen Haus haben, die diese Tox und Ökotoxprüfungen durchführen, da sind wir massiv dran.

Aber was heißt "massiv", wie hoch ist im Vergleich zu den Entwicklungskosten der Anteil der Sicherheitsforschung?

Das sind Zahlen, die möchte ich nicht beschreiben.
409. Ich kann die Frage verstehen, aber verstehen sie bitte, dass wir bei solchen betriebswirtschaftlich relevanten Daten nicht in der Lage sind, die nach draußen zu geben.

In der Wissenschaft bastelt jeder so vor sich hin, für das, was er braucht, in der Wirtschaft ist es ähnlich. Was notwendig wäre, wären solche Kontroll-Labors, die im Auftrag der Industrie oder der Wissenschaft solche standardisierten Tests durchführen und sagen: Nach dem und dem Kriterium ist die Bewertung so und so. Diese Struktur fehlt und die ist meines Erachtens sehr notwendig, gerade jetzt zu diesem Zeitpunkt. Denn wenn wir die Sache verschlafen und die Entwicklung uns überholt, so wie es jetzt schon bei mehreren technologischen Entwicklungen in der Vergangenheit gewesen ist, dass dann die Effekte uns einholen, der Toxikologie vorgeworfen wird, dass sie wie immer zu langsam ist und die Industrie nachher entsetzt ist, über das, was passiert ist und die Bevölkerung sagt: Wir sind mal wieder betrogen worden.

Man kann zum Beispiel Fenstergläser damit beschichten, man kann aber auch Tapeten damit beschichten und dann kann im Raum schädlicher Geruch abgebaut werden. Und man kann damit auch eine gewisse keimabtötende Wirkung erreichen, so dass bestimmte Keime auf einer solchen beschichteten Oberfläche sich gar nicht bilden können.

Ich habe ihnen hier noch ein Beispiel mitgebracht für eine Anwendung. Das ist der Deckel für ein Fass, für ein Kunststoff-Fass, in dem verschiedene Materialien transportiert werden...





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Monsanto kauft Firma für »Terminator«-Saatgut

Von F. William Engdahl

Die US-Regierung hat Forschungen im Bereich der Gentechnologie finanziert, die ihren Besitzern auf dem Markt die Macht verleiht, das Saatgut für Nahrungsmittelpflanzen ganzer Nationen oder Regionen zu beherrschen. Sie hat seit 1983 unauffällig an dieser Technologie gearbeitet. Jetzt soll die wenig bekannte Firma, die in diesem Bereich der gentechnischen Forschung mit dem Landwirtschaftsministerium der US-Regierung zusammengearbeitet hat, Delta & Pine Land, Teil des größten Lieferanten der Welt für patentiertes, gentechnisch verändertes Saatgut, der Monsanto Corporation von St. Louis, Missouri, werden.

Die Beziehungen zwischen Monsanto, Delta & Pine Land und dem US-Landwirtschaftsministerium lassen bei genauerem Hinsehen die dunklen Schattenseiten der vielgepriesenen »Gentechnischen Revolution« in der Landwirtschaft erkennen und bestätigen den tiefsitzenden Verdacht, daß es bei dieser »Gentechnischen Revolution« nicht darum geht, »das Welthunger-Problem zu lösen«, wie ihre Verfechter behaupten, sondern darum, die Kontrolle über das Saatgut für Grundnahrungsmittel der Menschheit wie Reis, Mais, Soja, Weizen, ja sogar Obst, Gemüse und Baumwolle an private Unternehmen zu übergeben. Sobald das Saatgut und sein Einsatz patentiert ist und von einem oder mehreren der privaten multinationalen Unternehmen des Agribusiness kontrolliert werden, können diese entscheiden, ob ein spezieller Abnehmer – zum Beispiel China, Brasilien, Indien oder Japan – das patentierte Saatgut von Monsanto oder von einem Lizenznehmer und Partner der Firma wie Bayer Crop Sciences, Syngenta oder DuPont Hi-Bred International bekommt oder nicht.

Die meisten von uns kümmern sich nicht darum, woher der Mais in der Schachtel von »Kelloggs Corn-Flakes« oder der vorbehandelte Reis in der Packung »Onkel Bens« Reis stammt, die sich jemand aus dem Regal beim Supermarkt holt. Das alles muß nämlich zuvor aus Saatgut gewonnen werden. Das Saatgut kann sich der Bauer entweder aus der Vorjahresernte zurückbehalten, um es für die nächste Ernte wieder auszusäen, oder er kann es für jede Anbauperiode von der Firma, die es vertreibt, neu kaufen.

Als Anfang der 1990er Jahre zum ersten Mal genetisch verändertes Saatgut auf dem Markt auftauchte, erlaubte das den Unternehmen Monsanto, DuPont oder Dow Chemicals, statt chemischer Pflanzenvernichtungsmittel wie »Roundup« der Landwirtschaft patentiertes, genetisch verändertes Saatgut für die landwirtschaftlichen Grunderzeugnisse wie Mais, Reis, Soja und Weizen anzubieten. Seit gut einem Vierteljahrhundert, seit 1983, hat die US-Regierung unauffällig daran gearbeitet, ein gentechnisches Verfahren zu vervollkommnen, das die Bauern zwingt, in jeder Enteperiode sich erneut an die Saatgutlieferanten zu wenden, um neues Saatgut zu erwerben. Das Saatgut läßt nur eine Fruchtfolge zu. Danach begehen die Samen aus dieser Ernte »Selbstmord« und sind nicht wiederverwendbar.

Es wurde zu Recht viel Aufhebens darum gemacht, daß dieser Vorgang, patentiertes »Selbstmord«-Saatgut mit der offiziellen Bezeichnung GURTs (Genetic Use Restriction Technologies, Gentechnologische Beschränkung der Wiederverwendbarkeit) eine Gefahr für die armen Bauern in Entwicklungsländern wie Indien oder Brasilien darstellt. Diese zweigen üblicherweise von der Ernte ihre Samen für die nächste Aussaat ab. Tatsächlich ist GURT-Saatgut, umgangssprachlich wegen der brutalen Art und Weise, in der es die Möglichkeit der Pflanzen zur Fortpflanzung abtötet, auch »Terminator«-Saatgut genannt, eine Gefahr für die Sicherheit der Nahrungsmittelversorgung sowohl in Nordamerika, Westeuropa, Japan und überall dort, wo Monsanto und das elitäre Kartell seiner Partner im gentechnischen Agribusiness auf den Markt drängen.

»Terminator«-Pflanzen sind genetisch so konstruiert, daß sie sterile, nicht fortpflanzungsfähige Samen erzeugen. Durch das Einfügen einer Reihe von »Unterstützer«- und »Markierungs«-Genen und von Gen-Schaltern wird es möglich, die Fortpflanzungsfähigkeit der Samen auf molekularer Ebene dadurch an- und auszuschalten, daß man die Pflanze bestimmten Chemikalien aussetzt. Samenkörner können geerntet werden. Sie lassen sich aber nicht ohne die mehrmalige Behandlung mit bestimmten Chemikalien zur Aufzucht neuer Pflanzen verwenden.

Bei den ersten »Terminator«-Patenten von Delta & Pine Land und dem US-Landwirtschaftsministerium aus dem Jahr 1998 löste eine bestimmte Chemikalie einen gentechnisch eingebauten Selbstmordmechanismus aus. Der Auslöser für das Samenkorn ist ein Antibiotikum namens Tetracycline. Es bewirkt, daß die nächste Generation der Samenkörner biologisch tot ist.

Harry Collins, der Vizepräsident der Firma Delta & Pine Land, stellte damals, 1998, das Argument der Öffentlichkeitsarbeit für »Terminator« auf. Er sagte: »Die jahrhundertealte Praxis der Bauern, Saatgut aufzuheben, ist für Bauern der Dritten Welt von großem Nachteil, weil sie dadurch, ohne es zu wollen, und weil sie den einfacheren Weg einschlagen, auf veraltete Arten festgelegt werden und nicht neuere produktivere Arten anbauen.« Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein als diese Aussage.

Die Crucible Group, zu der das International Plant Genetic Resources Institute (Internationales Institut für Pflanzengenetik) gehört, sieht »Terminator« in einem breiteren Umfeld: »Die Monopolkontrolle, welche die ›Terminator‹-Technologie ermöglicht, geht weit über Patentrechte hinaus und bedroht die nationale Souveränität. Ein Patent ist ein auf Zeit beschränktes, gesetzlich bewilligtes Monopol, das von einer Regierung im Austausch für den gesellschaftlichen Nutzen gewährt wird. Im Fall von ›Terminator‹ bleibt das biologische Monopol nicht auf Zeit beschränkt, und es wird nicht notwendigerweise von nationalen Regierungen genehmigt.«


Die seltsame Geschichte von Delta & Pine Land


Delta & Pine Land ist eine Gesellschaft, die trotz der Kiefer (Pine) in ihrem Namen tiefreichende Wurzeln hat. Nach der Gründung im Jahr 1888 hatte die Firma ihr Hauptquartier an der One-Cotton-Straße in der Ortschaft Scott (Mississippi), die sich zwischen Coat Island und Choktaw Bar Island nahe der Grenze zu Arkansas ans Ufer des Mississippi schmiegt. Allerdings sind die Leute, die bei Delta Pine das Sagen haben, alles andere als typische schmutzgewohnte Baumwollfarmer vom Mississippi.


1983 tat sich Delta & Pine Land (D&PL) mit dem US-Landwirtschaftministerium zusammen, um »Terminator«-Samen zu entwickeln. Das Vorhaben war eines der ersten gentechnischen Projekte überhaupt. Es war auf lange Sicht angelegt. Der US-Regierung meinte es ernst mit dem »Terminator«-Samen, und das von Anfang an, also vor mehr als zwei Jahrzehnten.

Im März 1998 erteilte das US-Patentamt Delta & Pine Land das Patent Nr. 5,723,765 unter dem Titel Control of Plant Gene Expression (Kontrolle über Auspägungsformen der Pflanzen-Gene). Inhaber des Patents sind laut Delta & Pines nach 10 K-Registrierung bei der Security & Exchange Commission (US-Finanzbehörde) »D&PL gemeinsam mit den Vereinigten Staaten von Amerika, vertreten durch den Sekretär für Landwirtschaft«.

Das Patent hat Weltgeltung. Doch weiter im Text zum Eintrag bei der Finanzbehörde: »Das Patent betrifft im breiten Sinne jede Spezies von Pflanze und Samen, sowohl transgene als auch konventionelle, es bezieht sich auf ein System zur Kontrolle der Fortpflanzungsfähigkeit des Samens ohne die Frucht zu beeinträchtigen.« (So wörtlich!)

Danach behauptet D&PL auf eine Weise, die an den Großem Bruder in George Orwells Roman 1984 erinnert: “Eine der Anwendungsmöglichkeiten der Technologie könnte sein, unbefugtes Aussäen von Saatgutarten mit Eigentumsvorbehalten dadurch zu kontrollieren …, daß man solche Handlungsweise unwirtschaftlich macht, weil unberechtigt zurückbehaltenes Saatgut nicht keimen wird, und deswegen für die Aussaat nutzlos wäre.« D&PL belegt die jahrtausendealte Tradition der Bauern, ihr eigenes Saatgut zurückzubehalten, mit dem herabsetzenden Begriff »brown bagging« (so viel wie »betrügerisch einsacken, schnorren«), als wäre das etwas Unanständiges und Korruptes.

In die Umgangssprache übersetzt bedeutet das, D&PL erklärt offiziell: Zweck seines Patentes Nr. 5,723,765 Kontrolle über Ausprägungsformen der Pflanzen-Gene sei es, Bauern daran zu hindern, wenn sie einmal dazu verführt worden waren, transgenes oder gentechnisch verändertes Saatgut der Firmen Monsanto oder Syngenta zu kaufen, davon zu schnorren oder sich der Kontrolle über ihre künftigen Ernten seitens Monsanto und ihrer Freunde wieder entziehen zu können. Mit den Worten von D&PL eröffnet ihnen ihr Patent »die Perspektive, weltweit die wichtigen Saatgutmärkte für den Verkauf von gentechnisch verändertem Saatgut bei den Feldfrüchten zu erschließen, bei denen zur Zeit noch Samen aus der Ernte abgezweigt und als Saatgut in der nachfolgenden Anbauperiode eingesetzt wird«.

Statt dessen müssen die Bauern oder die Länder, deren Bauern von patentiertem, gentechnisch verändertem Saatgut von Monsanto abhängig gemacht worden sind, jedes Jahr eine Lizenzgebühr an Monsanto entrichten, um neues Saatgut zu erhalten. »Ohne Knete keine Wäsche«, wie der alte Dichter aus Brooklyn sagen würde.

»Terminator« ist die Antwort auf den Traum des Agribusiness, die Weltnahrungsmittelproduktion zu kontrollieren. Seine Vertreter brauchen nun nicht mehr für teures Geld Detektive anzuheuern, um auszuspionieren, ob Bauern patentiertes, gentechnisch verändertes Saatgut von Monsanto oder anderen Herstellern wiederverwenden. »Terminator«-Mais-, Soja- oder Baumwollsamen können genetisch so verändert werden, daß sie nach einer Ernteperiode »Selbstmord begehen«. Das würde Bauern automatisch davon abhalten, Samen einzubehalten und für die nächste Aussaat wiederzuverwenden. Die Technologie wäre das Mittel, um die Patentansprüche an gentechnisch verändertem Saatgut von Monsanto oder anderen durchzusetzen, und Verwendungsgebühren nicht nur von den Bauern in Entwicklungsländern, wo Patentrechte verständlicherweise kaum beachtet werden, sondern auch in den Industrieländern der OECD durchzusetzen.

Bei bestehenden Patentrechten für »Terminator« begeben sich Länder wie zum Beispiel Argentinien, Brasilien, der Irak, die USA oder Kanada möglicherweise in die Geiselhaft eines privaten übernationalen Unternehmens, wenn es sich zur Verbreitung von gentechnisch verändertem Saatgut unter seinen Bauern öffnet. Denn eine solche Gesellschaft könnte, gleichgültig aus welchen Gründen, insbesondere aufgrund ihrer engen Verbindung zur US-Regierung, entscheiden, »Nahrung als Waffe« zu benutzen, um dem jeweiligen Land oder einer Gruppe von Ländern eine US-freundliche Politik aufzuzwingen.

Klingt Ihnen das als zu weit hergeholt? Erinnern Sie sich, wie Außenminister Henry Kissinger in dem Chile unter Allende den Regimewechsel zu der »US-freundlichen« Pinochet-Diktatur dadurch erzwungen hat, daß er einen Stop der US-Wirtschaftshilfe und der privaten Nahrungsmittelexporte nach Chile verhängte? Kissinger hatte das »Nahrungsmittelwaffe« genannt. »Terminator« ist nur der logisch nächste Schritt in der Nahrungswaffentechnologie.

Die Rolle der US-Regierung bei der Unterstützung und Finanzierung der jahrzehntelangen »Terminator«- Forschung der Firma Delta & Pine Land ist mehr als aufschlußreich. Denn wie Kissinger damals schon in den 1970er Jahren sagte: »Wenn man das Öl kontrolliert, kann man ganze Kontinente beherrschen. Haben Sie die Nahrungsmittel in der Hand, kontrollieren Sie die Bevölkerungen …«

In einem Interview umriß der Sprecher des US-Landwirtschaftsministerium Willard Phelps im Juni 1998 die US- Regierungspolitik hinsichtlich des »Terminator«-Saatguts. Er erklärte: Das US-Landwirtschaftsministerium möchte, daß diese Technologie »weit zugelassen und vielen Saatgutfirmen unmittelbar zugänglich gemacht wird«. Er meinte damit die Giganten im gentechnischen Agribusiness wie Monsanto, DuPont oder Dow. Das US-Landwirtschaftsministerium verhehlte seine Gründe nicht: Es will »Terminator«-Samen in den Entwicklungsländern einführen, in denen die Rockefeller-Stiftung die Ausbreitung der gentechnisch veränderten Feldfrüchte seit den Anfängen ihres Reis-Genom-Projektes im Jahr 1984 zum Zentrum ihrer Gentechnologie-Strategie gemacht hatte.

Phelps vom US-Landwirtschaftsministerium stellte fest, Ziel der US-Regierung bei ihrer breitestmöglichen Förderung der »Terminator«-Technologie sei es gewesen, »den Wert von Saatgut von privaten Besitzansprüchen seitens US-amerikanischer Saatgutfirmen zu steigern und ihm neue Märkte in Ländern der Zweiten und Dritten Welt zu erschießen«.

Nach den Regeln der WTO (Welthandels-Organisation) über den Freihandel in der Landwirtschaft, ist es Ländern verboten, Einschränkungen gegen Einfuhren gentechnisch veränderter Organismen mit Bezug auf die Volksgesundheit zu verhängen, da das als »unbillige Handelsschranke« gelten würde. Allmählich wird klar, warum die US-Regierung und die US-Agrarfirmen Ende der 1980er Jahre bei der Uruguay-Runde von GATT auf die Schaffung einer Welthandels-Organisation mit übernationaler, willkürlicher Macht über den Welthandel mit Agrarprodukten gedrängt hatten. Es paßt sehr gut zum Bild vom patentierten Saatgut, das den widerstrebenden WTO-Mitgliedernationen unter Androhung von WTO-Sanktionen aufgezwungen wird. Dem folgt jetzt das »Terminator«- oder »Selbstmord«-Saatgut.

Ein näherer Blick auf die Besitzer und Betreiber von Delta & Pine ist hierbei aufschlußreich.


Politik in Arkansas und die Firma D&PL

Großaktionär bei D&PL ist die Stephens Group von Little Rock in Arkansas. Damit wird die Sache in der Tat recht interessant.

Aufsichtsratsvorsitzender bei DP&L ist ein Jon E. M. Jacoby. Er kam als Vertreter der Stephens Group zu DP&L. Jacoby ist darüber hinaus noch Direktor und Vizevorsitzender der Stephens Group LLC, einer in Arkansas beheimateten Private-Equity-Firma im Besitz der Stephens-Familie.

Die Stephens Group brüstet sich damit, außerhalb der Wall Street die größte Investitionsbank der Nation zu sein. Sie liegt weitab im kleinen alten Little Rock, im Land der Hinterwäldler, in Arkansas, einem der ärmsten Staaten der Vereinigten Staaten. Die Stephens Inc. ist einer der größten Hauptaktionäre bei 30 großen multinationalen Unternehmen, darunter auch bei der in Arkansas beheimateten Firma Tyson Foods mit dem größten industriellen Hühnerzuchtbetrieb der Welt und beim in Verruf geratenen Großunternehmen Wal-Markt, das ebenfalls aus Arkansas stammt.

Jackson Stephens, der die Gruppe zusammen mit seinem Bruder Witt gegründet hat, war Bankier und Milliardär aus Arkansas, der mehr als nur Glück gehabt hatte. Stephens baute seine Karriere und sein Vermögen zweifelsohne durch Verbindungen zu den »richtigen« Leuten auf. Er war an der US-Marine-Akademie Mitschüler von Jimmy Carter gewesen. Während der Bankenskandale in Georgia war es Jack Stephens, der dem Chef von Präsident Carters Büro für Management & Haushalt (OMB Office of Management & Budget), Bert Lance, finanziell aus einem äußerst peinlichen finanziellen Debakel mit seiner alten Bank, der National Bank of Georgia, heraushalf.

Wie Stephens Jimmy Carters Landsmann und Kumpel Lance aushalf, ist der interessante Teil an der Sache. Stephen führte Lance bei einem pakistanischen Geschäftsmann, Agha Hasan Abedi, ein. Abedi war Gründer der berüchtigten und in Luxemburg registrierten BCCI Bank mit Sitz in London.

1990 wurde BCCI verurteilt, weil sie für die Kokain-Kartelle aus Kolumbien in Miami Geld gewaschen hatte.

Jackson Stephens war nicht zufällig der Geschäftspartner Agha Hasan Abedis von der BCCI. Auf Bedenken über Jackson Stephens Beteiligung an BCCI antwortete der Generalstaatsanwalt von Ohio in einem Bericht aus dem Jahr 1993 mit der Bemerkung: »Stephens Name erscheint in Verbindung mit Wertpapierverstößen, zu denen es angeblich kam, als die Bank für Kommerz und Kredit International (BCCI), eine ausländische Bank, die vom pakistanischen Finanzier Agha Hasan Abedi beherrscht wird, Aktien und die Aufsicht über die in Washington beheimatete First American Bank übernommen hatte.«

1991 hatten sich Stephens mit dem Investor in BCCI, Mochtar Riady, zusammengetan, um den Liquidatoren die frühere BCCI-Tochter in Hongkong abzukaufen.

Die Stephens Group hatte gute Verbindungen auch zu einer anderen interessanten Bankengruppe in Asien, zur milliardenschweren Riady-Familie aus Moktar und ihrem Sohn, James Riady, dem die Lippo-Bank in Indonesien gehört. Die Riadys, chinesisch-indonesische Kaufleute, sind in den 1970er Jahren ausgerechnet nach Arkansas gezogen, obwohl sie Eigentumswerte in Milliardenhöhe in Asien besaßen. Stephens und Riady kamen bestens miteinander aus und kauften bald darauf eine Bank in Hongkong. Stephens lud daraufhin Riady ein, in eine Bank namens Worthen in Little Rock, Arkansas, zu investieren.

BCCI und Jackson Stephens, Vorsitzender der Stephens Group von Arkansas, kamen sehr gut miteinander zurecht. Das Aufsichtsratsmitglied der Stephens Group Jon E. M. Jacoby, heute Vorsitzender von Delta & Pine Land und noch immer Vizedirektor der Stephens Group, gehörte seit über 35 Jahren zum engsten, vertrautesten, inneren Kreis der Stephens.

Jackson Stephens' Stephens Group unterstützte auch Sam Walton finanziell, als er in den 1970er Jahren mit Wal-Mart anfing. Stephens finanzierte auch die Firma Tyson Foods, damit sie der Gigant im Agribusiness werden konnte, der sie heute ist. Jon Jacoby hatte als höherer Angestellter der Stephens Group das Wal-Mart-Geschäft in den 1970er Jahren eingefädelt. Jon E. M. Jacobys und Jackson Stephens gemeinsamer Weg reicht weit zurück.


Stephens Group, Tyson-Farmen und andere Märchen aus Arkansas


Ein wirres Gespinst von Beziehungen verbindet die Stephens Group und die Delta & Pine Land aus Scott am Mississippi mit einem anderen Satelliten in der Umlaufbahn des Agribusiness der einflußreichen Stephens Group. Diese unterhält auch intime Beziehungen zu Tyson Foods in Arkansas, dem größten industriemäßigen Hersteller von Hühnerfleisch auf dem US-Agrarsektor und zugegebenermaßen auch dem unhygienischsten.

Tyson Foods entpuppte sich seltsamerweise als einer der Gewinner bei der jüngsten Vogelgrippe-Panik (H5N1). Das Unternehmen erreichte dies durch die Lüge, daß seine fabrikmäßige Geflügelmassenhaltung gesündere Hühner erzeuge, als es die freilaufenden Hühner asiatischer Kleinbauern sind.

Die Washingtoner Regierung scheint eine Art Liebschaft zu Tyson Foods zu unterhalten, jedenfalls seit der Zeit der Amtsübernahme durch Bill Clinton.

Es begann damit, daß Clinton seinen Kumpel aus Arkansas, Mike Espy, zum Landwirtschaftsminister ernannte. Bevor Clinton allerdings dem Senat Espys Namen zur Bestätigung vorlegen konnte, wurde er zu einem Treffen nach Arkansas geschickt, bei dem sich entscheiden sollte, ob Espy das Zeug für das Amt habe. Er traf sich mit Don Tyson, dem Chef von Tyson Foods.

Tyson kam offensichtlich zu dem Schluß, daß Espy in der Tat das rechte Zeug mitbrachte, jedenfalls soweit es Tyson betraf. Sobald er an die Spitze des Landwirtschaftsministeriums berufen worden war, setzte Espy Maßnahmen durch, die deutlich die bundesweiten Regelungen zum Umgang mit Hühnerabfällen und entsprechende Verseuchungsvorschriften erleichterten. Damit öffnete er die Schleusentore für die Erweiterung der Hühnerfabriken von Tyson Foods hinsichtlich der ungeheuren Konzentration an Hühnerabfällen und überfrachtete die Flüsse in Arkansas und dem Umland mit giftigen Abwässern.

Das Wall Street-Journal vom 28. Mai. 2003 berichtete eine interessante Tatsache über Clintons Frau Hillary. 1978 wurde Hillary eingeladen, sich der mächtigen Anwaltskanzlei in Little Rock, Rose Law Firm, anzuschließen. Es handelte sich dabei um die Kanzlei der Stephen Group. Im Oktober 1978, einen Monat bevor ihr Ehemann Bill Clinton als Gouverneur von Arkansas gewählt worden war, schloß Hillary unter Anleitung des Geschäftsführers von Tyson Foods, Jim Blair, eine Reihe von Handelsgeschäften ab und verdiente dabei nahezu 100.000 Dollar. Diese Geschäfte wurden bis März 1994 nicht erwähnt.

Syndikus für die Stephens Group wird man nicht aus Zufall. Voraussetzung ist ein großes Vertrauensverhältnis, vielleicht auch mehr. Ein Kumpel von Jackson Stephen drückte das damals so aus: »Jackson Stephens? Das ist der Mann, dem Arkansas gehört.«

Chef der gefeierten Kanzlei Rose in Little Rock war damals C. Joseph Giroir jr. Der stellte 1978 Hillary Clinton ein, um für Rose zu arbeiten. Das alles war damals eine einzige kuschelige Arkansas-indonesische Familie.

Das Wall Street Journal bemerkte weiter, daß 1987, als Clinton noch Gouverneur von Arkansas war, Angestellte des Investment-Giganten Stephens Inc. zusammen mit dem langjährigen Freund Clintons David Edwards Schritte unternommen hatten, um Harken Energy zu retten, eine mit dem Überleben ringende texanische Ölfirma mit George W. Bush im Vorstand. In den nächsten drei Jahren brachte Mister Edwards Investoren und Berater mit Verbindungen zu BCCI in das Harken-Geschäft ein. Einer von ihnen, Abdullah Bakhsh, kaufte für zehn Millionen Dollar auch Anteile der von Stephens beherrschten Worthen Bank.

Jackson Stephens politische Großzügigkeit war stets unparteiisch: Erst betraf sie die Demokraten Jimmy Carter und Bill Clinton, und anschließend den Republikaner George W. Bush, den Mann also, der gerade im Weißen Haus sitzt, als nun Monsanto um die Zulassung nachsucht, Delta & Pine Land von der Stephens Group übernehmen zu können.

Unter Clintons Präsidentschaft machte das Agribusiness, insbesondere soweit es mit den Interessen der Stephens verknüpft war, gewaltige Fortschritte.

Landwirtschaftsminister Espy wurde im Oktober 1994 zum Rücktritt gezwungen und wegen der Annahme von Bestechungsgeldern und andere Gratifikationen angeklagt. Zu den Anklagepunkten gegen ihn gehörten: Er habe Falschaussagen gemacht, heimlich Geld aus verbotenen Quellen unterschlagen, den Tatbestand der illegalen Vorteilsnahme erfüllt, illegale Zuwendungen getätigt, Berichte gefälscht, zwischen den Staaten Hehlergut verschoben, Geld gewaschen und gesetzwidrig Subventionen des Landwirtschaftsministeriums vergeben. Der größte Straffällige auf Seiten der Unternehmen war Tyson Foods. Tyson hatte Espy illegal 12.000 Dollar in Form von Flugreisen, Fußballkarten und anderen Zuwendungen geboten. Espy kam davon, weil der Gesetzgeber es einem Bestechenden leichter macht, verurteilt zu werden, als einem Bestochenen. Tyson zahlte sechs Millionen Dollar an die Regierung, um den Fall abzuschließen.

Tyson war seit Jahren ein begeisterter Anhänger der Clinton Familie gewesen. 1994 berichtete das Magazine Time, daß ein leitender Pilot Tysons, Joe Henrickson, drei Tage lang von dem unabhängigen Ankläger Espys, Dan Smaltz, und von FBI-Agenten ausgefragt worden war. Sie wollten von dem Tyson-Pilot etwas über frühere Bargeldübergaben in der Residenz des Gouverneurs von Arkansas, Bill Clinton, wissen. Time zufolge behauptete Henrickson, er habe bei sechs Gelegenheiten jeweils weiße Umschläge, die ein Viertelzoll starkes Päkchen mit 100-Dollar-Noten enthalten hatten, abgeliefert.

Das Time Magazine berichtete, »in einem Fall (behauptet Henrickson) habe ein Tyson-Geschäftsführer ihm einen Umschlag mit Bargeld in der Flugzeughalle der Gesellschaft in Fayetteville ausgehändigt und dabei gesagt: ›Dies ist für Gouverneur Clinton.‹« Arkansas hat so seine politischen Traditionen und die Familien Stephens und Tyson sind in ihrer Kunst zweifelsohne sehr bewandert.


Monsantos eigentliches Interesse an Delta & Pine Land


Nun stellt sich die Frage: Was ist an der Firma Delta & Pine Land der Stephens-Gruppe so attraktiv, daß Monsanto einem zweiten Versuch unternahm, es seinem globalen Imperium für gentechnisch verändertes Saatgut einzuverleiben?

Offensichtlich handelt es sich um das Patent Nr. 5,723,765, das den Titel Kontrolle der Ausprägungsformen der Pflanzen-Gene trägt und das Delta & Pine Land zusammen mit der US-Regierung hält. Das US-Landwirtschaftsministerium hat durch seinen sogenannten Landwirtschaftlichen Forschungsservice (USDA-ARS) in Lubbock, Texas, wie bereits erwähnt, seit 1983 mit Delta & Pine Land zusammengearbeitet, um die »Terminator«-Gentechnologie zu perfektionieren. Das Patent Nr. 5,723,765 ist das für die »Terminator«-Technologie. Wenn wir über »Terminator« sprechen, dann sprechen wir über dieses gemeinsame Patent von Delta & Pine Land und dem US-Landwirtschaftsministerium.

Anfang 1999 teilte Monsanto, der größte Produzent von gentechnisch verändertem Saatgut und entsprechenden Agrar-Chemikalien mit, es habe Delta & Pine Land mit seinen »Terminator«-Patenten erworben.

Im Oktober 1999 erhob sich jedoch weltweit ein Proteststurm gegen »Terminator«-Saatgut. Er bedrohte unmittelbar die Zukunft der »Gentechnischen-Revolution« der Rockefeller-Stiftung. Im gleichen Monat traf sich Dr. Gordon Conway, Präsident der angesehenen Rockefeller-Stiftung, privat mit dem Direktorium der Firma Monsanto. Conway überzeugte Monsanto, daß die Firma, um die Zukunft ihres Projekts mit gentechnisch veränderten Organismen auf Dauer zu sichern, einer besorgten Welt erklären müsse, daß sie kein »Terminator«- Saatgut auf den Merkt werfen werde. Die Entwicklung der genetischen Revolution und der Gentechnologie als Forschungsgebiet war seit Jahrzehnten das Projekt der Rockefeller-Stiftung und der Forscher an der Universität der Rockefeller-Familie gewesen

Die anglo-schweizer Firma Syngenta schloß sich Monsanto an und erklärte feierlich, daß auch sie aus ihrer Arbeit an GURTS oder an der »Terminator«-Technologie der »Selbstmord«-Samen kein Geschäft machen würde.

Jene Erklärung von 1999 befreite Monsanto und die Firmengiganten im gentechnischen Agribusiness von enormem Druck und erlaubte es ihnen, ihr patentiertes, gentechnisch verändertes Saatgut weiterhin weltweit zu verbreiten. Die »Terminator«-Samen konnten später nachfolgen, wenn nur erst die Landwirte und ganze nationale Landwirtschaftsgebiete wie Nordamerika, Argentinien oder Indien von gentechnisch veränderten Feldfrüchten erobert worden waren. Dann käme der Widerstand natürlich zu spät. Mit ihrer Pressekonferenz von 1999 folgte die Rockefeller-Monsanto-Initiative ganz klar der klassischen bolschewistischen Taktik Lenins: Zwei Schritte vorwärt, ein Schritt zurück.

Trotz der Erklärung Monsantos, einen Entwicklungsstop auf »Terminator«-Saatgut vorzunehmen, weigerten sich die US-Regierung und die wieder in die Unabhängigkeit entlassene Firma Delta & Pine Land, ihre »Terminator«-Entwicklung fallenzulassen.

Schon ein Jahr, nachdem Monsanto das Moratorium verkündet hatte, also im Jahr 2000, lehnte der Landwirtschaftsminister der Regierung Clinton, Dan Glickman, wiederholt Forderungen verschiedener landwirtschaftlicher und NGO-Organisationen ab, die Regierung solle die Unterstützung für »Terminator« oder GURTs fallen lassen. Die schwache Entschuldigung seines Ministeriums, die Unterstützung für die Zusammenarbeit mit Delta & Pine Land nicht aufzugeben, lautete, sie erlaube es der US-Regierung »Druck« auf D&PL auszuüben, daß sie dabei das öffentliche Interesse wahre. Sechs Jahre später wurde klar: Der einzige Druck, den die US- Regierung auf die Vermarktungsanstrengungen von D&PL bei GURTs ausübte, war, es zu einer wirtschaftlichen Realität werden zu lassen.

Der Vizepräsident von Delta, Harry Collins, erklärte damals in einem Interview für die Zeitschrift Agra/Industrial Biotechnology Legal Letter: »Wir haben mit der Arbeit am Technologie-Schutz-System (TPS oder »Terminator«) weitergemacht. Wir haben darin niemals wirklich nachgelassen. Wir sind im Plan, und steuern auf die Vermarktung zu. Wir haben niemals wirklich zurückgesteckt.«

Auch ihr Partner, das Landwirtschaftsministerium der Vereinigten Staaten, hatte nach 1999 in Sachen »Terminator« nicht zurückgesteckt. 2001 erklärte der Landwirtschaftliche Forschungsdienst (ARS) des Landwirtschaftsministerium auf seiner Internetseite: »Das US-Landwirtschaftsministerium hat keine Pläne, TPS in ein Keimplasma einzubauen … Unsere Beteiligung beschränkte sich auf die Entwicklung der Technologie. Wir helfen nicht den Firmen, es einzusetzen.« Das lautete etwa wie »Schaut her, unsere Hände sind sauber«. Doch dann fuhren sie fort und sagten: Das Landwirtschaftsministerium »engagiert sich, die [»Terminator«-] Technologie so weit als möglich verfügbar zu machen, damit ihr Nutzen allen Kreisen der Gesellschaft zugute kommt (sic!) … ARS plant Forschungen über weitere Anwendungsmöglichkeiten dieser einmaligen Entdeckung der Genkontrolle … Wenn die neuen Anwendungsmöglichkeiten einen angemessenen Entwicklungsstand erreicht haben, werden auch diese Technologien dem privaten Sektor zur kommerziellen Nutzung überlassen.« »Terminator« war innerhalb der Washingtoner Bürokratie am Leben und gedieh.

2001 schlossen das Landwirtschaftsministerium und Delta & Pine Land ein Handelsabkommen in bezug auf »Terminator« und das berüchtigte Patent Nr. 5,723,765. Die Regierung und Delta & Pine Land kümmerte der weltweite Aufschrei wegen »Terminator« überhaupt nicht.

Die Mitteilung darüber erfolgte zwei Jahre, nachdem Monsanto seine geplante Übernahme von D&PL mit seinen »Terminator«-Patenten hatte fallen lassen.

Vor der Welt wurde irreführenderweise der Eindruck erweckt, das »Terminator«-Projekt sei tot. In Wirklichkeit war es das ganz und gar nicht. Sieben Jahre später, lange nachdem der öffentliche Aufschrei gegen die »Terminator«-Technologie verklungen war, kam Monsanto wieder ins Spiel und kaufte Delta & Pine Land mit seinen »Terminator«-Patenten.


Delta & Pine Lands globales Netzwerk


Das entscheidende wissenschaftliche Vorstandsmitglied bei Delta & Pine Land war seit 1993 Dr. Nam-Hai Chua. Der 62jährige Chua leitet auch das Molekularbiologische Pflanzenlabor an der Rockefeller-Universität in New York. Dieses stand seit über 25 Jahren im Zentrum der jahrzehntelangen Entwicklung der »Gentechnischen Revolution« der Rockefeller-Stiftung, die dafür über 100 Millionen Dollar ihrer eigenen Forschungsförderung ausgegeben hatte. Bis 1995 war Chua auch der wissenschaftliche Berater der Monsanto Corporation, ebenso auch für die Firma Pioneer Hi-Bred International von DuPont. Chua steht im Mittelpunkt der »Gentechnischen Revolution« Rockefellers. Und auch Delta & Pine Land stand mit seiner Forschung am »Terminator«-Saatgut ganz klar im Zentrum dieser Arbeit.

Delta & Pine Land ist jetzt mit der Unternehmens- und Finanzkraft der riesigen Firma Monsanto im Rücken gut positioniert, um den »Selbstmord«-Samen weltweit zu verbreiten. Delta & Pine hat inzwischen schon Filialen, dazu zählen D&PL Argentinien, D&PL China, D&PL-China PTE in Singapur, Deltapine Paraguay, Delta Pine de Mexiko, Deltapine Australia, Hebei Ji Dai Cottonseed Technology Company in China, CDM Mandiyu in Argentinien, Delta and Pine Land Hellas in Griechenland, D&M Brazil Algodao in Brasilien, D&PL Indien, D&PL-Mauritius Ltd.

Dieser riesige globale Verbund zusammen mit Monsantos dominierender Stellung auf dem Markt von gentechnisch verändertem Saatgut und Agrar-Chemikalien und dem einzigartigen DP&L-Patent Nr. 5,723,765 Kontrolle der Ausdrucksformen der Pflanzen-Gene verschafft Monsanto und seinen engen Freunden in Washington einen enormen Fortschritt bei ihren Plänen, die Welternährung und den Einsatz von Saatgut unter ihre Kontrolle zu bringen.


* F. William Engdahl ist Verfasser des im Oktober erscheinenden Buches Saat der Zerstörung – Die dunkle Seite der Gen-Manipulation. Von ihm stammt auch Mit der Ölwaffe zur Weltmacht – Der Weg zur neuen Weltordnung (beide im Kopp Verlag, Rottenburg). Engdahl ist unter www.engdahl.oilgeopolitics.net zu erreichen.




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Vorsicht! Milch


Nach Dr. Bruker, Dr. phil. Mathias Jung: Der Murks mit der Milch. Gesundheitsgefährdung durch Milch, Genmanipulation und Turbokuh, vom Lebensmittel zum Industrieprodukt. 2001.


Die Folgen der Milch-Pasteurisierung


1937 fand in Berlin der 11. Weltmilchkongress statt. Der Leiter des Bakteriologischen Instituts der Preußischen Versuchs- und Forschungsanstalt verkündete damals angesichts von Tuberkuloseerkrankungen bei Kühen Folgendes: "Also ergibt sich hieraus die Notwendigkeit einer Pasteurisierung der Milch, bis die Verhältnisse am Orte der Milcherzeugung den hygienischen Belangen entsprechen. Erst dann sollte eine Rohmilchversorung eintreten." Die Pasteurisierung war also bereits seit den dreißiger Jahren nur als eine Übergangslösung betrachtet worden!

Milch reagiert nicht nur sehr empfindlich gegenüber Temperaturunterschieden, sondern auch auf physische Beeinflussungen. 38 °C ist die natürliche Umgebungstemperatur. Jede Temperaturänderung hat Auswirkungen auf "dieses hoch-komplexe biologische System", erklärt man dem Leser. Heute haben wir starke thermische und physische Beanspruchungen der Milch durch Hochleistungspumpen, Transportwege und nicht zuletzt durch Verarbeitungsvorgänge in Maschinen und den Durchfluss durch Leitungssysteme von Molkereien und Abfüllanlagen. Die Folgen sind u.a. eine veränderte Keimflora und Destabilisierung der Fett- und Eiweißanteile. Die Kühlung der Milch beschleunigt noch den Austritt von freiem Fett, dass durch obige Einflüsse begünstigt wird und letztendlich mit für die Ranzigkeit der Milch verantwortlich ist.

1971 sorgte der Herzspezialist Dr. Kurt A. Oster für Aufsehen bei der Milchwirtschaft. Er hatte Hinweise darauf, dass homogenisierte Milch eine der Ursachen für Herzkrankheiten sein könnte. Durch den Prozess der Homogensierung werden die drei Tausendstel Millimeter großen Fettkügelchen zertrümmert. Danach sind die Überbleibsel kleiner als ein Tausendstel Millimeter. Durch dieses Verfahren wird u.a. auch das Milchenzym Xanthin-Oxydase freigesetzt, welches die Darmwand passiert, in die Blutbahn gelangt und dann die Arteriosklerose begünstigt.

Wie ist das möglich? Durch die Homogenisierung gelangt das besagte Enzym auf die Innenseite der zerkleinerten Milchpartikel und ist somit unangreifbar für die Magensäure und die Darmverdauung. Forscher der US-Universität in Beirut haben dabei auch dieses Enzym in weißen Blutkörperchen von menschlichen Milchtrinkern nachgewiesen. Diese neue Erkenntnis ist natürlich ein Ärgernis für die deutsche Milchwirtschaft, die diese Ergebnisse sofort dementierte aber bis heute den Gegenbeweis schuldig blieb. Zusätzlich fanden Forscher in Kopenhagen in Tierfütterungsversuchen heraus, dass durch die Homogenisierung die Allergenität von Milch um das zwanzigfache steigt.

Durch Pasteurisierung kommt es zu einem veränderten Salzgewicht in der Milch. Es finden Kettenreaktionen statt, die die physischen Feinheiten der Milch schädigen oder zerstören. Es ist somit eine Irreführung des Verbrauches, wenn man diese Milch noch als "frisch" verkauft, doch dies wurde nach mehreren Klagen der Milchindustrie erlaubt.

In einer Versuchsreihe wurden Katzen jeweils rohe Milch, pasteurisierte Milch, Kondensmilch oder Trockenmilch verabreicht - jedoch nicht ohne vorher eine Anreicherung durch Vitamin D in Form von UV-Bestrahlung auszulassen. Das Resultat: Bei Rohmilch entwickelten sich die Katzen gut und starben einen natürlichen Alterstod. Bei pasteurisierter Milch zeigten die Weibchen eine verminderte Gebärfähigkeit und Knochenveränderungen auf. Die Jungen wiesen eine anormale Entwicklung auf und die Männchen lebten nicht länger als zwei Monate. Sie litten u.a. an Knochenveränderungen und Rachitis.

Bei einer weiteren Differenzierung wurde eine Gruppe eineinhalb Jahre alter Tiere ausschließlich mit Milch gefüttert. Bei Milch von Kühen, die als Zufutter Vitamin D-bestrahlte Hefe erhielten, fand man bei den Katzen starke Rachitis. Bei Milch von Kühen, die nur Grünfutter bekamen, war dies nicht der Fall. Ferner zeigte sich bei Fütterung mit rohem Fleisch und roher Milch eine normale Skelettbildung. Bei gekochtem Fleisch traten Veränderungen am Gebiss auf. Bei der zweiten Generation kam es zu Schädelmissbildungen und zu einem deformierten Gebiss. Diese Merkmale verstärkten sich in der darauf folgenden dritten Generation nochmals.

Nachdem bei diesen Katzen wieder zur Vollnahrung zurückkehrte, trat die Normalisierung erst in der vierten Generation nach der Umstellung wieder ein. Nicht nur bei den Katzen, auch in den Gehegen wurde erstaunliches festgestellt: Im Käfig, wo Rohfleisch und Rohmilch verfüttert wurde, war ein Wachstum von üppigem Unkraut festzustellen. Beim Käfig mit Kochkost blieb der Boden brach. Völlig steril war es sogar bei dem Gehege, wo Kondensmilch verfüttert wurde!


Noch schädlicher als das nur "Pasteurisieren" ist das "Ultrahocherhitzen", wie es bei der H-Milch angewendet wird. Hier wird die Milch  auf Temperaturen bis zu 150 °C einsetzt. Somit werden auch die phantastische Haltbarkeit von bis zu sechs Wochen - 42 Tage - erreicht.  Bruker erwähnt hier die Erkenntnisse von Kollath, wonach H-Milch ein völlig denaturiertes und totes Nahrungsmittel ist. Eine der Versuche, die Kollath mit Ratten durchführte, brachte ans Licht, dass die Ernährung mit Kasein, dem Milcheiweiß keinerlei Schäden bei den Ratten hervorrief, während die Erhitzung auf 73 °C - mit Alkohol extrahiert - tiefgreifende Gesundheitsschäden ans Tageslicht brachte. 

Bleiben noch alternative "Milch-Technologien" zur Wärmebehandlung zu erwähnen. Als da wären "Mikrofiltration", "Entkeimungsseparation", "Gepulste Hochenergiefeldtechnik", "Hochdruckverfahren", "Ultraschallbehandlung", "Gepulstes hochintensives Licht", "Bestrahlung" und "ESL- und Pure-Lac-Verfahren".

Lag der H-Milch-Anteil 1970 noch bei mageren 3,3 Prozent, waren es sieben Jahre später bereits 40 Prozent. 1974 erreichte man 55 Prozent, 1980 56 Prozent. Neuere Zahlen liegen an dieser Stelle leider nicht vor.

Es wird auch der Sache auf den Grund gegangen, warum es kaum öffentliche Kritik zum Beispiel an der H-Milch gibt. Die unabhängige Kontrollinstanz sollte hier eigentlich die DGE, die Deutschen Gesellschaft für Ernährung mit dem Vorsitzenden Professor Volker Pudel sein. Im Jahre 1988 gab McDonalds eine Broschüre mit dem vertrauenerweckenden Titel "McDonalds und die vernünftige Ernährung" heraus. Und man höre und staune, der liebe Prof. Pudel schrieb hierzu das Vorwort. Die DGE wird vom Autor somit auch als "Sprachrohr der Nahrungsmittelindustrie" bezeichnet. Neben H-Milch und Mc Donalds hat sie auch schon Werbung für Coca Cola gemacht.


Das Kapitel "Keine Gefahr in der Rohmilch" ist eines der besten Beweise für die Zusammenarbeit der DGE mit der Industrie. So wurden im Februar 1995 die Zuschauer einer Sendung von der DGE darüber "informiert", dass der Verzehr von Rohmilch lebensgefährlich, unter Umständen sogar tödlich verlaufen könne. Schuld sei das "Escherichia coli"-Bakterium (EHEC). Wenige Wochen später kam dann die Entwarnung durch das "Landwirtschaftliche Wochenblatt". Leider zu spät: zahlreiche Bauern, die Rohmilch ab Hof verkauften, klagten über nicht wiedergutzumachende Verluste. Dabei war das Peinliche an der Sache, dass das EHEC-Bakterium ein sog. "ubiquitäres" Bakterium ist, also jenes, welches überall anzutreffen ist, zum Beispiel auch im rohen Fleisch. Eine Untersuchung der Veterinär- und Lebensmittelüberwachung in Nordrhein-Westfalen von über eintausend Proben ergab übrigens das ernüchternde Ergebnis, dass keine einzige Probe EHEC-Spuren aufwies. Eine Stellungnahme der DGE und der Milchindustrie lässt bis heute auf sich warten.


Schadstoffe in der Milch

Unsere Milch wird zwar auf rund einhundert Gift- und Schadstoffe untersucht. Doch es darf nicht unterschlagen werden, dass weit mehr als dreihundert verschiedene Gift- und Schadstoffe, dreimal so viel, als getestet wird, enthalten sein können.

1991 erregte eine Presseinformation des "Bundes für Umwelt und Naturschutz in Deutschland" (B.U.N.D.) die Aufmerksamkeit von Dr. Bruker. Zum dritten mal wurde schadstoffarme Milch prämiert, die sich durch extrem niedrigen Gehalten von PCB und Organochlorpestiziden auszeichnete. "Dieser Wettbewerb diente dem Zweck der Entgiftung" war im weiteren Textlaut zu lesen. Eigentlich sollte dies doch selbstverständlich sein, wird sich der Leser zu recht fragen, oder? Aber es kommt noch dreister: Hier ein Originalzitat der Pressestellungnahme:

"Bauern, die schadstoffarme Milch erzeugen, haben in der Regel höhere Produktionskosten. Die hohen Grenzwerte ermöglichen es aber den Molkereien, auch solche Milch zu verarbeiten, die hoch belastet ist. Der verantwortungsbewusste Erzeuger erhält dadurch keine Anerkennung. Dessen Milch wird benötigt, um die Milch weniger verantwortungsbewusster Erzeuger vermarkten zu können. Ein Wettbewerb um die möglichst gering belastete Milch findet dadurch innerhalb der Erzeuger einer Molkerei nicht statt."

Geht man nach Dr. Bruker, ist in dem Textlaut der Pressemitteilung von "Belastungspfaden" der Milch die Rede. Was ist damit konkret gemeint? Belastungspfade sind zum Beispiel Zukauffuttermittel, meist Importe aus anderen Ländern, in denen bei uns bereits verbotene Pestizide noch zum Einsatz kommen und dessen Rückstände im Futter und in der Milch nachweisbar sind, zum Beispiel DDT. Aber auch Siloanstriche, Schmiermittel, Hydrauliköl, Anstriche, Plastikfolien usw. lässt sich als PCB-Träger lokalisieren. "PCB ist heute praktisch überall nachweisbar." ist die ernüchternde Erkenntnis, zu der man schnell gelangt. So kommt es in der Milch und im Knochenmark zu einer Anreicherung des fünfundzwanzigtausendfachen Wertes, der noch im Boden festgestellt werden kann. Bleibt abschließend noch zu erwähnen, dass die Wiesen, auf denen Kühe noch weiden dürfen, mittlerweile kali- und phosphatüberdüngt sind. 


Aus der Hexenküche der verschiedenen Milchprodukte

Dr. Bruker stellt nun verschiedene industrielle Milchprodukte vor. Er führt aus, dass der biologische Wert der Kondensmilch gleich null ist und dass auch beim Milchpulver durch die Dehydrierierung alle wasserlöslichen Vitamine entzogen werden. Zusätzlich erfolgt hier eine Begasung mit Akrylnitrat, die die Haltbarkeit nochmals steigern soll. Über die Giftigkeit des Akrylnitrats verliert aber niemand ein Wort. Milchpulver ist nach den Worten von Dr. Bruker besonders verantwortungslos als Babynahrung.

Aber auch Milchmischgetränke werden vom Autor kritisiert. Man findet in ihnen kaum noch natürliche Fruchtzusätze. Chemisch-synthetische Aroma-, Farb- und Füllstoffe sind der Stand der Dinge. Natürlich darf unser "alter Bekannter", der Fabrikzucker, nicht fehlen. Für den Verbraucher, meist Kinder und Jugendliche, äußerst hinterhältig ist auch das Verschieben der Konservierungsstoffe aus dem Produkt selbst in die Fruchtzugaben, womit die Deklarationspflicht umgangen wird.

Bleibt uns nun noch der Joghurt, "des Deutschen liebstes Milchprodukt". Generell gilt eine Milcherhitzung über einhundert Grad Celsius. Auch ist die Zugabe von Enzymen üblich, wie zum Beispiel Transglutaminase, das dafür sorgt, dass der Joghurt auch "schön cremig" wird. Auch hier gilt wieder, dass es keine Deklarationspflicht für Konservierungsstoffe im Fruchtanteil gibt. Nicht ungeschoren kommen auch sog. "probiotische Joghurts" in Brukers Buch davon. Ob Nestlé's LC 1, Müllers Pro Cult, Danones Actimel, oder viele andere - für sie gilt, hört man auf die Bundesanstalt für Milchforschung in Kiel, folgendes: es ist "wissenschaftlich nicht zulässig, die neuen probiotischen Erzeugnisse in Umlauf zu bringen, da noch zu wenig über die Darmflora bekannt ist." Eine Schädlichkeit ist somit nicht ausgeschlossen, sondern wird vielmehr durch die Praxiserfahrungen Dr. Brukers bestätigt. So zeigen Magen-Darm-empfindliche Personen beim Verzehr von Joghurt verstärkt Beschwerden im Verdauungstrakt auf.

Bei den Milchprodukten mischt auch die chemische Industrie mittlerweile kräftig mit. Einer der Schwerpunkte ist dabei ein "Milch-Ersatzprodukt". Dabei war es nicht ohne Grund bis 1990 in Deutschland verboten, Milch-Ersatzprodukte herzustellen.

Im Kapitel "Künstlicher Milchshake mit Darm-Auslaufsperre" findet man die Fortsetzung, die diesmal in Form eines Artikels von Veit Kostka genossen werden darf. Veit Kostka ist Tierarzt an der Universität Gießen und Mitglied der "Arbeitsgemeinschaft Kritische Tiermedizin" (AGKT). Er schreibt: "Bearbeitete Schlachtabfälle, Lederabfälle, Abfälle der Fleisch- und / oder Fischindustrie, aber auch Kartoffelschälabfälle oder künstlich gezüchtete Einzeller" werden miteinander vermengt und in Säure gerührt. Das Endprodukt besitzt einen guten Geschmack und weißes bis gelbliches Aussehen.

Eines der abstrusesten Produkte ist wohl ein cholesterin- und kalorienfreier Fettersatz "made in USA", genannt "Olestra". Dieser ist zum Beispiel in Milchshakes für "Abmagerungswillige" enthalten. Dabei muss diesem Fettersatz allerdings aufgrund eines nicht resobierten Kunstfettes ein "Anti-Anal-Leakage-Agent" (eine Schließmuskel-Auslaufsperre) zugesetzt werden, anderenfalls wird der Verbraucher von massiven Durchfällen heimgesucht.


Ist Kuhmilch überhaupt gesund?

Die Gabe von Kuhmilch verstößt eigentlich gegen naturgesetzliche Regeln. In der Natur findet man nämlich keinen artenübergreifenden Milchaustausch. Bekannt sind auch gesundheitliche Probleme beim Kind, wenn man auf Kuhmilch umstellt. Häufig folgen Krankheitserscheinungen wie Hautausschläge oder Schwellung der Lymphknoten; auch Durchfall oder Verstopfung ist bei Säuglingen anzufinden. Dr. Bruker erklärt, dass es bei Babys keine Auswirkungen auf Organe gibt, sondern, dass "Schädlichkeiten" direkt durch ausscheidende Organe wie Haut oder Darm erledigt werden. Auch trifft man häufig Hautausschläge bei Kindern an. Deren wahre Ursache, nämlich Stoffwechselstörungen in Folge der Milch, wird oft als Neurodermitis interpretiert.

Neben der Besserung von Schulleistungen nach dem Absetzen von Kuhmilch, verschwinden viele Erkrankungen der Atemwege, die meist von einer Schleimhautschwellung her rühren. Auch vergrößerte Mandeln bilden sich innerhalb eines Jahres auf Normalgröße zurück und sind somit in den meisten Fällen kein Grund zur Operation. Allerdings zeigen nicht alle Kinder diese Symptome auf. Rund 1/3 aller Kinder reagieren auf diese oder ähnliche Weise auf den Konsum von Kuhmilch und werden deshalb von der Medizin als "lympathische Kinder" bezeichnet, die durch hohe Infektanfälligkeit, Schwellung der Lymphknoten und bzw. oder wiederkehrende Schleimhautkatarrhe auffallen.


Die Calcium-Lüge

Im vierten Kapitel räumt das Autorenduo mit einem der größten Irrglauben auf: "Ohne Milch keine gesunden Knochen - die Milchlobby und die Calcium-Lüge". Hört man auf die Milchindustrie, leiden wir bald alle an Osteoporose, der gefürchteten "Knochendünne", wenn wir nicht täglich Milch und Milchprodukte zu uns nehmen.

Es ist für die Industrie nicht nur hilfreich, sondern geradezu notwendig, durch die Deklarierung der Milch als wertvollen Eiweiß- und Calciumlieferanten die aufgestauten Milchseen abzutragen. Damit ist die vorher erwähnte Osteoporose eine willkommene Drohgebärde. So leidet die deutsche Bevölkerung unter einem "lawinenhaften Wachstum" an Calciummangel, seltsamerweise liegt aber Deutschland seit Jahren weltweit an der Spitze beim Milchverbrauch. Ein Widerspruch.

Da fragt man sich doch, warum gerade Calcium auserkoren wurde, als Mangelware dazustehen? Auch hier hilft Dr. Bruker weiter: Es soll eine gewisse Unentbehrlichkeit des "weißen Goldes" in die Köpfe der Verbraucher gehämmert werden, indem man darauf - irreführenderweise - hinweist, dass andere Nahrungsmittel nicht genügend Calcium enthielten.

Ein sehr interessante Aussage der Milchlobby findet man auch in der Zeitschrift Funk-Uhr, Ausgabe 01/93 unter der Rubrik "Leser Fragen - Experten Antworten" zum Thema Vegetarismus: "Vegetarier können ihren Calciumbedarf nicht decken. Sie müssten täglich mindestens ein Kilogramm Kresse essen." Sechs Jahrzehnte Praxiserfahrung Dr. Brukers mit mehreren zehntausend Patienten mit seiner "vitalstoffreichen Ernährung" zeigen ein anderes Ergebnis.

Außerdem muss der Körper das Calcium verwerten und abbauen können. Hierzu benötigt er Vitamin D. Es geht somit nicht um einzelne biologische Nährstoffe, sondern um die Gesamtheit der Inhaltsstoffe. Eine einfache, abwechslungsreiche Ernährung mit natürlichen Lebensmitteln reicht somit vollkommen aus und wir müssen uns keinerlei Sorgen machen, dass wir irgendwo einen Mangel an Vitalstoffen haben.

Die überschüssigen Milchseen, die in den siebziger Jahren bei den Absatzstrategen der Milchindustrie für Kopfzerbrechen sorgten, führten auch zu dem genialen Plan, der als "EG Schulmilchprogramm" 1977 publik wurde. Damit gelang es "absatzpolitischen und gesundheitspolitischen Anliegen zu entsprechen". Ein Zwischenbericht zehn Jahre später zeigt auf, dass man ein "schülergerechtes Angebot an Milch und Milcherzeugnissen" bereitstellt. Wahre Lobeshymnen ertönten auf die Eiweißversorgung durch Milch, gleiches gilt für die "herrlichen Mineralien" und die allseits bekannte "Calcium-Lüge".

Dabei stützt dich dieser Zwischenbericht auch auf den Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, der aufzeigte, dass eine Versorgungslücke von Vitamin B2 bei Kinder und Jugendlichen von bis zu dreißig Prozent vorhanden ist. Dr. Bruker entgegnet hier entschieden und erklärt, dass dies "blanker Unsinn" ist. So sei ein Mangel an Vitaminen bei jedem Kind und jedem Erwachsenen vorhanden, wenn nicht genügend Frischobst und -gemüse gegessen wird. Außerdem kann nie ein Lebensmittel allein verantwortlich gemacht werden für Mineralien- und Vitaminzufuhr.

Es kam sogar soweit, dass die Milchwirtschaft Elternvertreter und Lehrer regelrechten Schulungen unterzog, um so Fuß zu fassen. Sogar örtliche "Schulmilchberater" wurden eingesetzt. "Das Schulmilchprogramm ist einer der genialsten und schlagkräftisten Coups der Nahrungsmittelindustrie seit 1945", urteilt Dr. Bruker im weiteren Verlauf.


Soja als Alternative?

Sojamilch wird in der Reform- und Naturkostszene als "Alternativmilch" verwendet. Nicht zuletzt werden sie von einer starken Propaganda seitens der Sojalobby unterstützt, die das "hochwertige Sojaprotein" in den Himmel lobt, nebenbei aber die Nichtexistenz von nativem Eiweiß verschweigt. Lebenserhaltendes Eiweiß ist nämlich allein jenes, welches nicht durch Hitzeeinwirkung denaturiert, sprich in seiner physikalischen und biologischen Wirksamkeit verändert wurde. Dieses native Eiweiß findet man deswegen nur im rohen, ungekochten Zustand vor.

Sojamilch und Tofu: - beides besteht aus erhitztem, gekochtem Sojabrei, wobei man unterschiedliche Konzentrationen von denaturiertem Eiweiß feststellen kann. Was viele auch nicht wissen ist, dass, um diese Sojaprodukte erst genussfähig zu machen, man sie durch Nahrungssmittelsynthetiker erst konzentriert, strukturiert und anschließend aromatisiert. Sojamilch kann deswegen auch nicht roh getrunken werden! Vielfach wird es vorher noch mit Fabrikzucker, Emulgatoren und künstlichen Aromen "aufgepeppt". So verwundert es nicht, dass man den Satz "Sojamilch hat in der Kinderernährng nichts, aber auch gar nichts zu suchen!" in fetten Lettern vorfindet.

Dr. Bruker differenziert aber dieser Stelle entscheidend, indem er hervorhebt, dass gegen Sojabohnen als Gemüse, im Eintopf, als Sprossen, als Zugabe zu Frischkost oder als qualitativ gute Sojasoße zur Geschmacksverfeinerung nichts einzuwenden ist! 

Bei der Butter soll man vorzugsweise zu "Deutscher Markenbutter" greifen. Ideal wäre Sauerrahmbutter, oder auch noch Süßrahmbutter. Vorsicht ist nach den Worten von Dr. Bruker bei Verpackungen, die nur das Wort "Butter" zieren. Butterschmalz kann dagegen selbst aus Butter hergestellt werden und braucht nicht extra gekauft werden.





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Milch - Ursache von Mineralstoffmangel

Milch und die daraus hergestellte Produkte (Joghurt, Käse, Sahne etc) schaden dem menschlichen Organismusund damit der Gesundheit. Die Milchindustrie hat ein sehr großes Interesse daran, Informationen zu streuen, die auf ein gesundes Produkt - besonders Mineralstoffe - schließen lassen. Milch kann Mineralstoffmangel nicht aufheben!


Ein Kälbchen, das die Milch seiner Mutter in pasteurisierter Version bekommt, stirbt nach allerspätestens einem halben Jahr, gelegentlich bereits innerhalb von drei Wochen.

Es ist dieselbe schädliche Milch, die in unseren Supermärkten (und auch in Bioläden) auf unsere zugreifende Hand lauert. Dieselbe Milch, die als angeblich hochwertiges Nahrungsmittel angepriesen wird, angeblich Osteoporose verhindern kann, die uns mit wertvollem Calcium vor Zahnverfall schützen soll, die lebenswichtiges Eiweiß liefern, ferner uns mit vielen Vitaminen beschenken soll und überhaupt für Kinder als schlichtweg unentbehrlich bezeichnet wird. Wie kann eine Substanz aber nun auf der einen Seite jenes Geschöpf - das Kalb - gewissenlos um die Ecke bringen, für das es ursprünglich kreiert wurde und andererseits auf ein völlig anders geartetes Wesen - den Menschen - derart segensreiche Auswirkungen haben?


Die Sitte mit der Amme

Praktischerweise ist es so eingerichtet, dass jede Säugetiermutter unmittelbar nach der Geburt ihres Nachwuchses Milch aus "Eigenproduktion" für die Sättigung desselben zur Verfügung hat und zwar so lange, bis er in der Lage ist, entweder vorgekauten Nahrungsbrei aus Mutters Mund in Empfang zu nehmen oder bis er mit Hilfe eigener Zähne bei den Mahlzeiten der Erwachsenen mitessen kann. Lange Zeit gab es für Notfälle, also wenn die Mutter nicht genügend oder keine Milch hatte, die Sitte, auf die Suche nach einer Amme zu gehen. Eine Amme ist ein weibliches Wesen derselben Tierart. Wölfe oder auch Wildhunde machen es zum Beispiel immer noch so. Auf diese Weise kann die Mutter auch ab und zu an gemeinschaftlichen "Jagdveranstaltungen" oder ähnlichem teilnehmen, ohne sich Sorgen um ihre Kleinen machen zu müssen. Sie aber identifizieren sich vielleicht nicht mit Wölfen oder Wildhunden. Das sollen Sie auch nicht, denn deren Welpen kriegen keine Neurodermitis, Asthma, Dauerschnupfen, Mittelohrentzündung oder irgendwelche Kinderkrankheiten.

Der Unterschied ist also der, dass Wölfe, wenn sie keine Zeit zum Stillen haben, nicht ein Zebra, eine Bärin oder womöglich eine Kuh um deren Milch anpumpen. Sie schnappen sich diese Milch auch nicht und kochen sie daraufhin - aus hygienischen Gründen - auf einem vorbereiteten Lagerfeuer keimfrei, um sie hinterher ihren Kindern einzuflößen. Und was Wölfe schon gleich nicht tun ist, im Erwachsenenzustand solch eine Milch zu trinken. Sie wissen einfach, dass Milch für Säuglinge da ist und zwar immer für den Säugling der eigenen Art! Und dann in roher Form und nicht abgekocht!

Die Spitzmaus und die Wolfsippe

Und so können Sie sich sicher unschwer den wenig begeisterten Gesichtsausdruck einer Wolfsmutter vorstellen, wenn plötzlich eine völlig im Trend lebende Spitzmausmama mit dem Vorschlag auftaucht, ihr doch ein wenig von ihrer so gesunden Wolfsmilch zu überlassen, da sie sich aus figurtechnischen oder sonstigen Gründen entschlossen hätte, selbst nicht zu säugen bzw. schon eher mit diesem zeit- und nervenraubenden Akt abgeschlossen hätte. Ferner müsse die Wölfin aber gleichzeitig ihre eigenen Kinder weggeben, da die gesamte Spitzmaussippe beschlossen habe, jetzt verstärkt Wolfsmilch zu trinken (um groß und stark zu werden) und für die Wolfswelpen dann nicht mehr genügend Milch vorhanden wäre. Die Spitzmaus wäre mit hundertprozentiger Sicherheit und in atemberaubender Geschwindigkeit entweder zum Teufel gejagt worden oder was vielleicht wahrscheinlicher wäre, in Sekundenschnelle verputzt worden. Nur weil die Kuh ein solch duldsames, spendables und überdies vegetarisches Wesen ist, tat sie dies nicht auch mit dem Menschen, als er in derselben Angelegenheit seinerzeit an ihre Tür klopfte und sie um Hilfe (sprich um Milch) bat. Hätte sie damals schon gewusst, was im Laufe der industriellen Entwicklung unserer Landwirtschaft auf sie zukäme, wäre es sicherlich bei einem entschiedenen Kopfschütteln oder - was vielleicht besser gewesen wäre - einem nachdrücklichen Tritt in den menschlichen Hintern geblieben.

Ich hoffe, diese Geschichten konnten Ihnen die Widersinnigkeit des menschlichen Tiermilch-Konsums verdeutlichen. Aufgrund dieser Widersinnigkeit erübrigen sich alle weiteren Gedanken über irgendwelche nützlichen Dinge, die in der Milch vorhanden sein könnten. Das was in der Kuhmilch oder der Schafmilch enthalten ist, ist zweifelsohne sehr nützlich, aber wirklich nur und ausschließlich für das Kalb oder das Lamm, nicht für den Menschen. Wenn es also absolut widersinnig ist, Kuhmilch zu trinken, dann werden wir die Kuhmilch auch nicht zur Deckung unseres Kalziumbedarfes oder unseres Eiweißbedarfes benötigen. Dann muss es für Menschen - von Natur aus - eine andere Kalzium- und eine andere Eiweißquelle geben. Und die gibt es!!! Es sind grüne Blattgemüse, Wildpflanzen, Samen und Nüsse!

Mineralstoffmangel lässt sich mit Milch nicht aufheben

Wenn heutzutage Mineralstoffmangelkrankheiten auftreten, z. B. Osteoporose, dann liegt die Ursache dieser Krankheit - wie Sie ja inzwischen wissen - nicht nur in einer geringen Mineralstoffaufnahme, sondern in einer Ernährungs- und Lebensweise, die dem Körper Mineralstoffe raubt! Säurebildende Nahrungsmittel rauben permanent Mineralstoffe aus dem Körper. Wer Mineralstoffe einnimmt und dabei weiterhin säurebildende "Sachen" isst und trinkt (Kaffee, Cola, Limonaden, Milchprodukte, Backwaren, Schokolade und andere Süßigkeiten, Fleisch und Wurst, etc.), der bekommt Mineralstoffmangelkrankheiten. So viele Mineralstoffe kann man vermutlich gar nicht einnehmen wie sie durch eine solche Ernährung stündlich, ja sekündlich verbraucht werden. Ich würde demnach behaupten, dass das Weglassen all der Säure-Spitzenreiter (Kaffee, Nikotin, Cola, Limonaden, Milchprodukte, Süßigkeiten, Weißbrot, Fleisch und Wurst) weitaus mehr Nutzen hat, als die alleinige Einnahme von täglich mehreren Kilo Mineralstoffen. Die Menschen leiden also nicht an Mineralstoffmangel, weil sie zu wenig Milch trinken , sondern weil sie - zum Beispiel - zuviel Kaffee (oder Cola oder Alkohol oder Brot oder Fleisch oder.) trinken/essen.

Robert O. Young schreibt zum Thema Milch: "Wie die meisten tierischen Nahrungsmittel sind Milchprodukte mit Hormon- und Pestizidrückständen und Pilzen belastet. Dazu kommt dann noch, dass der Milchzucker weiteren Pilzen als Nahrung dient. Milchprodukte wirken von allen Lebensmitteln am stärksten Schleim bildend. Sie sind starke Säurebildner. Sie können das Krebsrisiko erhöhen."

Die Folgen von Milchverzehr

Laufende und verstopfte Nasen sowie in regelmäßigen Abständen wiederkehrende Mittelohrentzündungen, die so schmerzhaft sind, dass Kinder nächtelang weinen, sind heute so üblich, dass sie offensichtlich zum Kindsein einfach dazu gehören. Auch Erwachsene durchleben vorschriftsmäßig mehrere Erkältungen pro Jahr und keiner wundert sich darüber. Asthma, Bronchitis, Heuschnupfen und ständiges Räuspern gehören schon zum Alltag. Neurodermitis und Schuppenflechte sind nur zwei Beispiele aus der schier grenzenlosen Auswahl heutiger Allergien. Bereits Säuglinge liegen mit nässendem Windelekzem schreiend in der Wiege und wie viele juckreizgeplagte Erwachsene geben sich bei ratlosen, cortisonverordnenden Hautärzten die Klinke in die Hand? Chronische Magen- und Darmbeschwerden wie Darmreizungen, Dickdarmentzündungen und Magengeschwüre sind heutzutage auch nicht mehr in die Rubrik der "seltenen Phänomene" einzuordnen. Schon frisch gebackene Eltern dürfen sich dank endlos scheinender Koliken, die die Bäuchlein ihrer Schützlinge malträtieren, die Nächte um die Ohren schlagen und unheimliche Bedrohungen namens Osteoporose oder Zahnverfall (Karies) hängen wie düstere Wolken über einem ängstlichen Völkchen. Milch und all die Produkte, die aus ihr hergestellt werden, ist der Hauptverursacher dieser Beschwerden.

Die Blutgruppendiätanhänger werden mir jetzt mitteilen, dass Leute mit Blutgruppe B sehr wohl Milch und ihre Produkte vertragen können, ja sie seien regelrecht für den Milchverzehr geschaffen. Leider bin ich ein Mensch mit Blutgruppe B und kann daher aus eigener Erfahrung berichten: Diese Blutgruppen-Theorie trifft - zumindest auf mich - nicht zu!! Vielleicht bin ich ja die Ausnahme, die die Regel bestätigen soll. Jedenfalls ereilen mich s o f o r t Verschleimung, Verstopfung und eine laufende Nase, sobald ich ein milchhaltiges Gericht gegessen habe. Meide ich Milch konsequent, dann geht es mir blendend!

Die Qual der Milchkühe

Trotz gigantischer Milchseen wird enorm viel Kraft und Geld in die Zucht von Kühen investiert, die riesige Euter mit einer Leistung von bis zu 8000 Litern pro Jahr mit sich herumschleppen müssen. Nein, herumschleppen müssen sie nicht, denn aufgrund der Anbindehaltung können sie lediglich stehen oder liegen, wobei die meisten sich aus eigener Kraft sowieso nicht mehr erheben können, da sie an Gelenksentzündungen und Knochendeformationen wegen mangelnder Bewegung und einseitiger Belastung leiden. Dann gibt es da den Kuhtrainer, der die Kuh dazu "anhalten" soll, einen Schritt nach hinten zu gehen, wenn sie mal "muss", damit sie in die Abflussrinne trifft und nicht in ihre Box. Ein Stallausmister ist nämlich nicht vorgesehen und so hängt über dem Rücken der Kuh ein Teil, welches ihr einen elektrischen Schlag verpasst, wenn sie vergisst, den einen Schritt nach hinten zu gehen. Einmal pro Jahr muss ein neues Kalb her, damit der Milchstrom nicht versiegt.

Für die Liebe gibt es keine romantische Wiese und auch keinen feurigen Stier. Künstliche Befruchtung durch den Tierarzt ist angesagt. Nach der Geburt hat nur die Biokuh die Ehre, ihr Neugeborenes etwa drei Tage bei sich zu behalten, dann heißt es Abschied nehmen. Bitte stellen Sie sich das einmal intensiv vor!!! Wie unersättlich muss die Milchgier, wie unbeschreiblich die Gefühl- und Gedankenlosigkeit sein, um einer Mutter - ob nun Mensch oder Tier - das Kind wegzunehmen. Wie groß muss der Jammer in diesen Fabrikhallen sein? Wie laut die Rufe der Kuh nach ihrem Kind, wie grässlich die Angst des Kindes in all der Einsamkeit und klirrenden (Gefühls-) Kälte seiner Umgebung? Das Kind wird entweder selbst irgendwann als Milchkuh ausgebeutet oder wird in die Mastabteilung abkommandiert. Die Zustände dort kennt man ja zu Genüge... Inzwischen gehört es zur "normalen" Behandlung einer jeden konventionell in Fabrikhallen gehaltenen Kuh, dass ihr früher oder später die Hörner abgesäbelt werden. Wegen der Verletzungsgefahr! Laut echten Kuhexperten besteht eine solche jedoch nur, wenn man von Kühen und ihren Verhaltensweisen nicht den blassesten Schimmer hat. Was bedeutet also das Hornabsägen? Aggressive Kühe oder dumme, bildungsunwillige Kuhhalter???

Sonntagsspazierung zur Kuh

Was würden Sie ferner davon halten, wenn Sie bei einem Sonntagsspaziergang an einer Weide vorbei kämen, auf der sich ein paar (der wenigen und hoffentlich glücklichen) Kühen tummelten und unter der einen oder anderen Kuh säßen ein oder zwei Leutchen, gutgekleidet wie es sich für den Sonntag gehört, und saugten am Euter der von ihnen auserwählten Kuh? Sie waren mit ihren Sonntagsschuhen durch die feuchte Wiese und die Kuhfladen gewatet, um sich ihre tägliche Ration Kalzium, Eiweiß oder was auch immer abzuholen. Finden Sie diese Vorstellung etwa komisch? Haarsträubend? Abartig? Warum denn? Diese Leute trinken wenigstens Rohmilch, direkt von der Kuh, ohne Melkmaschine, ohne Pasteurisierung, ohne lange Transportwege und ohne Kühlung. Abgesehen davon, dass der betreffende Bauer vielleicht nicht allzu begeistert von dieser neuen Variante der Milch-Selbstversorgung durch die Verbraucher wäre, wäre dies die ehrlichste Art und Weise, zur heißgeliebten Milch zu gelangen. Wobei, wenn ich es mir recht überlege, noch ehrlicher wäre, Sie würden Ihre Mutter aufsuchen und diese um die Brust bitten. Allerdings hätte das vermutlich nur Sinn, wenn Sie eine gewisse Altersstufe - sagen wir drei Jahre? - noch nicht überschritten haben. Andernfalls würden Sie sich mit extremer Wahrscheinlichkeit ziemlich lächerlich machen und Sie sollten sich damit abfinden, dass es für Mutters Brust einfach ein für alle Mal zu spät ist!! Und nur weil Ihre Mutter nicht den Nerv hat, Sie jahrzehntelang am Busen zu nähren, können Sie doch jetzt nicht einfach eigenmächtig sämtliche Kühe zu ihrem Mutterersatz, ihrer lebenslangen Amme degradieren.

Die "Krone der Schöpfung" ist zu Boden gefallen

Wie kann man sich als "Krone der Schöpfung" mit dem klügsten Gehirn und der angeblich größten Intelligenz ausgestattet in diesem Dauer-Nuckel-Zustand allen anderen Wesen dieser Erde haushoch überlegen fühlen? Überlegen, wenn man als einziges Wesen auf diesem Planeten niemals entwöhnt wird? Was hat das Kalb so begehrenswertes an sich, dass die Menschen unbedingt seine Stelle einnehmen wollen? Was ist es, das die Menschen händeringend nach den tollsten Argumenten suchen lässt, die ihnen weiterhin den Milchverzehr ermöglichen?

Nahrung in Notzeiten

Ursprünglich begann man in unwirtlichen Regionen mit dem Milchverzehr. In Regionen, wo es lange Winter oder Dürrezeiten gibt, wo wenig Gemüse und Obstbäume gedeihen. Milch und ihre Produkte war eine Art Notnahrung. Nun sollten wir differenzieren zwischen der heutigen Milch und derjenigen von früher bzw. derjenigen, die in nicht-industrialisierten Gegenden erzeugt wird. Wenn die Kuh im Kreise "ihrer" Menschenfamilie lebt, von ihr gehegt, gepflegt, liebkost, mit den besten Leckerbissen sprich Weideplätzen verwöhnt und im Winter mit Heu bewirtet wird, dann wird sie die Milch, die ihr Kalb übrigläßt, gerne den sie umsorgenden Menschen schenken. Diese Milch wird nicht halb so schädlich sein wie die aus Profitgier und mit abstoßenden Methoden ergaunerte Milch, die in den Regalen der Läden steht. Allerdings darf die Milch weder gekocht noch in irgendeiner Art und Weise erhitzt werden. Sie wird in roher, naturbelassener Ausführung getrunken!!! Ein Freudengeschrei werden Sie Ihrem Körper damit aber niemals entlocken können. Er wird diese Milch höchstens als kurzfristige Notfallnahrung für einen begrenzten Zeitraum akzeptieren und auch nur dann, wenn zwischen Mensch und Kuh ein freundschaftliches Einverständnis und vertrauensvolles Miteinander besteht. Wer in der Lage ist, sich seine Milch auf diese Weise zu besorgen, der möge mit ihr glücklich werden.

Quelle: www.zentrum-der-gesundheit.de


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Vorsicht! Fluor


Massenvergiftung mit Fluor



Fluor ist eins der schwersten Zellgifte insbesondere für den Faserknorpel, aus dem u.a. der Ring besteht, der den Gallertkern der Bandscheibe umfasst, aber auch die Meniskusgelenke an Händen und Füßen, Knie und Kiefergelenk.

Wir sehen uns einer ständig wachsenden Zahl von Skelettschäden gegenüber, für deren Verursachung die künstliche Zufuhr von Fluor mitverantwortlich ist. Dies beginnt mit der Verabreichung von Fluor in den ersten Lebensjahren, womit ein Rückgang der Karies nicht erreicht werden konnte (Universitätszahnklinik Köln).

Wer die Zähne seiner Kinder schützen will, muß vielmehr deren Zuckerkonsum einschränken. Die lebenslange Verabreichung von Fluor in Zahnpasten ist erst recht problematisch, zumal bisher keine Mengen deklariert und Kinder mit aufregenden Geschmackszusätzen zum Herunterschlucken geradezu verführt werden. Die Zahnpflegemittel der anthroposophischen Arzneimittelfirma WELEDA sind fluorfrei. Es gibt eine fluorfreie Kinderzahncreme auf der Basis Calendula (Ringelblume) und für Erwachsene die WELEDA blau, grün oder rot, auf Pflanzen- bzw. Meersalzbasis, ferner Mundwässer. Ebenfalls fluorfreie Zahnpflege bietet der Ayurvedische Bereich.

Fluorfreie Zahnpasten fordern z.B. die Experten WETZEL/Universität Gießen, J.H.M. WÖLTGENS/Niederlande, D. PENDRYS/USA, sowie die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- u. Kieferheilkunde (DGZMK). Wissenschaftliche Informationen über die Schädlichkeit des Fluor enthalten ferner die von der WELEDA auf Wunsch übersandten Schriften und das im emu-Verlag/Lahnstein erschienene Buch: Vorsicht Fluor von BRUKER+/ZIEGELBECKER, ersterer ehem. Ärztlicher Direktor der Lahnsteinklinik, Überregionale Klinik für ganzheitliche Heilkunde, Am Kurpark 1, D-56112 Lahnstein, email: info@klinik-lahnhoehe.de, letzterer Ingenieur und Physiker.

Dort erfahren wir, wie die Fluor-Lüge 1950 in den USA in die Wissenschaft eingeführt wurde: Die Aluminium- und Stahlindustrie war zu einer hohen Geldstrafe verurteilt worden wegen Einleitens von Fluor in den Columbia-Fluß, was zu großen Fischsterben geführt hatte. Daher beauftragte man das Mellon-Institut in Pittsburg mit der Frage, wie das Fluor gewinnbringend in den Industriekreislauf eingeführt werden könnte. Solche Institute gibt es weltweit, um mit Abfällen und Zwischenprodukten Geld zu verdienen. Da zweifellos der Zahnschmelz Fluor enthält, wird die Lüge bis heute geglaubt. Jedoch hat der Zahnschmelz einen extrem langsamen Stoffwechsel und ist nicht in der Lage, mit der Zahnbürste aufgepinseltes Fluor aufzunehmen.



Aluminium und saurer Regen

Die Ärzteschaft rechnet mit einer sprunghaften Zunahme von Hirnleistungsschwächen, von Konzentrations- und Verhaltensstörungen in der Schule bis zur vorzeitigen Verblödung (Alzheimer'sche Krankheit). Deswegen wurde die Pflegeversicherung eingeführt, der Öffentlichkeit aber verschwiegen, daß auch diese Probleme mit dem CO2 zusammenhängen, also mit unserer veralteten Art der Energiegewinnung, die u.a. zum sauren Regen führt. Dieser löst Aluminium, das mit 8% häufigste Metall der Erdkruste, als Kation aus dem Boden in die Nahrungskette. Dieser massiven Belastung hält auch die sog. Blut-Hirn-Schranke an sich gesunder Menschen nicht stand, sodaß Aluminium, ein schweres Nervengift, ins Gehirn eindringt, wo es bei Alzheimer-Kranken deutlich vermehrt gefunden wird.

Daher sind auch Metallverpackungen für Getränke und Nahrungsmittel abzulehnen, aus denen außer Aluminium noch andere Metalle in den Körper gelangen. Metalle sind, sobald sie die normalen, sehr geringen Mengen überschreiten, schwere Enzymgifte und tragen maßgeblich zur Entstehung von Krebsphasen bei. Krebsphasen nehmen in den Industrieländern unaufhaltsam zu und betreffen immer jüngere Jahrgänge.

Bei der Therapie von Skelettschäden ist zu berücksichtigen, daß viele entzündungshemmenden Stoffe (vor allem das Cortison, aber auch die sog. nicht-steroidalen Verbindungen wie Diclofenac) zwar vorübergehende Erleichterung verschaffen, aber die Osteoporose und die Knorpelzerstörung verstärken.

Im Vordergrund sollten also natürliche Heilweisen wie die Homöopathie stehen !!!



Geschichtliche Entwicklung der Fluoridierung

Die seit mehr als 30 Jahren umkämpfte Fluoridierung (Trinkwasser, Tabletten, Zahnpasten, Speisesalz) ist nicht das Ergebnis medizinischer Forschung, sondern der Interessengemeinschaft verschiedener Industriezweige. Allen voran die Zuckerindustrie, die ein Mittel suchte, die Zahnkaries zu verhüten, ohne den Zuckerkonsum herabzusetzen. Die weiteren Interessenten sind die fluorerzeugenden Industrien; davon Aluminium-, Stahl- und Phosphatindustrie in erster Linie (angeblich soll die Aluminiumindustrie seit den 60er Jahren infolge anderer Herstellungstechniken ausfallen) und die Pharma-Industrie, die mit der Drohung, die Anzeigen zu entziehen, Ärztezeitschriften an der Veröffentlichung kritischer Berichte zur Fluormedikation hindert.

Das gemeinsam geplante "Fluor-Prophylaxeprogramm", das natürlich von offizieller Seite abgesegnet werden mußte, ist einer der massivsten Angriffe auf die Volksgesundheit in der medizinischen Geschichte. Die eigentliche Fluor-Welle kommt aus den USA und hatte schon eine Reihe von Ländern erfaßt, bevor sie auch in der Bundesrepublik aufgenommen wurde.


So wurde die Propagandamaschine in Gang gesetzt

Dr. Harvey I. Petraborg, Aitkin Minn., USA, schreibt in einem Artikel "Die Trinkwasser-Fluor-dierung als gutes Geschäft?": "Wenn eine Industrie auf Absatzschwierigkeiten stößt, kann sie sich, wie die Zeitschrift ,Life' es beschrieben hat, an ein Institut, das Mellon-Institut in Pittsburg, wenden, um neue Absatzmöglichkeiten für ihre Produkte erforschen zu lassen. 1950 saßen die Aluminium- und Stahlindustrien Amerikas auf großen Mengen unabsetzbarer Fluorverbindungen. Eine Zeitlang konnten sie diese Abfälle loswerden, indem sie sie in Flüsse leiteten. Doch im Dezember 1950 wurde die Aluminiumindustrie nach einem großen Fischsterben, entstanden durch Natriumfluroid im Columbiafluß, zu einer hohen Strafe verurteilt. Sie mußte neue Verwendungen für ihre Fluoridabfälle finden, die sich täglich häuften. Ein Teil davon ließ sich für Ratten- und Insektenvertilgung absetzen; aber das war wenig und löste das Problem nicht.

Es wurde daher ein Mann des erwähnten Mellon-Institutes, namens Gerald G. Cox, mit der Lösung des Fluorverwertungsproblems beauftragt. Er erinnerte sich, daß Fluor Zahnzerfall verhindern könne, und schlug eine entsprechende Verwendung der Fluoridabfälle vor. Um das zu verwirklichen, mußte er die wissenschaftliche Welt, in diesem Fall die Ärzte und Zahnärzte, davon überzeugen, daß Fluor für die Zähne gut und für die Gesundheit harmlos sei. Was man bis dahin in Fachkreisen an Tatsachen über die Wirkungen des Fluors wußte - Fluor war als eines der schwersten Gifte bekannt - mußte begraben werden, und es mußte dem Publikum beigebracht werden, Fluor sei kein Gift, sondern ein notwendiger Nährstoff.

Das gelang in der Tat. Cox hatte Beziehungen zu führenden Leuten in der Zahnärzteschaft und im Nationalen Forschungsrat (NRC). Diese Leute erhielten von der Industrie namhafte Forschungsbeiträge. Es kam tatsächlich so weit, daß das Fluor als ein Nährstoff deklariert wurde.

Das Food & Nutrition Board des Nationalen For-schungsrates akzeptierte die These, daß das Fluor ein notwendiger Stoff insbesondere für die Ernährung der Zähne sei, dies ungeachtet der Tatsache, daß Bevölkerungen mit vollgesunden Zähnen bekannt sind in Gegenden, wo Fluor aus der Natur stammend fast gar nicht gefunden wird.

Es war nicht schwer, auch den Nationalen Gesundheitsrat (PHS) für die Sache zu gewinnen, denn die zahnärztliche Abteilung desselben suchte seit langem nach Entdeckungen, die jenen in der Allge-memmedizin gleichkämen. Oscar Ewing, einer der Anwälte der Aluminium Company, war Direktor des Wohlfahrtsministeriums (Social Security) der USA und Leiter des Nationalen Gesundheitsdienstes (PHS). So gelang es leicht, den Fluoridierungsgedanken in die Tat umzusetzen und Geld für die Propagierung flüssig zu machen.

Wo es darum geht, für eine Neuerung die Zustimmung wissenschaftlicher Gremien und von Laienorganisationen zu bekommen, besteht der normale Weg dann, das Pro und Contra, das sich aus wissenschaftlichen Untersuchungsergebnissen ergibt, in Versammlungen und Fachjournalen zu diskutieren, bis die Auffassungen sich klären. Dieser Weg ist in diesem Falle umgangen worden.

Stattdessen wurden sogenannte Studienkomitees gebildet. Diese entstanden unter der Leitung von 1-2 Werbefachleuten, die die übrigen Komiteemitglieder einseitig mit Informationen ausschließlich zugunsten der Fluoridierung versahen und jene, welche Zweifel äußerten, als unzuständig, uninformiert und geschäftlich interessiert bezeichneten.

Keine dieser sehr vielen Körperschaften und Organisationen hat selbst wissenschaftliche Untersuchungen über die Wirksamkeit oder über die Unschädlichkeit des Fluors durchgeführt. Dieses Vorgehen erfüllte seinen Zweck so gut, daß eine Lage entstand, in welcher man für die Fluoridierung eintreten mußte, wenn man nicht sein Ansehen verlieren wollte. Beamte des Nationalen Gesundheitsdienstes saßen auch in führenden Stellungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und traten dort für die Fluoridierung ein. Sie erreichten, daß die WHO sich dafür erklärte, und das wurde zur Grundlage einer weltweiten Kampagne.

So wie die Tabakindustrie wissenschaftliche Untersuchungen für ihre Zwecke anregte und mit mehr als 7 Millionen Dollar Subventionen dotierte, um die Unschädlichkeit des Rauchens zu ,beweisen', erhielten auch hier viele Wissenschaftler und Leiter wissenschaftlicher Körperschaften Forschungsgelder, um zu beweisen, daß die Fluoridierung unschädlich und gefahrlos ist.

Unser Zeitalter spaltet Atome, erforscht den Weltraum und gebiert Wundermittel. Das läßt leicht an die Möglichkeit glauben, daß auch der Zahnzerfall durch eine so einfache Maßnahme wie die Trinkwasserfluoridierung verhütet werden könne. Es wäre ja auch gar zu schön, wenn das wahr wäre, und jedermann würde es nur zu gerne glauben. Sicher haben die Zeitumstände zu der triumphalen Annahme der Fluoridierungsidee beigetragen. Indem überdies die Spitzenleute der führenden Organisationen dafür gewonnen wurden, schlössen sich auch die übrigen Mitglieder jeweils deren Meinungen an und stellten die Sache gar nicht mehr in Frage. Das ging so zu, von oben bis unten, und allenthalben wurde eine Menge Aufklärungsmaterial zur Verfügung gestellt, worin von 65% Kariesreduktion, vom ,Nährstoff Fluorid', von ,Fluormangel im Trinkwasser', von ,Kontrollierter Fluoridierung' usw. beharrlich die Rede war.

Alle diese Behauptungen aber sind unbewiesene Konstruktionen. Das Schlagwort ,unschädlich' stützt sich auf einseitige Untersuchungen von McClure.
Das Schlagwort ,Nährstoff Fluorid' hat keine wissenschaftliche Grundlage, und man kann nicht von Fluormangel im Trinkwasser reden. Dean hat schon 1936 gezeigt, daß Kinder schon bei einem Drittel der empfohlenen Fluorkonzentration gefleckte Zähne bekommen können, und ähnliches hat sich neuerdings bestätigt.

Das Schlagwort ,65% weniger Zahnfäule' in den Versuchsstädten Newburgh und Grand Rapids
ist endgültig widerlegt worden durch Forscher der Universität Melbourne u. a.!!!


Das Schlagwort ,kontrollierte Fluoridierung' trügt. Zwar kann dem Trinkwasser die sogenannte optimale Dosierung von 1 ppm zugefügt werden, aber die getrunkenen Wassermengen schwanken sehr stark von Person zu Person. In dem Augenblick, da das Fluorid im Wasser ist, hört die Kontrolle auf.

Die Art und Weise, wie es in Amerika zur Trinkwasserfluoridierung kam, ist in der Geschichte der Medizin ohne Parallele."


Die Fluor-Entwicklung in der Bundesrepublik nach H. Schöhl


"Aufsehenerregende Untersuchungen über den Schadfaktor Zucker in den 20er - 40er Jahren (Ganzheitsmedizi-nische Phase) alarmieren die Industrie, einerseits wegen drohender Absatzeinbußen an Zucker, andererseits lohnender Absatzmöglichkeiten der chemisch-pharmazeutischen Industrie an Fluorpräparaten und Beseitigung eines lästigen Abfallprodukts, nachdem Fluor als Medikament gegen Karies propagiert worden war. Besonders die Aluminiumindustrie sieht darin ein lukratives Geschäft für schädliche Stoffe, deren Beseitigung ihr Schwierig-keiten macht. Es wird ein Plan ausgearbeitet, wie das Produkt Fluor (im Englischen ,Fluoride') eingeführt werden kann, nach marktstrategischen Gesichtspunkten, indem .Meinungsbildner' der Zahnärzte gewonnen werden (das Papier wurde 1960 bekannt), angefangen beim staatlichen Gesundheitsdienst, Schriftleitern, Hochschullehrern, Verbänden.

Dieses Erfolgsrezept wurde in den 50er Jahren in die Bundesrepublik übertragen. Ende November 1953 gründete H. J. Schmidt die Arbeitsgemeinschaft für Fluorforschung und Kariesprophylaxe' (ORCA) mit dem Ziel der Verbreitung der Fluormedikation und der Zeitschrift ,Caries Research' (Editor König). Fördernde Mitglieder waren lt. Verzeichnis vorwiegend die Zucker-, Süßwaren- und Fluorindustrie.


1965 beschließt in Gießen in geheimer Sitzung eine Gruppe von Hochschullehrern, die Fluoridierung der öffentlichen Wasserversorgung (beschönigend ,Trinkwasserfluoridierung' genannt) nach USA-Muster durchzusetzen.

Auf der Tagung der Deutschen Zahnärztegesellschaft (DGZMK) 1967 in Wiesbaden sprachen erstmalig ausschließlich befürwortende Referenten, annähernd die gleichen wie in der ORCA und IME. (IME = Informations-kreis Mundhygiene und Ernährungsverhalten, eine PR-Organisation der Zucker- und Ernährungsindustrie).

Professor Rheinwald (,Ich habe im letzten Augenblick davon erfahren') im Auditorium war der einzige, der darauf entgegnen konnte, wurde aber sogleich von 3-4 Kollegen am Vorstandstisch niedergeredet.

Gleichzeitig wurden maßgebliche Schriftleiter für die Fluoridierung gewonnen, so Krönke (Deutsche Zahnärztliche Zeitschrift), Drum (Quintessenz), Hartlmaier (Zahnärztliche Mitteilungen), der 1952 in seiner bekannt grobschläch-tigen Art auf die ,Fluoridisten' schimpfte, 1963 in gleicher Weise auf die ,unbelehrbaren' Fluorgegner (Heilsapostel, Fanatiker usw.).


Damit ist der Zeitraum, in der die Fluorlobby erfolgreich tätig war, eingegrenzt.


Am 29. 11. 1971 schreibt Professor E. Harndt: ,In unserer wissenschaftlichen Organisation, der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheil-kunde, wurde die positive Einstellung zur Trinkwasserfluoridierung durch Manipulation herbeigeführt, wobei die Masse der Anwesenden durch die Versammlungsleiter (Krönke, Naujoks) und durch die wirtschaftlichen Organisationen des Bundesverbandes gelenkt "wurde.'


Ab 1965 ist die zahnärztliche Fachpresse für kritische Arbeiten weitgehend geschlossen. Auch von den Hochschullehrern wagt keiner mehr, gegen die Fluoridierung aufzutreten. 1971 wird Gins, Schriftleiter der "Zahnärztlichen Welt', von Naujoks gedroht, wenn er noch einen Beitrag von Schöhl brächte, würden die Hochschullehrer nicht mehr für ihn schreiben.


Bereits 1967 schließt der Bundesverband Deutscher Zahnärzte mit der Vereinigung Zucker ein Abkommen auf gegenseitige Unterstützung ab (ZM 20, 974 (1967) ,Süßes Gespräch'). In Veröffentlichungen der Tarnorganisat-ionen (JWT, Edu-Med-Pressedienst, Wissenschaftlicher Informationsdienst) der im Auftrag der Zuckerindustrie arbeitenden Werbeagentur Thompson arbeiten zahnärztliche Hochschullehrer mit. Die ,Prophylaxe-Trias' wird geboren und 1983 von BDZ und Freiem Verband akzeptiert. Die Folgen dieser wirtschaftlich so erfolgreichen Taktik im Gesundheitswesen sind verheerend.


Für die Zahnärzte ab den 60er Studienjahrgängen ist die Fluoridierung zum Dogma geworden, das nicht mehr auf den Wahrheitsgehalt überprüft wird, obwohl sich die Grundlagen der Fluoridierung -mathematisch überprüfbare Statistiken - als gefälscht herausgestellt haben.


Die ärztliche Seite der Zahnmedizin stagniert auf dem Stand von vor hundert Jahren - der Millerschen Plaquestheorie von 1883, die Miller selbst in späteren Jahren abgelehnt hat - ungeachtet der wissenschaftlichen Ergebnisse betreffs des endogenen Faktors der Karies der 20er-50er Jahre.

Die Scheinprophylaxe der Karies verhindert eine kausale Behandlung der Krankheiten durch isolierte Kohlenhydrate einschließlich der Karies."

aus: "Vorsicht Fluor", von Dr. med. M.O. Bruker und Rudolf Ziegelbecker, emu-Verlag, ISBN 3-89189-013-3



Fluor schaltet langsam, aber sukzessive den freien Willen des Menschen aus


Seit den vierziger Jahren unseres Jahrhunderts gilt Fluor als das Allheilmittel zur Kariesprophylaxe. Dabei wird leicht übersehen, daß Fluor ein gefährliches Gift ist, dessen Toxizität oberhalb der von Blei liegt und mit dem im Chemielabor nur unter ausgedehnten Sicherheitsvorhkehrungen umgegangen werden darf. Der gleiche Stoff, der unserer Zahnpasta beigefügt wird - Natriumfluorid - ist zugleich auch ein sehr wirksames Insektizid bzw. Rattengift!

Es muß betont werden, daß der medizinische Nachweis für die Wirksamkeit von Fluor als Kariesprophylaxe bis heute nicht einwandfrei erbracht werden konnte. Zum Beispiel haben Doppelblindstudien bislang niemals einen statistisch signifikanten Vorteil von Fluorgaben erbringen können. Mehrere Feldstudien in den USA, in Kanada und Neuseeland haben ergeben, daß in Gegenden ohne Fluorisierung des Trinkwassers sogar weniger Karies auftrat. Insgesamt besteht eine höhere Korrelation zwischen Karieshäufigkeit und Gesellschaftsschicht. In Armutsvierteln, in denen die Mundhygiene schlechter ist, ist naturgemäß eine höhere Kariesrate zu verzeichnen (1).

Sicher ist Fluor als Spurenelement auch im menschlichen Körper enthalten (ca. 2-3 Gramm), doch das vom Körper benötigte Fluor ist in normaler Nahrung ausreichend enthalten, so daß praktisch nie ein Ergänzungsbedarf besteht. Allenfalls im Kindesalter bis zum Abschluß der Zahnentwicklung könnten zusätzliche Fluorgaben sinnvoll sein, wobei auf die Dosierung genau geachtet werden muß, da es durch überhöhte Gaben schnell zur Zahnfluorose und damit zu bleibenden Zahnschädigungen kommen kann.

Keinesfalls berechtigt jedenfalls die wissenschaftliche Beweislage zu einer Zwangsmedikation mit Fluor, wie es durch die Trinkwasserfluorisierung in weiten Teilen der USA, Kanadas und Großbritanniens der Fall ist. Dort sind CFIDS-Erkrankungen auch weltweit am häufigsten. In Deutschland sind Fluorzusätze zum Trinkwasser, wie in den meisten anderen europäischen Staaten auch, zum Glück verboten, doch schleicht sich auch in unser Leben eine Zwangsfluorisierung der Bevölkerung ein - durch Beigabe zu Zahnpasta und zu Lebensmitteln, speziell zu Kochsalz.

Fluorfreie Zahnpasta ist heutzutage nur noch schwer zu erhalten, aber immerhin wird diese ja auch beim Putzen der Zähne nicht oder nur in geringem Maße vom Körper aufgenommen. Bei Kochsalz sollte man darauf achten, daß Fluor nicht, wie etwa Jod, eine wichtige "Nahrungsergänzung" ist, sondern ein gefährliches Gift und damit nicht in den freien Lebensmittelhandel gehört. Man sollte also keinesfalls fluorisiertes Salz kaufen. Allerdings appellieren die deutschen Gesundheitsämter seit langem an Lebensmittelhersteller, speziell Bäcker, zwecks "Hebung der Volksgesundheit" ihre Produkte möglichst unter Verwendung von fluorisiertem Salz herzustellen. Hier ist die Selbstbestimmung des Bürgers komplett ausgehebelt, zumal auf Verpackungen keine Kennzeichnungspflicht besteht.

Neben der vollständigen Ausschaltung des freien Willens des mündigen Bürgers - ein in der Medizingeschichte wohl einmaliger Vorgang - ist auch die Medikation selbst problematisch, da auf diese Weise eine kontrollierte Dosierung praktisch unmöglich ist. Niemand kann vorhersehen, wieviel Wasser ein Mensch pro Tag trinkt oder wie viel Salz er zu sich nimmt. Untersuchungen in den USA haben ergeben, daß die meisten Menschen täglich Fluormengen oberhalb der Toxizitätsgrenze zu sich nehmen.

Die Folgen sind verheerend. Fluor ist stark krebserzeugend, es löst Osteoporose aus oder verstärkt diese zumindest und ist damit für einen Anstieg der Knochenbrüche verantwortlich (2).

Noch alarmierender ist jedoch die Wirkung auf die menschliche Psyche. Fluor schaltet langsam, aber sukzessive den freien Willen des Menschen aus. Dies ist keineswegs Ausgeburt einer "Verschwörungstheorie", sondern einwandfrei beweisbar durch die Tatsache, daß weltweit etwa 60 Psychopharmaka Fluor als wichtigsten Bestandteil enthalten:

Der von der Firma Roche vertriebene Tranquilizer Rohypnol (3) enthält als Wirkstoff eine Abwandlung des bekannten Beruhigungsmittels Diazepam ("Valium") - Flunitrazepam. Durch die Fluorisierung des Wirkstoffs wird die Wirkung laut Auskunft des Herstellers verzehnfacht. Neben der beruhigenden, aktivitätshemmenden Wirkung kommt es noch zu Nebenwirkungen wie erniedrigtem Blutdruck, Gedächtnisstörungen, Benommenheit, Sehstörungen, Verwirrung, gastrointestinalen Störungen und Oligurie, also alles klassischen CFIDS-Symptomen.

Wesentlich beunruhigender ist es, daß Fluor auch ein wichtiger Bestandteil von Neuroleptika ist, die in der Psychiatrie zur Behandlung von Psychosen eingesetzt werden, mit teilweise katastrophalen Nebenwirkungen. Ein Beispiel ist Stelazine (4), das in den USA von der Firma SmithKline Beecham hergestellt und vertrieben wird. Sein Wirkstoff ist Trifluorperazin-HCl, und es wird hauptsächlich bei Patienten mit Psychosen und starken Angststörungen eingesetzt, wo es wiederum stark bewußtseinsdämpfend wirkt. Die Nebenwirkungen sind verschiedene Formen der Dyskinesie bis hin zu Parkinson-Symptomen, dauerhaft veränderte Bewußtseinszustände, Muskelstarre, Herzrhythmus- und Pulsstörungen, Tachykardie etc., also wiederum typische CFIDS-Symptome.

Warum verfügen Regierungen in aller Welt, der Bevölkerung zwangsweise eine Substanz zu verabreichen, die nachweisbar Krebs erzeugt, Knochenbrüche fördert und das Bewußtsein und die menschliche Willenskraft schwächt? In Diktaturen könnte man an den Versuch einer kollektiven Manipulation denken (und solche Versuche soll es in der Sowjetunion und in Nazideutschland auch gegeben haben). In der westlichen Demokratie dürfte es eher um Ignoranz gehen, um einseitig übertriebene Hervorhebung des angeblich therapeutischen Nutzens bei gleichzeitigem Herunterspielen der Risiken. Hinzu kommt ein erhebliches Interesse der Schwerindustrie. Fluor ist in großen Mengen ein Abfallprodukt bei der Aluminiumherstellung, und als gefährliches Gift müßte es durch teure Sonderbehandlung umweltgerecht entsorgt werden. Durch den ständigen Bedarf der Kosmetik- und Lebensmittelindustrie an Fluor wird die Großindustrie dieses gefährliche Zeug auf elegante Weise los und verdient sogar noch daran.


http://www.fosar-bludorf.com/cfids/toxi.htm


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Vorsicht! Jod



Jod-Akne - eine Akne gegen die kein Kraut gewachsen ist


Quelle: www.balance-online.de

Als bei mir im Frühsommer 1995 vier heiße Knoten diagnostiziert wurden, sagte der Oberarzt der radiologischen Abteilung zu mir:

"Wir haben die Anweisung, keine Patienten mehr vor Jod zu warnen, auch die Patienten mit Überfunktion und Morbus Basedow (Autoimmunkrankheit der Schilddrüse) nicht. Verwenden Sie kein jodiertes Speisesalz und essen Sie keine jodierten Lebensmittel, auch keinen Seefisch, und natürlich sollten Sie auch nicht an die Nordsee verreisen."

"Das ist ja ungeheuerlich," erwiderte ich. "Wieso dürfen Sie die Patienten nicht mehr vor Jod warnen, wenn Jod doch für diese schädlich ist?" "Um die flächendeckende Jodierung nicht zu gefährden," war die Antwort des Arztes. "Das ist ja glatte Körperverletzung", sagte ich in gerechter Empörung, denn das, was mir der Oberarzt da so locker im Plauderton mitgeteilt hatte, war nicht mehr und nicht weniger als eine angeordnete Menschenquälerei in großem Maßstab. "Die Patienten werden sich das aber nicht gefallen lassen," fügte ich aufgebracht hinzu."

"Die Patienten erfahren es ja auch gar nicht mehr, dass ihnen Jod schadet. Außerdem sind die Hyperthyreotiker so fertig, da rührt sich keiner." "Da irren Sie sich gewaltig," rief ich zornig. "Ich bin durchaus nicht fertig, wie Sie es ausdrücken, und wenn die anderen Geschädigten sich nicht mehr rühren können, dann werde ich das für sie tun!



Sondermüll zum Wohle der Menschheit?


Warum das Jod aber in sämtliche Nahrungsmittel hineinmuss, ist, wenn man nur die medizinischen Fakten berücksichtigt, nach wie vor unverständlich, weil es ja nachweislich viele Jodunverträglichkeiten gibt. Diese Frage, die ich mir selber von Anfang an stellte und die mir nach wie vor zu schaffen macht, wird mir fast täglich von anderen Jodgeschädigten gestellt. Vom Standpunkt einer menschlichen Medizin wäre die Frage nur so zu beantworten, dass Jod nicht in die Lebensmittel gehört, sondern als Medikament in die Hand des Arztes.

Im Zusammenhang mit der Jodakne fällt auf, dass diese in keinem uns bekannten Fall durch organisch gebundenes Jod ausgelöst wurde. Das lenkt die Aufmerksamkeit auf die Frage: Woher kommt das Jod, das in der Jodsalzprophylaxe unter die Leute gebracht wird? Es kommt aus chilenischen Salpetergrupen oder wird in Deutschland recycelt, und zwar aus Druckfarben, Katalysatoren, Röntgenkontrast- und Desinfektionsmitteln. Irgendwo in dieser Kette muss der Wurm stecken. Menschen, die unter einer Jodallergie leiden, reagieren in der Regel nur auf künstlich zugesetztes Jod. So können sie z.B. durch einen Bissen in ein mit jodiertem Salz gebackenes Brot hoch allergisch reagieren, wogegen sie stark jodhaltige Lebensmittel wie Zwiebeln und Rotwein hervorragend vertragen. Lediglich einige extreme Jodallergiker vertragen auch kein natürliches Jod.

Doch zurück zur Jodakne, denn sie war die Krankheitserscheinung, die mich seelisch am stärksten belastete. Zuerst hatte ich nur einige dicke, eitrige und schmerzhafte Pickel auf dem Rücken. Dann aber kamen dicke Pickel am Hals, in den Ohren, an den Oberarmen und Unterschenkeln hinzu, deren Schmerzen mir die Tränen in die Augen trieben. Bei vielen Jodallergikern werden derartige Symptome als "Altersakne" diagnostiziert, die es aber de facto gar nicht gibt.

Vielleicht leiden ja auch Sie unter einer schmerzhaften Akne, die langsam entstand und auf keines der üblichen Aknepräparate reagiert und tiefe Narben hinterlässt? Dann gehören Sie möglicherweise auch zu der wachsenden Zahl der Betroffenen, die eine Jod-Akne (Kelp-Akne) haben.

Nach einer Erkundigung der Frauenzeitschrift "mini" vom Oktober 97 warnen Hautärzte, dass mittlerweile jeder 10. Aknepatient unter einer Jodakne leidet. Auf dem Wiesbadener Schilddrüsengespräch vom März 1997 dagegen erklärte der Mainzer Radiologe und führende Jodbefürworter, Peter Pfannenstiel, wörtlich: "An dieser Stelle muss gesagt werden: es gibt keine Allergie und auch keine Akne durch Jod." [=Pfannenstiel, S. 63]. Es verwundert dann, dass sich völlig im Einklang mit unseren Erfahrungen im führenden deutschen "Klinischen Wörterbuch", dem "Pschyrembel", unter dem Stichwort "Jodakne" allein drei Verweise finden: 1. Acne venenata: 2. Iodausschlag, 3. Iododerma tuberosum (vgl. Pschyrembel, S . 778).

Die Jodakne ist altersunabhängig. Oft beginnt sie als Bläschenausschlag am Mund, weswegen häufig die Fehldiagnose "Herpes" gestellt wird. Im Gegensatz zum tatsächlichen Herpes reagiert der Jodausschlag jedoch nicht auf äußerlich und innerlich anzuwendende Virostatika.

Und wenn schon der Arzt auf Patientenbemerkungen wie: "Der Herpes geht nicht," nicht hellhörig und dazu veranlasst wird, an Jodakne zu denken, dann tun Sie es.


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Vorsicht! Zusätze in Lebensmitteln


1. Unschädliche Zusätze

E 100, E 101, E 103, E 104, E 105, E 111, E 121, E 122, E 126, E 130, E 132, E 140, E 151,
E 152, E 160, E 161, E 162, E 163, E 170, E 174, E 175, E 180, E 181, E 200, E 201, E 202,
E 203, E 236, E 237, E 238, E 250, E 261, E 262, E 263, E 270, E 280, E 281, E 282, E 290,
E 300, E 301, E 303, E 304, E 305, E 306, E 307, E 308, E 309, E 322, E 325, E 326, E 327,
E 332, E 332, E 333, E 334, E 335, E 336, E 337, E 382, E 400, E 401, E 402, E 403, E 404,
E 405, E 306, E 408, E 410, E 411, E 413, E 414, E 420, E 421, E 422, E 440, E 471, E 473,
E 474, E 475, E 480

2. Verdächtige Zusätze

E 125, E 141, E 150, E 153, E 171, E 172, E 173, E 240, E 241, E 477

3. Gefährliche Zusätze

E102, E 110, E 120, E 124
4. Störung der Gesundheit

Cholesterin: E 320, E 321
Darmstörung: E 220, E 221, E 222, E 223, E 224
Empfindlichkeit der Nerven: 311, E 312
Gefäßerkrankungen: E 250, E 251, E 252 (haupächlich in Wurst)
Hauterkrankungen: E 230, E 231, E 232, E 233
Mundfäule: E 330 (Krebs) Aromasenf, Bonbel-Käse, Krabbenfleisch, Mezzo-Mix, Pilze in Dosen, Schweppes Zitrone
Verdauungsstörung: E 338, E 339, E 340, E 341, E 450, E 461, E 463, E 465, E 466, E 407
Zerstörung Vitamin B12: E 2005.


Krebserregende Zusätze

E 123, E 131, E 142, E 210, E 211, E 213, E 214, E 215, E 216, E 217, E 239, E 330
E 123 in USA und GUS verboten. IN: Dorahm mit Creme Fraiche (Kraft), Fertigsoßen, Gummibärchen, Harribo
Weingummi, Iglo-Fischstäbchen, Mamba, Milchreis mit Fruchtzusatz E 124, Paradiescremel, Salami-Streichkäse
(Kraft), Schokolinsen, Smarties, Treets, Vanille-Pudding, Zott-Sahnepudding Milch-Schnitte: 80% Zucker + Stoff,
der sich bei Kindern in Alkohol umsetzt.

Bitte achten Sie beim Einkauf selbst auf weitere Produkte. Die Liste dürfte mittlerweile etwas veraltet sein!!!


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Vorsicht! Probiotische Bakterien


Was die Forschung nicht leistete, schafften spielend die Frauenzeitschriften und Gesundheitsmagazine. Nichts liegt den Blättchen mehr am Herzen, als die Interessen ihrer Anzeigenkunden. Und schon war der Zeitgeist reif für eine Art biologischer Schädlingsbekämpfung im eigenen Darm. Eine narzisstische Gesellschaft, verunsichert durch die steten Kassandrarufe über eine ungesunde Mangelernährung durch Kantinen, Imbissbuden und Fast Food, war schnell bereit, das Angebot einer Gesundheitspflege von innen durch fleißige Bakterien anzunehmen. Und außerdem musste man nun nicht mehr fade Rohkost, blähende Körnerbrötchen oder fettarme Wurst essen.

Welche Kriterien muss eine Bakterie überhaupt erfüllen, um sich probiotisch nennen zu dürfen? Eine verbindliche Definition fehlt. Klar ist nur, dass nicht jeder hergelaufene Feld-Wald-und-Wiesen-Keim dazu zählt. Sonst könnte ja jeder bayerische Bergbauer mit seiner Joghurtkultur auf der Fensterbank Geschäfte machen. Nein - die Geschichte der Probiotika hört sich ganz anders an - quasi ein modernes Märchen. Über vier Jahre lang suchten 35 Wissenschaftler am Nestle Forschungszentrum aus 4.000 verschiedenen Bakterien die richtigen Stämme. Die Winzlinge mussten vor allem in der Lage sein, das Säurebad im Magen zu überstehen. Das gelingt den üblichen Joghurtkulturen wie Streptococcus thermophilus und dem Lactobacillus bulgaricus nur selten. Zusätzlich sollten sie auch Stehvermögen haben und sich an Darmzellen anheften können. Denn sonst werden sie gleich wieder von den dort bereits lebenden Kollegen weggekegelt.

Seither wird dem Käufer für sein Geld was geboten: Über eine Milliarde probiotischer Keime namens Bifodobakterium etc. tummeln sich in jedem Joghurtbecher. Nun pflegen sich profane Joghurtbakterien nicht an der Darmwand anzuheften, weil sie von frischer Milch leben und nicht von Verdautem. Andererseits können die vornehmen Probiotischen noch nicht einmal Milch dick legen, eigentlich die Hauptaufgabe für ein Milchsäurebakterium. Deshalb muss man die begehrten Bazillen in den anderweitig gesäuerten Joghurt einrühren.

Vielleicht ahnen Sie jetzt, woher die probiotischen Kulturen stammen, die sich in den Falten unserer Gedärme ansiedeln sollen?

Es sind nichts anderes als Darmbakterien - meist menschlichen Ursprungs.

Hier bewahrheitet sich der alte Spruch: Fresst Sch ... - Millionen Fliegen können sich nicht irren.

Keime aus Kot, aus Vaginalabstrichen , oder solchen, die irgendwann einmal aus irgendwelchen Patienten isoliert wurden. Keime, die nach dem Lebensmittelmikrobiologen Prof. Michael Teuber ganz neue Arten darstellen. Keime, an die inzwischen auch Gentechnologen Hand anlegen, die aus Schweinekot oder Mäusedärmen stammen. Bakterienstämme, deren Arten nicht klar definiert sind und die ohne Skrupel inzwischen sogar an Säuglingen getestet werden. In diesem Zusammenhang sollte man darauf hinweisen, dass Bifidobakterien auch pathogen sein können, mahnt der Schweizer Wissenschaftler an. Manche Bifidobakterien können Karies und sogar Gehirnhautentzündungen verursachen.

Vor lauter Nebenwirkungen wird die wichtigste Frage leicht vergessen: Nutzen Bifidobakterium & Co. überhaupt? Vor allem: Sorgen sie für eine gesündere Darmflora? Soweit Untersuchungen seitens der Hersteller selbst vorliegen, heißt die Antwort nein. Das bestätigt eine französische Studie und sogar eine Firmenschrift, die Nestle an Ärzte verteilte. Demnach verdrängen die probiotischen Bakterien vor allem die "guten" körpereigenen Bifidobakterien. Nach dem Absetzen erholt sich die Darmflora nur noch teilweise, die Zahl der körpereigenen Bifidobakterien ist nach den "Fütterungsversuchen" an Freiwilligen weitaus niedriger als vor dem Verzehr der Produkte.

Das Essen probiotischer Produkte kann also die Darmflora beeinträchtigen. Für Mikrobiologen kommt das wenig überraschend. Schließlich haben die meisten Bakterien keine Lust, sich mit irgendwelchen Erregern anzulegen. Sie streiten sich lieber am Futternapf mit ihrer nächsten Verwandtschaft herum, die Appetit auf die gleichen delikaten Darminhaltsstoffe hat. Deshalb verdrängen die aggressiven Neuankömmlinge die angestammte Bifidoflora aus ihren Nischen - ohne sich jedoch selbst ansiedeln zu können.

Tatsächlich fehlt es nicht an Hinweisen auf eine krank machende Wirkung der probiotischen Produkte. "Probiotische Joghurts können lebensgefährlich sein", rauschte es Anfang 2000 durch den deutschen Blätterwald. Anlass war ein Ärztekongress im britischen Birmingham, auf dem der Wiener Immunspezialist Dr. Wolfgang Graninger seine Ergebnisse präsentierte. Danach können Probiotika bei immungeschwächten Patienten lebensgefährliche Erkrankungen wie Hirnhautentzündungen, Lungenentzündungen und Blutvergiftung auslösen.

Vorgestellt wurde während des Kongresses auch der Fall einer betagten Diabetikerin, die vom Genuss probiotische Milchprodukte einen Leberabzess bekam und nur durch eine Operation gerettet werden konnte. Für die Chefärztin des Wiener Hanusch-Krankenhauses Dr. Elisabeth Pittermann war das zu viel: Sie strich probiotische Produkte von Speiseplan ihrer Patienten. Schon vorher hatte die Bio-Molkerei Scheitz in Andechs ihre probiotische Lienie ob der ungenügenden Datenlage vom Markt genommen. Wer verkauft schon gerne seinen Kunden Lebensmittel, die Keime enthalten, die bisher von den Hygienikern als Hinweis auf eine fäkale Verunreinigung gewertet wurden?

Deutsche Ernährungsexperten scheinen da weniger zimperlich zu sein:

"Diese Milchsäurebakterien können überall auftreten. Sie sind Bestandteil unserer Umwelt und nicht nur von probiotischen Produkten", so Professor Jürgen Schrezenmeir von der Bundesanstalt für Milchwirtschaft in Kiel. Der Experte scheint vergessen zu haben, dass die probiotischen Bakterien speziell daraufhin selektiert wurden, sich an Schleimhäuten festzusetzen. Es ist sogar mehr als wahrscheinlich, dass sie bei einem geschwächtem Immunsystem zum Problem werden können.


Auszug aus dem Buch: Prost Mahlzeit! - Autor: Hans Ulrich Grimm - ISBN 3-462-03012-4



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Aus Euro-Münzen löst sich 240 bis 320 Mal mehr Nickel, als die EU-Richtlinien erlauben


Menschen, die noch Kinder zeugen wollen, müssen das Euro-Geld meiden wie der Teufel das Weihwasser und dürfen es keinesfalls in Nähe der Eierstöcke/Hoden am Körper tragen.

Die organischen Zinnverbindungen (s.unten) können im menschlichen Körper nachgewiesen werden durch das ärztliche Labor Dr. Köster/Bremen, email: Helmut-Dietrich.Koester@mlhb.de zulasten aller Kassen, wenn der ärztliche Verdacht einer Schädigung besteht. Dies wird am ehesten der Fall sein, wenn KassiererInnen und andere Menschen, die oft Geld anfassen, an Kinderlosigkeit, Störungen der Sexualfunktion oder Immunschäden bis hin zu Krebs leiden oder Eltern mißgebildeter Kinder sind.

In diesen Fällen sollte auch eine evtl. vorsorgliche Meldung an die zuständige Berufsgenossenschaft erfolgen.

Quelle: http://www.3sat.de/nano/news/37063/

Der Bundesfinanzminister hat dem globalen Bevölkerungsreduktionsprogramm, wonach die Menschheit auf eine Milliarde Einheiten beschränkt werden soll (Prof. Hubert Markl, ehem. Präsident der Max-Planck-Gesellschaft) in perfider Weise zugearbeitet.

Das Wichtigste vorweg:

Mit den Euro-Münzen hat der Überwachungs-Personalausweis eine Energiequelle gleich in der Hosentasche in der Nähe von Hoden und Eierstöcken. Zur Vergiftung mit Nickel und organischen Zinnverbindungen wie Tributylzinn (TBT) kommt das tödliche Nickelcarbonyl, das sich langsam, aber unentrinnbar mit dem Kohlenmonoxid der Luft auf den Münzen bildet.





Aus Euro-Münzen löst sich Schweizer Forschern zufolge mehr Nickel als aus allen anderen bislang untersuchten Geldstücken. Obwohl die Ein- und Zwei-Euro-Münzen weniger als 25 Prozent Nickel enthielten, geben sie größere Mengen des Schwermetalls ab als reine Nickel-Münzen, berichten Wissenschaftler um Frank Nestle von der Universität Zürich im britischen Fachmagazin "Nature" (Bd. 419, S. 132). Demnach hat die Politik noch Steuergeld ausgegeben für eine besonders teuflische Technik. Aus Euro-Münzen löst sich 240 bis 320 Mal mehr Nickel, als die EU-Richtlinien (94/27/EG) für Bedarfsgegenstände erlauben. Der Präsident des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen (ÄDA), Thomas Fuchs, forderte in einer Reaktion auf die Veröffentlichung schnelles Handeln der zuständigen Ministerien:

"Spätestens jetzt brauchen wir endlich umfassende Studien über das prozentuale Vorkommen und die Ursachen von Nickel-Allergien." Bislang gelte vor allem nickelhaltiger Modeschmuck als Auslöser der Allergien. Nun gerate auch der Euro in Verdacht, zumindest teilweise für die allergische Sensibilisierung für das Schwermetall verantwortlich zu sein. In diesem Fall müsse der Nickel-Gehalt der Euros umgehend auf Null reduziert werden, forderte Fuchs. "Es ist Zeit, endlich anzuerkennen, dass Nickellegierungen in Münzen nichts zu suchen haben." Ursache der hohen Nickel-Auslösung aus den Euro-Stücken ist den Schweizer Wissenschaftlern zufolge die Bi-Metall-Struktur der Münzen, deren äußerer Ring und innerer Kern aus verschiedenen Metall-Legierungen bestehen. Während der hellere Teil der Euro-Münzen 25 Prozent Nickel enthält, besteht der dunklere Teil nur zu 5 Prozent aus dem Schwermetall. Dem salzhaltigen Schweiß der Handflächen ausgesetzt, bilden die unterschiedlichen Legierungen ein galvanisches Element. Ähnlich den Vorgängen in einer Batterie wird dabei durch elektrochemische Vorgänge elektrische Energie freigesetzt. Das aktiviert den Überwachungs-Chip im neuen Personalausweis. Die Legierungen korrodieren, Nickel wird aus den Münzen herausgelöst. An der Seriosität der Ergebnisse zweifeln Experten nicht, so der Chemiker Rüdiger Kniep vom Max-Planck-Institut für die chemische Physik fester Stoffe in Dresden.

Schwedische Wissenschaftler hatten bereits veröffentlicht, dass Ein- und Zwei-Euro-Münzen bei verschwitzten Händen in einer Minute ein Mikrogramm Nickel freisetzen. Die Bundesregierungen war damals Befürchtungen über eine mögliche Gefährdung entgegengetreten. Zu der aktuellen Studie bezogen bislang weder Gesundheits- und Verbraucher- noch das Finanzministerium Stellung. Schätzungen von Allergologen zufolge leiden in Deutschland bis zu 6 Prozent der Männer und 11 Prozent der Frauen unter einer Nickelallergie. Kommen sie länger mit dem Metall in Kontakt, rötet sich die Haut, juckt und bildet Bläschen. Vor allem Schmuck, Brillenbügel und Knöpfe gelten als problematische Nickel-Quellen.

Vielleicht können Sie mithelfen, dass Brieftaschen auf den Markt kommen, die innen mit Teflon beschichtet sind? Teflon ist für die im EURO befindlichen Gifte undurchlässig. Jedenfalls sollten Sie sich die damit verbundenen Gefahren vor Augen führen. Ich hole dabei weiter aus, weil dieses Verbrechen der Europäischen Notenbank Teil einer breit gegen das Leben angelegten Politik ist. Folgerichtig enthält die EU-Verfassung den im Deutschen Grundgesetz verankerten Bezug auf Gott bisher nicht.

Alle, die beruflich oft Geld anfassen, sind gegen die hierdurch entstehenden Berufskrankheiten, von der Allergie über das mißgebildete Kind bis zum Krebs, über ihre Berufsgenossenschaft versichert.

Die Berufsgenossenschaften arbeiten nach meinen Erfahrungen korrekt, wenn der Versicherte die Vorschriften einhält. Dazu gehört jetzt eine formlose kurze Meldung. Man beziehe sich auf die Untersuchungen der Universität Bonn und die Beurteilung des Berufsverbandes der Deutschen Hautärzte (Dermatologen) (s.unten) sowie das Eingeständnis der Deutschen Bundesbank, dass sowohl die EURO-Münzen als auch die EURO-Scheine fehlerhaft hergestellt wurden, weil sie zu Gesundheitsschäden führen. Dabei gehen die wesentlich schwereren Vergiftungen von den Scheinen aus.

In der Regel wird eine Berufskrankheit anerkannt, wenn 50 Schäden dokumentiert sind. Zweckmäßig ist die Bildung einer Interessengemeinschaft, um die neue Berufskrankheit EURO-Geld-Vergiftung zu etablieren.





Die Vergiftung der EURO-Scheine und Münzen ist offenbar Teil des weltweiten Bevölkerungsreduktionsprogramms (Popular Reduction), wonach z.B. die Max-Planck-Gesellschaft fordert, 5 Milliarden Menschen aus der Bilanz zu entfernen mit der schon für Auschwitz genannten Begründung: es gebe sonst zuviele Bakteriennährböden.

Quelle: Interview mit Prof. Markl mit den Salzburger Nachrichten v. 10. Jan. 2001.

Professor Markl vertritt damit ein um Dimensionen veraltetes Weltbild. Denn lt. Positivszenario von F.A.O. und Weltbank können bereits heute fünfzig Milliarden Menschen zugleich in Würde und Wohlstand auf der Erde leben, Tendenz steigend wegen ständig wachsender Produktivität.

Die schweren in den EURO-Scheinen enthaltenen Gifte ziehen sofort durch die Haut ein.


Wie man sich schützen kann:

1. Euro-Scheine 24 Stunden in Wasser legen, dann an der Luft trocknen.

2. Angeblich vertragen sie auch Waschmaschine bis 40°C falls jemand Scheine in der Hosentasche vergisst. Dort gehören sie aber nicht hin, vor allem nicht bei fortpflanzungsfähigen Personen, denn die Nähe zu den Keimdrüsen bewirkt Unfruchtbarkeit oder, wenn es doch noch zu einer Geburt kommt, missgebildete Kinder.